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Ralf Mößle

Wie macht ihr das mit dem Wasserverbrauch?

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Ralf Mößle

Hallo,

nachdem ich dieses Jahr schon fleißig im Garten war, und diverse Moorbereiche angelegt habe, zusätzlich zu der stetig steigenden Anzahl von Indoor-Karnivoren, musste ich feststellen, das der Wasserverbrauch inzwischen wirklich enorm ist. 

Letztes Jahr habe ich ein 750 Liter Regenfaß aufgestellt, welches von einer Dachfläche mit ca. 10x8 m Fläche mit Regenwasser gespeist wird, doch das habe ich inzwischen bereits 2 mal leer gemacht. Gut, die Bewässerung von zahlreichen Säcken Torf war auch dabei, dennoch schätze ich meinen Wasserverbrauch auf rund 20 Liter täglich. Bei Regen natürlich weniger, doch im Sommer dürfte der Verbrauch deutlich höher liegen. Mein Regenfaß ist bereits jetzt an der Belastungsgrenze angekommen, heißt, es wird schneller leer, als es der Regen auffüllen kann. Da ich hin und wieder Teichwasser zum gießen verwende, geht mir das Wasser glücklicherweise nicht so schnell aus. Doch wie machen das all die Menschen mit ihren riesigen Sammlungen? Mit Osmosewasser zuarbeiten? Inzwischen bin ich ganz froh, nicht ein Riesen-Moorbeet angelegt zu haben...doch ein Gewächshaus ist noch in Planung.

 

Viele Grüße, Ralf

 

 

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Marco Ebert

Hallo Ralf,

 

für die wenigen Pflanzen im Haus verwende ich eine Umkehr-Osmose-Anlage. Damit fülle ich die Beregnung des Terrariums und die Gießkanne für das Fensterbrett. Draußen verwende ich ausschließlich Regenwasser aus der Tonne.

 

In trockenen Zeiten kannst du deine Pflanzen notfalls auch mal mit Leitungswasser gießen. Das vertragen sie besser als Trockenheit. In regenreicheren Zeiten solltest du dieses dann aber auch wieder gut ausspülen.

 

Gruß,

Marco

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Redstav

Hallo Ralf,

 

also im Hochsommer komme ich auf ca. 150 Liter täglich. Bisher haben meine Regentonnen

(5x200L, 1x1000L) Allerdings hatte ich letztes Jahr wirklich das erste mal auch mal leere Tonnen.

Zum Glück kam bisher der Regen dann auch immer wieder rechtzeitig.

 

Falls es jetzt mal nicht rechtzeitig regnen würde, ist natürlich auch einmaliges nutzen von Leitungs-

wasser immer noch empfehlenswerter als die Pflanzen einfach vertrocknen zu lassen ;)

 

Seit einer Woche bin ich jetzt allerdings dabei, mir 4000 Liter Wasserspeicher (4x IBC Container)

zu installieren. Zwei  davon sollen Reserve zum aufpumpen unter der Erde sein, die zwei anderen

stehen oben drauf und dienen den "Normalverbrauch" zum einfachen ablassen.

 

Osmoseanlagen haben bei mir eigentlich nur zur Überbrückung in der alten Wohnung gedient,

als wir noch keine Möglichkeit hatten Regenwasser zu sammeln. Für größere Mengen war meine

allerdings zu "verschwenderisch".

 

Meine Moorbeete und Mörtelwannen haben sich bisher eigentlich meist selbst gespeist, so dass

ich fast immer nur das GWH gießen musste. Auch mein großes Moorbeet, das irgendwann an die

Terasse angeschlossen wird, wird mit Sicherheit so ausgelegt, dass es auch mal 4 Wochen
Hochsommer ohne gießen Überleben wird (60L Kanister Hochkant und davon eine ganze
Menge hat dafür bisher eigentlich immer gereicht).

 

Aber du kannst ja gerne auch mal am fränkischen Sommertreffen vorbei kommen und dir das

ganze ansehen :)

 

Viele Grüße
Ulrich

 

 

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Nicky Westphal

Moin Ralf,

 

wohl dem, der Regenwasser auffangen kann. Die 3 Tropfen, die bei mir auf dem Balkon ankommen, kann ich eher ignorieren. Darum habe ich mir eine direkt flow Osmoseanlage angeschafft. Mit etwa 1l/min kann ich damit meinen Tagesverbrauch im Sommer von etwa 40l problemlos selber produzieren. Das Ding läuft dann täglich. Im Winter mach ich alle paar tage ein paar Kanister voll.

 

Grüße Nicky

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ChristophBurdeska

@Nicky: Welche hast du den da genau? Bin gerade am Überlegen, ob ich meine Austausche, da ich jetzt mehr Wasser brauche und die alte mit 5l/h etwas zu klein ist.

