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Michael Malisa-Mustafa

Tiefländer - Terrarium (noch in Planung / Update)

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Michael Malisa-Mustafa

Hallo zusammen! 

 

Mein Setup platzt nicht zuletzt dank einer hübschen N. rafflesiana bald aus allen Nähten.

Darum werde ich mir bald ein deutlich größeres Terrarium für meine Nepenthes anfertigen lassen, beim Dehner. Alle Wände aus Glas. Es soll kein Topf an Topf Glaskasten werden, sondern mit urwaldartiger Rückwand, auch ein paar Farnen und Moosen. Zwar passen da im Endeffekt nicht so viele Karnivoren rein, ich mag diese Vivarium - artigen Schaukästen allerdings sehr gerne. Freilich gibt's durchaus recht schöne und beinah fertig eingerichtete Terrarien von manchen Herstellern, die sind aber leider alle immer an zumindest einer Abmessung zu klein, ich möchte den Platz so gut es geht nutzen. 

Stehen soll es auf einem Brett mit Rollen, bodennah.

 

Es wird ganzjährig warm sein, ein Tiefländer Setup im Wohnzimmer mit der Rückwand zur beinah raumhohen Südwest-Glasfront. Etwas anderes hatte ich bisher nicht und möchte ich eigentlich auch nicht. Kühlung für Hochländer ist mir zu kompliziert im Wohnraum.

Ungefähre Maße 100 - 120 cm lang, 50 tief und um die 140 hoch.

 

Damit ist es aber nicht getan, man wollte Genaueres von mir wissen:

 

- Wie hoch vom Boden weg sollen die Lüftungsschlitze sein? 

- Wie soll sich das Terrarium öffnen lassen? 

- Wie weit soll der Gitterabstand an der Oberseite des Terrariums sein? 

- Dicke des Glases?

 

Damit richten sich meine Fragen an die erfahrenen Terrariumsbesitzer unter euch, vielleicht habt ihr auch noch andere Tipps. Falls ihr Fotos vom verfügbaren Platz, bzw. der Stelle sehen wollt an der alles stehen soll, sagt gerne bescheid.

Über die Beleuchtung (LED) werde ich noch mit Christian Ritter sprechen.

 

Ich freue mich und bin dankbar über euren Rat! 

Schönen Tag derweil!

Michael 

Edited by Michael Malisa
Update
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Christoph Hübner

Hallo Michael,

 

also das klingt erst mal nach einem spannenden Projekt. Bilder helfen natürlich immer, also her damit. :biggrin:

 

Zum Thema Lüftung:

Viele Tiefländer kommen ja zumeist gut mit den üblichen Bedingungen in Wohnräumen zurecht, fühlen sich aber bei 25°C und erhöhter Luftfeuchte wohler.

Wenn du dort jetzt für eine großzügige natürliche Luftzirkulation sorgst, wirst du das aber kaum realisieren können. Andererseits ist stehende Luft natürlich auch problematisch. Das große Luftvolumen von immerhin mindestens 600 Litern im Becken sollte aber generell ein gutes, konstantes Klima ermöglichen, sodass ich vielleicht gar keine Lüftungsschlitze vorsehen würde.

 

Zum Aufbau:

Bei der Höhe wirst du von oben nicht mehr hineinkommen, es sein denn, du seilst dich von der Decke ab ;). Also bleiben nur Klapp- oder Schiebetüren. Erstere würde ich aufgrund des Gewichts der Glasplatte nur seitlich aufklappbar ausführen und benötigen dann natürlich einen gewissen Raum vor dem Terrarium. Letztere überlagern sich in der Regel mittig, sodass dort ein Streifen Doppelglas sein wird, der die Optik stören könnte. Das Glas kann im Prinzip nicht stark genug sein, nur wird es dann halt auch teuer und schwer. Mein Terrarium besteht aus 4 mm starkem Glas, was für meinen Geschmack schon an der unteren Grenze liegt. Ich würde daher ein Stärke von 6-8 mm wählen.

 

Verstehe ich das richtig, dass du oben ein Gitter einziehen möchtest? Sollen die LED-Strahler dann an diesem hängen?

 

Beleuchtung:

Auch wenn Christian das sicher der richtige Ansprechpartner ist, will ich nur darauf hinweisen, dass du für diese Höhe ordentlich Power brauchen wirst. LED-Strahler mit Linsen bzw. Reflektoren wären da sicher eine gute Option. Warum willst du die Rückwand zum Fenster ausrichten? Jeglicher Tageslichteinfall würde die Stromkosten für künstliche Beleuchtung minimieren.

 

Sonstiges:

Wie willst du die Pflanzen bewässern? Wäre es eventuell ratsam ein Loch im Boden als Abfluss vorzusehen? Ich bin sehr froh, dass ich das in meinem Terrarium hab. 

