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Siggi_Hartmeyer

Nepenthes bicalcarata mit derzeit 15 Kannen

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Siggi_Hartmeyer

Hier mal aktuelle Fotos unserer N. bicalcarata. Derzeit sind 15 Kannen aktiv und weitere drei wachsen nach. Nachdem die Fotos auf Facebook viel Feedback generierten, sollen sie hier nicht fehlen :yes: .

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Edited by Siggi_Hartmeyer
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ChristophBurdeska

Richtig schön! Wie alt ist die den?

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Siggi_Hartmeyer

Sie ist etwa 15-20 Jahre alt.

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Tillmann

Sehr schoön.:-)

Wie grosß ist denn der Durchmesser?

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Henrik R

Hey,

Kann mich den anderen nur anschließen. Tolle Pflanzen! Ist ja ein richtiges Monster :ai:

LG Henrik

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Rouven

Da wird man ja richtig neidisch  :yes:

Wunderschön!

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Christian S.

Wirklich schöne Pflanze :wub:

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Thomas R

Ein Traum ...

 

 

:cool:

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Ralf Mößle

Wahnsinnspflanze. Ich nehme an, du beheizt dein Gewächshaus im Winter ordentlich...

Nächstes Jahr will ich mich auch an Bicalcarata versuchen. Das größte Problem sehe ich in der Winterzeit, doch ich verfüge über einen sehr warmen Raum mit erhöhter Luftfeuchte. Ich denke, das sollte schon werden.

Du hast nicht zufällig ein paar kleine Nepenthes zur Abgabe, wie bicalcarata oder gar pervillei?

Liebe Grüße, Ralf

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Tillmann

Das erinnert mich an den grund, warum ich angefangen hab zu Sammeln. Da war in ner gaärtnerei ne noch groösßere, und als ich die sah war ich total begeistert und hab meine erste dio bekommen.weil ich irgendne fleischi wollte. :-)

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Siggi_Hartmeyer

Danke für das tolle Feedback.

@Tillmann: Die Pflanze ist derzeit etwa 1,20 m breit und 1,50 m hoch (ab Oberfläche Blumentopf).

@Ralf: Das GWH ist an die Zentralheizung unseres Hauses angeschlossen. Da im Winter (wenn es so etwas in Zukunft noch gibt) die Fenster zu sind, steigt die Luftfeuchte meist auf 80-95%. Die Neps lieben das, aber man muss sich baulich mit dicker Isolierung und rein mineralischem Putz dafür wappnen. Sonst haben Schimmel und Algen Partytime. Auch ein Umluftventilator ist sehr hilfreich.

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Ralf Mößle

Hallo Siggi,

Vielen Dank. Nur 1,50 m hoch? Ich war der Meinung, diese Art wird deutlich höher...oder hast du sie des öfteren zu recht gestutzt...

Liebe Grüße, Ralf

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Siggi_Hartmeyer

Hallo Ralf,

 

die Art wird wesentlich größer, allein in einem Jahr dürfte sie noch einen Meter zugelegt haben. Unsere erste große N. bicalcarata haben wir vor etwa 15 Jahren an den BoGa der Uni Basel abgegeben (mit allen nötigen Papieren!), da sie mit knapp 3 m Länge und über 1,5 m Breite nicht mehr in das alte GWH passte. Inzwischen haben wir uns zum Glück vergrößert. Derzeit sind unsere N. khasiana und N. rafflesiana mit mehr als 15 m Länge unter dem Glasdach (mit Verzweigungen) wohl am größten. Unseren Mäusefresser, die N. truncata, habe ich noch im alten GWH geköpft als sie die Decke erreichte, wie bei der N. bicalcarata war der Stamm so dick, dass er sich nicht biegen ließ. Die hat sich daraufhin geteilt und nimmt jetzt einen neuen Anlauf nach oben. Anbei noch ein Blick ins GWH mit den Ranken unter der Decke und Amorphophallusblüten im Vordergrund.

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Icarus

Wie bereits bei Facebook geschrieben: unglaublich!

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Tillmann

Wow

ienfach nur Wow.

Echt tolle Blüte, aber ich hab gelesen die sollen total stinken. :crazy:

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Ralf Mößle

Hallo,

Ich bin sprachlos. Mich würde noch interessieren, wie groß dein Gewächshaus ist inkl. Höhe. Und ein wunderschöner Titanwurz. Konjac, wenn ich das richtig sehe. Möchte ich auch noch einmal mit anfangen:-) Irgendwann...

Liebe Grüße, und vielen Dank für die Infos und Bilder

Ralf

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Siggi_Hartmeyer

@Tillmann zur Blüte: Das Buch hatte Recht! Lustigerweise finden das Einige gar nicht sooo schlimm, Anderen wird fast übel. Jedenfalls müssen wir die Türen ins Haus dann zu lassen ...

@Ralf: Etwa 4 x 5 m, Höhe von 3,20 auf 2,40 m abfallend.

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Martin Reiner

Anbei noch ein Blick ins GWH mit den Ranken unter der Decke und Amorphophallusblüten im Vordergrund.

Spektakulär!

Da habt ihr Euren eigenen botanischen Garten geschaffen.