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Ralf Mößle

Hallo Ulrich,

 

sehr gerne würde ich vorbeikommen, doch ich muss abwarten, ob ich da auch Ausgang bekomme. Der Nachteil meiner vielen Hobbys ist, das immer irgend etwas zu kurz kommt, und wenn sich dann die Frau einmal quer stellt, dann nicht unberechtigt. Leider hat sie nichts für Karnivore übrig, doch der Termin liegt eigentlich ganz günstig...werde dann wohl erst ein paar Tage vorher zusagen können. 

 

Viele Grüße, Ralf 

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Nicky Westphal

@ChristophBurdeska also ich habe ne ähnliche wie die hier https://www.osmose-billiger.de/wasserfilter/vista-umkehrosmose-wasserfilter Mein Modell in der Art gibt es da gar nicht mehr. Die haben wohl einfach etwas um modelliert und am Preis was draufgehauen. Prinzipiell ist es aber die Gleiche. Habe gerade gesehen, das es dafür neue Membranen mit bis zu 2200l/Tag gibt. Wenn es mal soweit ist, das ich austauschen muss ist das schon mal ne Verbesserung. Mein Verbrauch wird irgendwie auch nicht weniger.

 

Wenn du bei deiner Anlage die Mambran durch eine mit höherer Durchflussmenge austauschst, kannst du bis auf 15l/h 100 GPD kommen. Das wäre erstmal deutlich billiger. ne Druckerhöhungspumpe bringt auch noch viel.

 

Grüße Nicky

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stefan barth

Hi Ralf,

 

ich habe mittlerweile zwei Zisternen a 1700l die von ca. 120qm Dachfläche gespeist werden. Damit komm ich fürs Gewächshaus gut über die Runden. Fürs mein Hochlandterrarium nehm ich allerdings Vollentsalzer die ich noch aus meiner Aquarienzeit übrig habe:

http://www.aquarienfilterbau.de/epages/10120036.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/10120036/Categories/Vollentsalzer_schwach_basisch

Das funktioniert tadellos. Man kann einen realtiv hohen (verglichen mit eine Osmoseanlage) Wasserdurchsatz und damit den Wasservorrat recht schnell wieder aufgefüllt. Man hat zwar keine Betriebskosten für eine Pumpe, dafür muss, man die Säulen nach eine bestimmten Wassermenge regenerieren.

 

Ich verwende es deswegen für meine Terrarien, weil ich immer mal wieder Probleme mit Weichhautmilben hatte und glaube, dass ich mir diese übers Regenwasser eingeschleppt hab.

 

Viele Grüße

Stefan

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Beamtensiggi

Hallo Ralf,

 

ich nehme ausschließlich Regenwasser aus meinen vier 230 l Regentonnen. Momentan schaut es ein wenig mau aus. Der Regen viel extrem sparsam im Nürnberger Norden.

Falls Du Dich für einen Vollentsalzer entscheiden möchtest, da habe ich auch noch einen aus meiner Aquarienzeit rumstehen, den ich nicht mehr brauche.

Bei Interesse schick mir eine PN.

 

Servus

 

Siegmar

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Gast

Bei dem relativ wenigen Wasser - keine 500 Liter im ganzen Jahr, dass ich für meine paar Pflanzen brauche hatte ich mich für einen Mischbettentsalzer entschieden, bei der Osmosegeschichte habe ich ein innerlich-eignes Problem mit dem "Wasserabfall" und eimerweise Wasser für die Klosettspülung herum stehen zu haben, war auch nicht akzeptabel.

Mit so einer "Anlage" liegen meine jährlichen Kosten für das Austauschergemisch bei 30 Euro plus Porto und das verbrauchte Harz mischt mein Nachbar in seinem Garten unter.

Ich denke aber auch, dass das für die Leute hier, diese großen Mengen benötigen nicht ausreichen würde.

 

Gruss

Peter

 

 

Screenshot at 2016-05-17 17:15:03.png

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Nicky Westphal

Hallo zusammen,

 

ist halt alles ne Rechenaufgabe und eine Frage der Gesamtwohnbedingungen. Ich habe von den Entsalzern keine Ahung, sie scheinen aber zu funktionieren. Bei meinem Verbrauch, kommen die Dinger auch richtig teuer. Da rechnet sich eine gute Osmoseanlage sicher. Der Abwasseranteil ist da nicht mehr so hoch wie bei den Tröppelanlagen ohne Pumpe und ner 45 Galonen-Memran. Wern noch nen Garten zu versorgen hat, kann das Abwasser dort wohl auch bedenkenlos verwenden. Je nach örtlicher Trinkwasserqualität ist das "Abwasser" noch nicht mal Abwasser. Bei mir liegt der Wert des Abwassers immer noch unter dem der gesetzlichen Maximalwerte. Trinken würd ich es aber trotzdem nicht.

