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N. macrophylla Blätter ohne Glanz


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Guten Abend werte Kolleginnen und Kollegen,

 

ich hätte da mal eine Frage... Eine meiner Macrophyllas hat jetzt mehr und mehr 'rauhe' Blätter bekommen. Sie glänzen nicht mehr so schön und die Pflanze sieht dadurch einfach nicht mehr ganz so vital aus. Zusätzlich sind relativ viele ältere Blätter abgestorben und nur 4 lebendige Blätter übrig.

Die Gute treibt trotzdem neue Blätter und auch neue Kannen, ohne wirklich an Größe zuzunehmen. (natürlich recht langsam, typisch Macrophylla eben) Ich hab sie seit November letzten Jahres und nebendran stehen N. villosa, N.edwardsiana und auch eine andere N. macrophylla, die fröhlich vor sich hin wachsen. Der einzige Unterschied ist, dass besagte N. macrophylla die meiste Zeit in einem normalen Topf gestanden hat und der Rest in Gittertöpfen. Als mir das aufgefallen ist, hab ich mir schleunigst neue Gittertöpfe besorgt und sie gleich in eben so einen umgesetzt, allerdings one das Substrat zu wechseln.

Meine Vermutung also: Zu dichtes Substrat/ zu feuchtes Substrat?

Habt ihr ähnliches bei euch auch schonmal beobachtet? Sollte ich auch das Substrat wechseln?

Würde mich über Tipps und Meinungen freuen! :)

 

Achja Bedingungen: 24° tagsüber, 12° nachts, Pc Lüfter läuft insgesamt 3 Stunden am Tag, Substrat: Sphagnum, Perlite, Orchideensubstrat und etwa 14kLux LED Licht.

 

Die 'Rauhe' (das Sphagnum habe ich zurückgeschnitten, sieht deswegen etwas zerrupft aus):

P1030929klein.jpg

 

Die 'Glänzende':

P1030931klein.jpg

 

Vielen Dank schonmal! Liebe Grüße Niklas

 

 

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Stefan M.

Servus Niklas,

also ich glaube Gittertöpfe trocknen nur schneller aus als Normale. Übers Substrat würd ich mir an deiner Stelle auch keine Gedanken machen, das wird sowieso überbewertet meiner Meinung nach.

Ich bin bei Schädlingen auch recht unerfahren, aber diese Schmirgelblattstruktur hatte ich auch schonmal bei meiner mikei und das waren Weichhautmilben. Damals starben die alten Blätter recht schnell ab obwohl die Pflanze langsam weiter wuchs.

 

PS: Mach doch mal ein update in deinem Tiefkühltruhenthread

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Andreas Wistuba

Hallo Niklas,

Die Pflanze hat ein Wurzelproblem und ist daher leicht welk. So sieht das bei Nepenthes oft aus, wenn kein funktionierendes Wurzelsystem da ist.

Grüße

Andreas

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Danke ihr zwei!

 

Also, ich hab mein Problemkind dann eben mal flott ausgetopft und vom Subtsrat befreit... Ein unbedingt riesiges Wurzelsystem hat die Pflanze jetzt nicht, sah aber auch nich gerade völlig tot und unbrauchbar aus. Die Wurzeln sind eben recht dunkel, aber so kenne ich Nepentheswurzeln auch^^

Nur ist mir aufgefallen, dass das Substrat extrem wenig Sphagnum Anteil hatte, also wirklich fast nur Perlite und Rinde. Entweder hat sich das Sphagnum schon zersetzt oder es war einfach wenig drinne. Dadurch war das Substrat sehr luftig (fast schon zu schnell trocken?!)und ne Fäulnisgeschichte meiner Meinung nach praktisch ausgeschlossen. Evtl hat es ja auch damit zu tun, dass die Temperaturen doch deutlich hoch gegangen sind und die dadurch erhöhte Verdunstung? Hatte lange Zeit nur um die 20° tags und jetzt doch eher so an die 25° und nur um die 50% Luftfeuchte.