Martin

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Michael Malisa-Mustafa

Hallo Siggi! 

 

Etwas derart Schönes habe ich kaum je gesehen, was Kannenpflanzen in Kultur betrifft! Meine Hochachtung. Ihr habt da überhaupt etwas ganz Bemerkenswertes geschaffen. 

Ha, bei längerer Betrachtung dieser prachtvollen Bicalcarata werd ich fast ein wenig schwermütig, weil ich weiß, dass ich dieser Art niemals gerecht werden kann und ich sie somit auch nicht nach Hause hole. Streng genommen kann ich das mit meiner Rafflesiana auch nicht, ok, aber die Nepenthes bicalcarata ist da meiner Ansicht nach ein ganz anderes Kaliber. Für mich ist sie die ehrwürdige Queen of Pitchers (geh beiseite, Edwardsiana. Husch!). Aber schön zu wissen, dass es so etwas gibt! Danke fürs Teilen!

 

Nun noch ein paar Fragen: wie hoch ist denn die Lebensdauer der Kannen? Fünfzehn aktive Fallen sind enorm. Meine bescheidenen Beobachtungen an meinen pflegeleichten Tiefländern, alles noch sehr junge Einzelpflanzen, zeigen im Schnitt 3 bis 4, höchstens kurz mal 5 völlig unversehrte Kannen auf einmal. Älter als etwa vier Monate scheinen sie nicht zu werden.

Hat sich eure Pflanze geteilt oder Bodentriebe gebildet? Auf den Bildern erkenne ich nämlich nichts. Oder ist diese ungeheure Anzahl ein Merkmal alter Pflanzen unter top Kulturbedingungen?

 

Viele Grüße und schönen Tag, 

ein staunender Michael 

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Siggi_Hartmeyer

Hey Michael,

 

danke für das Feedback, die Bicalcarata macht wirklich Spaß. Tatsächlich hat sie sich unten geteilt und es sind daher inzwischen zwei Triebe. Die Kannen dieser Art halten jedoch ungewöhnlich lange, dabei sind zwei bis knapp drei Jahre ohne Eintrocknen nicht ungewöhnlich. Das ist viel länger als etwa bei N. rafflesiana oder N. khasiana (die unter gleichen Bedingungen daneben wachsen), wo die Fallen bereits nach 3-4 Monaten "durch sind". Meiner Ansicht nach könnte das an der Symbiose mit Ameisen liegen, die ja sogar im unteren Teil der dort hohlen Ranke eine Bruthöhle einrichten und gänzlich auf "ihrer" Wirtspflanze leben. Würden die Kannen von N. bicalcarata auch so schnell welken, wäre die Symbiose mit Camponotus schmitzii so wohl kaum möglich. Da haben sich Wirt und Kommensalen offensichtlich gegenseitig angepasst. Unsere erste Bicalcarata mussten wir leider vor etwa 15 Jahren an einen BoGa abgeben, da sie mit etwa 3,5 Meter Länge und 1,5 m Breite für unser altes Gewächshaus (GH) schlicht zu groß wurde. Die jetzige Pflanze ist also unser zweiter Versuch mit dieser Art. Diesmal kann sie ruhig noch etwas größer werden :-). Die Haltung selber finde ich gar nicht schwierig, wenn sie viel Licht und Wärme bekommt. Hitze über 35° liebt sie, was hier im Oberrheingraben im Sommer - besonders im GH - oft erreicht wird und komplizierte Nachtabsenkungen braucht sie im Gegensatz zu vielen Hochländern gar nicht. Allerdings sollten die Nächte eine hohe Luftfeuchte bieten, damit sie sich bei Hitze von der relativen Trockenheit tagsüber (trotz Sprinkleranlage) erholen kann.  

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Michael Malisa-Mustafa

Grüß dich Siggi!

 

Danke für deine ausführliche Antwort! Es klingt sehr plausibel, was du über die Lebensdauer denkst. Der Umstand, dass ja in freier Wildbahn Ameisen in und auf der Pflanze hausen, wird sich wohl ausgewirkt haben.

 

Ja, ich hab auch schon wiederholt gelesen, dass die N. bicalcarata eigentlich eine recht unkomplizierte ist, wenn man das Dreigestirn Licht - hohe Temperatur - Luftfeuchtigkeit halten kann. Aber da mach ich mir nix vor, in der Wohnung geht das nicht und in einem Terrarium sperr ich sie nicht ein. Jetzt haben wir zwar einen sehr sonnigen Garten mit über 150 qm Fläche, allerdings kann ich mir da kein "richtiges" Gewächshaus drin vorstellen. Außerdem gefiele meiner Freundin der Ausblick auf so ein Häuschen nicht, ich versteh das. Ohne robuste Bauweise und ordentlich Wärmetechnik, etc. braucht man in unseren Breiten aber gar nicht anfangen. Und wer eine Bicalcarata ordentlich halten will, tja, der muss groß denken, hehe!

Aber immerhin kann ich mir den Traum vom Moorbeet dieses Frühjahr erfüllen ;)

 

Viel Freude weiterhin mit deinen Pflanzenschätzen!

 

Schönen Abend! 

Michael 

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