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Erich

Hallo erstmal ;)

Mir kam heute die Idee LED's und die Lampe meines Aquarium dazu zu benutzen meine kleinen Karnivoren zu beleuchten ^^

Funktioniert das, und wie lange sollte dann die Beleuchtungszeit sein? :)

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Mathias Maier

Stell sie raus in die Sonne, da fühlen sie sich wohler. Die sehen eh schon so vergeilt aus!

bearbeitet von Mathias Maier

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Christoph Hübner

Hallo Erich,

 

und erst mal willkommen im Forum.

Wie Matze schon schrieb, wachsen die Pflanzen am besten unter Sonnenlicht, gern auch auf einem sehr sonnigen Fensterbrett.

 

Prinzipiell kultivieren hier aber auch viele ihre Pflanzen unter Kunstlicht. Um abzuschätzen, ob deine Aquarienlampe ausreicht, müsstest du aber bitte noch mal einige Daten zur Lichtstärke, Strombedarf und Lichtfarbe ergänzen.

 

Gruß Christoph

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Paul2811

Hallo,

reicht eine 125 Watt Energiesparlampe plus Reflektor (Lichtfarbe: Dual, also halb 2700 K, halb 6500) aus, um auch bei völliger Dunkelheit bzw. Finsternis schöne fleischfressenden Pflanzen wie z.B. Drosera capensis mit bestem Wachstum und Aussehen zu erhalten? Ich würde mich auf eine kurze und hilfreiche Antwort freuen und hoffe dabei keine weniger freundlichen Reaktionen zu erhalten.

Vielen Dank im voraus.

LG
Paul

bearbeitet von Paul2811

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Christian Carle

Ja!

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Paul2811
vor 9 Minuten schrieb Christian Carle:

Ja!

Um Missverständnisse oder Fehler zu vermeiden: Gilt deine Antwort auch, wenn sonst gar kein Licht (also ohne Lampe 0 Lux) vorhanden wäre? Würde ich dann trotzdem bei z.B. Drosera capensis oder Dionaea muscipula sehr gutes Wachstum und Aussehen erhalten, wenn ansonsten alle anderen Faktoren wie die Luftfeuchtigkeit und Temperatur für die Pflanzen optimal sind?

Vielen Dank im voraus.

LG

Paul

bearbeitet von Paul2811

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Lukas H.
vor 8 Minuten schrieb Paul2811:

Hallo,

reicht eine 125 Watt Energiesparlampe plus Reflektor (Lichtfarbe: Dual, also halb 2700 K, halb 6500) aus, um auch bei völliger Dunkelheit bzw. Finsternis schöne fleischfressenden Pflanzen wie z.B. Drosera capensis mit bestem Wachstum und Aussehen zu erhalten? Ich würde mich auf eine kurze und hilfreiche Antwort freuen und hoffe dabei keine weniger freundlichen Reaktionen zu erhalten.

Vielen Dank im voraus.

LG
Paul

 

Hallo Paul,

 

Das kommt natürlich immer auf die Fläche drauf an welche du beleuchten möchtest und ebenso auf die Beleuchtungsdauer. Da wir jedoch hier einen groben Überblick über deinen Bestand haben sollte dies aber auf jedenfall passen und du wirst in Zukunft noch einige Pflanzen zu deiner Sammlung ergänzen können ohne dir Sorgen bezüglich der Beleuchtung zu machen.

 

...vorallem wenn man bedenkt wie genügsam die meisten deiner Pflanzen sind ;-)

 

Viele Grüsse

Lukas

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Paul2811
vor 7 Minuten schrieb Lukas H.:

 

[...]

 

...vorallem wenn man bedenkt wie genügsam die meisten deiner Pflanzen sind ;-)

 

[...]

Deshalb erhoffe ich mir von einer Beleuchtung mit einer vernüftigen Pflanzenlampe besonders schöne Pflanzen und nicht nur mittelmäßiges Aussehen/Zustand.

