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Jonas_S.

Außerirdisches Leben

Außerirdisches Leben  

60 Stimmen

  1. 1. Gibt es außerirdisches Leben?

  2. 2. Ist es Intelligent?



Empfohlene Beiträge

Jonas_S.

Ich und mein Freund werden demnächst ein Referat für den MSA halten müssen und es geht um das Thema "Leben auf Exoplaneten (Planeten in einem anderem Sonnensystem)". Wir würden gerne unser Ergebnis mit der Meinung der Bevölkerung vergleichen. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir die 2 Fragen beantworten würdet, auch wenn sie nichts mit Karnivoren zu tun haben.

bearbeitet von Jonas_S.

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partisanengärtner

Die Umfrage ist mir für meine differenzierte Meinung mit zu wenigen Wahlmöglichkeiten versehen.

Außerirdisches Leben wirds wohl geben, würde mich wundern wenn nicht. Mich wundert aber öfter mal was..

Intelligent? Das frag ich mich schon bei unserem Planeten. Da käme es drauf an wie wir Intelligenz definieren. Eine technische Zivilisation scheint nicht intelligent sein zu müssen.

Alles andere würden wir wahrscheinlich gar nicht bemerken.

bearbeitet von partisanengärtner
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Kenny An

Ich finde, das gehört hier nicht her und sowas sollte man lieber über Facebook, Instagram und Co machen! Zumal die Umfrage doch sehr differenziert ist 

bearbeitet von Kenny An

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Mossman
vor 10 Stunden schrieb partisanengärtner:

Die Umfrage ist mir für meine differenzierte Meinung mit zu wenigen Wahlmöglichkeiten versehen.

Außerirdisches Leben wirds wohl geben, würde mich wundern wenn nicht. Mich wundert aber öfter mal was..

Intelligent? Das frag ich mich schon bei unserem Planeten. Da käme es drauf an wie wir Intelligenz definieren. Eine technische Zivilisation scheint nicht intelligent sein zu müssen.

Alles andere würden wir wahrscheinlich gar nicht bemerken.

Schließe mich voll an.  Bin mir sicher, dass es außerirdisches Leben gibt. „Falls wir die Einzigen sind, wäre das Universum eine ziemliche Platzverschwendung“ (Zitat aus „Contact“).

Das mit der Intelligenz ist eine Frage der Definition.

 

Grüße, Alex

 

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Jashi

Wenn es ausserirdisches Leben gibt, dann spricht es auf jeden Fall für eine gewisse Intelligenz, sich bisher noch nicht "gezeigt" zu haben. :biggrin:

Ansonsten findet die Menschheit doch sowieso nur wieder einen Weg, möglichst effizient alles dem Erdboden gleich zu machen. 

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Thomas R

Kenny An hat recht  :  derartige  Disskussionen sollten hier nicht stattfinden. Ein religöses Forum wäre da passender.

 

 

bearbeitet von Thomas R
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Beautytube

??? Was hat diese Frage mit Religion zu tun, außer die Erklärungsnotstände die man dann hat, wenn man irgend ein Leben auf anderen Planeten findet? Dann würde man in 7 Tagen nicht nur einen Planeten zu installieren und zu füllen haben. Göttlicher Stress, der möglicherweise mit meiner derzeitigen Workload vergleichbar ist.

 

Intelligenz ist eine Frage der Definition.

Es gibt motorische, geistige,... und da auch wieder viele mögliche Kategorien.

Das kann man sehr gut googlen, wie man das einteilt.

 

Auf die oben gestellte Frage, werden rasch Antworten geliefert, die aber schwer zu interpretieren sind, weil die Beantwortenden jeweils was anderes im Kopf haben.

Fragen richtig stellen ist sehr schwer und eine der höchsten Künste der Wissenschaft und Forschung. Viele Dissertanten kommen am Ende Ihrer Arbeit drauf, dass die Frage falsch gestellt war, dann bekommen die richtig Stress.