Aus welchem Material soll die Rückwand sein? Wenn du sie begrünen lassen möchtest, wird es mit händischer Bewässerung wohl schwierig.

Du tust dir und deinen Pflanzen sicher einen Gefallen, wenn du sie in Töpfe setzt. Denk' allein an die Arbeit, wenn du mal etwas aus-/einpflanzen willst (alles wächst ineinander) oder das Substrat getauscht werden muss. Meine Pflanzen sind auch alle getopft und überwiegend auch wirklich Topf an Topf gesetzt. Dennoch bin ich der Meinung, dass ich das ganz gut kaschieren konnte (ein Link zum Thread zu meinem Terrarium befindet in meiner Signatur).

 

 

Viele Grüße

Christoph

 

 

 

 

 

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Patrick S.

Hallo Michael,

 

grundsätzlich gibt es zum Öffnen zwei praktikable Möglichkeiten (System "Guillotine" ist bei der Größe eher unpraktisch): 

- Schiebetüren

- Schwenktüren

Schiebetüren wären meine bevorzugte Lösung: Man kann durch einen mehr oder weniger großen Schlitz, der offen gelassen wird (Schiebetür nicht ganz auf Kante schließen, sondern 1-2 cm Abstand) die Luftzufuhr relativ gut regulieren. Beim Öffnen schwenkt nichts in den Raum hinein, und auf die Rahmenkonstruktion wirken beim Öffnen weniger Belastungen (quasi nur Druck am Fuß und minimale Querkraft an der oberen Führungsschiene gegenüber doch recht großen Querkräften gerade beim Öffnen der Drehtür). Dementsprechend "schlank" und unauffällig lässt sich das ganze gestalten (nur zwei Führungsschienen und ggf. Griffe / Griffmulden in d n Türscheiben). Einziger Nachteil aus meiner Sicht: Du kannst nur maximal 50% der Frontfläche öffnen (ohne die Scheiben herauszunehmen).

Bei 1,40 m Höhe könnte man das ganze so aufbauen, dass du unten einen 40 cm hohen festen Glassteg einbaust, in welchen das untere Lüftergitter integriert wird, und obendrauf die beiden 1 m hohen Schiebetüren. Oben würde ich, wenn überhaupt, nur einen Lochblechstreifen als Lüftung einsetzen, aber kein Komplettgitter.

Für die Glasdicke gibt es handelsüblich 4 und 6 mm, ich würde auf Nummer sicher gehen.

 

Edit:

Weil Christoph anscheinend schneller tippt als ich, hier mal ein Anhaltspunkt zum Thema Doppelglas in Bildform:

 

Edited by Patrick S.

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Michael Malisa-Mustafa

Hallo Christof, hallo Patrick!

 

Vielen Dank für eure Antworten, das lässt Vorstellungen schon etwas konkreter werden und manches überdenken!

 

@Christoph Hübner Eigentlich möchte ich kein Gitter, wenn es nicht notwendig ist. Ich wurde bloß danach gefragt und war dann nicht sicher, ob und in welcher Ausführung sich das anbietet für mein Vorhaben. Ich dachte tatsächlich, dass es am ehesten als Aufhängung dient.

Die Rückwand richte ich zum Fenster aus, weil es wohnraumbedingt kaum anders geht. Natürlich könnte ich mir die Rückwand schenken und das Innenleben auf andere Art ansprechend gestalten. Es wird halt an Sonnentagen höllisch heiß da drin, besonders bei tieferem Sonnenstand (mir ist da drin das komplette Sphagnum eingegangen, den Pflanzen ist es aber wurscht, sogar den Heli - Hybriden gefällts). Ich dachte mir, das Terrarium heizt sich so weniger dramatisch auf und wird trotzdem hübsch warm mit einer Rückwand. Die Beleuchtung müsste das dann natürlich wettmachen.

 

Ich zeig euch mal, wie es jetzt grad aussieht. Mein zusammengezimmertes improvisiertes Becken ist oben offen und steht in einer Riesenschale, wird beleuchtet und maschinell besprüht:

IMG_20170725_171546.thumb.jpg.b36b22398072fe83a3d721bdff164005.jpgIMG_20170725_171844.thumb.jpg.7980d1fcacc8521ca446a68b964211e2.jpg

Das geplante neue Terrarium wird anstelle des Serviertisches mit dem Tank darauf stehen. Es wird halt etwas voluminöser Länge und Tiefe betreffend, insgesamt aber recht wahrscheinlich weniger hoch sein. Das linke Fenster bleibt frei, ich hab da nur notgedrungen eine N. maxima ausquartiert und um eine Korkenzieherhasel gefesselt.

 

Du fragst noch nach der Bewässerung, ich werde händisch gießen. Wie du schon richtig sagst, ich setze nichts fest ein, sondern in Töpfen, die kaschiert werden sollen.

Dieses Abflussloch, wie kann ich mir das vorstellen? Ist das eine sichere Sache? Es darf nix auf den Boden rinnen.