 

Grüße Nicky

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Ralf Mößle

Hallo,

 

nicht, das hier etwas falsch verstanden wird. Ich suche keine Alternative oder dergleichen, mein Wasserspeicher Störteich hat 100m3, das reicht für alle Tage. Nur eben reicht meine Dachfläche alleine nicht aus, und da stelle ich mir eben die Frage, wie das die Anderen hier so machen. Zumal mein Bestand ja noch geradezu winzig ist, im Vergleich mit dem, was andere so haben.

Ich denke mir, nahezu jede Gärtnerei wird auf aufbereitetes Wasser zurück greifen müssen. Und sicher auch so mancher Hobbygärtner...

 

Hat eigentlich jemand einen Brunnen im Garten, sprich Grundwasser zur Verfügung? Ich mache schon lange an sowas rum...doch noch scheuen mich die Kosten hierfür. Selbst wenn ich nur ein Rohr einschlagen würde, das kostet schnell mal 100 Euro, dafür bekomme ich 50m3 Leitungswasser für den Teich...und da sich das närstoffreiche Wasser zudem als geeignete Düngelösung bewiesen hat, dürfte ein Brunnen eher uninteressant sein. Wobei für den Teich im Sommer das geeignetere Wasser. Die rechtliche Seite ist dann noch einmal eine andere. In dem erzkonservativen Dorf, in dem ich lebe, ist es empfehlenswert, sich vorher zu erkundigen.

 

Viele Grüße, Ralf

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Nicky Westphal

Hallo Ralf,

 

Grundwasser klingt zwar gut, ist aber sicherlich sehr von der Gegend abhängig. Ich würde da auf jeden Fall die Werte prüfen bevor ich das verwenden würde. Für nen Teich sicher kein Thema, aber für Karnivoren? Bei meinen Eltern werden meine Pflanzen über die wärmeren Monate mit Regenwasser gegossen, sollte das mal aus sein, wird dort auch mit Brunnenwasser gegossen. Der Brunnen liegt eigentlich sehr gut nach einem Waldhang und ist rel. sauer. Trotzdem wird da einiges drin gelöst bis es am Brunnen ankommt und die liebe Land- & Forstwirtschaft wird auch einiges Ausbringen was für unsre Pflanzen schädlich ist. Die Werte sind noch so optimal, aber deutlich besser als das Leitungswasser.

 

Grüße Nicky

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Gast

Darf man so einfach einen Brunnen graben und sich auf diese Art und Weise unabhängig vom Wassernetz versorgen ? Ich kenne hier Typen, die hatten Windräder und Pumpen laufen, um Grundwasser zu ziehen - die hatten alle letztendlich Krach mit dem Gartenvorstand und Besuch vom Ordnungsamt.

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partisanengärtner

Dann gibt es noch die Hasardeure die mit organischen Säuren hantieren (Essigessenz nicht ich)oder mit verdünnter Schwefelsäure(die den gelösten Kalk im Leitungswasser in PH neutralen Gips umwandel)t. Dabei sollte man aber den PH Wert testen und mit entsprechendem Sicherheitsequipment.

Bei dem Gebrauch der organischen Säuren muß man wissen das das nicht auf Dauer funktoniert. Für den Notfall wird das sicher besser sein als das Leitungswasser so zu nutzen.

 

Grund und Teichwasser würde ich auf jeden Fall testen.

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ChristophBurdeska

@Peter: Mit dem Restwasser, dass immer noch eine gute Qualität hat, gieße ich den Garten meiner Eltern.

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Carsten Schulz

Hallo.

Als unser Haus an das zentrale Abwassernetz angeschlossen wurde (das war vor meiner Geburt), hat mein Vater die beiden Jauchegruben auf dem Hof zu einer großen verbunden und saniert und dann zu einer großen Regenwasserzisterne (ca. 16 m³) umfunktioniert. Alle Fallrohre (Hausdach und 2 Schuppen) speisen diese Zisterne und alles was auf dem Hof runterkommt und nicht versickert läuft auch dort hinein. Das reicht locker für alles, Teich auffüllen, Garten sprengen, sämtliche Blumen gießen und natürlich auch für die Fleischfresser.

