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N. Bloody Mary hat ein Problem


Jashi

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Hallo zusammen, 

 

meine N. Bloody Mary hat offensichtlich irgendein Problem (s. Foto). Aber welche Ursache mag das haben? 

Sieht das eher nach Kälteschaden aus?  (sie steht aktuell eher unter Ultra-Hochland-Bedingungen, also für die eigentlich nicht ganz so optimal). 

Oder habe ich doch eher ein Schädlingsproblem?  

Würde wenn dann ja Blattläuse vermuten, weil ich über Winter immer mal wieder mit denen zu tun habe. Aber das Schadbild scheint mir nicht sehr typisch?!

Was könnte das sonst noch sein?  Und wie dagegen vorgehen? 

 

 

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Die übrige Pflanze sieht übrigens Top-fit aus.. 

 

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??? Was meinst Du mit Problem?

Meinst Du die "braune Zone" an der Innenseite der Wölbung?

Da würde ich warten und ich denke, das wird sich geben.

 

Alle Neps die ich im Moment nicht zusatzbelichte zeigen manchmal ein "dunkleres Gewebe" beim Bilden eines neuen Blattes.

Das gibt sich dann. Ich dachte z.B. vor einem Monat meine albomarginata hat einen Pilz. Hatte auch so ein braunes Gewebe und zwar am frischen Blatttrieb mitten im Herz der Pflanze. Hat sich alles ausgewachsen.

 

Wie Du an den unteren Blättern siehst hatte Deine Pflanze mal viel Licht. Nun kommen die Blätter Grün. Daher gehe ich davon aus, dass sie nun weniger Licht hat.

Daher kann es sein, dass Du die Braunfärbung nun eher siehst. Vorher ist sie Dir einfach nicht aufgefallen.

 

Würde mir keinen Kopf machen und mal beobachten.

 

Ist aber meine Diagnose. Wahrscheinlich haben die Nep Spezialistinnen hier noch eine bessere Antwort.

 

Peter.

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vor 1 Stunde schrieb PeterZeller:

??? Was meinst Du mit Problem?

Meinst Du die "braune Zone" an der Innenseite der Wölbung?

Da würde ich warten und ich denke, das wird sich geben.

 

Alle Neps die ich im Moment nicht zusatzbelichte zeigen manchmal ein "dunkleres Gewebe" beim Bilden eines neuen Blattes.

Das gibt sich dann. Ich dachte z.B. vor einem Monat meine albomarginata hat einen Pilz. Hatte auch so ein braunes Gewebe und zwar am frischen Blatttrieb mitten im Herz der Pflanze. Hat sich alles ausgewachsen.

 

Wie Du an den unteren Blättern siehst hatte Deine Pflanze mal viel Licht. Nun kommen die Blätter Grün. Daher gehe ich davon aus, dass sie nun weniger Licht hat.

Daher kann es sein, dass Du die Braunfärbung nun eher siehst. Vorher ist sie Dir einfach nicht aufgefallen.

 

Würde mir keinen Kopf machen und mal beobachten.

 

Ist aber meine Diagnose. Wahrscheinlich haben die Nep Spezialistinnen hier noch eine bessere Antwort.

 

Peter.

 

Ja, die braune bzw. tief schwarze Zone. Würde sich das Blatt jetzt entfalten, wäre der gesamte Blattrand tief-schwarz. Das scheint mir nicht normal B)

Zumindest konnte ich das bisher noch nie bei ihr beobachten. Im Sommer stehen meine Pflanzen fast alle draußen. Da haben sie wesentlich mehr Licht. 

So stellt man zwischendurch doch immer mal mit Staunen fest, dass sie doch ganz ordentlich gewachsen sind seit dem Umzug im Herbst. :biggrin:

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Wie ? jetzt im Winter?  Da steht sie notgedrungen etwas "schattig". Habe im Bad nur die Möglichkeit der Beleuchtung über die normale Deckenlampe.

Das ist aber zumindest eine Tageslichtlampe.  So steht sie aber schon seit Anfang Oktober.  Wäre komisch, wenn sie erst jetzt Symptome zeigt.. und dann nur so punktuell. 

Bei Lichtmangel würde sie m. E. eher die Kannen verlieren und keine neuen bauen, das satte grün verlieren und insgesamt eher leidend aussehen. Die Blätter hängen lassen, usw. 

 

 

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partisanengärtner

Bei der Schwarzfärbung läutet bei mir auch der Alarm. Das hatte ich schon zweimal in meiner Karriere als Pflanzenliebhaber.

Allerdings nicht bei Nepenthes (die hatte ich noch nie) sondern bei diversen Orchideen. Da würde der neue Trieb schwarz und die Pflanzen sind trotz schnellem Wegschneiden und desinfizieren in der Regel eingegangen.

