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Meine anderen Freiland-Nepenthes


riverjack

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

 

heute habe ich mal einige meiner  Nepenthes-Hybriden abgelichtet.

Sie stehen bzw. hängen auf meiner Terrasse Richtung Süd-Ost/Süd ausgerichtet. Gewässert wird täglich, gesprüht gar nicht.

 

Leider hatten wir letzte Woche Montag auf Dienstag Nacht ein Gewitter mit Sturm und Hagelschlag, welcher bei den großblättrigen Nepenthes

einen ordentlichen Blattschaden hinterlassen hat (natürlich auch bei den Sarracenien und meinen anderen Pflanzen).

Aber so kann es eben manchmal laufen. Naja, wächst sich irgendwann wieder aus.

 

Hier die Bilder:

 

Als erstes die am stärksten Betroffene. Nepenthes campanulata x maxima

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Nepenthes ventricosa x inermis,

welche nun endlich mal wieder neue Kannen bildet. Hatte wohl im Frühsommer mehr damit zu tun, den Blütenstand auszubilden.

Interessanterweise entwickeln sich jetzt die Kannenknospen der alten Blätter, womit ich schon lange nicht mehr gerechnet habe.

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Nepenthes ventricosa x talangensis

Diese Pflanze hat grün-panaschiertes Laub, welches im Alter soweit nachdunkelt, dass man die Panaschierung kaum noch erkennen kann.

Die Pflanze treibt bei mir schubweise immer mehrere Kannen nahezu zeitgleich.

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Nepenthes `Rebecca Soper´

Leider sind die Kannen dieses Jahr noch recht hell. Ich hoffe, die werden noch dunkler.

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Übrigens, Wespen stehen auf die gefleckten Kannen. Selbst die kleinen Kannen der ventricosa x talangensis sind beim Wespenfang sehr erfolgreich, was ich von der Rebecca Soper nicht gerade behaupten kann.

 

 

LG, Heiko

Bearbeitet von riverjack
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Hallo Heiko,

 

sieht doch klasse aus.

Meine große Miranda hat mir dieses Jahr noch keine Kanne geschenkt :dntknw:  und die hängt im

Foliengewächshaus. Letztes Jahr hingen da unzählige dran.

 

 

MfG

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Hallo Marian,

 

vielen Dank. Ohne Hagelschaden wäre es natürlich schöner.

 

Meine Miranda weigert sich derzeit auch noch.

Allerdings habe ich sie letztes Jahr zu spät reingeholt. Danach wurden so peu á peu fast alle Blatter braun. Mags wohl doch etwas wärmer als 5° Nachttemperatur. Der Rebecca Soper hats nix ausgemacht. Nun ja, jetzt weiß ichs ja. Immerhin wächst sie jetzt wieder halbwegs gut. Bildet Klettertriebe aber noch keine Bodenrosetten. Und nix Gewächshaus, dafür habe ich leider kein Platz.

 

LG, Heiko

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Hallo Henrik,

 

auch an Dich ein herzliches Dankeschön.

Hochland-Hybriden sind eben schon recht dankbare Pflanzen.

Hätte ich mehr Platz, wären es vermutlich deutlich mehr.

 

LG, Heiko

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Hallo Henrik,

 

auch an Dich ein herzliches Dankeschön.

Hochland-Hybriden sind eben schon recht dankbare Pflanzen.

Hätte ich mehr Platz, wären es vermutlich deutlich mehr.

 

LG, Heiko

Hallo Heiko,

ja generell gibt es sehr schöne und dankbare Nepenthes Hybriden. Die ganzen EP Hybriden sind alle gut. Nur da braucht man echt viel Platz.

MfG

Henrik

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Hallo Henrik,

 

einige Mittelhochland-Arten sollten auch einen Versuch wert sein.

Derzeit teste ich ja N. aristolochioides und bisher macht sie sich ganz gut. Steht jetzt aber aufgrund der Hitze weitestgehend im Schatten.

http://forum.carnivoren.org/topic/39472-nepenthes-aristolochioides-in-sommer-freilandkultur/

Da muss man als Nicht-Gewächshaus-Besitzer einfach mal mutig sein und ausprobieren.