 

Was das Material für die Rückwand angeht bin ich unschlüssig. Vor allem, da nach deinem Vorschlag eine Rückwand an der Position vielleicht sogar Möglichkeiten nimmt und Dinge erschwert. Ich könnte natürlich auch eine unvollständige oder sehr löchrige Rückwand gestalten. Naja, eigentlich weiß ich gar nicht, was sich da für Material anbietet, ich hab sowas noch nie gemacht oder gesehen. Schöne wäre, wenn Moos darauf wächst.

 

@Patrick S. Ja, ich denke 6mm Glas hätte ich gerne. Die Schiebetüren gefallen mir als Lösung besser, auch was die Belüftung angeht. Zu pflegen ist es sicher trotzdem noch ausreichend gut, auch wenn es gewöhnlich nie ganz offen stehen kann.

Kannst du mir ein Beispiel zeigen, was du mit dem Glassteg auf 40 cm Höhe meinst und dem unteren Lüftergitter? Ich kann mir darunter wahrscheinlich nicht das Richtige vorstellen und vielleicht auf Rückfragen keine genauere Auskunft geben, wenn ich im Geschäft gefragt werde.

 

Du meinst, oben müsste möglicherweise gar nichts drauf? Das wäre auch ok, nur muss ich schauen, wie ich die Beleuchtung anbringe. Ich möchte eher nichts an die Zimmerdecke hängen, auch wenn das recht flexibel von der Höhe wäre. Hast du ein Beispiel für ein Lochblech, wie du es erwähnst?

 

Als kleinen Abschluss noch einer meiner wohlgenährten Schützlinge, der mich langsam zum Ausbau zwingt, hehe!

IMG_20170725_174019.thumb.jpg.5aef8fb0fc00a4fb310e68c2a52b8bdc.jpg

Grübel grübel und studier,

sag, was mach ich bloß mit dir?

 

Schöne Grüße,

Michael

Edited by Michael Malisa

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Christoph Hübner

Hey Michael,

 

vor 9 Minuten schrieb Michael Malisa:

Dieses Abflussloch, wie kann ich mir das vorstellen? Ist das eine sichere Sache? Es darf nix auf den Boden rinnen.

Im Endeffekt wird einfach ein Loch in das Glas gebohrt, in das dann ein mit Dichtungen versehener Plastikstutzen eingebracht wird. Es gibt sogar Aquarien, die das haben, es scheint also wirklich sehr gut abzudichten. Man muss natürlich beachten, dass man das Terrarium dann auf eine Unterlage stellt, die auch genau an der Stelle ein Loch hat und dass der Abwassertank bestenfalls auch noch darunter passt, sofern man es nicht direkt in einen Schmutzwasserabfluss einleiten kann (wird bei dir also schwierig, da du es ja fast auf den Boden stellen willst)

 

vor 14 Minuten schrieb Michael Malisa:

Was das Material für die Rückwand angeht bin ich unschlüssig.

Das scheint auch so etwas wie der heilige Gral bei Terrarien zu sein. Gerade, wenn man das Terrarium wie bei dir von allen vier Seiten betrachten kann, sieht es unter Umständen komisch aus, wenn nur eine Seite eine Rückwand hat. Mit einer löchrigen Rückwand könnte ich mir das dagegen sehr gut vorstellen (so wie die schwebenden Inseln bei Avatar). Gerade weil du ja deine Farne, etc. auch irgendwo aufbinden musst.

 

vor 17 Minuten schrieb Michael Malisa:

Du meinst, oben müsste möglicherweise gar nichts drauf?

Das wird aus Stabilitätsgründen nicht funktionieren. Es müssen zumindest zwei Glasleisten oben eingeklebt werden. Ich habe mir eine einfache Konstruktion aus Aluprofilen gebaut, die dann genau auf diesen Leisten aufliegt und die LED-Strahler aufnimmt. Ggf. könnte man die Strahler dort auch dranhängen.

 

 

Viele Grüße

Christoph

 

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ChristophBurdeska

Bedenke aber, 6-8 mm Glas wird sehr schwer. Ich schätze mal das hat in den von dir anvisierten Große so 50kg oder mehr.

Meines mit 100x50x100 hatte etwa 40kg.

Du schreibst Fensterplatz und Hitze, daher würde ich unbedingt Lüftungsschlitze einbauen. Dann kann das eher auf Raumtemeratur runterkühlen. 

Die Höhe in der die Türen beginnen würde ich von der geplanten Substrathöhe + 2-3 cm ansetzen. So hast du nen Überlaufschutz/Spritzschutz und trotzdem maximalen Sichtkompfort. Und eine 45cm breite und 120cm hohe Lucke sollte reichen um da drinnen etwas einzurichten, zu warten und zu gießen.

Licht wirst du sehen müssen, was du zum Fensterplatz dazu packen musst. Dass du wegen der Höhe Verluste hast wurde ja schon geschrieben. 