LG

Paul

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Christian Carle

Paul, warum stellst Du die Frage zweimal?  Ich kann durchaus verstehend lesen ...

bearbeitet von Christian Carle

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Paul2811
vor 2 Minuten schrieb Christian Carle:

Paul, warum stellst Du die Frage zweimal?  Ich kann durchaus verstehend lesen ...

Ok, dann sind meine Fragen beantwortet worden.

Vielen Dank nochmals für die hilfreichen Antworten.

LG

Paul

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Beautytube
vor 38 Minuten schrieb Paul2811:

reicht eine 125 Watt Energiesparlampe plus Reflektor (Lichtfarbe: Dual, also halb 2700 K, halb 6500) aus

Vielleicht nochmals zusammenfassend, nachdem immer wieder die gleiche und viel zu unzureichend präzisierte Fragestellung auftaucht.

 

Die elektrische Leistung ist eine unzureichende Charakterisierung der lichttechnischen Eigenschaften einer Beleuchtung.

Man benötigt zumindest folgende Parameter:

Lichtstrom inklusive Abstrahlcharakteristik (zwischen der Lampenleistung und der tatsächlichen Lichtleistung liegt nämlich die Lichtausbeute, die je nach Technologie unterschiedlich ist, dann kommt noch hinzu in welche Richtung die Lampe wie intensiv abstrahlt, für jede Lampe und für jedes Leuchtmittel kann man diese Daten direkt beim Herstellen abrufen und hoffen, dass die stimmen, was leider nicht immer der Fall ist)

Reflexionsverhalten der Umgebung (viel Spass, das raus zu finden ist ziemlich schwierig, das ändert sich sogar wenn Du davor stehst oder nicht und zusätzlich mit Deiner Bekleidung) 

Abstand der Beleuchtung vom Objekt

 

Dann kann man die Beleuchtungsstärke (in Lux) ausrechnen, wenn man ein Programm zur Lichtsimulation hat (kostet aber meist ein bisserl mehr, außerdem braucht man dazu die Grundlagen der Lichttechnik, weil man sonst keinen Dunst hat was man da eingibt, dann  braucht man meist noch eine Schulung in der Bedienung, man muss ja auch 3 D Geometrien eingeben, diese Programme werden von technischen Büros eingesetzt).

Hat man dies nicht kann man nur mehr schätzen (siehe zahlreiche Lehrbücher zur Lichttechnik, erhältlich im gut sortierten Buchhandel, setzt aber meist grundlegende Mathematik Kenntnisse voraus, so kommt z.B. der Begriff des Raumwinkels vor, den man bei Strahlungsberechnungen benötigt)

 

Hat man dann die Lux kann man je nach Pflanzen entscheiden, ob dies reicht.

Ich beleuchte im Winter mit ca. 15.000 bis 25.000 Lux. Das ist für mexikanische Pings tw. zu viel (werden gar arg rot) für Helis aber gerade gut.

Dionaea wächst da nicht und der capensis auch eher nicht, weils bei mir dann zu kalt ist (0°C bis 10°C je nach Außentemperatur), hat nichts mit dem Licht zu tun.

 

Nun kommt dann noch, damit es recht einfach wird, die Beleuchtungsdauer hinzu. Man kann mit weniger Licht auch länger belichten. Das Ganze hat aber auch Grenzen nach unten.

Ich belichte Anfangs mit ca. 12 Stunden, reduzieren dann auf 8 Stunden (um den 21. Dezember) damit meine Zwergdrosera wenigstens ein paar Schuppen abwerfen.

 

Zum Vergleich zu den Lichtangaben:

Direkte Sonneneinstrahlung kann schon mal 100.000 Lux erreichen.

Bedeckter Himmel kann immer noch ca. 20.000 Lux haben.

Alles je nach Sonnenstand und Art und Intensität der Bedeckung.

 

Erst wenn man das alles geklärt hat, kann man sich dann auch noch über die Lichtfarbe Gedanken machen. Dazu findet man im Internet genügend Info wie Pflanzen auf Lichtfarbe, (schwankende) Beleuchtungsdauer,... reagieren.