Ich würde ihr noch ne Tüte übern Kopp ziehen und halt hoffen, dass sie sich wieder erholt...

Hoffentlich hab ich ihr jetzt nicht den Gnadenstoß gegeben :'(

 

@Tiamat: Ich vertrau dann doch erstmal auf Andreas' Rat... Das typische Schadbild sähe ja auch anders aus. :dntknw:

Für n richtiges Update hab ich grad leider nicht die Zeit und außerdem wollte ich warten bis das neue Macrophylla Blatt (die Glänzende von oben) ne neue Kanne bereitgestellt hat. Die hatte ja n ordentlichen Sprung gemacht ;)

 

LG Niklas

 

P1030938klein.jpg

... wenn ich mir das jetzt so angucke sinds doch verflucht wenig Wurzeln...

Bearbeitet von iGude
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Kai Becker

Hallo,

ich würde die im noch nicht verholzten Teil kappen und in Sphagnum unter sehr hoher Luftfeuchtigkeit frisch bewurzeln, klappt auch bei macrophylla nach meiner Erfahrung ohne Probleme solange die Wurzelfäule noch nicht zu weit in den Stamm vorgedrungen ist. Solltest du das so machen dann aber den Kopfsteckling mindestens 3 Monate unter gespannter Luftfeuchte lassen.

Grüße

  Kai

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Sonja Schweitzer

Hallo Niklas,

sorry,daß ich das jetzt so sage,aber Nepenthes die so aussehen sind meiner eigenen Erfahrung nach immer verloren.

Ich selbst hab´s schon mit allen möglichen Maßnahmen versucht (erhöhte Luftfeuchtigkeit/Tüte,Sphagnum,absolute Optimierung der Kulturbedingungen etc.),aber die betroffenen Pflanzen sind mir am Ende doch immer eingegangen.

Der Haupttrieb wurde dann von unten nach oben komplett braun und das war´s.

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Ach du heilige ********

So schlimm hätte ich das überhaupt nicht eingeschätzt. Sah ja nur bissel runzlig aus und neue Blätter und Kannen sind auch gekommen.

Wenn ich mir meine Bilder so angucke, kann man schon vor etwa einem Monat erste Anzeichen für den jetzigen Zustand erahnen.

Unbedingt schneiden und neu bewurzeln möchte ich nicht unbedingt. Ich schau mal wie sie sich mit der Tüte macht und wenns weiter abwärts geht, werd ich das versuchen!

 

Hat vielleicht mal jemand ein Bild von nem fitten Wurzelstock von so einer kleinen Pflanze? Ich finde da nur Bilder von großen oder super robusten Pflanzen und ich denke die unterscheiden sich schon recht deutlich was das Wurzelwerk angeht?!

 

Drückt mir die Daumen!

 

LG Niklas

 

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Mich würde - genau wie Marco - ebenfalls stark interessieren, woran man denn hier eine Wurzelfäule erkennen kann.

Ich hatte bereits zwei Nepenthes mit ganz gut aussehendem Wurzelsystem, die innerhalb von Stunden dahingeschieden sind sind und eine Nepenthes mit nur einem Stunk, die keinerlei Probleme hatte. Deswegen interessiert mich das Thema sehr.

 

Da ich gerade vor kurzem ein paar kleinere Pflanzen (HL) in der Grösse aus Sphagnum ausgegraben habe: Die Wurzeln waren deutlich länger und teilweise noch etwas verästelt und an Stellen recht fein. Die Länge war für mich persönlich erstaunlich. Natürlich das typische schwarz. Aber ich nehme an, dass das auch wieder Artabhängig ist.

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Andreas Wistuba
vor 1 Stunde schrieb Michaela:

Mich würde - genau wie Marco - ebenfalls stark interessieren, woran man denn hier eine Wurzelfäule erkennen kann.

