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Beutefang in Millisekunden: Die einheimischen Utricularia zwischen Bodensee, Alb und Alpen.


Siggi_Hartmeyer

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Siggi_Hartmeyer

Irmgard und ich freuen uns, unseren ersten Film über einheimische Wasserschläuche vorzustellen. Zusammen mit Jan Schlauer besuchten wir 2015 und 2016 diverse Standorte zwischen Bodensee, Schwäbischer Alb und den Alpen. Der Film gibt dazu Hinweise auf die Unterscheidung der Arten und zeigt den schnellen Beutefang im Fokus einer Hochgeschwindigkeitskamera. Weitere Informationen zum Film finden sich auf unserer "GFP-Kanalseite".  Der Vollständigkeit halber hänge ich den Link zu YouTube auch gleich hier an:

 

 

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Siggi_Hartmeyer
Zitat

Hallo Siggi,

 

einen unglaublich schönen Film habt ihr da gemacht.

 

Vielen Dank für das Feedback Ronny. Auch wenn man es den 14 Minuten kaum ansieht, stecken da rund 1,5 Jahre Exkursionen, Recherche und Arbeit am Schnittcomputer dahinter. Sehr erfreulich war auch die zu jedem Zeitpunkt unterhaltsame Zusammenarbeit mit Jan Schlauer und das Interesse der Bioniker um Simon Poppinga. Das Projekt lag uns seit längerer Zeit sehr am Herzen und wir sind recht froh, dass es jetzt geschafft ist ... denn inzwischen ist auch unser Folgeprojekt bereits gut gediehen :). Dazu 2017 mehr.

Bearbeitet von Siggi_Hartmeyer
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Hallo Siggy und Filmteam,

 

wieder ein Klasse Beitrag und ein wirklich in jeder Hinsicht gelungener Film, für den ich natürlich sofort auf Youtube umswitchte, um in in voller Größe genießen zu können!

Den "Angriff" der Monsterfangblase habt ihr ja offensichtlich unbeschadet überstanden.

 

Ich freue mich auf das angekündigte Projekt 2017! :victory:

 

Gruß Piesl

Bearbeitet von Piesl
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Hallo,

ein netter Film zu den Standorten im nördlichen Voralpenland. Die einheimischen Wasserschläuche finden aufgrund der manchmal mühsamen Unterscheidbarkeit nicht immer die Beachtung, die sie verdienen. Die Japaner, die zurecht mehrfach zitiert werden, haben sich schon früher intensiv mit den entsprechenden Arten beschäftigt. In Europa kommt übrigens noch U.gibba vor und erst vor wenigen Jahren wurde U.tenuicaulis (aka U. australis var. tenuicaulis) auch in Frankreich gefunden.

Gatignol und Mady vergleichen hier sehr schön die verschiedenen Arten: http://cbnbp.mnhn.fr/cbnbp/ressources/telechargements/4_MMady_PGatignol_Utricularia.pdf

Diese Entdeckung ist sehr interessant, denn vielleicht ist U.australis nicht (nur) in Japan, sondern an verschiedenen Orten entstanden. Das ist eine spannende Geschichte, die an die von D.anglica erinnert. Da hat die Forschung noch einiges zu tun.

Viele Grüße

 

Eric

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Siggi_Hartmeyer

Völlig richtig Eric, zu den Utricularia wird es noch viel Interessantes zu publizieren geben, da die einheimischen Arten tatsächlich etwas vernachlässigt wurden. Hilfreich ist für Interessenten sicher auch die im Film genannte Publikation "Die Gattung Utricularia in Bayern" (A. Fleischmann & J. Schlauer, 2014), dazu habe ich leider keinen öffentlichen Link. Wenn wir mit Freunden über das Thema diskutierten, waren viele, auch ich, recht unsicher, wie die teils sehr ähnlichen Pflanzen zu unterscheiden sind. Da wollten wir mit unserem Filmprojekt Abhilfe schaffen und bekamen auch umgehend Unterstützung. Außer U. gibba und U. tenuicaulis kommt übrigens auch noch U. subulata in Europa vor. Immerhin gedeihen zwischen Bodensee, Alb und Alpen sieben der insgesamt zehn in Europa gefundenen Arten/Hybriden, auf die wir uns - wie im Titel verlautbart - fokussiert haben.

 

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