In Orchideenforen ist das immer mal wieder im Gespräch was das jetzt ist. Ein Pilz oder Bakterien, denn Fungizide haben in der Regel keinen positive Effekt.

 

Beim letzten Mal waren bei mir Phalaenopsis befallen. Die wurden im gleichen Eimer jeweils getaucht zur Bewässerung. Waren dann alle befallen.

Erstes Zeichen war das der ganz kleine Austrieb vor dem jüngsten Blatt schwarz wurde.  Dann haben sie gesunde grüne Blätter abgeschmissen.

Ichhabe alle nackig gemacht und genau untersucht. Der Großteil war nicht zu retten. Rhizome und auch Wurzeln waren schon befallen. Nachdem ich alles weggeschnitten hatte was befallen war und auch nach jedem Schnitt mit einer Alkoholflamme desinfiziert hatte, waren noch 4 Pflänzchen übrig.

 

Da war auch nicht mehr viel dran. Die kamen dann in mein Atelier an einen Schattigen Platz ohne kontakt zu anderen Pflanzen in einem Plastikbeutel mit viel lebendem Sphagnum.

Eine hat wieder angefangen und sie wurde gleich bei den ersten Anzeichen in die Biotonne gegeben.

Der Rest ist nach einigen Monaten ohne Symptome wieder getopft worden und hat sich auch wieder ganz erholt.

 

Aber ich habe auch Schwarzfärbungen bei vielen Pflanzengruppen gehabt die nur ein Blatt betroffen haben. Meist war es der Rand eines frischen Austriebs. Das hat aber immer nur das eine Blatt betroffen und scheint gern aufzutreten wenn sie von draußen in die trocknere Zimmerluft kommen. Wenn in dem letzten Blatt der ganz jungeTrieb schwarz wird schneide ich schon und die Pflanze kommt in Quarantäne. Auf jeden Fall wird bei mir nicht mehr getaucht. Die Orchideen waren von meiner Frau und ich habe da nicht genau genug hingesehen.

Das ersten Male waren es auch Ordchideen, aber da war ich noch ein pflanzenverschleissender Anfänger und habe noch nicht so genau observiert. Ich habe in der Regel auch geschädigte Pflanzen sehr preisreduziert gekauft die natürlich eher was für einen erfahrenen Pfleger gewesen wären.

Bearbeitet von partisanengärtner
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Nicky Westphal

Hallo Jashi,

 

naja, da es sich um eine Tieflandhybride handelt, würde ich sagen, der ist es dauerhaft zu kalt. Ich kenne das von N. ampullaria, die vertragen es auch mal kalt, aber dauerhaft sollten die Temperaturen nicht unter 18° fallen. Die machten da dann auch solche Blätter. Allerdings sieht das Schadbild bei Milben ähnlich aus. Wenn du kannst würde ich sie wärmer stellen und sehen, wie das nächste Blatt dann aussieht.

 

Grüße Nicky

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Oh je , Axel, da kriegt man ja regelrecht Angst :wtf:. Tatsächlich habe ich festgestellt, dass auch schon das entfaltete Blatt davor betroffen ist. Das hat sich an der Blattspitze noch nicht vollständig entrollt und ist dort auch leicht braun verfärbt. Als ob sie vom Blattrand her vertrocknen würde. Ich hoffe wirklich nicht, dass ich mich jetzt schon anfangen muss, von ihr 

zu verabschieden. Ist zwar "nur" ne einfache Baumarkthybride und auch nicht so rar, dass man sie nicht ersetzen könnte.. aber da hängt eben auch trotzdem "Herz" dran. 

 

Nicky:  Ich hatte ehrlich gesagt auch schon die Temperaturen im Verdacht. Hat mich allerdings überrascht, dass sie erst jetzt Symptome zeigt. Die Bedingungen sind theoretisch schon länger sub-optimal für sie..  sie ist aber super gewachsen, hat mehr Kannen gebildet als im Sommer draussen und schien insgesamt besser klar zu kommen, als man meinen sollte. 

Aber klar, die letzten paar Tage waren jetzt noch mal etwas kälter. Das war dann vielleicht zuviel des Guten. 

 

Ich könnte sie nach unten ins Wohnzimmer holen. Hier ist es eindeutig wärmer  aber auch wesentlich dunkler.  (nur Tageslicht, ohne Zusatzbeleuchtung). 