 

Also derartige Angaben wie oben sind so ähnlich wie:

Ich habe ein Auto mit 4 Zylinder und wie schnell komme ich damit von Köln nach Wien (zur JHV :) ???).

 

Ich empfehle eine App zur Lichtstärkemessung runter zu laden (habe so etwas schon gesehen, glaube es war Felix an der JHV) und zu probieren.

Das ist aber sicher nur eine Schätzung, da man genau genommen, die spektrale Empfindlichkeit berücksichtigen muss (steht alles im Lichttechnik Buch).

Erst mit dem Handy messen und checken ob es grundsätzlich gehen kann.

Dann alles aufbauen und die Pflanzen beobachten (dauert Monate).

Ich habe 2 Winter gebraucht, um das mal so einzustellen, dass es meinen Wünschen entspricht.

 

Wenns hilft: Ich habe 4 Leuchtstoffbalken (ca. 1,2 m lang) im Abstand von ca. 15 bis 25 cm zu den Pflanzen (je nach Topfhöhe). Die Balken haben zueinander ca. 15 cm Abstand. Bis auf den Bereich wo ich hinsehen will, habe ich alles mit weißem Styropor ausgekleidet (auch nach oben), um nur ja kein Licht zu vergeuden. So bekomme ich an den hellsten Stellen ca. 20.000 Lux zusammen (mit einem Luxmeter gemessen).

 

Und nun die direkte Empfehlung an Dich Paul:

Stelle wenn möglich Deine Plfanzen an ein kühles Westfenster. Dann macht weniger Licht im Winter nicht so viel aus, es werden dann die Pflanzen weniger aktiv sein.

Wenn Du dann merkst, die Pflanzen sind nicht schön genug, dann nimm mal eine Lampe dazu. Wenn das nicht reicht die nächste usw.

Du wirst sehen, irgendwann klappt es dann.

 

Im Übrigen empfehle ich keine Energiesparlampe, die hat eine ganz blöde Abstrahlcharakteristik. Leuchtstofflampen mit Reflektoren (im gut sortierten Aquarienhandel sind super Reflektoren sehr günstig erhältlich) sind da schon wesentlich besser.

 

Einen Kasten aus weißem Styropor kann man sich auch ganz leicht bauen und der Kostet sehr sehr wenig, wenn man z.B. kein Westfenster hat.

 

In meiner Karnivorenanfangszeit, hat es das Westfenster getan, ich habe tolle Ausfärbungen bekommen (bei VFF und capensis).

 

;) 

 

Peter.

 

 

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Paul2811
vor einer Stunde schrieb PeterZeller:

[...]

In meiner Karnivorenanfangszeit, hat es das Westfenster getan, ich habe tolle Ausfärbungen bekommen (bei VFF und capensis).

 

[...]

 

 

Also Fenster ohne Zusatzbeleuchtung kann ich bei mir vor allem im Winter auf lange Sicht vergessen. Vor allem, wenn ich entsprechende Ansprüche an das Aussehen und dem Blühverhalten der Pflanzen stelle. Vor meinem Zimmer befindet sich ein Innenhof mit mehreren Bäumen, die vor allem im Sommer recht viel Schatten verursachen. Dies führt dazu, dass am Tag nur wenige Stunden Sonnenlicht auf dem Brett vor dem Fenster scheint oder auf dem Balkon.

 

Ganz früher wohnte ich in einer anderen Wohnung mit Fenstern, die nach West, Süd und Osten ausgerichtet waren. Damals gab es überhaupt kein Schatten durch andere Häuser oder Bäume. Damals wuchs Drosera capensis viel besser und sah deutlich schöner aus als in der jetzigen Wohnung. Ich kann also einen entsprechenden Unterschied im Wachstum und Aussehen dieser Pflanzen erkennen. Selbst die extrem lichthungrige Drosera binata wuchs bei mir damals auf dem Balkon wirklich sehr gut und sahen aus wie aus einem Buch. Und sie war wirklich lichthungrig. Als ich sie damals im Zimmer am Südfenster stellte, knickten die neu gebildeten Blätter unschön und unattraktiv um. Sie war damals auf Kultur auf dem Balkon angewiesen um normale Blätter zu bilden.

