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Jakob F.

Drosera regia x Dionaea muscipula

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Jakob F.

Hallo liebe Gemeinde.

Ist es möglich eine drosera regia mit einer Vff zu kreuzen? Hat es schon jemand probiert?

Grüße Jakob

 

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Christian Ritter

Hallo Jakob,

 

ist es möglich einen Elefanten mit einer Katze zu kreuzen ?

Das ist etwa die selbe Frage :)

 

Viele Grüße

Christian

 

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Michael Wolloner

Servus,

dann müsst das rauskommen oder ? ;)

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Thomas M.

Hab letztes Jahr ne VFF mit einem Dackel gekreuzt. Hat zwar funktioniert, aber ich hätte es sein lassen sollen. Die aus der Kreuzung resultierende Pflanze ist leider sehr anhänglich geworden und will dauernd, fass man Stöckchen wirft. Kann ich also nicht empfehlen.

Aber mal im Ernst, wenn sowas möglich wäre, könnte man eine Dionaea mit jeder beliebigen Pflanze kreuzen, ebenso könnten sich Menschen mit jedem anderen Säugetier fortpflanzen (was zum Glück nicht so ist). In der Genetik ist mehr möglich, als man denkt, aber irgendwo sind auch Grenzen gesetzt ^^.

Thomas

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Mathias Maier

Die Frage ist gsr nicht so unberechtigt!

Die beiden Pflanzen sind sehr nah miteinander verwandt und weisen viele Gemeinsamkeiten auf! 

Und ich erinnere mich da noch an einen Vortrag von Andreas Fleischmann, Evolution von Karnivoren. Da hatte er das Thema auch mal angesprochen und theoretisch sollte es sogar möglich sein!

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Felix S

Hallo,

 

mittels Gentechnik ist vieles möglich. ;)

Vor allem im Pflanzenreich ist die Erzeugung von rekombinante Lebewesen nicht so schwierig (wir bei Tieren). Wenn du also über ein ausreichendes Budget, Labor und Kenntnisse verfügst  hindert dich (abgesehen von der Gesetzeslage (ich weiß nicht wies in Deutschland is) ) nichts. Ob das resultierende Lebewesen über den Kallus hinaus geht bezweifle ich.

 

Felix

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Thomas M.

Gut, in vitro geht natürlich noch mehr. Ich würde allerdings behaupten, dass selbst der Kallus nicht wirklich groß werden würde, so fern es klappen würde ^^.

Und "nah" verwandt zu sein bedeutet eigentlich nicht viel. Das einzige, was die gemeinsam haben ist, dass sie zu den Droseraceae gehören, aber das ist eben auch schon auf Familienebene.

Was die Frage des Threaderstellers angeht, so denkt er wohl an eine ganz normale Bestäubung. Und das ist eben nicht möglich, sonst hätten wir in unseren Gewächshäusern ja dauernd Hybriden aus Dionaea, Drosera etc.

Thomas

Edited by Thomas M.

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aristoflora

Ich stimme Mathias zu, soll sogar schon einige Male funktioniert haben, allerdings sind die Jungpflanzen dann wohl recht schnell eingegangen. Interessant wäre es, wenn durch eine zufällige Mutation o.ä. die Sämlinge das Jungstadium überleben, aber dazu hat es bisher nur sehr wenig Versuche gegeben. Bei der Chromosomenanzahl hat D. regia 2n = 34 und Dionaea muscipula 2n = 32, liegen also sehr nah beieinander. Interessante Frage!

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Thomas M.

Ein Bild der Jungpflanzen (wenn, dann wohl IV), würde mich interessieren. Oder meinst du eher Kallusbildung?

Thomas

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partisanengärtner

Wenn die Chromosomenzahl eine Nähe der Verwandtschaft zeigen würde  könnte man locker Cyclamen purpurascens mit Drosera regia kreuzen. Beide haben 2n=34

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Holgi

Lieber wäre mir eine Erdbeerbanane. Was evtl. sogar einfacher wäre. Ist die Frage eigentlich Ernst gemeint?

