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Pferde fressen keine Nepenthes


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Hallo,

 

Pferde sind ja bekanntlich Allesfresser - egal ob es um Brombeerblätter oder die Rinde von Eichen geht.

Ich habe jedoch herausgefunden, dass Pferde keine Nepenthes fressen.

Dafür habe ich eine relativ große, mehrtriebige alata x ventricosa in einer Blumenampel an einen Baum gehängt, der auf einer Pferde-Koppel wächst. Die Pferde haben über mehrere Wochen drumherum abgegrast und herabhängende Blätter vom Baum verspeist - aber die Nepenthes nicht angerührt.

Natürlich müsste man eine Versuchsreihe mit mehreren Arten durchführen, um vollkommen sicher zu sein, ich denke jedoch, dass das Ergebnis gleich bleiben wird.

 

Also: Einem sonnigen Plätzchen unter einem Schatten spendenden Baum (im Sommer) steht nichts mehr im Wege!

Wer keinen direkten Zugang hat - beispielsweise in der Stadt wohnt - kann im nächstgelegenen Hof anrufen, um sich nach den Bedingungen auf der Weide erkundigen.

Natürlich immer vorher fragen, nicht einfach die Pflanze da hinstellen.

 

 

 

Fee

Bearbeitet von Fee
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Natürlich müsste man eine Versuchsreihe mit mehreren Arten durchführen, um vollkommen sicher zu sein, ich denke jedoch, dass das Ergebnis gleich bleiben wird.   :hot:  :hot:  :hot:

:lol: Dachte es mir doch, dass die Hitze nicht ohne Folgen bleibt! Die Testreihe ließe sich dann noch auf Kuh-, Schaf- und Ziegenweiden erweitern. aber bis dahin haben die ersten Hitzegewitter hoffentlich die Köpfe wieder etwas abgekühlt.  :cool: 

 

 

Ein cooles Wochenende wünscht Piesl aus dem Tropendampf am Oberrhein!

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Pferde fressen keine Nepenthes

 

Solange das auch umgekehrt gilt, ist ja alles gut.

Normalerweise soll sich alata × ventricosa aber friedlich verhalten.

Sommerliche Grüße :happy:

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Thomas Carow

Hallo,

 

wer jemals Nepenthes probiert hat kann sich gut vorstellen, dass selbst Pferde daran keine Freude haben.

Dagegen sind z.B. die nach Gras schmeckenden Pinguicula eine Delikatesse.

Fee, versuche doch die mal auf die Koppel zu stellen.... ;-)

 

Grüße

 

Thomas

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Fee schrieb am 03 Jul 2015 - 10:14 AM:snapback.png

Pferde fressen keine Nepenthes

 

...Ziegen aber dafür Sarracenia - kein Schmäh! Meine Eltern hielten damals Ziegen, eine verirrte sich zu meinem Moorbeet, der Rest (oder in dem Fall eine hochwachsende Sarracenia purpurea Hybride) ist Geschichte. Und versucht auch nie, ein Huhn als Schädlingsbekämpfer im Moorbeet einzusetzen!!

 

@ Thomas: Ich mache mir ehrlich etwas Sorgen. Ist dein Beitrag etwa ein Hinweis auf deine nächste Versandpreisliste, die neben Schwierigkeitsgrad und Kulturklassen auch Geschmacksrichtungen oder gar Rezeptempfehlungen bereithält? :lolu:

 

Sommerliche Grüße aus Linz

Bearbeitet von romero
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Thomas Carow

Hallo,

 

> Thomas: Ich mache mir ehrlich etwas Sorgen.

Ist auch vollkommen berechtigt.

Wenn man in Borneo auf einer Expedition schon den köstlichen Reis aus Nepentheskannen gegessen hat, kommt man halt langsam auf den Geschmack und probiert so rum.

Wäre das nicht etwas für das Essen auf unserer nächsten JHV?

http://de.dreamstime.com/stockfoto-asain-küche-mit-dem-nepenthes-angefüllt-mit-klebrigem-reis-und-coconu-image41520969

In Holland werden Nepentheskannen speziell für solche Anwendungen in Europa vermarktet.

Da gibt es sicher noch ein weites Anwendungsfeld, einer unserer Fahrer verwendet z.B.die trockenen Sarraceniaschläuche als 'Graspfeifen'.

Wir sollten unsere nächsten Treffen mindestens über drei Tage laufen lassen :-)

Aber jetzt habe ich schon wieder viel zu viel von meinen zukünftigen Aktivitäten verraten...

 

Grüße

 

Thomas

Bearbeitet von Thomas Carow
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> Thomas: Ich mache mir ehrlich etwas Sorgen.

Ist auch vollkommen berechtigt.

:crazy: O.k., ich bin dann schon mal vorsichtshalber nicht dabei! Alleine der Gedanke, dass jemand Kannen aus Freilandhaltung spendiert - spart man sich ja die extra Fleischfüllung. Und im Anschluss gibt's ne Runde prall gefüllte Sarraschläuche luftgetrocknet und handgedreht ...  :bad:

 

Ich befürchte die Mitgliederzahl wird schlagartig schrumpfen.

