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Hannibal

Hallo zusammen,

 

ich überlege mir einen Moorkübel herzurichten und frage mich, ob es nicht nötig ist das Substrat irgendwann zu wechseln, was ja - je nach Größe bzw. Gefäß - doch recht aufwändig wäre.

Macht ihr das? Bei getopften Pflanzen wechselt man das Substrat ja auch irgendwann.
Ich meine die natürlichen Moorprozesse, also eine natürliche Erneuerung, findet m.E. in so einem künstlichen "Moor" ja nicht statt.

 

Dazu muss ich sagen, ich habe schon vor ca. 8 Jahren ein Mini-Moorbeet eingerichtet (Mörtelwanne in Boden eingelassen), dann jedoch wegen Auszug nicht mehr aktiv gepflegt und das meinen Eltern überlassen, die das natürlich nicht mit der gleichen Hingabe gemacht haben wie ich, sprich, mittlerweile haben sich nur noch einige Sarracenia gehalten. Seit dem wurde das Substrat auch nicht erneuert, und man merkt schon, dass es "matschig" ist und sicher schon weiter zersetzt ist. Daher kam mir der Gedanke.

 

Ich habe unten stehenden Forumeintrag gefunden, der sich mit der gleichen Frage befasst, der ist allerdings 9 Jahre alt und gibt nicht viel her.

Danke schon mal.

-Ralf

 

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Ronny K.

Hallo,

sobald Sauerstoff an den Torf gelangt, beginnt die Zersetzung durch Mikroorganismen. Um den Torf dauerhaft zu konservieren, muss der Torf sehr feucht sein (keine mit Luft gefüllten Hohlräume) und durch Moose bedeckt sein. Eine minimale Zersetzung findet somit nur in den unteren abgestorbenen Moosschichten statt, dabei bildet sich der Torf. Ein großes Problem ist aber auch der Stickstoffeintrag über die Luft. Das Moos kann diesen Stickstoff nicht komplett aufnehmen und somit bleibt ausreichend für Gräser übrig, die dann besser wachsen und das Moos verdrängen. Dadurch gelangt wieder Sauerstoff in den Boden.

Eine mögliche Alternative wäre ein rein mineralisches Substrat, wie z.B. Sand.

 

Grüße

Ronny

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Ronny K.

Hallo Andreas,

wie ich bereits geschrieben habe, kommt es auf die Bedingungen an (Feuchtigkeit, Vegetation). So allgemein lässt sich das nicht beantworten.

 

Grüße

Ronny

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Hannibal

Ok, danke. Scheint also kein großes Thema zu sein, dann mach ich mir da auch keinen großen Kopf deswegen. Und ja, bei nem Pflanzgefäß wäre ein Substratwechsel quasi eine Neuanlage, daher meinte ich ja "aufwändig" ;)

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