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aristoflora

Die Chromosomenzahl zeigt nur eine Nähe der Verwandtschaft in derselben Gattung oder allerhöchstens noch Familie an, bitte nicht falsch verstehen! Sie ist lediglich die Voraussetzung für erfolgreiche Hybridisierung. Ich weiß nicht wie Du in dem Zusammenhang auf Cyclamen kommst ...

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partisanengärtner

Die beiden genannten Arten sind so weit voneinander entfernt das ich schon dieses extrem  krasse Beispiel zur besseren Verständichkeit passend finde. Gleiche Chromosomenzahl ist bei einer Kreuzung keine wichtige Voraussetzung. Erst in der zweiten Generation muß wenigstens die Chromosomenzahl durch zwei teilbar sein.

Manche nicht passende Kreuzungen wie Weizen und Roggen ließen sich durch eine Verdoppelung des Chromosomensatzes fruchtbar machen. Bei der generativen Vermehrung muß eben jede Zelle einen halben Satz abbekommen. Wenn das nicht geht stirbt die Zelle. Also muß es durch zwei teilbar sein.

Mit gentechnischen Maßnahmen lässt sich ein Teil der Erbinformation in eins der Gene wohl  ohne große Probleme einfügen.

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Andreas S.

Es sind zwei verschiedene Gattungen, deshalb geht es nicht. Kreuzungen sind nur innerhalb einer Gattung möglich. Man korrigiere mich, wenn es da Ausnahmen gibt.

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partisanengärtner

Es gibt einige Gattungskreuzungen. Zum Beispiel zwischen den Orchideengattungen ist das häufig. Das liegt daran das der Gattungsbegriff nicht unbedingt die genetische Nähe als Kriterium hat. Auch innerhalb von heutigen Gattungen sind Kreuzungsschranken vorhanden.

Sowas ist unter den Systematikern sehr im Fluß. Da wandert immer mal wieder eine Art zu einer anderen Gattung. Oder mehrere Arten werden aufgrund genetischer Ähnlichkeit von einer Gattung abgespalten. Oder eine Art wird gar zu einer neuen monotypischen Gattung.

 

Eine nette Revision der Verwandtschaft hat zum Beispiel bei den Vögeln stattgefunden aufgrund genetischer Ähnlichkeit. Das sind zwar in der Regel keine kreuzbaren Arten aber die wirkliche Verwandschaft ist sehr verblüffend.

z.B. Flamingos gehören zu den Taubenvögeln und Falken gehören nicht zu den Tagraubvögeln sondern stehen den Papageien näher.

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18356-2014-12-12.html

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Andreas S.

Falken sind Papageien! O.o Bei den Greifvögeln ist sowieso alles durcheinander. Echte Adler sind wohl nur der Seeadler und der Steinadler. Ein Fischadler gehört zu den Habichten, genau wie Bussarde und Milane. Schlangenadler ist dann wieder was anderes. Die Neuweltgeier stehen wohl den Störchen näher und sind nicht mit Altweltgeiern verwandt. Rabenvögel hat man auch eine Zeit lang zu den Singvögeln gezählt, dann wohl wieder doch nicht. Also das ist schon verwirrend.

 

Also vielleicht gibt es doch bald eine Königsfalle:biggrin:

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Mathias Maier

Naja Andreas, die Gattung gibt ja der Mensch vor, nicht die Natur. Das ist ja nur ein System um das für uns besser einzu ordnen, hat aber wie Axel schon sagte  tatsächlich nicht unbedingt was mit der Vererbung/Genetik zu tun.

 

Vielleicht kann sich ja Andreas Fleischmann hier mal zu Wort melden und für Aufklärung sorgen, er weiß das mit Sicherheit. Hat er ja in seinem Vortrag damals auch schon so gesagt.

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