 

Ich finde es aber gut, wenn Jonas versucht Daten zu generieren und aktiv sein Referat zu gestalten, ohne einfach nur aus dem Internet zu kopieren.

Er wird auch aus der Diskussion hier lernen, wie andere die Frage sehen.

 

Dieser Beitrag wird ein Schatzkiste an Ideen und Inputs für ihn sein.

 

Daher finde ich das absolut super hier und kann das nur unterstützen.

 

Weiter so!

 

Peter.

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Ronny K.

Hallo, 

für dein Referat würde ich dir empfehlen, dich mit der Evolution des Lebens befassen und zwar von der chemischen zur biologischen und welche großen Ereignisse haben zu intelligentem Leben geführt. Wenn man das so betrachtet, ist es nämlich recht verwunderlich, dass so viele mit ja antworten, da die Entstehung von Leben recht unwahrscheinlich ist. Aber trotzdem hat es auf diesem Planeten funktioniert. Von dieser Seite aus betrachtet, stören sich vielleicht nicht so viele an der Glaubensfrage. Und wie hier schon angesprochen, solltet ihr definieren, was ihr mit Intelligenz meint.

 

Grüße

Ronny

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partisanengärtner

Komplexe Kohlenstoffverbindungen  wurden schon im All dedektiert, die sind also nicht so unwahrscheinlich. Auf einem Planeten in einer Atmosphäre wird das sicher einfacher.

Ohne den oxidierenden Sauerstoff geht einiges leichter. Den freien Sauerstoff hat das Leben ja erst in der ersten Ökokatastrophe freigesetzt.

 

Wenn die Selektion mal anfängt wird sich sicher früher oder später ein Räuber Beuteverhältnis einstellen. Dabei wird es irgend wann auch um die Leistungsfähigkeit der Sinne gehen.

Ab einem gewissen Grad der Intelligenz gibt es natürlich auch Kultur, wie es einige Tierarten hier ohne näher verwandt zu sein ja auch geschafft haben.

Was es braucht ist Zeit das ungestört zu entwickeln. Solche Katastrophen wie die großen Aussterbeereignisse setzen den Stand immer ein Stück zurück.

 

In unserem Fall sind es die äußeren Riesenplaneten und unser Mond die für relativ stabile Verhältnisse sorgen.

 

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Benedikt Schmitt
vor 4 Stunden schrieb Ronny K.:

Hallo, 

für dein Referat würde ich dir empfehlen, dich mit der Evolution des Lebens befassen und zwar von der chemischen zur biologischen und welche großen Ereignisse haben zu intelligentem Leben geführt. Wenn man das so betrachtet, ist es nämlich recht verwunderlich, dass so viele mit ja antworten, da die Entstehung von Leben recht unwahrscheinlich ist. Aber trotzdem hat es auf diesem Planeten funktioniert. Von dieser Seite aus betrachtet, stören sich vielleicht nicht so viele an der Glaubensfrage. Und wie hier schon angesprochen, solltet ihr definieren, was ihr mit Intelligenz meint.

 

Grüße

Ronny

 

Naja, dann schau doch mal wie viele Planeten im Universum vermutet werden, selbst wenn die Wahrscheinlichkeit noch so gering ist, es ist nahezu unmöglich das keiner dieser Planeten Lebewesen beheimatet, ob intelligent oder nicht ist sicherlich ein ganz anderes Thema.

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Thomas M.

Lieber Ronny,

es wurden schon so viele erdähnliche Planeten im Universum entdeckt, auf denen Leben möglich wäre, aber leider mit teilweise 1000 Lichtjahren und mehr viel zu weit weg sind, um sie jemals besuchen zu können. Wieso sollte da Deiner Meinung nach nicht zumindest einzelliges Leben möglich sein? Schau Dir mal an, was alleine auf der Erde Archaeen für lebensfeindliche Lebensräume besiedeln.