 

LG, Heiko

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Hallo Henrik,

 

einige Mittelhochland-Arten sollten auch einen Versuch wert sein.

Derzeit teste ich ja N. aristolochioides und bisher macht sie sich ganz gut. Steht jetzt aber aufgrund der Hitze weitestgehend im Schatten.

http://forum.carnivoren.org/topic/39472-nepenthes-aristolochioides-in-sommer-freilandkultur/

Da muss man als Nicht-Gewächshaus-Besitzer einfach mal mutig sein und ausprobieren.

 

LG, Heiko

Hallo Heiko.

Ja die macht sich ganz gut. Kannst ja auch mal dankend Arten wie veitchii, truncata und singalana Testen.

MfG

Henrik

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Hallo Marian,

 

die kleineren Pflanzen stehen im Winter noch in einem offenen Terrarium unter Kunstlicht.

N. ventricosa x inermis und N. aristolochioides weigerten sich, Kannen zu bilden. Bei der N. ventricosa x talangensis war das kein Problem.

 

Die Großen Pflanzen stehen bzw. hängen am Fenster bei Temperaturen um die 17°C. ohne Zusatzbeleuchtung. Im Winter wachsen sie nur wenig und bilden keine Kannen aus.

Sobald dann die Tage so gegen März wieder länger werden und auch die Sonne öfter mal scheint, beginnen sie wieder mit dem Wachstum und der Kannenbildung.

 

Nepenthes lege ich mir gerne im Herbst zu. Bis zum Frühjahr sind sie dann in der Regel akklimatisiert, so dass sie über den Sommer gut wachsen können.

Wurzelnackte Pflanzen werden natürlich etwas luftfeuchter kultiviert und beleuchtet. Wenn sich wieder Wachstum zeigt, wird die Luftfeuchte schrittweise reduziert.

 

@Henrik

Vor einigen Jahren hatte ich noch etwas mehr Mittelhochlandarten. Bis mir in einem Winter eine Grippe mit Lungenentzündung einen Strich durch die Rechnung machte und ich einen Großteil meiner Karnivoren mangels Pflege verlor.

Folgende Arten gediehen gut im Freiland:

N. spectabilis, N. ephippiata, N. fusca, N. maxima, N. veitchii, N. ventricosa und eine Toilettenschüssel-Nepenthes (ich meine es war eine flava bin mir jedoch nicht mehr ganz sicher). Mit der Hochland-truncata hatte ich weniger Glück, die wollte einfach nicht gedeihen.

Dann hatte ich auch noch eine N. "Gentle", welche auch echt klasse war. Diese Pflanze hatte Hochtriebe von über 2 Metern Länge und im Sommer immer Unmengen an Kannen.

War echt schade drum, dass mir die Pflanzen damals eingingen.

 

LG, Heiko

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Hallo Marian,

 

die kleineren Pflanzen stehen im Winter noch in einem offenen Terrarium unter Kunstlicht.

N. ventricosa x inermis und N. aristolochioides weigerten sich, Kannen zu bilden. Bei der N. ventricosa x talangensis war das kein Problem.

 

Die Großen Pflanzen stehen bzw. hängen am Fenster bei Temperaturen um die 17°C. ohne Zusatzbeleuchtung. Im Winter wachsen sie nur wenig und bilden keine Kannen aus.

Sobald dann die Tage so gegen März wieder länger werden und auch die Sonne öfter mal scheint, beginnen sie wieder mit dem Wachstum und der Kannenbildung.

 

Nepenthes lege ich mir gerne im Herbst zu. Bis zum Frühjahr sind sie dann in der Regel akklimatisiert, so dass sie über den Sommer gut wachsen können.

Wurzelnackte Pflanzen werden natürlich etwas luftfeuchter kultiviert und beleuchtet. Wenn sich wieder Wachstum zeigt, wird die Luftfeuchte schrittweise reduziert.

 

@Henrik

Vor einigen Jahren hatte ich noch etwas mehr Mittelhochlandarten. Bis mir in einem Winter eine Grippe mit Lungenentzündung einen Strich durch die Rechnung machte und ich einen Großteil meiner Karnivoren mangels Pflege verlor.