LG
Paul

bearbeitet von Paul2811

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Beautytube

Drum meine ich ja, wenn das nicht geht sukzessive Licht über künstliche Beleuchtung dazu geben.

Wenn Du ganz ein Schlauer bist, kannst Du das mit einem Lichtsensor koppeln, der Dir über eine Dimmerfunktion genau so viel Licht dazumischt (zum Tageslicht) wie Du je nach Einstrahlung gerade benötigst.

Diese Teile gibt es im gut sortierten Elektrohandel. Man muss da aber schon danach suchen.

Möglichweise hat so etwas der CONRAD.

 

Sonst mit Zeitschaltur steuern und volle drauf. Wenn dann noch Sonnenlicht dazukommt auch gut. Licht kannst Du bei Deinen Arten sowieso nicht zu viel drauflassen.

 

Du suchst doch auch WH Sarracenia? Also hast Du die Möglichkeit einer Freilandhaltung?

Dann würde ich der Einfachheit halber zusehen, die Pflanzen gerade über den Winter zu bekommen und dann möglichst bald rausstellen.

Da kann man auch einen Frühbeetkasten nutzen (gibt's um ca. 30 € bis 70 €). Das ist sicher billiger als mit Licht zu spielen und bringt ca. 2 bis 3 Monate zusätzliche "Freilandhaltung".

 

Peter.

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Paul2811
vor 15 Stunden schrieb PeterZeller:

[...]

 

Sonst mit Zeitschaltur steuern und volle drauf. Wenn dann noch Sonnenlicht dazukommt auch gut. Licht kannst Du bei Deinen Arten sowieso nicht zu viel drauflassen.

 

[...]

Sind wirklich keine Schädigung der Pflanzen zu erwarten, wenn Sonnenlicht mit Beleuchtung durch entsprechende Lampen kombiniert werden würde?

Vielen Dank im voraus.

LG

Pauol

bearbeitet von Paul2811

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Beautytube
vor einer Stunde schrieb Paul2811:

Sind wirklich keine Schädigung der Pflanzen zu erwarten, wenn Sonnenlicht mit Beleuchtung durch entsprechende Lampen kombiniert werden würde?

Nein, weil Du hinter Glas (Fenster) gleich mal locker 20% der Intensität verlierst.

 

Peter.

bearbeitet von PeterZeller

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Paul2811
vor 16 Stunden schrieb PeterZeller:

Vielleicht nochmals zusammenfassend, nachdem immer wieder die gleiche und viel zu unzureichend präzisierte Fragestellung auftaucht.

 

Die elektrische Leistung ist eine unzureichende Charakterisierung der lichttechnischen Eigenschaften einer Beleuchtung.

Man benötigt zumindest folgende Parameter:

Lichtstrom inklusive Abstrahlcharakteristik (zwischen der Lampenleistung und der tatsächlichen Lichtleistung liegt nämlich die Lichtausbeute, die je nach Technologie unterschiedlich ist, dann kommt noch hinzu in welche Richtung die Lampe wie intensiv abstrahlt, für jede Lampe und für jedes Leuchtmittel kann man diese Daten direkt beim Herstellen abrufen und hoffen, dass die stimmen, was leider nicht immer der Fall ist)

Reflexionsverhalten der Umgebung (viel Spass, das raus zu finden ist ziemlich schwierig, das ändert sich sogar wenn Du davor stehst oder nicht und zusätzlich mit Deiner Bekleidung) 

Abstand der Beleuchtung vom Objekt

 

Dann kann man die Beleuchtungsstärke (in Lux) ausrechnen, wenn man ein Programm zur Lichtsimulation hat (kostet aber meist ein bisserl mehr, außerdem braucht man dazu die Grundlagen der Lichttechnik, weil man sonst keinen Dunst hat was man da eingibt, dann  braucht man meist noch eine Schulung in der Bedienung, man muss ja auch 3 D Geometrien eingeben, diese Programme werden von technischen Büros eingesetzt).

