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Ronny K.

Meine Südamerikaner

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Ronny K.

Hallo,

ich möchte hier die Bilder von meinen südamerikanischen Drosera zeigen, die ich im laufe der Zeit machen werde. Los geht es mit meiner Drosera graomogolensis, die ich im November des letzten Jahres von einem Forumsmitglied bekomme habe..

 

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Die Blüten haben einen Durchmesser von ca. 2 cm und öffnen sich nur für wenige Stunden.

 

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Die Pflanze steht in reinem Quarzsand und ist mittlerweile so groß geworden, dass der Stamm die Rosette nicht mehr trägt. Hin und wieder fängt sie ein paar Trauermücken oder bekommt Fischfutter.

 

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Für Nachwuchs wird auch schon gesorgt.

 

Grüße

Ronny

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AntonKubala

Sehr schön! 

Wenn du von dem Nachwuchs mal was loswerden musst, Ich stehe bereit :)

Wie hältst du sie? Besonders im Bezug auf Temperatur. 

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Ronny K.

Hallo,

wie schon geschrieben steht sie in reinem Sand im Daueranstau. Sie wird mit LEDs beleutet. Von der Temperatur her muss sie mit Zimmertemperatur zurecht kommen. Momentan sind es tagsüber ca. 25°C und nachts 20°C. Im Winter wird es nachts auch mal 15°C. Ansonsten gibt es hin und wieder Fischfutter.

Der Nachwuchs muss aber noch wachsen. Aber jetzt, wo es mit den Blattstecklingen klappt, werde ich bald noch mehr machen. Die Blattstecklinge dauern aber recht lange.

 

Grüße

Ronny

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Ronny K.

Hallo,

ich habe mal wieder etwas Zeit gefunden, um ein paar Bilder zu machen. Diesmal von Heliamphora huberi vom Angasima-Tepui.

 

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Der Schlauch bleibt auch bei viel Licht grün, nur der Deckel, die Mittelrippe und das Peristom werden rot.

 

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Gesamtansicht

 

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ein junges Blatt

 

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Die erste Blüte (unbestäubt), die Stabbeutel fallen ab und die Kronblätter verfärben sich grün.

 

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Die Bestäubung war scheinbar bei der zweiten Blüte erfolgreich, der Fruchtknoten schwillt an.

 

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Die dritte Blüte, der Pollen ist reif zur Ernte.

 

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Pollenernte mit einer Stimmgabel. Man sieht den Pollen aus der Blüte fallen.

 

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Die vierte Blüte reckt die Narbe zur Bestäubung nach vorn. Die männlichen Blütenorgane reifen erst aus, wenn die weiblichen Teile verkümmern. Somit kann sich die Blüte nicht selbst bestäuben.

 

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Die Kapsel ist wie auch bei anderen Sarraceniaceae dreiteilig.

 

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Im Gegensatz zu anderen Sarraceniaceae nutzen Heliamphora den Wind zur Verbreitung ihrer Samen.

 

Ich hoffe die Bilder gefallen.

 

Grüße

Ronny

Edited by Ronny K.
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Jo_Schmidt

Das Bild mit Stimmgabel und fallendem Pollen ist genial ! :D

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Christian List

Sehr schön dargestellt! :clapping:

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Ronny K.

Danke, leider bekommt man es nicht scharf, da die Blüte unweigerlich mitschwingt, aber ich wollte das trotzdem mal dokumentieren.

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Ronny K.

Hallo,

als nächster Südamerikaner kommt Genlisea flexuosa. Meine Freundin würde das schlicht als Lupenblume bezeichnen. Da hat sie wohl recht.

 

Damit das alles hier seine Ordnung hat, habe ich in den Beitrag zu Heliamphora huberi noch zwei Bilder ergänzt, die ich erst gestern gemacht habe.

 

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Mit Lupe ist es ja doch eine schöne Blume.

 

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Wie die meisten oder gar alle Lentibulariaceae besitzt auch Genlisea einen Sporn.

Typisch ist auch der behaarte Blütenstiel.

 

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Die Blätter liegen in einer Rosette flach auf dem Boden.

 

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Und so sieht die Pflanze in der Gesamtansicht aus.

 

Grüße

Ronny

 

Edited by Ronny K.
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Roman.P

Hallo,

 

Ich finde die Gattung Genlisea echt spannend kannst du vieleicht ein paar Dinge zur Kultur deiner flexuose schreiben.

 

Gruß Roman

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Ronny K.

Hallo Roman,

die Pflanze steht in reinem Torf. Ich habe auch noch eine in reinem Sand, diese wächst aber aufgrund der Nährstoffarmut deutlich schlechter. Ansonten wird sie genauso kultiviert wie oben beschrieben.

 

Grüße

Ronny

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Christian List

Die Reusenfalle ist durchaus sehr interessant, genlisea ist schon unterschätzt würde ich sagen :)

LG Listi 

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Ronny K.

Hallo,

weiter geht es mit Utricularia longifolia. Die Pflanze ist jetzt ca. ein Jahr alt und wächst wie verrückt. Sie wächst sowohl in todem Sphagnum als auch in handelsüblicher Orchideenerde.

 

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Vorderansicht der Blüte

 

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Seitenansicht: Hier kommen nur langrüsselige Bestäuber in Frage.

 

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Die Geschlechtsorgane können zudem nur von einem Insekt erreicht werden, welches schwer geung ist, um die Lippe nach unten zu drücken. Hier hält das Bestäubungswerkzeug (ein Zahnstocher) die Blüte offen.

 

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Eine Blütenknospe. Frech steck sie die Zunge...äh...den Sporn raus.

 

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Eine fast reife Samenkapsel.

 

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Ihren Namen verdankt die Art ihren langen Blättern.

 

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Ein Gewirr aus Fangblasen.

 

Demnächst folgen noch zwei weitere Arten aus der Sektion Orchioides.

Ach ja...und die Pflanze wurde nach den Aufnahmen entlaust bzw. starben die Läuse eines unnatürlichen Todes.

 

Grüße

Ronny

Edited by Ronny K.
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