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Patrick S.

Hallo Michael,

 

zur Verdeutlichung mal zwei Skizzen (ich hasse Paint, und mein alter Ausbilder würde mir für die Kettenbemaßung den Hintern versohlen, aber für unsere Zwecke reichts).

 

Anordnung des vorderen Glassteges:

597852e72a7ad_Skizze1.thumb.jpg.2d16a39bf0febba35d04c31560119ef9.jpg

Wenn eine Substrathöhe incl. evtl. Drainage von 25 cm für deine Zwecke ausreichen, würde ich das Lüftungsgitter noch um 2,5 cm nach unten verschieben und den oberen Glasstreifen auf 7,5 cm verbreitern.

 

Zum Deckel

597852e854705_Skizze2.thumb.jpg.2a79e01f79045da3fd8c5dbec04c361e.jpg

Das wäre die Standardlösung (habe ich bei meinem Wohnzimmerterrarium auch so. Das hat allerdings keine Rückwand zum Fenster, sondern steht vor der Wand. Da dein Terra vor dem Fenster steht, wäre ein zweites Lüftungsband zu überlegen; ganz offen geht aber (ohne Hilfsmittel) schon aus Stabilitätsgründen nicht. Zumindest ein umlaufender Streifen Glas oder eine Aluschiene muss sein, schon allein wegen den Türen. Die Glasscheibe oben hat aber auch den Vorteil, dass du die Lampen drauf stellen kannst.

Die ganz hochtechnologische Lösung für die Themen Luft- und Wärmeabfuhr wäre natürlich ein in Decke oder Seitenwand eingebauter Lüfter, welcher temperaturgesteuert für zusätzlichen Luftaustausch sorgt; da kennen sich aber andere (hoffentlich) besser aus als ich.

 

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Michael Malisa-Mustafa

Servus!

 

Da habt ihr mir nochmal kräftig Input gegeben, vielen Dank!

 

@Christoph Hübner Das mit dem Abwasser wird wohl tatsächlich anders gelöst werden müssen, wahrscheinlich muss ich hie und da mit einem Schlauch rein und manuell abpumpen. Übrigens, ich hab mir natürlich den Link zu deinem Tepuis Terrarium angeschaut, eine Wucht, so würde ich das vom Fleck weg machen! Meine Hochachtung, gefällt mir sehr! Die Sandsteinplatten sehen sehr gut aus, an sowas hab ich gedacht als ich von Lücken in der Rückwand sprach. Da ließen sich mit einzelnen Platten und Ästen freiere Elemente schaffen und mehr Licht könnte einfallen.

 

@ChristophBurdeska Das Gewicht wurde schon öfter angesprochen und ich hab mir ehrlich gesagt wenig Gedanken darüber gemacht. Wenn es mal steht und durch das Rollbrett mobil ist, sehe ich darin eigentlich nicht mehr als ein mittelschweres Möbelstück. Übersehe ich etwas? Der Transport ist sicher heikel, das kann ich mir vorstellen. Neigt die Eigenschwere des Glases zu im Laufe der Jahre zu Bruchneigung oder Verschleiß des Materials, wenn es nicht dick genug für die Ausmaße ist?

 

@Patrick S. Hey, cool, danke für die Skizzen! Was dem Ausbilder ein Gräuel, ist mir eine Freud'.

Verstehe ich die Frontalansicht richtig: direkt auf den Boden kommt eine Substratschicht von vielleicht 25cm (in meinem Fall wahrscheinlich nur Blähton in welchem Töpfe versenkt werden und darauf Sphagnum um alles zu kaschieren). Das Lüftungsgitter ist ein horizontal verlaufendes Element (Kunststoff oder Metall), eingebaut über die gesamte Länge der vorderen Glasscheibe und KEIN Einsatz in Form eines Rostes, welcher IM Terrarium über die gesamte Bodenfläche geht? Noch eine Frage, dieser obere Glasstreifen, welchem Zweck dient der?

Die obere Platte ist mir soweit klar, sieht vernünftig aus. Also zwei oder drei Glasstreifen, um entweder einen oder zwei längs verlaufende Öffnungen zur Durchlüftung zu lassen.

 

Beste Grüße derweil!

Michael

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Patrick S.

Hallo Michael,

 

das Lüftungsgitter ist ein Lochblech aus Edelstahl oder Aluminium (Kunststoff kann verspröden und / oder brechen, der Austausch macht bei verklebten Teilen keinen spaß), welches mit den angrenzenden Glasscheiben (z.B. mit durchsichtigem Silikon) verklebt wird. Es wird auch nur vorne eingesetzt, die Seitenscheiben sind ein durchgängiges Glasteil. Der Glasstreifen zwischen Schiebetüren und Lüftungsgitter dient mehreren Funktionen: Er bildet einerseits den oberen Befestigungspunkt für das Lochblech, und trägt andererseits die untere Führungsschiene der Schiebetüren.