Darf man fragen, im wie vielten Semester Du Biologie studierst?

Thomas

bearbeitet von Thomas M.

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Niels

Hallo. 

 

Ich würde es für sehr unwahrscheinlich halten, das sich nirgendwo im Universum, außerhalb unseres Sonnensystems, Leben entwickelt haben sollte.

In Anbetracht der unfassbaren Größe des Universums wäre das kaum zu glauben.

Ich bin auch der Meinung das sich darauf hin auch eine Art von Intelligenz entwickelt haben dürfe, was natürlich wieder eine Frage der Definition ist. Das ist allerdings nur meine Meinung und darum geht's in diesem Thread ja schließlich, um die Ansichten der Allgemeinheit.

Beste Grüße, Niels. 

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Ronny K.
vor 9 Stunden schrieb Thomas M.:

Wieso sollte da Deiner Meinung nach nicht zumindest einzelliges Leben möglich sein?

 

Hallo, 

das habe ich nicht geschrieben. Ich habe lediglich gemeint, dass es recht unwahrscheinlich ist, dass sich organische Moleküle zu Leben zusammenfügen. 

 

Grüße

Ronny

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Thomas R

@ Peter Zeller   :   Der Glaube an unbewiesene Theorien ist Religion.

 

Die Sientologen glauben übrigens auch son Zeug.... Sie richten Ihr Leben nach einer Idee mit Ausserirdischen  aus die nicht beweisbar ist.

Nur weil etwas vorstellbar ist , ist es noch lange nicht echt. Dieser Fehler wird heute sehr häufig begangen.

 

zu Info:  Sience Fiction, Kino und andere  Wissenschaftspublizismen sind   gar nicht real , die Docus zu diesem Thema in der Glotze spotten sehr oft allen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

bearbeitet von Thomas R
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Andreas Wistuba
vor 29 Minuten schrieb Thomas R:

@ Peter Zeller   :   Der Glaube an unbewiesene Theorien ist Religion.

 

Die Sientologen glauben übrigens auch son Zeug.... Sie richten Ihr Leben nach einer Idee mit Ausserirdischen  aus die nicht beweisbar ist.

Nur weil etwas vorstellbar ist , ist es noch lange nicht echt. Dieser Fehler wird heute sehr häufig begangen.

 

zu Info:  Sience Fiction, Kino und andere  Wissenschaftspublizismen sind   gar nicht real , die Docus zu diesem Thema in der Glotze spotten sehr oft allen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

 

Dann vermeide den Begriff "Glaube". Ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten hat nichts mit Religion zu tun. Man könnte auch sagen, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass unter ähnlichen Bedingungen aus den selben Grundbausteinen an anderen Ecken des Universums nicht auch Prozesse in Gang gekommen sind, die letztlich zu selbst replizierenden Strukturen (=Leben) geführt haben.

Es ist auch wenig überraschend, dass zwei Tüten mit Suppenpulver die aus der selben Fabrik stammen an zwei Orten der Welt eine bedingt geniessbare Suppe ergeben wenn heisses Wasser zugegeben wird... ;)

 

 

bearbeitet von Andreas Wistuba
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Beautytube
vor 4 Stunden schrieb Thomas R:

@ Peter Zeller   :   Der Glaube an unbewiesene Theorien ist Religion

Njet, unbewiesene Theorien sind Hypothesen. Dies ist der fachliche Begriff in der Wissenschaft. Das hat nichts mit Religion zu tun.

 

Ich auch Glauben muss nichts mit Religion zu tun haben: Ich glaube z.B., dass  aus einem Kilo Rindfleisch eine gute Suppe wird. :) 

 

Über Scientology und Religionen will ich mich nicht äußern, das ist jedem seine persönliche Sache. Die Inhalte der dazugehörigen Schriften (z.B. Bibel) sind aber sehr wohl diskussionswürdig.

