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Bienenhalter anwesend?


Nepaholic

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Moin zusammen.

 

Da wir ja schon immer nen bunter haufen hier waren und von jeden etwas vertreten war dachte ich und frag mal mach ob hier auch bienenhalter anwesend sind?

 

Ich selbst habe schon ewig darüber nachgedacht welche zu halten aus verschiedenen Gründen und dieses Jahr habe ich ernst gemacht und mir welche angeschafft.

 

Grüße Jens

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Hallo Jens,

 

ich selbst halte, abgesehen von dem was sich von selbst bei mir niederlässt, keine Bienen. Aber mach doch bitte rein Interessehalber noch weitere Angaben zu deiner Beute, Volkstärke et cetera.

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Hej

Also meine beute ist ein Selbstbau.

Mein Ziel war es möglichst kostengünstig und einfach zu Imkern. Nach viel lesen kam ich zu den top bar hives. Diese Beuten werden überwiegend in Afrika verwendet aber die Welle erreichte auch Europa und Amerika.

Das Volk was ich bekommen habe, waren auf ca 7 Rahmen gewesen welche ich zurechtschneiden und anpassen musste.

Bis jetzt scheinen die Bienchen sich ordentlich wohl zu fühlen und sehe sie jeden Tag fleißig Pollen tragen, ausserdem füttere ich sie noch zusätzlich um sie schnell stärker zu machen für unseren Winter.

Im Moment saufen sie jeden Tag ca 800g Zucker in Wasser aufgelöst.

 

Anbei ein paar Bilder

 

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Hallo Nepaholic,

 

habe leider (noch) keine Bienen, aber werde mir wohl nächste Saison auch welche zulegen.

Interessante Beute die du da hast - habe ich noch nie gesehen. Bin extrem gespannt, ob sie den Winter darin überstehen. Wann hast du mit der Einfütterung begonnen? Konntest du bereits Honig ernten?

Wenn ich das richtig erkenne, kannst du die Beute ja gar nicht erweitern, sprich Honigraum geben. Wie machst du das dann - der gesamte Honig wird ja somit im Brutraum eingetragen...?

 

Grüße, Sebastian

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partisanengärtner

Ich bin schon ein paar Jahre Imker mit unterschiedlichen Beuten Von Bienekiste über Warre` bis zu Variationen von Zander und Dadant.. Aber eine Top Bar Hive war noch nicht dabei. Im Moment habe ich gerade eine Eigenerfindung in Arbeit die den Bienen eine opfimale Klimatisierung erlaubt und den Eingriff des Imkers in dieser Richtung minimiert.

Die ist aber noch nicht ganz fertig.

An Bienen habe ich die wilde Landmischung Carnica, Buckfast und dunkle Biene A.m.m. als Anteil.

Die Voarroabehandlung steht ja gerade an.

Wie stellst Du den Befallsgrad fest? Oder behandelst Du vorsorglich.

 

Was für ein Volk hast Du denn? Ich sehe auf jeden Fall die Buckfastfarben, obwohl das bei der Vergrößerung nicht so ganz sicher ist.

 

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partisanengärtner

Der Honigraum wird durch seitliche Waben gegeben, da lässt sich eine Top Bar schon erweitern. Ist so ähnlich wie in der Bienenkiste, nur einfacher zu bearbeiten.

Nur das seitliche Anbauen erscheint mir etwas lästig, aber dafür gibt es sicher auch Lösungen.

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Ah ok klingt einleuchtend. Also quasi wie eine "normale" Beute, die auf der Seite liegt. Mal was Neues (zumindest für nich die :) ), echt cool. Sieht mir dennoch sehr groß aus... Stichwort optimale Beutengröße? Gibt es da nicht ein Maximum?

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Hi ihr

 

Also an bienen habe ich buckfast. Die sind hier oben Standard oder halt die nordische Sorte, die ist aber nicht so leicht zu bekommen.

 

Mit varroa beschäftige ich mich gerade. Aber die Bienen hier in Schweden müssen von einen "beauftragten" abgenommen und begutachtet werden. Das geschah vor ca 2 Wochen bevor ich die bekommen habe und sie wurden auch behandelt. Deswegen hab ich noch ein bissel Zeit damit.

 

Sebastian in einer oberträgerbeute begrenzt man den Platz den die Bienen zur Verfügung haben durch Wände und erweitert dann Stück für Stück den Bereich.

Wenn es dann an den Honig gehen soll kann man ein zwischenstück mit Gitter einsetzen wo dann die Königin nicht mehr durch kommt um Eier zu legen.

Beim einbringen der Waben sind ja Stücke übrig geblieben und somit konnten wir ein bisschen Honig naschen. Nächstes Jahr geht es dann richtig los :-)

 

 

Edit: also optimale grösse hab ich keine Ahnung von.

Meine ist auf jedenfall 150cm lang und somit haben die kleinen mehr als genug Platz.

 

 

Bearbeitet von Nepaholic
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Danke für die Info. Wünsche dir auf jeden Fall maximale Erfolge mit deinen Bienen und vor Allem Spaß an der Arbeit. Du kannst ja ab und an hier etwas posten und uns auf dem Laufenden halten.

Beste Grüße nach Schweden

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Hallo Nepaholic,

 

bin auch Hobbyimker mit 10 Völkern. 

Ich halte Buckfast Bienen,obwohl die F1 Nachzucht dann wohl eher in Richtung Landrasse geht.

Wünsche dir aber viel Spaß mit den Rackern und volle Honigtöpfe. 