Ich hatte bereits zwei Nepenthes mit ganz gut aussehendem Wurzelsystem, die innerhalb von Stunden dahingeschieden sind sind und eine Nepenthes mit nur einem Stunk, die keinerlei Probleme hatte. Deswegen interessiert mich das Thema sehr.

 

Da ich gerade vor kurzem ein paar kleinere Pflanzen (HL) in der Grösse aus Sphagnum ausgegraben habe: Die Wurzeln waren deutlich länger und teilweise noch etwas verästelt und an Stellen recht fein. Die Länge war für mich persönlich erstaunlich. Natürlich das typische schwarz. Aber ich nehme an, dass das auch wieder Artabhängig ist.

 

Entscheidend sind helle Wurzelspitzen. 

Wurzeln, die bis zur Spitze schwarz sind funktionieren zumindest nicht - der entscheidende Teil ist die Wurzelhaar-Zone nahe der Spitze. In den meisten Fällen dürften Wurzeln, die bis zur Spitze Schwarz sind ganz einfach tot sein.

Grüße

Andreas

 

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Stefan M.

Meine Lowii hatte lange ein Wurzelproblem bzw hatte garkeine (sah aus wie ein Steckling, war aber keiner) und sie wuchs absolut keinen Milimeter über 3 Monate.

Habe dann den Stamm von unten zurückgeschnitten (er war in den unteren 2-3cm bereits modrig-braun im Querschnitt) und seitdem wächst sie und bildet Kannen, zwar langsam, aber das ist ja normal bei lowii :>

Wenn ich jetzt alte und neue Blätter vergleiche sahen die damals auch recht matt aus: Sept 15, Dez 15 und Mai 16 mit zwei neuen Blättern

20150910_155151.jpg20151230_202259.jpg20160513_150018.jpg

 

 

Ich habe ein Bild einer gesunden Macrophylla von Andrea Bianci aus Facebook in der highland Nepenthes Gruppe:

12924423_10206332281734797_5284509268667

Es wurde spezielles Substrat (Sand und Akadama) ausprobiert.

 

@Andreas was würdest du mit Niklas Macrophylla anstellen?

@Marco/Admins: wenn ich einmal das 10MB Limit erreicht habe und wieder Bilder lösche erkennt die Seite das nicht. Dann muss man immer editieren, ist mir schon öfters aufgefallen

Bearbeitet von Stefan Tiamat
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Joho,

 

also ich hab mal bei meinem Originalbild ordentlich reingezoomt und zumindest eine Wurzelspitze ist definitiv hell. Hier und da sind weitere helle Stellen zu sehen, aber ich glaube eher, dass das Sphagnum Fussel von Substrat sind.

Und dann habe ich heute mal die Tüte abgenommen (primär zum Lüften) und was sehe ich da: helle Flecken auf den Blättern. Ist das jetzt noch n Pilz? Innerhalb von einem Tag?!

Davon war gestern noch überhaupt nix zu sehen. Jetzt bleibt die Tüte doch weg. Mensch, das nervt!

 

@Tiamat: Danke für das Bild! Da zeigt sich also doch ein deutlicher Unterschied...

 

Nochmal vielen Dank!

 

 

P1030939klein.jpg

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Andreas Wistuba
vor einer Stunde schrieb iGude:

Joho,

 

also ich hab mal bei meinem Originalbild ordentlich reingezoomt und zumindest eine Wurzelspitze ist definitiv hell. Hier und da sind weitere helle Stellen zu sehen, aber ich glaube eher, dass das Sphagnum Fussel von Substrat sind.

Und dann habe ich heute mal die Tüte abgenommen (primär zum Lüften) und was sehe ich da: helle Flecken auf den Blättern. Ist das jetzt noch n Pilz? Innerhalb von einem Tag?!

Davon war gestern noch überhaupt nix zu sehen. Jetzt bleibt die Tüte doch weg. Mensch, das nervt!

