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PeterZeller
vor 36 Minuten schrieb Christoph Hübner:

Amen. Ich hoffe, das erkennt auch die Politik irgendwann und hört auf den Anbau von Mais als Rohstoff für Biogasanlagen zu subventionieren

Das freut mich nun aber vom Experten so etwas zu lesen!

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Roman.P
vor 5 Stunden schrieb PeterZeller:

Nenene!

 

Du sprichst nur vom Umwandlungswirkungsgrad. Ich spreche davon, wie viel von der Solarenergie dann letztendlich zur Verfügung steht.

Da schneidet Biomasse bescheiden ab.

 

Ca. 1% der eingestrahlten Sonnenergie (Größenordnung) wird in Form von chemischer Energie gespeichert. Is halt nur a Grünzeigs.

Dann muss diese Energie erst erschlossen und in die benötigte Energieform umgewandelt werden.

 

Da ist PV im Wirkungsgrad schon besser.

 

Ich spreche vom Flächenverbrauch.

 

Der Vorteil von Biomasse ist die "gespeicherte Energie".

 

Peter.

 

 

Hallo Peter,

 

Das stimmt natürlich, der größte Teil der solaren Energie geht in den Stoffwechsel müssen ja leben auch von etwas die Dinger :D . Biomasse als alternativer Energieträger ist natürlich Schwachsinn. Als Beispiel um alle Fahrzeuge der USA mit Sprit zu versorgen müssten 90% der Landesfläche mit Mais zugepflanzt werden.

 

Als Verwertung von unnötiger Biomasse (Rasenschnitt, Biomüll etc.) zu Biogas macht das ganze aber doch Sinn. Bessere Enzyme dürften die Erträge und Wirtschaftlichkeit nochmals deutlich verbessern (man arbeitet ja schon fleißig  daran). Das könnte in Österreich durchaus seinen kleinen Teil beitragen um auf fossile Energieträger in Zukunft verzichten zu können.

 

Gruß Roman

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Ronny K.
Am 13.10.2017 um 08:41 schrieb PeterZeller:

Ca. 1% der eingestrahlten Sonnenergie (Größenordnung) wird in Form von chemischer Energie gespeichert. Is halt nur a Grünzeigs.

Dann muss diese Energie erst erschlossen und in die benötigte Energieform umgewandelt werden.

 

Hallo,

von welchen Pflanzen sprichst du? Aufgrund des Wirkungsgrades wohl von "höheren Pflanzen". Einzellige Pflanzen sind da wesentlich effektiver, da sie keine Zellen versorgen müssen, die keine Photosynthese betreiben.

 

Grüße

Ronny

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Ronny K.
Am 12.10.2017 um 16:30 schrieb Christian List:

Hi und hallo, 

Ich hatte mir dieses Hesi Produkt ja vor über 4 Monaten gekauft (ein bekannter schwört darauf bei seinen Orchideen) und einfach mal 2 Sarra Sämlinge (links mit einem Gemisch Hesi power zyme und Regenwasser  und rechts nur Regenwasser) bei den selben Bedingungen kultiviert. Wie man sieht sind beide gleich gewachsen und ich denke, dass ich das Projekt dann jetzt auch beenden kann und als unnötig deklarieren kann! :D

LG Listi 

IMG_20171011_123718.jpg

 

Hallo Christian,

nimm es mir nicht bitte nicht übel, aber dein Experiment sagt gar nichts. Du bräuchstest ein paar mehr Replikate und vielleicht auch verschiedene Konzentrationen um ein aussagekräftiges Experiment zu haben. Es kann ja auch eine andere Ursache haben, dass die Pflanze mit dem Hesi Produkt nicht besser wächst. Aber wie hier schon von einigen ausgeführt, würde es wahrscheinlich ohnehin keinen Unterschied geben.

 

Grüße

Ronny

bearbeitet von Ronny K.

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partisanengärtner

Sei mir nicht böse Ronny, wenn Du wissenschaftliches Arbeiten in diesem Fall für so wichtig hältst, hindert Dich niemand den Nachweis anzutretent.

Für den normalen Anwender ist die schwache Beweislage durchaus ein Hinweis. Wenn die behandelte Pflanze allerdings deutlich besser gewachsen wäre, würden sich sicher ein paar weitere Praktiker finden die eine etwas größere Basis für Vermutungen anstellen.

 

Danke Christian für die Mühe.

bearbeitet von partisanengärtner
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Thomas M.

Sry, aber Ronny hat absolut Recht! Das Ergebnis ist nichtssagend, da die Versuchsreihe viel zu klein ist. Je größer die Versuchsreihe, desto geringer statistischer Fehler/ Standardabweichung etc. Man müsste da schon etwa 100 Pflanzen und mehr testen.

Und Ronny dumm anzumachen, weil er "wissenschaftliches Arbeiten" für "so wichtig hält" macht auch keinen Sinn, da alles andere außer eben eine wissenschaftliche Herangehensweise das Ergebnis nichtig macht. Und warum sollte Ronny einen Nachweis antreten, bei einem Produkt, dessen Wirkung von vornerein mehr als fraglich ist. Das ist die Mühe nicht wert.