 

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partisanengärtner

Bei der optimalen Größe gibt es sehr verschiedene Meinungen. Die größten Völker sind in den sogenannten Peron Hives

Gigantische Behausungen in denen es einen großen Bereich gibt in denen der Imker nicht eingreift. Darüber ist der Bereich der vom Imker bearbeitet wird.

Ob sowas mit unseren Bienen funktonieren kann ist noch nicht raus. Angeblich soll es ja ohne Behandlung gehen. Da sind aber die meisten Imker wohl anderer Meinung.

 

Die Bienen in unseren Breiten nisteten wohl in den meisten Fällen in Spechtbehausungen. Besonders die Bruthöhlen des Schwarzspechtes aber auch miteinander verbundene Höhlen von anderen Spechten die unerfahrene Jungspecht immer wieder produzieren sind auch heute noch gesuchte Behausungen.

Da ist der Eingang in der Regel aber im oberen Bereich.

Bei den ursprünglichen Korbimkern in der Heide war das bis in der Neuzeit auch so, der Eingang ist oben.

Erst die anderen Systeme sind überwiegend zum unteren Eingang übergegangen. Dabei sind die Manipulationen im Stock eher auf die Bedürfnisse des Imkers zugeschnitten.

Viel Glück und gesunde Bienen wünsche ich Dir.

Ich imkere seit einigen Jahren ohne Anzug oder Schleier und mehr als 4 oder 5 Stiche bekomme ich bei etwa 10 Völkern nicht im Jahr ab.

Allerdings bin ich sehr ruhig bei der Arbeit.

 

 

 

Bearbeitet von partisanengärtner
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Hallo,

 

habe Carnica und buckfast auf Zander (Heroldbeute).

 

Deine Beute sieht spannend aus. Ich vermute, dass du auf Schwarmvermeidung keinen Wert legst, oder?

 

Auch eine Varroa-Behandlung ist bei Eigenbau denke ich schwieriger mangels Erfahrungswerte.

 

Der Deckel scheint mir bei direkter Sonneneinstrahlung und hochsommerlicher Hitze nicht unbedingt geeignet. 

 

Alles nur Anregungen, wenn etwas funktioniert, umso besser.

 

Grüße

Daniel

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  • 1 Jahr später...

Hallo Jens,

ich stehe hier im Moment auch vor der Entscheidung ein Volk für den heimischen Oberhof anzuschaffen. Wie ist es dir mit deinen Bienen 2017 ergangen und hattet ihr einen guten Start dieses Jahr? Wie macht sich das Top Bar Hive für euch so (würde auch für mich in Frage kommen)? Habt ihr in der Sonne Hitzeprobleme im Hive?

 

Mit freundlichen Grüßen

Henrik

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partisanengärtner

Die Top Bar Hive stammt ja urspünglich aus den warmen Zonen, wie Afrika. Die sind leichter zu klimatisieren als unsere Systeme die den Eingang unten haben. Unsere Bienen müssen die warme Luft quasi nach unten blasen um den Stock zu kühlen. Kostet halt deutlich mehr Energie, aber die Bienen schaffen das. Dann zerstören unsere Imker bei jeder Durchsicht die Wachsformationen die die Bienen bauen um die Stöcke besser klimatisieren zu können, schichtet auch schon mal Waben in der Beute um. Alle damit er die Kontrolle hat und der Ertrag möglichst hoch und mit möglichst wenig Aufwand zu erzielen ist. Nur so kann man genug Völker halten um davon leben zu können.

 

Schwarmvermeidung lässt sich im Top Bar Hive  genauso machen wie in anderen Beuten.

 

Dieses Jahr gibt es größere Verluste, die aber nicht der Varroa geschuldet sind. Die Bienen sind häufig wegen des milden Winters nicht in die Brutpause gegangen. Als es dann richtig kalt wurde haben viele Völker bereits ein großes Brutnest gehabt. Die Vorräte ringsum waren dann in der langen Kälteperiode danach sehr schnell erschöpft.

Gerade große Völker sind dann verhungert obwohl noch ausreichend Vorrat in der Beute war. Halt zu weit weg von der Wintertraube die durch das große Brutnest auf einen engen Bereich fixiert war.

Das wäre mit den einheimischen dunklen Bienen nicht passiert. Die haben kleine Überwinterungsvölker und machen eine deutliche Brutpause auch wenn es lange mild bleibt. Dafür starten sie spät im Frühling und der erste Honigertrag ist da nicht so üppig wie bei der Italienerbiene auch die Buckfast hat davon einen guten Anteil.

 

Die Carnica Hochzucht stammt ja auch aus wärmeren Gegenden mit relativ kurzen Wintern. Die hat man aber als erste Rasse auf Hochleistung getrimmt und im dritten Reich hat man daher diese "Östreicher Biene" (aus dem wärmeren Tiefland und dem Balkan)bevorzugt. Die einheimische Rasse wurde gezielt ausgerottet. Auch zufällig entdeckte wilde Völer wurden abgetötet um die Reinheit der Carnica Rasse zu erhalten. Nur in den skandinavischen Ländern und den baltischen Staaten hat sie sich noch in nennenswerter Zahl erhalten. Auch in Russland und im Norden Großbrittanniens gibt es diese Bienen noch. Auch in einigen abgeschiedenen Alpentälern gibt es dunkle Bienen noch.

 

Die Buckfast ist eine Kreuzung zwischen der Italiener Bien (Ligustica), der Carnica und der ehemals einheimischen dunklen Biene. Zur Zeit werden noch diverse andere Rassen in einigen Beständen eingekreuzt.

Bearbeitet von partisanengärtner
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