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Fütterung der Ampullarias


Sonja Schweitzer

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Sonja Schweitzer

Meine beiden N.ampullaria (Harlequin und Lime Twist) brauchten 'mal wieder etwas Futter.

Bei der Gelegenheit habe ich ein paar Fotos der Kannen gemacht,die nicht komplett im Dickicht des Terrariums verschwunden sind.

Grundsätzlich finde ich die Hochlandarten der Gattung schöner,aber die beiden Ampullarias begeistern mich schon.

Für eine "Williams' red" und "Black Miracle " würde ich glatt noch ein bisschen Platz schaffen...;)

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Nicky Westphal

Hallo Sonja,

 

schöne Ampullen! Falls du da mal was einkürzen musst, nehm ich dir gern was von den Tiefländern ab.

 

Grüße Nicky

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ChristophBurdeska

Ampullas sehen jetzt auch nicht schlecht aus, bin sonst auch eher der Fan der Hochländer, aber bei denen würde ich es mir fast überlegen.

Komm Nicky, wir besuchen Sonja und stutzen etwas die Ampulla :yahoo:

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Aber die Suche nach Ampullaria black ist echt frustrierend oder, ich kenn das ich will auch eine aber als es dann ein Angebot gab hab ichs zu spät gesehen:wallbash:

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Nicky Westphal

Wenns die Schwarzen an jeder Ecke gäbe, würde die wohl keiner mehr haben wollen!

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Michael Malisa-Mustafa

Oh! Die sind schön anzusehen. Der Wuchs der N. ampullaria Kannen hat mich bisher nie sonderlich angesprochen, die gefallen mir aber sehr. Doch, das hat schon was! Gratuliere zu diesen feschen Exemplaren! 

 

Ich füttere auch hie und da meine Kannen, allerdings mit lebenden Fliegen. Die gibt es dank des milden Winters heuer zuhauf. An Sonnentagen treiben die sich auf der Terrasse bei meinem kleinen Karnivorenblumenkasten herum. Die lieben die halb vertrockneten Schläuche der S. wrigleyana und lassen sich da recht gut absammeln, langsam und steif von der kühlen Luft. Hab sogar schon Mundraub begangen und Fliegen aus den kaputten Schläuchen gezogen. Trotzdem fanden sie dann ihr Ende, ja, nur nix verkommen lassen.

 

Schöne Grüße! 

Michael 

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Mmmh ... N. ampullarias ... <3

Sonja, wie oft fütterst Du Deine Kannen so? Stellst Du fest, dass sich durch Verfüttern von viel und großer Beute an der Langlebigkeit der Kannen etwas tut? Meine müssen wohl noch eine Weile zum Aufbrauchen eines etwas maßlosen Algendünger-Vorrats herhalten, aber sie sind ja für alles dankbar.

 

Wenn's gut läuft, habe ich übrigens im Mai/Juni nochmal ein paar Stecklinge im Angebote-Forum. </SchamloseEigenwerbung>

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Sonja Schweitzer

Die kompletten Pflanzen dünge ich alle 4 Wochen mit einer Maxsea-Lösung über die Blätter. Wenn die Kannen groß genug sind bekommen sie zusätzlich mindestens einen Mehlwurm,wobei ich eigentlich jede neue Kanne füttere. Die Anzahl der Würmer richtet sich nach der Größe der Kannen,wobei die der Ampullarias ca.5 Stück vertragen,ohne zu faulen.

Ich glaube,die größte Anzahl an Würmern hat meine N.truncata bekommen. Ich meine mich zu erinnern,daß es etwa 15 Stück waren.

Bearbeitet von Sonja Schweitzer
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partisanengärtner

Ist diese Art nicht als Vegetarier bekannt, die gerne Falllaub und Früchte in den Kannen hat? Oder schreiben das die Forscher nur um sich interessant zu machen.

Darum sollen die auch keinen Deckel haben.