So ist es für mich sehr unwahrscheinlich, dass die Schöpfung so stattgefunden hat wie es geschrieben steht. Diese Literatur war aber für ein Publikum geschrieben, dass weitgehend keinen naturwissenschaftlichen Kenntnisstand hatte, daher sind diese Ausführungen nicht so 1:1 zu nehmen und daher in dieser Form auch so verständlich für mich.

Schlage vor eine Bibel 4.0 zu schreiben.

 

Nachdem aber an den Schulen eh immer weniger MINT Fächer erfolgreich gelehrt werden, wird die oben angesprochene Literatur in 10 Jahren eh wieder ausreichend sein, was höher Gestochenes versteht dann eh keiner mehr. :) 

 

Peter.

 

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Thomas R

... Und schon sind wir bei Glaubensfragen und damit bei Religion.:biggrin:

(jetzt muss ich mir wiedersprechn hab mich oben doof ausgedrückt)

Definitionsgemäß ist Glauben ist nichts weiter als die feste Zuversicht auf etwas das mann nicht sehen kann aber dessen  Existenz nicht anzweifelt. 

Handelt es sich um etwas das den Lebensinhalt  beeinflusset wird daraus eine Religion. 

Bitte nicht mit Vermutungen verwechseln wie bei den Suppentüten ,denn deren wirklicher Inhalt ist nicht bekannt. Peter liegt da mit der Suppe besser ( wenn er kochen kann :))

 

Ne Theorie ist eine Hypothese mit Hinweisen ,    sind Beweise Vorhanden wird aus der Theorie ein Gesetz, Axiom oder einfach Tatsache. Theorie und Hypothese liegen sehr eng beieinander.

Evolution  oder Schöpfung,  alles  Theorien deren Richtigkeit  mann Vermuten kann wenn mann denn möchte.

 

so stimulierend so etwas ist aber nach wie vor bin ich der Meinung das gehört nicht ins Fleischi Forum darum halte ich mich kurtz.

 

bearbeitet von Thomas R
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Cassian

Hallo Thomas,

 

in der Wissenschaft haben diese Begriffe eine andere Bedeutung als im allgemeinen Sprachgebrauch.

  • Fakten sind Dinge die wir beobachten, z.B. Es ist hell draußen.
  • Eine Hypothese ist z.B. dass draußen die Sonne scheint. Hypothesen werden aber nicht bewiesen sondern getestet. Wir gehen raus und die Sonne scheint, schon ist die Hypothese bestätigt.
  • So kann man dann viele verschiedene Hypothesen erstellen, die man nach und nach testet und die schlechten eliminiert. Wenn man dann viele verschiedene Hypothesen zusammenfasst, erhält man eine Theorie. Eine gute Theorie wird von allen Fakten die wir beobachten unterstützt und hält allen wissenschaftlichen Tests stand. Das gute an Theorien ist, dass man sie für Prognosen für die Zukunft verwenden kann.

Im allgemeinen Sprachgebrauch sagt man zum Beispiel sowas wie: "Ich habe eine Theorie, warum Katzen schnurren. Sie sind in Wirklichkeit kleine Roboter und das Schnurren sind mechanische Geräusche." Das ist aber keine Theorie, sondern eine Hypothese, die man testen kann.

Von daher, ist eine Theorie nichts schlechtes, sondern was wirklich gutes. Etwas, dass all unseren härtesten Tests standgehalten hat und dafür eine dicke goldene Trophäe und 1+ Note verdient.