 

 

Guten Genuss  :lol: wünscht Piesl

 

Ach ja, fällt mir gerade dazu ein: den Auktionsertrag könnte man ja bis dahin gut anlegen. Die Krankenhauskosten würden so etwas reduziert und wäre auch im Vereinsinteresse verwendet.

Bearbeitet von Piesl
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:crazy: O.k., ich bin dann schon mal vorsichtshalber nicht dabei! Alleine der Gedanke, dass jemand Kannen aus Freilandhaltung spendiert - spart man sich ja die extra Fleischfüllung. Und im Anschluss gibt's ne Runde prall gefüllte Sarraschläuche luftgetrocknet und handgedreht ...  :bad:

Ich befürchte die Mitgliederzahl wird schlagartig schrumpfen.

 

Guten Genuss  :lol: wünscht Piesl

 

Da muß man halt flexibel sein. Die nächste Tagung möglicherweise auf Papua-Neuguinea gemacht, danach ein gemeinsames Festmahl aus insektengefüllten Nephenteskannen (oder auch mit Maus drin) gegeben für die Gastgeber sind nach diesem Arbeitsessen dann tausende Papuas Mitglieder der G.F.P., denn seit der Kannibalismus Mitte der 50iger dort verboten wurde, suchen die immer mal einen lukullischen Ausgleich. Man muß mutig sein und hart zu sich selbst - Schnecken, Schaben, Würmer, Spinnen und alles andere mögliche Zeugs gibt es doch schon, fein zubereitet und geröstet, in Gaststätten.

Und der Vorteil da dran: dann hätten wir tausende "Fachleute vor Ort". Welcher Verein kann das schon von sich sagen ? :laughing:

Bearbeitet von Peter S.
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Gut daß ich gerade auf Diät bin.  :wacko:

Ansonsten viel Vergnügen mit den Überraschungskannen.   :stuff:

Bearbeitet von Burki
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Hallo,

 

> Thomas: Ich mache mir ehrlich etwas Sorgen.

Ist auch vollkommen berechtigt.

Wenn man in Borneo auf einer Expedition schon den köstlichen Reis aus Nepentheskannen gegessen hat, kommt man halt langsam auf den Geschmack und probiert so rum.

Wäre das nicht etwas für das Essen auf unserer nächsten JHV?

http://de.dreamstime.com/stockfoto-asain-küche-mit-dem-nepenthes-angefüllt-mit-klebrigem-reis-und-coconu-image41520969

In Holland werden Nepentheskannen speziell für solche Anwendungen in Europa vermarktet.

Da gibt es sicher noch ein weites Anwendungsfeld, einer unserer Fahrer verwendet z.B.die trockenen Sarraceniaschläuche als 'Graspfeifen'.

Wir sollten unsere nächsten Treffen mindestens über drei Tage laufen lassen :-)

Aber jetzt habe ich schon wieder viel zu viel von meinen zukünftigen Aktivitäten verraten...

 

Grüße

 

Thomas

 

Bin zufällig eben auch noch auf folgendes Foto gestoßen, wollte ich doch auch mal dazu anhängen ;) 

 

4081025781_04b2744184_b.jpg#

 

 

Schöne Grüße,

 

Andy

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Solange die Kannen ordentlich gewaschen werden, ist das für mich auch nichts anderes als gefüllte Paprika o.ä.

 

Wenn das in Europa fuß fassen würde, kann man davon ausgehen, daß geeignete Nepenthes in Massen angebaut würden.

Ähnlich Pilzen, und hätte wahrscheinlich auch einen Einfluß auf Preise.

Aber dann ist auch mit Monokulturen zu rechnen, und möglicherweise auch mit Gentechnik.

 

Das erinnert mich auch an gefüllte Weinblätter, die ich persönlich sehr schätze.

Bearbeitet von Burki
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  • 1 Jahr später...

pferde haben immer ein problem mit insekten (mücken bremsen usw.)

vielleicht wissen die pferde durch übernatürliches wissen (wir sind alles eins) was die nepethes machen und leben im einklang mit ihnen

 

mir gefällt auf jeden fall der gedanke :D

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Andreas Wistuba
Am 3. Juli 2015 um 15:38 schrieb Thomas Carow:

 

wer jemals Nepenthes probiert hat kann sich gut vorstellen, dass selbst Pferde daran keine Freude haben.

Dagegen sind z.B. die nach Gras schmeckenden Pinguicula eine Delikatesse.

Fee, versuche doch die mal auf die Koppel zu stellen.... ;-)

 

 

Allerdings!

Selbst das Stecklinge-beissen aus Ermangelung eines Messers ist kein Vergnügen ;)

Die sind sowas von bitter....

Grüße

Andreas

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