Durch den gesamten Aufbau hast du dann (wenn der Glaser ordentlich gearbeitet hat) quasi im unteren Bereich ein 25 cm hohes Aquarium, welches du nach belieben mit Substrat, Tongranulat oder Gummibärchen füllen kannst.

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ChristophBurdeska

Du solltest halt den Unterbau des Terrariums entsprechend vorbereiten.

Ich hatte das Problem, dass die Holzplatte auf der das ganze stand sich unter dem Gewicht des Terrariums verbogen hat, damit hast du keine ebene Auflagefläche.

Da kann es denke ich dann passieren, dass dir die Bodenplatte des Terras kaputt geht.

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Christoph Hübner

Hallo,

 

die Sandsteinplatten haben natürlich auch kein unerhebliches Eigengewicht. Müsste man ausprobieren. Meine halten auf jeden Fall bombenfest, trotz dass sie mit Wasser vollgesogen sind.

 

Bitte niemals ein Glasplatte auf der flachen Seite einem Druck aussetzen, sondern nur an den Außenkanten auf eine Unterlage stellen. Glasscheiben werden nicht grundlos hochkant transportiert.

 

Viele Grüße

Christoph

 

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Ralf Mößle

Deswegen sollte auch immer etwas Dämpfendes unter der Glasplatte liegen wie eine Styroporplatte oder eine dicke Filzplatte oder ähnliches. Doch im Grunde hast du natürlich recht, Christoph.

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Patrick S.
vor 37 Minuten schrieb Christoph Hübner:

 

Bitte niemals ein Glasplatte auf der flachen Seite einem Druck aussetzen, sondern nur an den Außenkanten auf eine Unterlage stellen. Glasscheiben werden nicht grundlos hochkant transportiert.

 

Problem ist das spröde verhalten von Glas bei Biegebeanspruchung; je nach Lagerung (statisch) sollte die Durchbiegung nicht mehr als l/100 bis l/200 betragen (ESG, bei nicht behandeltem Glas noch weniger). Bei dem hier zustande kommenden Gewicht, welches auf den Boden des Terrariums einwirken wird, ist eine möglichst biegesteife Tischplatte als "Träger" für das Terrarium sinnvoll; eine dämpfende Ausgleichsschicht zwischen Terrarium und Platte aus Moosgummi oder Neopren kann unterstützen und evtl. auftretende Verformungen auffangen. Styropor ist hier schon grenzwertig (Druckfestigkeit), eher geeignet wäre noch Styrodur.

 

Wie hattest du dir denn die Unterkonstruktion vorgestellt? Direkt auf Rollbrettern, oder mit etwas mehr Abstand zum Boden?

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Michael Malisa-Mustafa

Guten Abend! 

 

Und wieder sehr viel klasse Information von euch, vielen Dank! Meine Unklarheiten lösen sich langsam auf, wie Fliegeninnereien am Kannengrund. Ich hab bereits ein besseres Gefühl bei der Sache.

 

@Patrick S. Auch dank deiner Ausführungen bekomme ich immer mehr funktionelles Verständnis für Aufbau und Material. Soweit es einem völligen Laien wie mir auf dem Gebiet möglich ist.

Die Idee mit den Gummibärchen ist obendrein ausgezeichnet aber die hat sich meine Nichte alle einverleibt. Jetzt hab ich nur noch Happy Cola. Hoffentlich mögen die Pflanzen das auch, mal ausprobieren... 

IMG_20170726_200136.thumb.jpg.921364de03d3197421838226b6ff0d05.jpg

 

Ok, jetzt wieder ohne Schmarrn, du fragst nach der Unterkonstruktion. Die habe ich mir wirklich spartanisch vorgestellt. Eine stabile Holzplatte auf 4 - 6 Rollen, ggf. auch mehr um den Druck besser zu verteilen. Bis auf 1 oder 2 cm Rand soll sie der Grundfläche entsprechen.

So nah am Boden wie möglich, denn so kann ich das Terrarium höher machen, ohne zuviel vom Fenster zu verstellen.

Die jetzige Konstruktion besteht ja hauptsächlich aus Tisch und ist am höchsten Punkt, inklusive LED Leiste, knapp 153 cm.

Eine insgesamte Höhe von 155 - 160 cm (Unterbau + Terrarium) scheint mir vernünftig, sofern das mit der Beleuchtung machbar ist. So hätten die Pflanzen bei pfeilgeradem Wuchs einen guten Meter zur Verfügung, mit Verschlingungen noch mehr. Muss ich zumindest nicht ständig abschneiden.

 

Schönen Abend einstweilen! 

Michael 

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Siroj

 Hallo Michael,

Grundsätzlich erstmal ein spannendes Thema, dass sich hier ergeben hat.