 

  • In dem Sinne, "Evolution" ist keine Theorie, sondern ein Fakt. Wir wissen, dass es passiert, ganz ohne Zweifel! Aber wie es passiert, das ist die Frage!
  • "Evolution durch natürliche Selektion" ist eine Theorie, die mit allen Fakten, die wir beobachtet haben übereinstimmt und unseren wissenschaftlichen Tests standhält. Hierdurch können wir sehr gut voraussagen, wie sich Lebewesen im Laufe der Zeit entwickeln werden. Sie verdient also auch eine dicke, goldene Trophäe.  
  • Vielleicht sollte man es "Die Theorie über den Fakt der Evolution" nennen.
  • Schöpfung durch Gott ist eine Hypothese, die aber mit vielen Fakten nicht übereinstimmt und unseren wissenschaftlichen Tests nicht standhält. Also eher eine 5 oder 6 als Note.
  • Jetzt kommen wir zum letzten Punkt. Ein Gesetz. Das ist eine Aussage, die bewiesen ist (meistens mathematisch), zum Beispiel Newtons Gravitationsgesetz, das uns genau beschreibt wie zwei Massen sich bei einer gewissen Entfernung anziehen werden. Dafür gibt es dann eine schicke Formel. Aber es erklärt uns nicht wieso es passiert.

Als Beispiel:

  • Fakt: Ich lasse einen Apfel los und er fällt runter.
  • Gesetz: Wir können mathematisch genau beschreiben wie schnell der Apfel und die Erde sich gegenseitig anziehen werden, durch die Formel von Newtons Gravitationsgesetzes . Aber warum passiert es?
  • Hypothese: (1) Es gibt eine Kraft die den Apfel nach unten zieht. (2) Es ist Gottes Wille. (3) Der Apfel ist magnetisch. 
  • Jetzt wird wissenschaftlich getestet und die schlechten Hypothesen eliminiert. Was übrig bleibt ist eine Theorie!
  • Und aufgrund Einstein haben wir jetzt eine tolle Theorie von Gravitation, die wir generelle Relativitätstheorie nennen.
  • Leider kann die Relativitätstheorie nicht die kleinsten Teilchen beschreiben, die wir finden konnten und ist daher nicht perfekt. Das heißt aber nicht, dass wir die ganze Theorie über Bord werfen, sondern dann wird hier und dort mal an der Theorie etwas verändert, bis es mit möglichst allen Fakten und Tests übereinstimmt. Dafür ist die Wissenschaft dann verantwortlich.

Klimawandel ist zum Beispiel auch eine sehr gute Theorie, die wir haben, an der wir ständig etwas feilen und sie verbessern. Aber im großen und ganzen beschreibt sie unsere Welt sehr gut und verdient auch eine 1+ Note.

 

Ich hoffe, dadurch wird das für viele hier etwas verständlicher. Ich glaube nämlich, einer der Gründe wieso Leute glauben, die Erde sei flach oder den Klimawandel sei nicht real ist, weil sie durch Wörter wie Hypothese, Gesetz oder Theorie verwirrt sind und denken, die Wissenschaft tappe im Dunkeln.

 

Grüße, Cassian

 

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Warrax

Hallo,

 

vor einer Stunde schrieb Thomas R:

Evolution  oder Schöpfung,  alles nur Theorien deren Richtigkeit  mann Vermuten kann wenn mann denn möchte.

Also Evolution und Schöpfung hier gleichzusetzen, ist schon mehr als dreist. Zigtausende Wissenschaftler aus vielen Disziplinen haben uns definitiv Beweise für Evolution erbracht. Mikroevolution im Labor und Makroevolution anhand von Fossilien. Wer anhand der Sachlage Evolution nicht anerkennt, dem ist nicht mehr zu helfen. Bei der Schöpfung hingegen ist es einfacher: Die ist, so wie sie propagiert wird, simpel zu widerlegen. Diese Aussage ist für mich echt gruselig....

 

Was das Thema angeht: Wer mit geringer Wahrscheinlichkeit argumentiert, der muss auch mit der Anzahl, mit der gewürfelt wird, argumentieren. Und bei Sternen bewegt sich die Zahl weit über einer Zahl mit 20(!!) Nullstellen. Dann haben wir natürlich noch viele zig Milliarden Jahre Zeit... wer davon ausgeht, dass sich bei diesen Zahlen ein paar Planeten mal in einer habitablen Zone befinden, trifft sicher keine allzu gewagte Aussage. Und dann entstehen die nötigen organische Moleküle. Nicht davon auszugehen, dass es woanders Leben gibt, setzt ein stark geozentrische Denken voraus. Ich nehme an, Du kennst die Drake-Gleichung?