Folgende Arten gediehen gut im Freiland:

N. spectabilis, N. ephippiata, N. fusca, N. maxima, N. veitchii, N. ventricosa und eine Toilettenschüssel-Nepenthes (ich meine es war eine flava bin mir jedoch nicht mehr ganz sicher). Mit der Hochland-truncata hatte ich weniger Glück, die wollte einfach nicht gedeihen.

Dann hatte ich auch noch eine N. "Gentle", welche auch echt klasse war. Diese Pflanze hatte Hochtriebe von über 2 Metern Länge und im Sommer immer Unmengen an Kannen.

War echt schade drum, dass mir die Pflanzen damals eingingen.

 

LG, Heiko

Dann wird es Zeit es wieder mit ein paar mehr zu probieren.

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Ist schon eine Weile im Hinterkopf gespeichert.

Werde ich wohl bei Zeiten wieder in Angriff nehmen, aber nicht mehr diesen Sommer.

Die aristolochioides hat dieser Idee ja wieder Auftrieb gegeben.

 

LG, Heiko

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Hallo zusammen,

 

ich habe auch noch eine N. veitchii x lowii auf der Terrasse hängen. Auch diese Pflanze steht in der vollen Sonne.

Im Winter hat sie etwas gelitten. Ich habe diese Pflanze im Herbst letzten Jahres erhalten.Mag an der Umstellung gelegen haben.

Im Frühjahr habe ich sie dann in reines LF-Sphagnum gepflanzt und nun startet sie ordentlich durch. Es sieht so aus, als ob sie nun in den Hochtrieb geht. Durchmesser der Pflanze ca. 50 cm (ohne Tendrils), Höhe ca. 40 cm.

 

Gesamtansicht

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Basalrosetten, im 2. Bild ist eine Basalrosette mit 2 Wachstumspunkten und ein Stammaustrieb zu sehen

post-3117-0-40931300-1437123816_thumb.jp  post-3117-0-20185200-1437123831_thumb.jp

 

Die Basalrosetten beginnen nun langsam Kannen zu entwickeln

post-3117-0-17459700-1437123856_thumb.jp

 

Neuaustrieb unmittelbar unterhalb des Haupttriebes. Bahnt sich hier eine Blüte an? Insgesamt ist die Pflanze recht teilungsfreudig.

post-3117-0-71148200-1437123889_thumb.jp

 

Eine Kannenknospe an einem sich entfaltenden Blatt des Haupttriebes. Sieht vielversprechend aus.

post-3117-0-44148500-1437123871_thumb.jp

 

LG, Heiko

 

 

 

 

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Ne, da hat irgend ein Insekt Eier abgelegt. Ich denke mal irgend eine Blattwanze, bin mir allerdings nicht 100% sicher.

Wären es Schneckeneier, wären sie schon längst gar. (Pflanze steht in der vollen Sonne) :lol:

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Sonja Schweitzer

Ne, da hat irgend ein Insekt Eier abgelegt. Ich denke mal irgend eine Blattwanze, bin mir allerdings nicht 100% sicher.

Wären es Schneckeneier, wären sie schon längst gar. (Pflanze steht in der vollen Sonne) :lol:

 

Deshalb legen Schnecken ihre Eier ja auch nur in Substrat,nicht so offen auf Blätter. Ich denke,das es die Eier eines Falters sind. Pass also auf,daß die schlüpfenden Raupen die Pflanze nicht anfressen

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Nicky Westphal

Hallo zusammen,

 

ich habe auch noch eine N. veitchii x lowii auf der Terrasse hängen. Auch diese Pflanze steht in der vollen Sonne.

 

Gesamtansicht

attachicon.gifveitchii x lowii.jpg

 

Basalrosetten, im 2. Bild ist eine Basalrosette mit 2 Wachstumspunkten und ein Stammaustrieb zu sehen

attachicon.gifveitchii x lowii Basalrosetten.jpg  attachicon.gifveitchii x lowii Basalrosette mit 2 Wachstumspunkten + Stammaustrieb.jpg

 

 

LG, Heiko

Hallo Heiko,

 

volle Sonne? Für wie lang? Auf den Bildern seh ich Schatten rundherum.