Was Terrarien angeht bin ich mit mehreren Jahren Erfahrung behaftet. Jedoch bin ich mit Terrarien im Bezug auf Carnivoren ein absoluter Neuling und möchte zu vielen der genannten Punkten wenig bis keine Stellung beziehen.

 

Wovon ich jedoch einiges getestet habe ist die Art der Rückwand.

Als Halter von Pfeilgiftfröschen habe ich alle Möglichkeiten abgewogen, einen begründen Hintergrund zu erhalten.

 

Folgende Optionen hast du:

 

1. Spezieller "Gips". Wie auch auf Steinen in der Natur kann hier Moos anwachsen (kenne genauen Namen gerade nicht)

 

+Simpel, ggf Design

-ggf Design, Gewicht, Dauer der Bemoosung, Animpfung meistens nötig

 

2.RFB-Rainforest Background

Eine Art spezieller Lehm, der abgemachte an jeglichen Flächen halten soll und durch diverse Elemente schnell begrünen sollte.

 

+Leicht aufzutragen, Gewicht, Anfänger freundlich

-Teuer wie sau, Erfahrungsberichte weichen stark voneinander ab

 

3. Latex Torf Gemisch:

Eine Art selbst gemachtes RFB der die Vorteile übernimmt und den Preis niedrig hält.

+Leicht zu machen/Aufzutragen, nachweislich unschädlich, DESIGN!, Hohe Individualität möglich.

Wie bei RFB, Gips und anderen "Kleister" 3D Optik sehr gut möglich (Bringt viele Vorteile beim Aussehen, bei effektiver Platznutzung und Epiphyt Pflanzen)

-Begrünt nur schwer an dauerfeuchten stellen. Und auch dann nur, wenn mit ein wenig Geschick und Mühe bei der Mischung gearbeitet wurde.

 

4.Xaxim Platten

Selbsterklärend. Bemoosung wohl mit am Besten

 

+Bemoosung schnell, Design, Gewicht

-Design, Keine 3D Optik möglich, flacher Hintergrund ist "Langweilig"

 

5. neuartige, mir unbekannte, Schaumstoff Rückwand.

Wie in diversen Videos zu sehen Bemoosung die Super, sind sehr Leicht und machen nach ein paar Monaten optisch echt was her.

 

Ich entschuldige Fehler im Text. Die Autokorrektur versaut es leider oft.

 

 

Ich selbst habe mich für LTG entschieden (mit Anteilen von zerbröseltem Xaxim), selbst wenn es nicht Bemoosen sollte sieht es super + natürlich aus.

 

 

Ich würde mir an deiner Stelle vielleicht noch nen Nebler, ne Regenanlage oä. zulegen, das erleichtert Sachen wie Nachtabsenkung oder den Erhalt der LFK.

Gut gemacht sieht man diese Sachen auch fast gar nicht.

 

Lg Joris

 

 

Edited by Siroj

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Patrick S.

Beweglich ist natürlich ein wenig komplexer als fest an einem Ort. Ich gehe mal aufgrund der Fotos davon aus, dass der Boden glatt und eben ist, dementsprechend sollten mehr als 4 Rollen kein Problem sein. Als Holzbrett kommt eigentlich nur Multiplex in Frage, da Grobspanplatten eher doof aussehen und sowohl Spanplatten als auch Stabsperrholz im Verhältnis zur Dicke zu wenig biegesteif sind. Vollholz würde ich nicht nehmen, da dies in deinen Abmessungen allenfalls als Leimholzplatten erhältlich sein dürfte, und die verziehen sich gerne mal.

Multiplex gibt es sowohl unbehandelt als auch als beschichtete Siebdruckplatten. Da durch das Terrarium schon eine gewisse Feuchtigkeitsexposition gegeben sein dürfte, müsstest du die Multiplexplatte zumindest oben und an den Seiten lackieren (z.B. mit Bootslack oder einfach Klarlack), die Siebdruckplatte ist schon beschichtet und benötigt nur noch an den Schneidekanten einen Schutz, ist dafür aber auch teurer.

Grob über den Daumen gepeilt würde ich folgenden Aufbau vorschlagen:

- Multiplexplatte 40 mm

- Rollen in der Anordnung 2 x 4, sprich zwei Reihen mit je vier Rollen (2 x 3 sollte aber auch genügen). 50 kg Traglast pro Rolle sollten reichen, Bremsen nur in den Ecken.

- Wenn es ganz elegant sein soll, kannst du die Platte an allen Seiten um 10 - 20 mm überstehen lassen, und dort Dreikant- oder Viertelkreisleisten anbringen, die das Terrarium noch zusätzlich auf dem Rollbrett gegen Verschiebung sichern. Ist aber eher optischer Natur, das Eigengewicht sollte zur Fixierung ausreichen.

Ist zwar bestimmt überdimensioniert was die reine Traglast angeht, hat dadurch aber auch gewisse Leistungsreserven für unvorhergesehenes. Hauptproblem ist ja nicht das Gewicht der Konstruktion, sondern die durch den Glasboden gegebene maximale Durchbiegung.

