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Ralf Mößle

Heliamphora über Samen vermehren?

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Ralf Mößle

Hallo zusammen,

Es interessiert mich einfach, obwohl ich keine Sumpfkrüge habe (noch nicht). Vermehrt ihr die auch einmal über Samen, oder ausschließlich über Teilung? Ich habe wirklich keinerlei Erfahrungen mit Helis, doch mir fällt auf, das nie Samen angeboten werden...

Liebe Grüße, Ralf

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partisanengärtner

Nachdem hier öfter mal Hybriden auftauchen, sollte es das schon geben. Aber das völlig Fehlen von Samenangeboten ist schon merkwürdig, ich kann mich auch an keins erinnern..

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Christian Voss

Hallo zusammen,

das liegt daran, dass die Bestäubung der Blüten nicht ganz einfach ist.

Denn bevor der Pollen an einer Heliamphora-Blüte reif ist, ist die Narbe schon nicht mehr aufnahmefähig.
Das bedeutet im Umkehrschluss, dass man entweder zwei zeitgleich bzw. leicht zeitversetzt blühende Exemplare benötigt oder den Pollen abnehmen und bis zur nächsten Blüte frisch halten muss.

Dazu kommt dann noch, dass man den Pollen auch nicht ganz so leicht aus den Staubbeuteln herausbekommt. Hierbei hat sich die Stimmgabel - Methode bewährt, um den Bestäuber nachzuahmen.

Kurz: Den ganzen Aufwand tun sich nur wenige an... Aber den ein- oder anderen gibt's schon.
Diese wenigen werden aber 'nen Teufel tun und die wenigen so gewonnenen Samen für 'n paar Mark fufzich unters Volk zu werfen, denn schon kleine juvenile Pflänzchen lassen sich ja für 20€ aufwärts absetzen. ;-)

 

Viele Grüße,
Christian

 

Edit: Hier mal ein Link zu einer (bebilderten) Seite, die den Bestäubungsprozess ganz gut beschreibt. 

bearbeitet von Christian Voss

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partisanengärtner

Da kann man wieder mal sehen warum das mit den alten Threads ohne Bilder nicht das Gelbe vom Ei ist. Da wurde das mit dem Heliamphorabestäuben mit Bildern beschrieben.  Kein Wunder das es so wenig Samen gibt.

http://forum.carnivoren.org/topic/20828-heliamphora-best%C3%A4ubung/

 

HIer mal woanders die genaue Beschreibung aber halt ohne Bilder.

http://www.ciao.de/Sumpfkrug_Heliamphora__Test_1280794

bearbeitet von partisanengärtner

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Nicky Westphal

Hallo Axel,

 

glaub mir, das tut sich niemand aus Spaß an. Ich habe bisher zwar nur einen blühenden Heliamphora gehabt und probiert den Pollen zu gewinnen. Stimmgalelmethode gut und schön. Im Gegensatz zu Byblis-Blüten sind die der helis doch etwas komplizierter zugänglich. Am Ende ist es bei mir bei einem Fehlversuch ohne Pollen geblieben. Dazu kommt, das helis meist in einem Terra mit einigen andren Pflanzen gehalten werden, die was die Zugänglichkeit oft erschwert.

Wer seine Helis im GWH kultiviert hat es da vieleicht einfacher, aber wie gesagt, Samen sind nicht unbegründet rar.

Ich werd das sicher weiter probieren, da Heliamphora eine der wenigen Gattungen ist, die ich noch nicht aus Samen gezogen habe. Aber einfach ist das nicht!

 

Grüße Nicky

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partisanengärtner

Bei einer Einzelblüte sowieso unmöglich. Die Narbe ist nicht mehr aufnahmebereit wenn die Pollen reif sind. Du brauchst wenigstens zwei nacheinander.

Außerdem sollen sie invotro schneller wachsen. Aber bei Dir ist das sowieso sicher anders.;)

Die von mir verlinkten Texte sind ganz informativ.

Zum Beispiel: Wenn die Blüte ganz offen ist, geht das Bestäuben schon nicht mehr. Aber da ist der Pollen eh noch nicht reif.

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Nicky Westphal

Hallo Axel,

 

ja, das ist mir schon klar, aber ein Blütentrieb hat mehrere Blüten. Wenn ich also von der ersten Pollen ernten kann, könnte ich versuchen dann die Zweite damit zu bestäuben. Wird halt nur was, wenn man nicht gleich aufgibt und auch Pollen gewinnt. Jetzt wo die Blüte vom HexMi verblüht ist, kommt an einem H. minor eine! :wallbash: Naj, irgendwann bekomm ich das auch hin. Erst mal üb ich noch etwas an den schwierigeren Byblis-Arten.