 

@Tiamat: Danke für das Bild! Da zeigt sich also doch ein deutlicher Unterschied...

 

Nochmal vielen Dank!

 

 

P1030939klein.jpg

 

Hallo,

das ist sicher kein Pilz.

Da hat sich die oberste Zellschicht vom Untergrund gelöst oder Epidermis-Zellen sind einfach leer. Das kann von den Schwankungen im Wasserhaushalt kommen, ist aber auch ein typisches Symptom für Thripsbefall. Im Zweifel würde ich spitzen. Thripse kämen natürlich auch als Ursache der ganzen Misere in Frage.

Grüße

Andreas

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  • 3 Wochen später...

Hallo liebe Helferinnen und Helfer!

 

Ich hatte mich bezüglich meiner kleinen Macrophylla letztendlich doch für die Methode 'watch and wait' entschieden. Jetzt, 3 Wochen nach dem Austopfen und etwas trockener Haltung, hat sich einfach nichts getan. Ich persönlich sehe das eher als gutes Zeichen. Zumindest sterben die Kannen und Blätter nicht ab. Nach dem neu Topfen hab ich sowieso mit nem Wachstumsstopp gerechnet. Ich werde sie gründlich im Auge behalten und natürlich auch berichten, wenn sich was tut. :)

Anbei ein aktuelles Bild. Nur die Triebspitze des nächsten Blattes ist nicht mehr komplett weiß, sondern bekommt langsam die normale Farbe eines Kannenansatzes.

 

Hoffnungsvolle Grüße Niklas

 

P1030966klein.jpg

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  • 4 Wochen später...

.... Ich sagte, ich melde mich wenns was neues gibt :)

Die Pflanze scheint sich erholt zu haben! Sie hat das Wachstum wieder aufgenommen und es sind keine weiteren Blätter/Kannen abgestorben. Man sieht eindeutig, dass sich das Blatt weiter ausgerollt hat und das nächste steht auch schon in den Startlöchern. Also es zeigt sich wieder: Nicht so schnell aufgeben!

 

LG Niklas

P1040040klein.jpg

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Am 13.5.2016 um 16:50 schrieb Stefan Tiamat:

...

Habe dann den Stamm von unten zurückgeschnitten (er war in den unteren 2-3cm bereits modrig-braun im Querschnitt) und seitdem wächst sie und bildet Kannen, zwar langsam, aber das ist ja normal bei lowii :>...

 Das kann ich nicht bestätigen. Meine lowii's von Andreas Wistuba wachsen sehr schnell. Da kommt monatlich mindestens eine Kanne. Die Größe der Pflanzen ist ca 12-15cm im Durchmesser.

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  • 2 Monate später...

.... und am Ende hatten alle Pessimisten Recht.

Die Macro hatte sich zwischenzeitlich passabel erholt, 3 neue Blätter aber keine Kanne gebildet. Bis sie dann plötzlich wieder einen Wachstumsstopp einlegte. Nach einiger Zeit hat sich eine faule Stelle an der Basis des Triebes gebildet.

P1040219klein.jpg

Das alles unter idealen Bedingungen, wie ich sagen würde. zwischen 24 und 28°C am Tag und 12 und 14°C in der Nacht. Luftfeuchte 60 bis 90%, ordentlich Lüftung und keine Staunässe.

Ich habe die Pflanze dann ausgegraben und wollte den faulen Stamm abschneiden um evtl neu zu bewurzeln. Dabei ist mir das aber alles auseinandergefallen. Ich habe jetzt einfach die einzelnen Blätter und das 'Herz' der Macrophylla ins Sphagnum gelegt und schau mal was passiert. Hoffung hab ich tatsächlich keine, aber es nimmt auch nicht viel Platz weg...

P1040223klein.jpg

Die restlichen Pflanzen wachsen fast alle wie Unkraut.

 

LG Niklas

 

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