 

Terasse ohne Dach? Wo hängst du die dann hin? Also wenn die Terasse ein Glasdach hat, ist das immer noch keine volle Sonne. Ist zwar immer noch wahnsinnig helle, aber Glas filtert immer noch einiges weg. Gerade UV-Strahlung wird da deutlich reduziert.

Also nicht übel nehmen, wenn ich da nachfrage, weil "volle Sonne" heist für mich offene Freilandkultur ohne Übderachung oder zeitweise Schattierung durch Bäume, Gebäude... Wenn die einpaar Stunden direkte Sonne abbekommen, solltest du das evtl. konkretisieren (vertragen die meisten nach Eingewöhnung ja auch). Gerade Anfänger neigen gern dazu sowas wirklich wörtlich zu nehmen und wundern sich dann, wenn die Pflanzen dann Sonnenbrand bekommen oder eingehen.

 

Grüße Nicky

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Hallo zusammen,

 

@Sonja

könnte natürlich auch ein Falter gewesen sein. Ich wüsste nur nicht welcher so "dämlich" ist, dort seine Eier abzulegen. Nepenthes werden ja nicht mal von Schnecken gefressen. Allenfalls vielleicht mal eine Testknabberung.

 

@Nicky

Bei mir hängen die Nepenthes direkt am Terrassenrand (auf den Bildern zu sehen). Sonne haben sie von morgens bis nachmittags ca. 16°°.

Stehen also während der gesamten Mittagszeit in der prallen Sonne.

Eingewöhnt werden sie über mehrere Wochen zuerst im Schatten, dann Halbschatten, ansonsten würden sie bei mir recht schnell einen Sonnenbrand bekommen.

Im Übrigen stehen so manche Hochland-Arten in der Natur recht exponiert. Und in den Tropen ist die Sonneneinstrahlung ungleich stärker als bei uns.

post-3117-0-10009100-1437222672_thumb.jp  post-3117-0-35152000-1437222684_thumb.jp

 

LG, Heiko

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  • 3 Wochen später...

Hallo zusammen,

 

etwas weiter oben habe ich meine blühende Nepenthes ventricosa x inermis vorgestellt.

Nun bin ich jedoch etwas ratlos. Ist es eigentlich üblich, dass die Pflanzen auch unbefruchtet Samenkapseln bilden?

Das tut sie derzeit nämlich. Was meinen die Nepenthes-Experten dazu?

 

Vorher und jetzt:

post-3117-0-52251300-1439104012_thumb.jp  post-3117-0-38692600-1439103201_thumb.jp

 

Was das Eigelege bei der anderen Nepenthes betrifft: Der Urheber ist unbekannt geblieben.

Für die Pflanze bestand zu keiner Zeit Gefahr, da die Eier allesamt von Erzwespen parasitiert waren.

Ein Bild gibt es jedoch nicht. Für ein gutes Foto waren diese parasitären Wespen dann doch einfach zu klein.

 

LG, Heiko

 

 

 

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  • 3 Wochen später...

Hallo zusammen,

 

die Samenkapseln der N. ventricosa x inermis wachsen weiterhin voran.

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Da ich jedoch dieses Jahr keine andere blühende Nepenthes habe und eine Bestäubung durch eine blühende männliche Pflanze in unmittelbarer Nachbarschaft eher unwahrscheinlich ist, gehe ich davon aus, dass es sich hierbei um eine Jungfernfrüchtigkeit (Parthenokarpie) handelt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Parthenokarpie

 

Weitere nahezu jedem bekannte Beispiele für Jungfernfrüchtigkeit sind z.B. Bananen, Feigen, kernlose Zitrusfrüchte und kernlose Trauben.

Aber auch bei einhäusigen weiblichen Palmen kann dies vorkommen. Sie bilden zwar Früchte aus, aber nur taube Samen.

post-3117-0-61696400-1440670638_thumb.jp  post-3117-0-67137700-1440670672_thumb.jp

 

Aber selbst bei Nichtbestäubung darf man nicht zwangsläufig davon ausgehen, dass keine Samen gebildet werden.