Hat man dies nicht kann man nur mehr schätzen (siehe zahlreiche Lehrbücher zur Lichttechnik, erhältlich im gut sortierten Buchhandel, setzt aber meist grundlegende Mathematik Kenntnisse voraus, so kommt z.B. der Begriff des Raumwinkels vor, den man bei Strahlungsberechnungen benötigt)

 

Hat man dann die Lux kann man je nach Pflanzen entscheiden, ob dies reicht.

Ich beleuchte im Winter mit ca. 15.000 bis 25.000 Lux. Das ist für mexikanische Pings tw. zu viel (werden gar arg rot) für Helis aber gerade gut.

Dionaea wächst da nicht und der capensis auch eher nicht, weils bei mir dann zu kalt ist (0°C bis 10°C je nach Außentemperatur), hat nichts mit dem Licht zu tun.

 

Nun kommt dann noch, damit es recht einfach wird, die Beleuchtungsdauer hinzu. Man kann mit weniger Licht auch länger belichten. Das Ganze hat aber auch Grenzen nach unten.

Ich belichte Anfangs mit ca. 12 Stunden, reduzieren dann auf 8 Stunden (um den 21. Dezember) damit meine Zwergdrosera wenigstens ein paar Schuppen abwerfen.

 

Zum Vergleich zu den Lichtangaben:

Direkte Sonneneinstrahlung kann schon mal 100.000 Lux erreichen.

Bedeckter Himmel kann immer noch ca. 20.000 Lux haben.

Alles je nach Sonnenstand und Art und Intensität der Bedeckung.

 

Erst wenn man das alles geklärt hat, kann man sich dann auch noch über die Lichtfarbe Gedanken machen. Dazu findet man im Internet genügend Info wie Pflanzen auf Lichtfarbe, (schwankende) Beleuchtungsdauer,... reagieren.

 

Also derartige Angaben wie oben sind so ähnlich wie:

Ich habe ein Auto mit 4 Zylinder und wie schnell komme ich damit von Köln nach Wien (zur JHV :) ???).

 

Ich empfehle eine App zur Lichtstärkemessung runter zu laden (habe so etwas schon gesehen, glaube es war Felix an der JHV) und zu probieren.

Das ist aber sicher nur eine Schätzung, da man genau genommen, die spektrale Empfindlichkeit berücksichtigen muss (steht alles im Lichttechnik Buch).

Erst mit dem Handy messen und checken ob es grundsätzlich gehen kann.

Dann alles aufbauen und die Pflanzen beobachten (dauert Monate).

Ich habe 2 Winter gebraucht, um das mal so einzustellen, dass es meinen Wünschen entspricht.

 

Wenns hilft: Ich habe 4 Leuchtstoffbalken (ca. 1,2 m lang) im Abstand von ca. 15 bis 25 cm zu den Pflanzen (je nach Topfhöhe). Die Balken haben zueinander ca. 15 cm Abstand. Bis auf den Bereich wo ich hinsehen will, habe ich alles mit weißem Styropor ausgekleidet (auch nach oben), um nur ja kein Licht zu vergeuden. So bekomme ich an den hellsten Stellen ca. 20.000 Lux zusammen (mit einem Luxmeter gemessen).

 

Und nun die direkte Empfehlung an Dich Paul:

Stelle wenn möglich Deine Plfanzen an ein kühles Westfenster. Dann macht weniger Licht im Winter nicht so viel aus, es werden dann die Pflanzen weniger aktiv sein.

Wenn Du dann merkst, die Pflanzen sind nicht schön genug, dann nimm mal eine Lampe dazu. Wenn das nicht reicht die nächste usw.

Du wirst sehen, irgendwann klappt es dann.