 

Grüße Nicky

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Henrik R

Hey,

Einer meiner Helis wird auch bald blühen (mein erster :D ) da werde ich das ganze auch mal probieren auch wenn es eigentlich meistens ja einfacher sein soll und schneller über Ableger zu vermehren. Man kann es ja probieren ;)

LG Henrik

bearbeitet von Henrik02

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Christian Carle

Man muss sich auch mal die Zeiträume vor Augen führen:

 

Ein Blütenstand braucht bis zur ersten offenen Blüte locker ein 1/4 Jahr, bei bestimmten Arten evtl. noch länger.

Ist die Betäubung erfolgreich, brauchen die Samen Zeit zum Reifen. Hier fehlen mir Erfahrungen, aber von anderen Pflanzen auf die Wuchsgeschwindigkeit von Helis extrapoliert, würde ich das grob mit 6 Monaten oder mehr veranschlagen.

Wenn es jemand genauer weiß, möge er meine Annahme korrigieren.
Dann kommt noch die Keimzeit dazu.

Mutmaßlich vergeht also schon ein Jahr, bis man die ersten winzigen Sämlinge hat.

Diese brauchen dann erneut einige Jahre, bis sie adulte Schläuche bilden, von einer nahezu ausgewachsenen Pflanze ist hier immer noch lange nicht die Rede.

Sagen wir mal -optimistisch geschätzt- es dauert 4 Jahre ab Blütenbildung, bis man Jungpflanzen mit adulten Schläuchen hat.

 

In dieser Zeit machen manche Arten locker 10 bis 20 Seitentriebe und damit potentielle Einzelpflanzen (nach meiner Beobachtung folgen auf einen Blütentrieb stets neue Wachstumspunkte).

Ich behaupte, jeder, der eine mindestens mittlere Sammlung Helis hat, hat sowieso immer wieder mehr "Überschuss", als ihm manchmal lieb ist. Ich selber habe seit gut 5 1/2 Jahren erfolgreich Helis in Kultur (vorher nur Fehlschläge) und in dieser Zeit sicher schon an die 50 Ableger in den Müll geworfen, weil ich mir die Mühe des teilweise erforderlichen Anwurzelns schlicht zu groß war und mir der Platz fehlte.

 

Andererseits habe ich vor, wenn die Zeit (und Pflanzen) dafür reif ist (sind), es dennoch einmal zu versuchen und (potentiell) neue Hybriden zu ziehen.

bearbeitet von Christian Carle

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Marco Ebert

Doof, dass ich keine Stimmgabel daheim habe.

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Nicky Westphal

Doof, dass ich keine Stimmgabel daheim habe.

Dann nimmst halt deine E-Zahnbürste! :sleep:

 

Grüße Nicky

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DerHummel

Doof, dass ich keine Stimmgabel daheim habe.

Bei Capsicum funktioniert zur Indoor Selbstbestäubung auch wunderbar ein vibrierendes Erwachsenenspielzeug. Man muss nur kreativ sein.

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Andreas Wistuba

Dann nimmst halt deine E-Zahnbürste! :sleep:

 

Grüße Nicky

 

Philips Sonicare hat die optimale Frequenz ;)

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Martin Reiner

Bei meinen Heliamphora ist das so, dass die die letzten Jahre im Terrarium unter Leuchtstofflampenlicht (bei mir) keine Samen ausgebildet haben. Früher unter NaHD hat das (bei mir) schon funktioniert...

Ob es unter LED Licht klappt wird die Zukunft noch zeigen müssen.

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Andreas Wistuba

Bei meinen Heliamphora ist das so, dass die die letzten Jahre im Terrarium unter Leuchtstofflampenlicht (bei mir) keine Samen ausgebildet haben. Früher unter NaHD hat das (bei mir) schon funktioniert... Ob es unter LED Licht klappt wird die Zukunft noch zeigen müssen.

 

Das Wetter hat sicher einen großen Einfluss. Es gibt bei mir (Gewächshaus) Phasen mit sehr gutem Samenansatz aber auch Phasen, wo nichts funktioniert.

Grüße

Andreas

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Ralf Mößle

Ich danke euch für eure Ausführungen.

Grüße, Ralf

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Christian Voss

Hallo zusammen,

 

nachdem ich mich doch sehr geärgert habe, dass ich vor Kurzem noch einen schönen Blütentrieb von H. neblinae einfach weggeschmissen hatte, weil ich das Thema 'Bestäubung' bei den Heliamphora gar nicht mehr so wirklich im Kopf hatte, hab' ich mich heute mal daran gemacht, das oben beschriebene Prozedere an einer weiteren geöffneten Blüte zu testen.