Bearbeitet von partisanengärtner
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Also

vor 10 Minuten schrieb partisanengärtner:

Ist diese Art nicht als Vegetarier bekannt, die gerne Falllaub und Früchte in den Kannen hat? Oder schreiben das die Forscher nur um sich interessant zu machen.

Darum sollen die auch keinen Deckel haben.

Also, soweit ich das als Laie verstanden habe, ist die Nepenthes Ampullaria quasi ein Allesfresser, also sollte sie sich über Insekten und Blattwerk freuen, aber ich glaube, wenn man der Pflanze zusätzliche Nährstoffe zuführen möchte, bieten sich Insekten halt mehr an, da sie wesentlich mehr Nährstoffe beinhalten als Blätter oder Ähnliches.

 

Wenn ich falsch liege, freue ich mich über Berichtigungen :D

 

LG Tim

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Michael Malisa-Mustafa

Hoi! 

 

Laut einer Fernsehdoku tummelt sich in der N. ampullaria auch exorbitant viel an Kommensalen in freier Natur. Die freuen sich wohl recht über Laub und düngen so die Pflanze brav. Scheint also zu stimmen, was ihr gehört habt. 

 

Grüße, 

Michael 

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Wenn der Deckel weg ist fällt Laub rein ist ja klar und das wird dann werdaut. Und laut einer DVD von mir sollten da sogar manche Insekten oder Amphibien drin Leben. Also würden die ja mit Verdaut werden, außer sie haben sich so angepasst, das das nicht passiert, was ich für unwahrscheinlich halte, da die Ampullaria auch den Vorteil hat, dass gewisse Abfälle von der Pflanze aufgenommen werden können. Hätte ich das bloß nicht vorm Essen geschrieben.

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partisanengärtner

Es ist nur zu wahrscheinlich das sich Tiere an diesen Lebensraum angepasst haben das  reicht vom Frosch der dort seine Kaulquappen (und nur dort ) aufzieht bis zu Insektenlarven die da ihr Larvenleben verbringen bis eben zu den Ameisen die sogar dort zu Tauchern geworden sind was eigentlich keine Ameisentätigkeit ist.

Alle ohne verdaut zu werden.

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Sonja Schweitzer

Die Pflanzen bzw.Kannen reagieren sehr stark auf die Fütterung und danken es mir mit stetig größer werdenden Kannen.

Von daher denke ich nicht,daß ich besser mit Pflanzlichem füttern sollte.

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Michael Malisa-Mustafa

Hallo Sonja! 

 

Das würde wahrscheinlich eh nicht klappen mit der Verfütterung von Pflanzenmaterial. Ich glaube nicht, dass bei unseren Terrarien- & Zimmerkulturpflanzen auch nur ansatzweise so eine rege Fauna in den Kannen und Schläuchen lebt, wie in freier Wildbahn. Es würde wohl nicht effizient zersetzt werden.

 

Ich hab so wie du bisher gute Erfahrung mit dem Zufüttern von Insekten, also stetig wachsende Kannen. Erst heute hab ich wieder eine Fliege erwischt und an meine N. spathulata x adnata verfüttert, damit sie den Umtopfstress schneller durchlebt. So hoffe ich zumindest.

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So wie ich das in der Reportage verstanden hatte, wird hier zwischen 2 Sorten von Kannen unterschieden. Welche die oben offen sind verdauen nicht selber, sondern leben von den verdauten exkrementen der Tiere die in den Kannen leben oder von Laub und anderen Pflanzenabfällen die in den Kannen verrotten. Meistens sind diese Kannen auch hautsächlich mit Regenwasser gefüllt

 

Kannen die oben geschlossen sind, können selbst verdauen und fressen Insekten die rein fallen.

 

Sollte ich das korrekt verstanden haben, würde die Fütterung der Ampullarias mit Insekten nicht wirklich viel bringen. Ich habe dazu keine Selbstversuche oder ähnliches vorzuweisen, da mir die Tieflandarten ohnehin schnell genug wachsen.