 

Liebe Grüße,

Carsten

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Nicky Westphal

Ja Carsten, damals war. Mit der großen Zisterne über 12m³ spart man sich auch die Abwasserkosten. Nur hat nicht jeder die Möglichkeit für so ein Teil und die Genehmigungsverfahren sind da heute wohl noch komplizierter als vor x Jahren. Fragen kann man allemal ob man nen Brunnen, ne Zisterne etc. bauen darf. Obs dann genehmigt wird ist was andres. Heutzutage irgendwas (zur autarken Wasserversorgung) auf gradewohl bauen, kann teuer werden.

 

Grüße Nicky

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Marco Ebert

Heißt ab 12m³ wird pauschal davon ausgegangen, dass alles Wasser, welches auf meinem Dach landet, auch aufgefangen wird und nicht in der Kanalisation landet? Interessant.

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Carsten Schulz

Ralf hat ja in seinem Eröffnungsthread lediglich gefragt, wie wir das lösen, und das war eben meine Antwort. Von den ganzen baurechtlichen Bestimmungen, die es da evtl. heute gibt, habe ich nicht den blassesten Schimmer. Aber ich verstehe gerade nicht, was das mit Abwasser zu tun hat? 

 

LG

 

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Nicky Westphal

@Marco Ebert das ist glaub abhängig von der Satzung des örtlichen Abwasserverbands. Mein Kollege hat das ähnlich wie Carstens Eltern gehandhabt und bezahlt durch seine "Grube" über 12m³, auf das aufgefangene "Abwasser" keine Gebühren mehr. Ansonsten wird man ja für jeden versiegelten Quadratmeter zur Kasse gebeten.

 

@Carsten Schulz Ich denke es ist kein Fehler da auch rechtliche Aspekte der verschiedenen Möglichkeiten mit zu betrachten. Ich denke das interessiert nicht nur Ralf. Weiter oben würde ja von Brunnenschwarzbauten etc. geschrieben. Frag mal deine Eltern ob ihr durch die Zisterne auf das Regenwasser Gebühren zahlt. Wenn nicht entsteht "Großverbrauchern" ja wiederum ein finanzieller Vorteil. Betrifft natürlich nur Grundstücksbesitzer.

 

Grüße Nicky

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ChristophBurdeska

Das würde mich jetzt auch interessieren. Dann würde ich mir nämlich glatt Überlegen im Urlaub mal eine Buddelaktion zu starten ... Breaking rocks in the hot sun ...

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Nicky Westphal

vielleicht hilft das weiter http://www.baulinks.de/webplugin/2011/1210.php4

http://www.stadtwerke-bebra.de/inhalt/abwasserentsorgung/gespl_abwassergebuehr/beeinflussung/inhalt.html

 

ich denke man sollte sich da auf jeden Fall regional kundig machen.

 

Grüße Nicky

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Piesl

Hallo,

 

meines Wissens nach ist es zumindest in Baden-Württemberg illegal sich einfach einen Brunnen zu schlagen ohne vorher die behördliche Genehmigung einzuholen. Ebenso ist Regenwasser = Oberflächenwasser, das NICHT in die Kanalisation eingeleitet werden darf! Speziell in der Firma, in der ich arbeite, so wie die Nebenfirmen haben hier zwei große Auffangbecken anlegen müssen, um das Regenwasser aufzufangen und versickern zu lassen. aus diesem Grund gehen eigentlich generell alle Dachfallrohre direkt ins Erdreich. Stellt euch nur mal vor wenn da von zig 1000 Quadratmetern plötzlich das Wasser in die Kanalisation stürzt. Da fliegen alle Kanaldeckel senkrecht hoch. Das machen sie bei uns an den Schwarzwald-Randdörfern auch so schon bei Starkregen vom Wasser, das die Straßen herunter läuft. Kanalspringflut 

Dieses Wasser darf problemlos zum Gießen aufgefangen und eingesetzt werden. Das wird zum Einsatz von bestem Quellwasser, in Kanistern gesammelt, aus dem Schwarzwald auch meine neue Bezugsquelle. Der Nachbar baut eine Gartenhütte und ich darf  den Dachablauf einfangen.

Ich gehe einmal stark davon aus, dass es in den anderen Bundesländern nicht anders gehandhabt wird.

 

Piesl

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Marco Ebert

Hallo,

 

wir haben hier ein Neubaugebiet, bei dem jedes Haus über eine Zisterne verfügen muss, welche sich aber nur bis 1/3 des Volumens füllt. Alles Wasser, was darüber geht, fließt sehr langsam in die... genau: Kanalisation. Damit will man erreichen, dass bei Starkregen ein Puffer vorhanden ist. Regnet es so lange so stark, dass sich die Zisternen aufgrund der geringeren Abflussgeschwindigkeit füllen, läuft die Suppe oben über. Und ja: Ich wohne auch in Baden-Württemberg.

 

Gruß,

Marco

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