Hier aus Wikipedia: Einer angepassten Form der Drake-Gleichung zufolge, die das zum Stand 2016 bekannte Wissen über Exoplaneten einschließt, wurde abgeschätzt: Wenn die Wahrscheinlichkeit, dass ein Planet in einer habitablen Zone eine „technologische Spezies“ hervorbringt, größer als etwa 10E−24 (10 hoch minus 24) ist, dann ist die Menschheit wahrscheinlich nicht der einzige Fall einer technologischen Spezies im beobachtbaren Universum.

 

Die Intelligenz solltest Du auf jeden Fall besser definieren. z.B. Zivilisation ist in der Lage, Raumfahrt zu betreiben oder Atome zu spalten oder sowas. Viel spannender ist die Frage, was mit einer solchen Zivilisation passiert. Existiert sie nur ein gewisses Zeitalter, bis sie sich selbst vernichtet? Führt sie automatisch zur Mechanisierung / Digitalisierung / künstlichen Intelligenz? Ist eine intelligente Zivilisation also überhaupt stabil? Das werden wir wahrscheinlich nicht mehr herausfinden, aber besonders lange dauert es wohl nicht mehr... so oder so.

 

Grüße

 

Oh, hab geschrieben, während Cassian geschrieben hat... hätte ich mir sparen können.

bearbeitet von Warrax
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Ronny K.

Hallo,

oje, in der Wissenschaft testet man Hypothesen, indem man mathematisch berechnet, ob sie signifikant sind. Also ob die Wahrscheinlichkeit, dass sie wahr ist, über 95% liegt. Daraus folgt, dass man nichts als die absolute Wahrheit darstellen kann. Es gibt immernoch eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass man sich irrt. Daher ist es immer eine Frage des Glaubens. Übrigens kann man auch berechnen, dass der Rückgang der Geburtenrate in Deutschland mit dem Rückgang der Störche signifikant zusammen hängt. Bringen nun doch die Störche die Kinder?

Die Evolution ist und bleibt eine Theorie, da man sie nicht absolut beweisen kann. Keiner hat jemals Dinosaurier gesehen. Genauso wie noch keiner Leben aus organischen Molekülen herstellen konnte. Also lasst doch einfach jeden Glauben, was er möchte. Warum muss man anderen immer seine Wahrheiten aufzwingen?

Und nochmal für den letzten ...mann: Ich habe nur geschrieben, dass es unwahrscheinlich ist, dass Leben entsteht. Das heißt nicht, dass es unmöglich ist! Aber es glaubt ja sowieso jeder, was er möchte. Sch..., schon wieder so ein Glaubensding.

Und erdähnlich bedeutet auch nicht, dass die Bedingungen exakt denen der Erde entsprechen.

 

"Ich weiß, dass ich nicht weiß" Sokrates

 

Ihr könnt ja mal berechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass er es wirklich gesagt hat. :) Oder ist das schon wieder so ein Glaubensding? Ist aber irgendwie alles menschlich.

 

Grüße

Ronny

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Warrax
vor 24 Minuten schrieb Ronny K.:

Keiner hat jemals Dinosaurier gesehen.

Warst Du schon mal in einem Museum?

 

vor 25 Minuten schrieb Ronny K.:

Sch..., schon wieder so ein Glaubensding.

Nein, Evolution ist kein Glaubensding. Und Evolution ist keine Theorie. Es gibt Evolutionstheorien im Sinne von historischen Konstrukten, die jeweils den aktuellen Wissensstand zusammenfassen. Wie schon richtig erwähnt, ist die Bezeichnung der Evolution als Theorie lediglich ein Stilmittel der Kreationisten, um ihren (verzeiht mir) gefährlichen Schwachsinn zu legitimieren und valide Ergebnisse zu leugnen.