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partisanengärtner

Ob sich da Stechmückenlarven und ihre Bakterien damit beschäftigen oder nur die Bakterien die die toten Insekten zerlegen ist wohl unerheblich. Nicht alle Lebewesen die darin leben sind dem bloßen Auge sichtbar. also wird es sich wohl lohnen. Bakterien gibt es überall.

 

Auch wir wären ohne unsere Darmbakterien aufgeschmissen.

Bearbeitet von partisanengärtner
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Mag sein. Die Frage ist, wie lange dauert es? Bakterien sind wie du sagst überall. Bringt es dann genauso viel die Larve auf die Erde zu legen und zu warten bis die Pflanze die Nährstoffe über die Wurzel aufnimmt oder wird in der Kanne schneller verdaut, wegen der Flüssigkeit? Saurer Torf könnte doch auch dazu beitragen, plus kleine Tiere im Boden?

 

Sollte man wenigstens die Würmer zerkleinern, um den Bakterien mehr "Angriffsfläche" zu bieten?

 

Ich persönlich nutze Fischfutter, das aus zerkleinerten Mückenlarven besteht, da ich mir einbilde, dass es einfacher zu verdauen ist.

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Sonja Schweitzer

Die Geschichte mit den Mehlwürmern betreibe ich jetzt mittlerweile fast so lange,wie ich Nepenthes kultiviere (ca.18 Jahre).

Da fange ich jetzt nicht an,nach Problemen zu suchen,wo keine sind sprich,die Mehlwürmer zu zerkleinern. Zudem fangen die Pflanzen,die im GH stehen,zusätzlich noch Insekten - unzerkleinert.

Verdauungsbeschwerden hatten meine Pflanzen bisher noch nicht;)

Fischfutter verwende ich nur dort,wo nur kleine Menge Dünger vertragen werden,also Drosera oder Mini-Nepenthes.

 

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vor 50 Minuten schrieb Sonja Schweitzer:

Die Geschichte mit den Mehlwürmern betreibe ich jetzt mittlerweile fast so lange,wie ich Nepenthes kultiviere (ca.18 Jahre).

 

 

verfütterst Du alle Mehlwürmer oder nur die weichen frisch gehäuteten ? Der auf dem Bild scheint mir eher ein alter Kerl zu sein, der schon wieder einen festen Außenhaut. Und was machst Du mit den schwarzen Käfern, die ja immer mal in so einer Mehlwurmzucht auftreten ? Auch verfüttern ?

 

Gruss

Peter

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Nicky Westphal

Hallo Peter,

 

es gibt gefriegetrocknete Mehlwürmer, die gehen als Futter da genauso. bei einer Nepenthes muss man ja nicht wie bei Dionaea Lebendfutter verwenden um die Verdauung anzuregen (geht da aber auch über Stimmulation von aussen). Die Flüssigkeit wird ja schon vorher gebildet.

 

Grüße Nicky

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Sonja Schweitzer

Am liebsten nehme ich die frisch gehäuteten Würmer,aber mit den anderen funktioniert´s genauso.

Wenn man die Dose mit den Würmern und einem trockenen Brötchen im Kühlschrank aufbewahrt halten sie sich länger als ein halbes Jahr und verpuppen sich auch nicht.

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Hallo Sonja,

das sind ja schöne An- und Aussichten, denn deine Samen der Ampullaria  von Mitte Januar sind reichlich gekeimt.

 

Wenn ich so die Größe der Kanne in deiner Hand sehe, werde ich wohl eine oder 2 behalten, denn es fehlt mir an Platz in meinem Terrarium. 

 

Das mit den Mehlwürmern ist ja klasse, danke für den Tipp :) und schöne Fotos. 

 

Wann sollte ich sie pikieren ? Und in was für ein Substrat setzen?

Vielleicht hast Du oder Ihr ein paar Vorschläge?

 

Herzliche Grüße aus Kölle

Horst

 

 

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Bearbeitet von Ein-Horst
korrektur der Zeilen
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