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Stefan M.

Servus Michael,

habs jetzt nur überflogen, aber würde mir nochmal Gedanken über die Grundfläche (120x50cm?) machen, denn vorallem Rafflesiana wird riesig und zuviel Platz hat man eigentlich  nie :D

Bin schon sehr gespannt.

Der Maximabaum sieht übrigens mega gut aus!

Grüße Stefan

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Michael Malisa-Mustafa

N' Abend, Herrschaften! 

 

Das wird eine ernsthafte to do Liste mit einigen interessanten Dingen, wie immer herzlichen Dank dafür, dass ihr euer Wissen so detailliert teilt. Das hilft mir sehr, nichts ist blöder als "Mei, hätt ich doch besser..." wenn es schon im Vorfeld hätte geklärt sein können. 

 

@Siroj Da gibt es ja reichlich Auswahl. Latex Torf Gemisch klingt vernünftig, wenn es gut hält und sich modellieren lässt. 

Sehr interessant klingt auch dieser neuartige Schaumstoff, hast du vielleicht einen Link für Beispiele? 

 

Einen Beregner hab ich übrigens schon, einen Monsoon mit 2 Düsen. Leistet ganz gute Dienste, ist nur ein bissl laut. 

 

@Patrick S. Multiplex also, sehr gut. Wieder was gelernt. Sowas werde ich benutzen, dankeschön!

 

@Stefan Tiamat

Servus! Ja, ich weiß, das mit den Tiefländern und dem Platz... nicht umsonst wird ein TL Terrarium manchmal als keine so gute Idee bezeichnet, wer keine beheizten Wintergärten oder Gewächshäuser hat, möge es besser lassen. Bedauerlicherweise zwingt mich meine Leidenschaft dazu, hehe! 

 

Mit den Maßen hole ich bereits alles raus, was optisch und praktisch den Wohnraum nicht versaut. 110 x 55 und mit Unterbau 160 bis 165 hoch.

Mir ist bewusst, dass ich da drin kaum je alte ungestutzte Nepenthes haben werde. Alle paar Jahre wird es bei der einen oder anderen Kannenpflanze mit den Bodentrieben wieder von vorne losgehen. Zum Glück sind die sehr wüchsig und verlangen nicht viel Geduld, was allein die Maxima im letzten halben Jahr aufgeführt hat, sensationell.

Bis es soweit ist, kann die Rafflesiana aber noch ein wenig vor sich hin wuchern, vielleicht kann ich sie im neuen Setup ein oder zwei mal um eine kleine Kurve lenken und so noch mehr Höhe erschummeln. Darum kommt da auch nicht viel rein, fast nur die Sachen aus meinem kleinen aktuellen Becken:

 

- N. rafflesiana, maxima, truncata, spathulata x adnata, fusca x veitchii, ventrata, vielleicht bin ich Narr genug und versuche mich an einer jungen Bicalcarata (mein absoluter Liebling) 

- H. heterodoxa x minor, nutans giant, eventuell hole ich eine Ciliata dazu (Info: Erstere haben sich gut an die derzeitigen und teilweise sogar trockeneren TL Bedingungen gewöhnt, besonders heterodoxa x minor wächst wie Unkraut und hat schon geblüht) 

- Lecanopteris pumila

- Geeignete Utricularia, muss mich erst schlau machen. 

- Ein paar geeignete Begleitpflanzen, auch darüber muss ich mich erst informieren. 

 

Schöne Grüße! 

Michael 

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Siroj

Es lässt sich sehr leicht modellieren. Je nach mischverhältnisist es wie in Joghurt getränkte Erde oder Joghurt mit viel Erde drin. (Hoffe man verstehts)
Haften tut es super, sobald es erstmal angetrocknet ist, beim ersten Auftragen ist zwar ein wenig feingefühl und mühe gefragt, stellt aber kein Problem dar.
Risse oder ausgelassene Stellen werden im Anlauf 2 Eh ausgebessert. Eine neue Schicht aufzutragen fällt auf dem geschaffenen Untergrund dann auch wesentlich leichter.
Zu beachten ist jedoch, dass du dir wirklich direkt mehr holen solltest. Man unterschätzt die Menge nur allzu schnell.

Hier ein Video zum Thema Schaumstoff:
Sieht eigentlich echt super aus
 

 

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Chris Tian

Hey michi, 

Deine ( oder sollte ich sagen meine ;P ) raffi geht ja ab... ja mei is die deeepert oder wos? Fast so groß wie dein schädel :)

Eigentlich wurde schon alles von meinen vorrednern gesagt.

Das Youtubevideo ist richtig gut?

Sieht man dich in Wien bei der JHV?

LG Chris :)

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Michael Malisa-Mustafa

Hallo!