 

Diese hab' ich dafür zunächst abgeschnitten, um besser an die Staubbeutel heranzukommen. Wenn ich das richtig gelesen hatte, dann ist der Zeitpunkt, in dem sich die Staubbeutel an's Zentrum und an die Narbe anlegen, der Zeitpunkt, in dem der Pollen reif wird und die Narbe nicht mehr aufnahmefähig ist.

 

cclkbjil.jpg

 

Hier nochmal ein Bild der Narbe, auf die der dann geerntete Pollen aufgetragen werden muss (natürlich erst an der nächsten geöffneten Blüte, die hier tut ja nix mehr... :onguard: )

 

odte6zz2.jpg

 

Als nächstes habe ich dann einen einzelnen Staubbeutel entfernt...

 

fqj7gicc.jpg

 

...den ich dann an einer Seite aufgebrochen habe.

Das winzige Teilchen hab' ich dann an dem geschlossenen Ende mit einer Pinzette gegriffen und mit einer zweiten Pinzette gegen die greifende geklopft. Das Ergebnis sieht nun so aus:

 

qz2ltqkn.jpg

 

Das letzte Bild ist leider etwas unscharf geworden, aber ich war etwas zu faul, um das Stativ auszupacken und die Kamera fokusiert auf der Spiegeloberfläche echt nicht gut.

 

Im Makro mag das vielleicht viel aussehen, aber das ist ein Hauch von Garnichts. Jetzt muss ich erstmal sehen, wie ich das vom Spiegel runter und verstaut bekomme...
Die anderen Staubbeutel werde ich in den nächsten Tagen "ausleeren", da sie mir noch etwas zu feucht vorkamen, ja, und dann wird's nochmal ein paar Tage dauern, bis sich die nächste Blüte an einer der Heliamphora öffnet.

 

Ich hoffe, dass das Verfahren deutlich geworden ist und vielleicht versucht sich ja doch der ein- oder andere damit mal an seiner Pflanze...

 

Viele Grüße,

Christian

bearbeitet von Christian Voss
Fehler in der Reihenfolge des Pollenreifeprozesses korrigiert.
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Stefan

Hallo Christian,

 

sieht gut aus! Als Tipp: Entweder den Pollen auf einen kleinen! Spielgel aufbringen, oder z.B. auf einen Objektträger. Dann direkt mit dem Objektträger an die Narbe gehen und den Pollen an die Narbe kleben. So verlierst du keinen Pollen und es kommt genügend auf der Narbe an. Und Heliamphora Blütenstände halten das Biegen problemlos aus!

Wenn du zu zweit arbeitest: ein Fingernagel tuts auch, das mache ich bei Byblis meistens so,

 

Viele Grüße

Stefan

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Sonja Schweitzer

Hallo Christian,

super Demo,ich freu´mich schon auf die Fortsetzung!

 

Aber das Wichtigste hast Du vergessen: Auf keinen Fall niessen! :ohmy:

bearbeitet von Sonja Schweitzer

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Christian Voss

Hallo,

und danke für die Tipps (auch der mit dem Niesen ist ein ganz wichtiger :thumbsup: ), wie würdest Du (Stefan) den Pollen denn am sichersten aufbewahren?
Vom Spiegel auf Alufolie kratzen und dann im Kühlschrank lagern bis die nächste Blüte offen ist?
Oder gibt's da noch 'ne andere Technik bzw. anderes Material?
 

Und Heliamphora Blütenstände halten das Biegen problemlos aus!


... ich weiß. Der eigentliche Grund, warum ich die Blüte abgeschnitten hab', war der, dass ich so besser fotografieren kann.
Bestäuben kann ich die ja sowieso nicht mehr und am gleichen Stiel kommt schon 'ne neue. ;)

Allerdings hatte ich beim Bestäuben eher an Hybridisierung gedacht. Bei einer meiner anderen Pflanzen ist die Blüte schon deutlich weiter.

 

Wie ist das eigentlich mit Mehrfachhybriden bei Heliamphora? Kein Problem?

 

Viele Grüße,

Christian

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Stefan H.

Hallo Christian, das sieht doch gut aus. :-) Also bei mir blüht gerade H. minor... vielleicht sollte ich das auch mal probieren?!

 

Viele Grüße

Stefan

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Christian Voss

Hallo zusammen,

 

weiter geht's mit der Heliamphora-Bestäubungs-Doku (@Ralf: Ich hoffe, dass ist OK, wenn ich Deinen Thread weiter benutze. Ich finde der Titel passt einfach so gut und müsste so eigentlich auch gut gefunden werden...) :

 

Seit zwei Tagen sind nun zwei Blüten in einem meiner Heliamphora-Töpfe geöffnet (jeweils an einem eigenen Blütenstiel).