Kopfschüttelnde Grüße,

Thomas

bearbeitet von Thomas M.

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Christian List

Hi Leute, 

Sicher müsste/kann man da noch einiges mehr testen mit Unterscheidung bei der Dosierung /Substrat /Pflanzen etc...

Ein bekannter hat davon so geschwärmt, dass das Zeug bei sehr vielen seiner Pflanzen positiv wirkt und meinte 20-30prozent mehr Wachstum zu erzielen! Aber erstmal bin ich  platzbedingt eingeschränkt und an Pflanzen müsste ich auch erstmal gucken, was ich da mit welchem teste(kann ja auch nichtkarnivore Pflanzen testen). 

Lange Rede kurzer Sinn, da ich noch ca 2l habe, werde ich nächstes Jahr vllt nochmal einen Versuch starten mit unterschiedlichen Pflanzen und stärkerer Dosierung! 

Gruß Listi 

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partisanengärtner

Gibt’s auf der Packung irgendwelche Hinweise wie lang das Zeug haltbar ist?  Das solltest Du schon mal recherchieren.  Nicht das Du mit irgendwelchen Abbauprodukten experimentierst.

Da das Sämlinge sind sollten die sowieso ein wenig unterschiedlich wachsen. Ein paar Kümmerlinge sind bei mir immer dabei und ein paar schnelle auch. Manche kommen erst im dritten Jahr so richtig in Fahrt und manche wachsen gleich von Anfang an gut. Aus der gleichen Samenkapsel handbestäubt. Also schon mal eine schwache Ausgangslage. Das kann vielleicht einer von den großen  Vermehrern hier  statistisch untermauern ohne es so beweisen zu können.

Ich finde jeden Versuch erst mal interessant und der Informationswert ist auf jeden Fall größer als gar kein Versuch. Ein wissenschaftlicher Beweis ist für einen Hobbyanwender sowieso kaum machbar.

 

Da reichen auch hundert nichtstandardisierte Sämlingspflanzen nicht. Da fängt dann die Arbeit an. Trotzdem möchte ich jeden ermutigen mal was neues auszuprobieren, auch ohne wissenschaftlichen Anspruch.

 

Drosophyllum wachsen bei mir im Daueranstau hervorragend sind langlebig, freilandtauglich, gar nicht zickig, obwohl das bei der geringen Anzahl die ich habe weit von jedem "Beweis" entfernt ist, So what? Ich habe nicht mal Vergleichsexemplare.

 

Ein paar Leute in USA mit mehr Erfahrung haben das gleich Rezept gefunden, wie ich letztes Jahr erfahren habe, aber auch nur ein paar Töpfe, die halt nicht nach dem ersten Blühjahr absterben.

Das fing bei mir als Versehen an durch eine Urlaubspflege. Funktioniert und wird weiter so gemacht, ganz ohne Beweis. Bei vielen Zicken gibt es reichlich Rezepte die sich auch schon mal widersprechen können.

 

 

 

 

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Christian List

Die angegebene Dosierung hab ich übrigens angewendet! Ansonsten steht da auch nicht mehr drauf und ehrlich gesagt, gibt es das Produkt nicht mehr zu kaufen bei Amazon, möglicherweise nicht ohne Grund :dntknw:

IMG_20171015_224357.jpg

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partisanengärtner

Wenigstens ist das behandelte Pflänzchen nicht eingegangen oder das Substrat verschimmelt. Das ist zwar auch kein Beweis dass das unschädlich ist, aber schon mal ermutigend.

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Holger S

Hallo,

 

ich denke, es ist uns doch allen klar, dass wohl keiner hier wissenschaftlich aussagekräftige Versuche mit belastbaren Ergebnissen zur Kultur anstellt. Ich zweifele auch die Möglichkeiten der meisten Hobbyhalter dazu an. Es ist Hobby und Erfahrungsaustausch und da ist mir jede sachliche Info willkommen.

 

Im Übrigen wird Cellulase ja auch Waschmitteln (meist die für schwarze Textilien) zugesetzt, entweder wirkt sie da auch nur verkaufsfördernd, oder sie ist zumindest nicht ganz so anspruchsvoll, was die Bedingungen für den Abbau von Cellulose betrifft.

 

Aber in einem 'normalen' Pflanzsubstrat kann ich mir die Vorteile beschleunigten Celluloseabbaus - sollte er denn stattfinden - nur schwer vorstellen.

 

Es gibt ja die Theorie (habe ich das sogar hier gelesen???), dass Pflanzen durch teure, wenn auch wirkungslose Mittel, besser wachsen. Der Grund liegt im Pfleger der Pflanzen: Wer bereit ist einiges für solche Mittel zu bezahlen, dem ist der Kulturerfolg der Pflanzen sehr wichtig, daher werden die Pflanzen immer bestens versorgt und wachsen auch besser. Eine indirekte Wirkung des Mittels.

 

Viele Grüße

Holger

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