 

@Siroj Schönen Dank, sehr cool! Hygrolon nennt man diesen Stoff also. Das sieht ausgesprochen gut einsetzbar aus, damit könnte ich alle möglichen Formen vollständig oder teilweise einkleiden und z.B. an die Scheibe kleben. Bemooste Kletter - "Lianen und Äste" für Nepenthes. Scheint mir ein Traum für Epiphyten zu sein, die wohl auch partiell in Hygrolon - Rollen oder Knödel einwurzeln. Pinguicula alpina, hm...

Ich glaub, Hygrolon wirds!

 

@vladtepes88 Hööööö, sers Chris! Wos rennt? Mein kleines Terra zwickt deine Raffi wia z'klaane Leggings! Die braucht Auslauf, wie mein Schädel beweist. Oder mei Schädel is geschrumpft, heuer war es schon sehr heiß.

 

Wir kommen auf jeden Fall zu JHV, schön, dass du auch dort bist! Ich hab mich um das Thema recht still gehalten, wollte mich ursprünglich mehr einbringen da es ja dazu noch in Österreich stattfindet aber es laufen heuer privat große und wichtige andere Vorbereitungen: Hochzeit steht an! Und ich hab der Jassi versprochen, dass das mit den Nepenthes auch noch vor der Hochzeit über die Bühne geht, hehe!

Jo, was trink ma denn Gutes In Wien, mir zwoa Feschen?

 

Liebe Grüße!

Michl

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Michael Malisa-Mustafa

Sodala. Zuletzt kam mir einiges in die Quere, schöne Dinge und leider auch eine blöde Verletzung, somit geht alles etwas langsamer.

 

Zumindest hab ich jetzt mal die Maße finalisiert, Details entscheide ich vor Ort, wenn ich den Auftrag gebe, wie etwa Höhe und Größe des unteren Lüftungsblechs und des Glasstegs darüber oder ob ich oben 1 oder 2 Lüftungsbleche haben will und die Lampen auf das Glas dazwischen stelle.

 

Kleine handgezeichnete Skizze, ich hoffe man erkennt was:

IMG_20170820_153536_01.thumb.jpg.a9c37529c2ccad45ffe5bd93e59f9e11.jpg

120 cm breit

60 cm tief

150 cm hoch

Glasdicke 6mm

Schiebetüren

 

Mal sehen, was das wiegt.

Jetzt muss ich mich noch für die Händler entscheiden, wo ich das Hygrolon bestelle und die Moossamen zum Aufpinseln. Und was ich sonst noch für Zeug brauch. Einiges scheint es nur in Deutschland zu geben. 

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Christoph Hübner
vor 37 Minuten schrieb Michael Malisa:

Zuletzt kam mir einiges in die Quere

Du meinst Europas rundesten Karnivorenzüchter? :D

 

Das schaut doch schon gut aus. Du hast also überschlägig 6,8 m² bei 6 mm Stärke. Das ergibt circa 58 kg allein für das Glas.

 

Gruß Christoph

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Michael Malisa-Mustafa
vor 3 Stunden schrieb Christoph Hübner:

Du meinst Europas rundesten Karnivorenzüchter? :D

 

Das schaut doch schon gut aus. Du hast also überschlägig 6,8 m² bei 6 mm Stärke. Das ergibt circa 58 kg allein für das Glas.

 

Gruß Christoph

 

Hehe, er war hier, ein gern gesehener Gast! So prominent! 

 

Um die 60 Kilo? Das sieht doch gut aus, vor gut 14 Jahren hatte ich einen Röhrenfernseher, der hat über 70 Kilo gewogen und hatte bei weitem nicht solche Ausmaße.

 

Dann sollte 3 - 4 cm Multiplex oder Siebdruck als Platte (Unterbau) auf Rollen mehr als gut passen. 

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Michael D.

Hallo Michael,

 

erstmal super Projekt, das wird bestimmt klasse werden :) Ich dachte, auch wenn viele andere schon super Tips gegeben haben, sage ich auch noch was dazu, bzw. erzähl mal fix von meinem Tieflandterrarium. Vielleicht kannst du ja was mit anfangen.

Es ist 100x50x100, Glasstärke 4mm mit Schiebetüren. Lüfung oben mittig und unten vorn. Beleuchtet wird mit 250 Watt Natriumhochdruck. Luftfeuchte beträgt 80-98% Pflanzen sind ins Substrat eingesetzt. Xaxim Rückwand, die per Tropfer und einfache Pumpe feucht gehalten wird. Unter den Pflanzen befindet sich ein Wasserresservoir, so das das Wasser von ganz oben immer schön durchs Xaxim und Substrat läuft ohne Staunässe zu produzieren. In einem Eck hab ich ein Loch in das ich das Wasser dort immer bequem auffüllen kann, verdeckt von einem Stück Kork.

Da kannsts dir ja mal anschauen :)

 

Viele Grüße

Michael

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