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Cassian
vor 37 Minuten schrieb Ronny K.:

Hallo,

oje, in der Wissenschaft testet man Hypothesen, indem man mathematisch berechnet, ob sie signifikant sind. Also ob die Wahrscheinlichkeit, dass sie wahr ist, über 95% liegt. Daraus folgt, dass man nichts als die absolute Wahrheit darstellen kann. Es gibt immernoch eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass man sich irrt. Daher ist es immer eine Frage des Glaubens. Übrigens kann man auch berechnen, dass der Rückgang der Geburtenrate in Deutschland mit dem Rückgang der Störche signifikant zusammen hängt. Bringen nun doch die Störche die Kinder?

Die Evolution ist und bleibt eine Theorie, da man sie nicht absolut beweisen kann. Keiner hat jemals Dinosaurier gesehen. Genauso wie noch keiner Leben aus organischen Molekülen herstellen konnte. Also lasst doch einfach jeden Glauben, was er möchte. Warum muss man anderen immer seine Wahrheiten aufzwingen?

Und nochmal für den letzten ...mann: Ich habe nur geschrieben, dass es unwahrscheinlich ist, dass Leben entsteht. Das heißt nicht, dass es unmöglich ist! Aber es glaubt ja sowieso jeder, was er möchte. Sch..., schon wieder so ein Glaubensding.

Und erdähnlich bedeutet auch nicht, dass die Bedingungen exakt denen der Erde entsprechen.

 

"Ich weiß, dass ich nicht weiß" Sokrates

 

Ihr könnt ja mal berechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass er es wirklich gesagt hat. :) Oder ist das schon wieder so ein Glaubensding? Ist aber irgendwie alles menschlich.

 

Grüße

Ronny

 

Hallo Ronny,

 

bitte lies nochmal was ich geschrieben habe. "Evolution" ist ein Fakt. Das hat nichts mit Glaube oder persönlicher Meinung zu tun. "Evolution durch natürliche Selektion" ist die Theorie. Außerdem werden Theorien nicht bewiesen, sondern getestet. 

Das mit dem Leben im Weltall hat auch nichts mit Glaube zu tun. Wir können nur auf Grund von Statistik sagen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Leben außerhalb unserer Erde existiert sehr wahrscheinlich ist (auf Grund der Größe unseres Universums, Anzahl an Sternen etc.). 

Man sollte seine Meinung ändern wenn man neue Beobachtungen macht, bzw. sich die Daten ändern und nicht die Fakten in Frage stellen, wenn sie nicht zur Meinung passen.

 

Grüße, Cassian

 

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Stefan

Hallo,

 

Zitat

"Evolution" ist ein Fakt.

 

Hochinteressant, warst du dabei als die erste Zelle aus dem Meer gekrabbelt ist dass du das so genau weisst?

 

Viele Grüße

 

Stefan

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Cassian
vor 7 Minuten schrieb Stefan:

Hochinteressant, warst du dabei als die erste Zelle aus dem Meer gekrabbelt ist dass du das so genau weisst?

 

Hallo,

 

das ist das gute an der Wissenschaft, man kann sich dabei auf die Arbeit anderer beziehen. Sowohl Darwin als auch A. Wallace, die die Theorie der Evolution entwickelt haben, haben sich bei ihrer Arbeit auf noch lebende Wesen bezogen. Darwin hat sich auf die Zucht von einheimischen Lebewesen fokussiert und Wallace auf die bio-geografische Verteilung von Lebewesen im Amazon. 

Heute kann man die Veränderungen von DNA und Genfrequenzen durch die Evolution sehr gut feststellen und das Evolution Fakt ist, wird in der wissenschaftlichen Gemeinde auch überhaupt nicht in Frage gestellt. 

