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Byblis-Einstieg geplant


Ralf Mößle

Empfohlene Beiträge

Hallo,

Jaja, im trüben Winter kommt man ins grübeln, und ist eifrig am planen für das nächste Jahr.

Schon seit langem finde ich die Bilder von Byblispflanzen wunderschön, doch ich bin verunsichert, weil ich viele Infos zwar finden kann, diese jedoch sehr unterschiedlich ausfallen.

Ich bin lediglich auf, jetzt zu Anfang, mehrjährige Byblisarten fixiert. Welche eignen sich denn nun...gigantea meine ich, und welche noch?

Dann finde ich sehr unterschiedliche Angaben zur Aussaat. Die einen sollten, ja müssen fast mit Giberelinsäure oder einem kleinen Grasbrand vor behandelt werden, andere hingegen werden einfach nur auf das Substrat gelegt, und fertig. Sehr verwirrend für einen Anfänger.

Und zu guter Letzt, wie sollten die Kulturbedingungen sein für die Byblis, die ihr Mir hier empfehlen könnt. Abrunden will ich das Ganze dann mit einer konkreten Suchanfrage nach Samen...

Hoffe, der Ein oder Andere hat ebenfalls etwas Muse, mir den Einstieg etwas zu erleichtern:-)

Grüße, Ralf

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Nicky Westphal

Hallo Ralf,

 

mehrjährige Byblis gelten icht als Einsteigerpflanzen in die Gattung. B. linflora ist wohl die Einsteigerart No 1. Die Samen keimen ohne Vorbehandlung und die Pflänzlein werden bei warmer Kultur auch teilweise älter als 1 Jahr. Für die neue Generation sorgt diese, dank Selbstbestäubung, auch noch.

Alle andren Arten aus der gattung machen es einem schon schwerer. Die andren Einjährigen sind meist schon schwieriger, da die Samengewinnung nur über Hilfsmittel wie E-Zahnbürste oder Stimmgabel funktioniert. Von 5 Arten, ausser meinem Dauergas B. liniflora,  ist mir nur bei 2 dieses Jahr die Samengewinnung geglückt und muss auf die Reservesamen zurückgreifen. Nun steht es an meine zwei mehrjährigen Arten B. lamellata und B. gigantea durch den Winter zu bringen.

 

Die verschiedenen Angaben zur Samenbehandlung, Kultur usw. kommen einfach daher, weil die verschiedene Ansprüche haben.

 

Ich würde mich , wie bei allen Gattungen, wirklich erst über die einfachen Arten rantasten und mich bei erfolgreicher Überwinterung oder Vermehrung dann an die schwierigeren waagen.

 

Grüße Nicky

Bearbeitet von Nicky Westphal
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  • 2 Jahre später...
Donnerkoettel
Am Friday, December 11, 2015 um 18:57 schrieb Nicky Westphal:

Hallo Ralf,

 

mehrjährige Byblis gelten icht als Einsteigerpflanzen in die Gattung. B. linflora ist wohl die Einsteigerart No 1. Die Samen keimen ohne Vorbehandlung und die Pflänzlein werden bei warmer Kultur auch teilweise älter als 1 Jahr. Für die neue Generation sorgt diese, dank Selbstbestäubung, auch noch.

Alle andren Arten aus der gattung machen es einem schon schwerer. Die andren Einjährigen sind meist schon schwieriger, da die Samengewinnung nur über Hilfsmittel wie E-Zahnbürste oder Stimmgabel funktioniert. Von 5 Arten, ausser meinem Dauergas B. liniflora,  ist mir nur bei 2 dieses Jahr die Samengewinnung geglückt und muss auf die Reservesamen zurückgreifen. Nun steht es an meine zwei mehrjährigen Arten B. lamellata und B. gigantea durch den Winter zu bringen.

 

Die verschiedenen Angaben zur Samenbehandlung, Kultur usw. kommen einfach daher, weil die verschiedene Ansprüche haben.

 

Ich würde mich , wie bei allen Gattungen, wirklich erst über die einfachen Arten rantasten und mich bei erfolgreicher Überwinterung oder Vermehrung dann an die schwierigeren waagen.

 

Grüße Nicky

Ich weis, das Thema ist schon 3 Jahre her aber nur mal aus Interesse:

Was zum Hänker hat die Stimmgabel mit den Samen bzw mit der Pflanze zu tun? Lag ich mit

dem Thema "Musik für Karnivoren" villeicht garnicht soo falsch? Das mit der Zahnbürste kann ich mir schon eher vorstellen...

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Patrick S.
vor 10 Minuten schrieb Donnerkoettel:

Ich weis, das Thema ist schon 3 Jahre her aber nur mal aus Interesse:

Was zum Hänker hat die Stimmgabel mit den Samen bzw mit der Pflanze zu tun? Lag ich mit

dem Thema "Musik für Karnivoren" villeicht garnicht soo falsch? Das mit der Zahnbürste kann ich mir schon eher vorstellen...

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Vibrationsbestäubung

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Hubert Müller

Hab seit kurzen eine Byblis guehoi - um die Pollen freizusetzen nehm ich einen elektrischen Rasierer - funzt super  😀

 

Bearbeitet von Hubert Müller
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Donnerkoettel

Klappt das auch mit einem Didgeridoo?

 

https://www.google.de/url?q=https://de.m.wikipedia.org/wiki/Didgeridoo&sa=U&ved=2ahUKEwi3h_GbzrjcAhVEIlAKHXddA80QFjAGegQIBBAB&usg=AOvVaw0RELRU69gw3WVHn-7eahBm

 

Ich meine:

Wenn man jetzt ein Gewächshaus voll davon hat, ist es doch sicher anstrengend mit dem Rasierapparat, der Zahnbürste oder ner Stimmgabel von Blüte zu Blüte zu ziehen. Beim Didgeridoo bräuchte man nur mal reinzupusten und dann ab ins nächste Gewächshaus.

Oder nicht?

 

PS: Ich hab so ein teil schonmal ausprobiert und nicht den geringsten Ton (geschweige denn eine Vibration) erzeugt.

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Hubert Müller

Versuch macht kluch  🤣

 

Und ja - das ist wirklich zeitaufwendig !!!

Bearbeitet von Hubert Müller
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