Die Staubbeutel lagen bis heute einfach offen im Zimmer und sind inzwischen auch deutlich trockener als noch vor vier Tagen.

 

Ich hab'  mir also Stefans Ratschlag zu Herzen genommen und die kleinen Dingelchen diesmal also über einem kleineren, transportablen Medium geleert.

Hierfür habe ich einen kleinen durchsichtigen Plastikdeckel genommen (wer schon mal bei Kamil P. Pinguicula oder kleine Drosera bestellt hat, kennt die Dinger...).

Platziert auf schwarzem Untergrund war das ideal, um den herausfallenden Pollen erkennen zu können.

 

uz32box3.jpg

 

Im Gegensatz zum letzten Versuch habe ich die Staubbeutel diesmal aufgeschnitten, weil ich dass Gefühl hatte, durch das Aufbrechen vom letzten Mal, die filigranen 'Röhrchen' verstopft zu haben. Im Querschnitt sieht man, dass das insgesamt vier kleine Kanäle sind, die den Pollen enthalten:

 

pjaban9y.jpg

 

Nach dem "Ausklopfen" von insgesamt ca. zehn dieser Staubbeutel war dann auch schon eine ganz ansehnliche Menge an Pollen zusammengekommen. Zwar immer noch so wenig, dass man alles zusammen problemlos mit der verlängerten Spitze eines Zahnstochers hätte aufnehmen können, aber wohl doch genug.

 

gnoc9ebj.jpg

 

Hier dann auch mal die "Außenansicht" der zu bestäubenden Blüte:

 

wsbqqavm.jpg

 

Man sieht schon an der Form der Blüte, dass es nicht ganz einfach war, die Narbe im Inneren mit dem pollenbesetzten Deckel zu erreichen. Die Blütenblätter musste ich kräftig nach oben biegen, um mit der Narbe in den Pollen "herummachen" zu können.

Bei der zweiten Blüte hab'  ich mir das dann erspart und hab' den Pollen mit einem Zahnstocher vom Deckelchen abgenommen (ging gut, ist recht "klebrig") und auf die Narbe "geschmiert".

 

Das Ergebnis sieht ganz gut aus, finde ich, und jetzt heißt es wohl erstmal abwarten...

 

e8vm7laf.jpg

 

Womit ich dann auch zu den Fragen an die käme, die das schonmal gemacht haben:

 

Wie lange dauert es ungefähr von der Bestäubung bis zum reifen Samen?

Und woran erkenne ich eine erfolgreiche Bestäubung frühzeitig?

Und, last but not least, woran erkenne ich den reifen Samen?

 

Vielen Dank für Eure Hilfe

und viele Grüße,

Christian

 

Ach so, und was mich weiterhin brennend interessiert, ist, wie man den Pollen am Besten aufbewahrt und haltbar machen kann...

Danke!

bearbeitet von Christian Voss
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Ralf Mößle

Super Beitrag, wieder sehr anschaulich. Natürlich ist das OK, das du das hier vorstellst. Passt doch super dazu. Bleibt mir nur noch, dir ganz viel Glück zu wünschen für eine erfolgreiche Aktion.

Grüße, Ralf

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Makar

Wie lange dauert es ungefähr von der Bestäubung bis zum reifen Samen?

Und woran erkenne ich eine erfolgreiche Bestäubung frühzeitig?

Und, last but not least, woran erkenne ich den reifen Samen?

 

Hallo Christian,

die Idee einer bebilderten Anleitung finde ich gut! Zu Deinen Fragen kann ich nur aus Angelesenem und ein ganz wenig eigener Erfahrung berichten:

 

1.) Geht genau so rasant wie das Blütenwachstum. Zack! und keine acht bis zwölf (+ ...) Wochen später ist der Samen reif. Ist von Art und Kultur abhängig, vielleicht sogar vom Zustand des einzelnen Exemplars; H. neblinae z.B. schien mir deutlich länger zu dauern als H. pulchella.

2.) Anschwellen des Fruchtknotens. Am besten Fotos machen – von Tag zu Tag nimmst Du keinen Unterschied war, weil es so unfassbar langsam geht.

3.) Ganz zuverlässig: Am erfolgreichen Keimen ca. 3/4 (+ ...) Wochen nach Aussaat, selbstverständlich. Ist doch klar. :thumbsup: Wenn die Samen nach zwei/drei Monaten durch Rütteln aus der Kapsel rieseln, ist das wohl aber auch ein gutes Zeichen ...

bearbeitet von MWill
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