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Drosera Petiolaris


gerry

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Hallo,

ich habe heute eine neue Drosera bekommen.

Sie wurde wurzelnackt in Sphagnum verschickt. Aber ich weis nicht, ob ich die jetzt mit Moos in Torf pflanzen darf, brauche ich dafür Sphagnum oder darf ich sie so wie sie ist in Torf pflanzen. Verschimmelt das Moos dann??

 

Ich bedanke mich jetzt schon für euren Rat,

Grüße Gerhard

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Nicky Westphal

Hallo Gerry,

 

eigentlich sollte man sich vor dem Kauf mit der Kultur der Pflanze beschäftigen!

 

 

Ich halte meine Pet-Drosera alle in einem recht Sandigem Substratgemisch. Torf/Sand (1-1,5mm) 1:1, ohne jegliches Sphagnum. Normale Moose bilden sich von allein.

Ich würde das Moos entfernen und nur die Substratreste an den Wurzeln mit eintopfen!

Das Sphagnum ist zwar gut für eine Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, allerdings ist es auch sehr wüchsig unter den Bedingungen für Pet-Drosera, swo daß du ständig das Moss zurückschneiden musst.

 

Grüße Nicky

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Christoph Hübner

Hey Gerhard,

 

ich kann mich Nicky nur anschließen. Meisten wird Sphagnum als Schutz für die Wurzeln beim Versand verwendet, was aber nicht automatisch bedeutet, dass man die Pflanzen dann auch darin kultivieren muss.

Ich verwende sogar ein Sand-Torf-Gemisch von 2:1 bis 3:1. Wichtig für die D. petiolaris ist noch, dass sie immer schön warm steht (20-30°C). Den Blütenstengel würde ich vielleicht auch abschneiden, da sich die Pflanze ja jetzt erst einmal umgewöhnen muss, was schon genug Kraft kostet.

 

VG Christoph

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Sonja Schweitzer

Meine Petiolaris-Drosera wachsen am besten in einem Torf-Perlite-Gemisch. Unter meinen Bedingungen funktioniert diese lockere Mischung besser,als Torf-Sand.

Sphagnum gehört nicht in´s Substrat,da die Pflanzen im Sommer gern sehr nass stehen,was dazu führt,daß das Moos unter dem Substrat faulen würde.

Sphagnum funktioniert unter sehr nassen Bedingungen nur als reines Substrat.

 

Übrigens: interessanter Job,den Du hast! Sind da noch Stellen frei? ;)

Bearbeitet von Sonja Schweitzer
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Marco Ebert

Hallo,

Torf und Moos zusammen ergeben mit der Zeit eine Art Pampe - so zumindest meine Erfahrung. Entweder oder, aber niemals - egal welche Gattung oder Art - beides. Bezüglich des Substrats für die genannte Drosera kann ich mich dem Rest nur anschließen. Ich vermute, dass der Versender das Sphagnum nicht als Substrat verwendet hat sondern rein für den Transport - so mache ich das zumindest ;)

Gruß,

Marco

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Nicky Westphal

Warum möchtest Du das tun?

Bestimmt keinen Sand im Haus! Da muss Gerhard wohl mal einkaufen oder für den Topf ne Hand voll vom Spielplatz wegtragen. :cool:

 

Blähton (gebrochen) hat ja fast gleiche Eigenschften wie Perlite, könnte also funktionieren (solange die Körnung passt) Ich würd da aber keinen untermischen.

 

Grüße Nicky

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Matze Maier

Ich auch nicht, das hat da eigentlich nichts zu suchen...

Blähton würde ich wenn dann nur bei Nepenthes verwenden...

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Sonja Schweitzer

......oder für den Topf ne Hand voll vom Spielplatz wegtragen. :cool:

 

 

 

Ja klar,schön mit Hunde-oder Katzenpipi versetzt. Genau richtig für Karnivoren. Mal ganz davon abgesehen,daß es sich bei dem Sand auf Spielplätzen nicht um Quarz-,sondern um Bausand handelt.

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Markus Welge

Ja klar,schön mit Hunde-oder Katzenpipi versetzt.

Was meinst du, wie gut die dann wachsen werden. Ich habe mal P. arvetii am Standort auf einer Kuhweide gesehen.  

Die Pflanzen direkt neben den Kuhfladen waren so groß wie meine Hand - und ich habe große Hände.... ;)

 

Viele Grüße

Markus

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Nicky Westphal

Ja klar,schön mit Hunde-oder Katzenpipi versetzt. Genau richtig für Karnivoren. Mal ganz davon abgesehen,daß es sich bei dem Sand auf Spielplätzen nicht um Quarz-,sondern um Bausand handelt.

Glücklicherweise gibt es an den Naturstandorten keine Tiere, die ab und zu was fallen lassen. Ich bezweifle auch, das der Sand wo Karnivoren wachsen, immer reiner Quarzsand ist :cool: Ich bin mir da auch nicht so sicher, das es sich bei Spielsand um dreckigen Bausand handelt. Normalerweise sollte der nach DIN reiner Quarzsand sein. Notfalls kann man den Sand ja vor der Verwendung waschen und damit überschüssige Nährstoffe auswaschen.

 

Ggrüße Nicky

Bearbeitet von Nicky Westphal
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