 

Im Übrigen empfehle ich keine Energiesparlampe, die hat eine ganz blöde Abstrahlcharakteristik. Leuchtstofflampen mit Reflektoren (im gut sortierten Aquarienhandel sind super Reflektoren sehr günstig erhältlich) sind da schon wesentlich besser.

 

Einen Kasten aus weißem Styropor kann man sich auch ganz leicht bauen und der Kostet sehr sehr wenig, wenn man z.B. kein Westfenster hat.

 

In meiner Karnivorenanfangszeit, hat es das Westfenster getan, ich habe tolle Ausfärbungen bekommen (bei VFF und capensis).

 

;) 

 

Peter.

 

 

Nochmals vielen Dank für die umfangreiche Antwort. Leider ist mir diese Antwort etwas zu umfangreich und ausführlich. Ich bräuchte kurze Daten bzw. Werte worauf ich konkret achten soll beim Kauf der Lampen. Ich erwarte von den Pflanzen sehr gutes Wachstum und Aussehen.

 

In einem Text bei FAQ steht folgendes: "3. Für den Anfänger besonders empfehlenswert sind einfache Leuchtstoffröhren und die dazugehörigen Lampen. Diese gibt es grob gesagt in zwei Aufführungen: T8 und T5. T8er sind preisgünstiger und leicht verfügbar, es gibt sie in jedem Baumarkt für wenig Geld. T5 Lampen und Röhren sind teurer, bieten aber bei gleicher Wattzahl mehr Licht und eine längere Lebensdauer. Wer als Anfänger nicht aufs Geld schauen muss, der kann direkt T5-Lampen kaufen, der Sparfuchs kauft besser T8-Lampen. Bei den Röhren gibt es eine unüberschaubare Vielzahl von Möglichkeiten. Immer wieder gute Resultate bringen eine Kombination aus Röhren der Lichtfarben 840 und 865. Dabei geben die beiden hinteren Zahlen die Farbtemperatur in Kelvin *100 an (Wikipedia-Artikel zum Thema). Eine Röhre mit der Packungsangabe 840 hätte also die Lichtfarbe 4000 Kelvin, dieser Bereich wird auch oft "neutral-weiß" genannt, wirkt aber auf das menschliche Auge gelblich. Eine Röhre mit der Packungsagabe 865 hätte die Lichtfarbe 6500 Kelvin oder tageslichtweiß, sie wirkt etwas blauchstichig. Teure Spezialröhren aus der Terraristik, der Aquaristik oder spezielle Pflanzenröhren scheinen den deutlichen Mehrpreis nicht zu rechtfertigen, jedenfalls nicht für unsere Zwecke."

 

 

Diese Werte beziehen sich auf Energiesparlampen: 125 Watt Energiesparlampe plus Reflektor (Lichtfarbe: Dual, also halb 2700 K, halb 6500)

Auf welche Werte sollte ich bei Leuchtstofflampen genau achten?

Wie viel Watt Strom verbraucht eine T8- oder T5-Lampe mit Lichtfarben 840 oder 865 pro Stunde? Ich würde auch hier gerne ausrechnen können wie viel Geld dies pro Jahr kosten würde.


LG

Paul

 

 

bearbeitet von Paul2811
  • Traurig 1

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Beautytube
vor 37 Minuten schrieb Paul2811:

Ich bräuchte kurze Daten bzw. Werte worauf ich konkret achten soll beim Kauf der Lampen. Ich erwarte von den Pflanzen sehr gutes Wachstum und Aussehen

 

Sorry aber oben wurde Dir ja erklärt, dass es mit kurzen Daten der Lampe nicht getan ist.

 

Wenn Du Dich nicht eindenken willst, dann bitte ein technisches Büro beauftragen (ca. 100 € die Stunde).

 

Liest Du eigentlich Deine Antworten und denkst nochmal drüber nach bevor Du die absendest?

 

Peter.

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Paul2811

Wie oft muss man Pflanzenlampen wie z.B. ESL oder Leuchtstofflampen erneuern?

LG

Paul

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Thomas M.

Wenn sie kaputt gegangen sind, Paul!!!

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