Meint ihr sie wird das Umstellen verkraften?  Kommt dann immerhin vom "Ultrahochland". (Temperaturen 8-16°C mit hohen Schwankungen, und Spitzen auch mal bis 20°C.,  dauerhaft hohe Luftfeuchte) auf trockene 22°C direkt über der Heizung. Weiß gerade nicht, wovor ich mehr Angst haben sollte.. sie oben stehen zu lassen und Gefahr zu laufen, dass sie einen irreparablen Kälteschaden davon trägt (wenn es denn das ist und nicht doch Milben, Pilze, etc)  oder sie umzustellen mit dem Risiko, dass sie den krassen Klimawechsel nicht verträgt und mir in der Heizungsluft eingeht.

 

@PeterZeller Wir haben draußen vor der Haustür so einen  Unterstand mit gelbem Plexi-Dach. Da stehen die Pflanzen im Sommer. Ein paar Stunden direktes Vormittags-Sonnenlicht lässt sich da an fast keinem Standort verhindern, aber den Rest des Tages stehen sie da recht geschützt. Allerdings würden sich einige - auch die N. Bloody Mary - bei höherer Luftfeuchte wahrscheinlich leichter tun. 

 

 

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partisanengärtner

Wenn es nur von der Blattspitze her dunkel wird ist es kaum mein schreckliches Szenario. Da wird das neue Blatt vom Ansatz schwarz,Es scheint sich über Wurzeln und Rhizom auszubreiten. Daher kann ein Blatt noch gut aussehen ist aber schon am Ansatz schwarz.

Ich glaube Nicky liegt richtig.

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ChristophBurdeska

Also Temperatur würde ich eher ausschließen.

Ich hab eine im Büro auf der Fensterbank und da wird nicht stark geheizt und durch das Fenster neben ihr täglich mehrmals gut gelüftet.

Das einzige ist, dass sie derzeit wegen mangelnder Zusatzbeleuchtung keine Kannen macht.

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Beautytube
vor 43 Minuten schrieb ChristophBurdeska:

Also Temperatur würde ich eher ausschließen.

Ich hab eine im Büro auf der Fensterbank und da wird nicht stark geheizt und durch das Fenster neben ihr täglich mehrmals gut gelüftet.

Ich halte meine auch so ähnlich. Sogar bei sehr wenig Licht. Wie gesagt, ich glaube Du (Deine Pflanze) ha(s)t gar kein Problem.

 

Peter.

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Nicky Westphal
Am ‎30‎.‎12‎.‎2017 um 12:31 schrieb Jashi:

"Ultrahochland". (Temperaturen 8-16°C mit hohen Schwankungen, und Spitzen auch mal bis 20°C.,  dauerhaft hohe Luftfeuchte)

 

vor 3 Stunden schrieb ChristophBurdeska:

Ich hab eine im Büro auf der Fensterbank und da wird nicht stark geheizt und durch das Fenster neben ihr täglich mehrmals gut gelüftet.

 Hallo Christoph,

 

wo arbeitest du? Ich würde in keinem Büro arbeiten wo es im Winter dauerhaft unter 20° ist und bei 8-16°, wie sie Jashi angegeben hat, schon überhaupt nicht. Bei mir wird auch gelüftet und da fallen die Temperaturen auch auf 10° ab, danach geht's aber wieder rauf. Wenn es bei Jashi aber eher dauerhaft, über Wochen, um die 15° hat, ist das schon recht kalt für die Mary. Gerade wenn es auch unter 10° geht und kaum wieder wärmer wird finden die das nicht so toll. Eine Nacht-Tag-Schwankung von 10° auf wieder 18-20° macht denen nichts aus. 

 

Grüße Nicky

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Ja, also wie Nicky sagt. Es fällt nicht "mal eben kurz" durch's Lüften von 18 auf 8°C sondern eher andersherum.  Wir haben Probleme mit unserer Heizung, dadurch ist es im Badezimmer z. Zt. kaum möglich zu heizen. Tagsüber liegen die Temperaturen je nach Außentemperatur bei etwa 15°C. Wenn die Dusche läuft, steigen die Temperaturen schnell auf ca. 20-23°C  und fallen dann so nach und nach wieder ab. Nachts ist es -ebenfalls je nach Außentemperatur- zwischen 8-10°C .. mag aber auch durchaus vorübergehend schon kälter gewesen sein. 

Luftfeuchte ist halt entsprechend dauerhaft extrem hoch. Zwischen 70 und 90%. 

 

Die N. rajah und N. talangensis finden's super. Als die Bloody Mary anfing unter diesen Bedingungen plötzlich nach langem wieder Kannen zu bilden und auch sonst recht 

fidel wirkte, war ich schon etwas erstaunt.

Aber wir waren über Weihnachten ein paar Tage nicht da.. ergo keine Dusche an.. ergo keine Temperatursprünge.  Dann noch ein paar kühlere Tage draussen...... mag schon sein, dass das dann zu lange zu kalt war. 

 

 

 

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