Gelegentlich kann es bei einigen Pflanzenarten vorkommen, dass trotzdem keimfähige Samen entwickelt werden (nennt sich dann Agamospermie)

https://de.wikipedia.org/wiki/Agamospermie

https://books.google.de/books?id=FR_0BgAAQBAJ&pg=PA302&lpg=PA302&dq=apogamie+pflanzen&source=bl&ots=5RPW5wHEKw&sig=2e2I8MXAv_iInzZlnxTCzjS1Wkc&hl=de&sa=X&ved=0CDIQ6AEwBGoVChMIrcWV3cvIxwIVa-9yCh3PhAVw#v=onepage&q=apogamie%20pflanzen&f=false

 

Das klingt genau so unglaubhaft, wie dass es Pflanzen gibt welche ohne Licht gedeien.

Aber dennoch gibt es sie. Manche lassen sich nur während der Blütezeit oberirdisch blicken, andere hingegen nie.

Die meisten hiervon sind Vollschmarotzer (Holoparasiten), wie z.B. einige Gattungen der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae) https://de.wikipedia.org/wiki/Sommerwurzgew%C3%A4chse oder die Rafflesiengewächse (Rafflesiaceae). https://de.wikipedia.org/wiki/Rafflesiengew%C3%A4chse

Oder aber es sind Epiparasiten https://de.wikipedia.org/wiki/Epiparasitismus, wie z.B die Korallenwurz, Nestwurz, Violetter Dingel, Fichtenspargel und einige mehr.

Darunter findet sich in Australien auch eine Orchidee, welche vollständig unter der Erde bleibt, auch zur Blütezeit.

http://www.atlantbieri.ch/2010/05/die-blume-die-nie-die-sonne-sieht.html

 

Unter diesen Gesichtspunkten erscheint es wohl besser, in der Biologie nie etwas vollständig auszuschließen.

Auch wenn etwas noch nicht beschrieben wurde heißt es noch lange nicht, dass es nicht irgendwann das erste Mal vorkommen könnte.

 

In diesem Sinne viel Spaß beim Nachlesen.

 

LG, Heiko

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Hey Heiko,

auf jeden Fall ne spannende Sache ;) Mit Gewissheit kann man wohl erst sagen, was passiert ist, wenn die Samen gekeimt sind und die Plänzchen eine gewisse Größe erreicht haben... Und wie du schon gesagt hast, nur weils sowas bis jetzt noch nicht gab, heißt es nicht, dass es nicht möglich ist.

Also, ich freu mich drauf, was aus den Samen wird :D

 

LG Niklas

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partisanengärtner

Also viele der Citrus-Hybriden und einige Arten (Zitrone z.B. zu mehr als 40 %) bilden ohne Befruchtung fertile Samen. Die daraus entstehenden Pflanzen genetisch indentisch mit der Mutterpflanze

Wäre also gar nicht so unwahrscheinlich.

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Interessant und spannend ist es allemal, auch wenn ich davon ausgehe, dass es sich bei dieser Nepenthes um Jungfernfrüchtigkeit handelt.

Eine Ausbildung von Samen ist zum derzeitigen Stand allerdings noch nicht auszuschließen.

Möglich ist also noch alles.

 

Und was bei einigen Tieren geht (Pathenogenese), funktioniert eben auch bei einigen Pflanzen.

Für Filme-Fans ein Zitat aus Jurassic Parc: "Das Leben findet einen Weg..." ;)

 

Von der Masse an Pflanzenfamilien (mehrere hundert Familien) gesehen erscheinen 34 Familien, bei denen eine Agamospermie (Samenbildung ohne Bestäubung) bisher beschrieben wurde, als verschwindend gering.

Jedoch tritt die Agamospermie in diesen Familien dann bisweilen gehäuft auf, wie eben z.B. bei den Rosengewächsen (z.B. Gattung Rubus-Brom-/Himbeere, Alchemilla-Frauenmantel), Zitrusgewächsen oder den Korbblütern (z.B. Gattung Taraxacum-Löwenzahn, Hieracium-Habichtskraut)

 

In welchen der 34 Familien die Agamospermie auftritt, vermag ich allerdings nicht zu sagen. Hier fehlt es mir schlicht an Informationsmaterial.

 

Hier Über die Gattung Rubus:

http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/LoosGoetzHeinrich/diss.pdf

 

LG, Heiko

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