Aber ich nehme es dir nicht übel, dass du so denkst. Abstrakte Dinge wie Evolution oder Klimawandel, die die Leute nicht sofort mit den Augen sehen können und teils über Zeitspannen gehen, die länger als unsere eigene Lebenserwartung ist, werden oftmals angezweifelt. 

Aber ganz ehrlich, Evolution als Fakt anzuzweifeln, ist so als würde man in Frage stellen ob ein Apfel um die Erde fällt wenn man ihn loslässt. 

Das der Apfel fällt kann jeder sehen und wird als Fakt nicht in Frage gestellt, aber sobald man es nicht sofort sehen kann, kommen die Menschen auf die wildesten Gedanken.

Ich muss auch nicht die Erde mit eigenen Augen vom Weltraum gesehen haben um zu wissen, dass sie rund ist. Der Fakt ändert sich dadurch auch nicht.

Ein bisschen Weltschmerz empfindet man schon, wenn man so manche Aussagen lesen muss...

 

Grüße, Cassian

 

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Andreas S.


Unser Planet ist 5 Mrd. Jahre alt und hat nach unserem Wissen, die besten uns bekannten Voraussetzungen für intelligentes Leben. Zumindest haben wir bisher keinen anderen Planeten gefunden, auf dem es wahrscheinlicher wäre, dass sich intelligentes Leben entwickelt. Wir sind nicht die einzigen intelligenten Lebewesen auf unserem Planeten und wahrscheinlich gab es schon vor 65 Millionen Jahre recht intelligente Lebewesen. Intelligenz ist auch nicht alles. Es bedarf zweier Hände, um Ideen in die Realität umzusetzen. Intelligenz alleine genügt nicht. Auch gibt es Vögel, die zu komplexen intelligenten Handlungen fähig sind, auch wenn ihr Gehirn - auch im Verhältnis zur Körpergröße - sehr viel kleiner als unseres ist. Die Frage ist, wie wahrscheinlich es ist, dass Leben Technik entwickelt und am Ende sogar seinen Planeten verlassen kann.

 

Menschen können das theoretisch und auch in der Praxis. Wenn uns in den nächsten 1000 Jahren nichts auf dem Kopf fällt, was uns auslöscht, könnten wir von der Erde unabhängig sein.

Und warum sollten das andere Lebensformen nicht auch schon erreicht haben?

 

Ein Einwand wäre: Wenn es denn möglich ist, warum sind die Aliens nicht längst hier? Vielleicht sind sie ja schon hier und wir raffen es trotzdem nicht. Dann Pech - ohne Hände, keine Kekse! 

 

Meiner Meinung nach, ist Intelligenz immer an die Evolution gebunden und daher kann es auch keine Superintelligenzen mit riesigen Gehirnen geben, die uns abartig überlegen sind.

Man geht häufig davon aus, dass uns außerirdische Intelligenzen meilenweit voraus sein müssten. I don't think so! Die sind genauso primitiv wie wir - machen die gleichen Fehler! Leben ist fehlerbehaftet! Das Prinzip ist lernen durch Erfolg oder Misserfolg. Die anderen werden nicht schlauer sein, als wir! Wenn sie hier her kommen, was ich ihnen nicht anraten würde, würden sie vor einem für sie nicht lösbaren Rätsel stehen. Sie würden auf uns treffen und wir sind nicht gerade sehr nett zu anderen Species und egal, wie weit ihre technische Entwicklung ist, die haben hier ein Auswärtsspiel. Ich glaube, wir würden die platt machen. Nein - ich glaube, alles was wir hier mit unserem Globus angestellt haben, ist ein Lernprozess. Zu sagen, dass die Menschheit dumm und oberflächig ist, ist eben das - dumm und oberflächig. Wer sich unsere Evolution ansieht, der sieht eben auch, dass wir mehrmals vor dem Aus standen und es trotzdem geschafft haben. Andere Zivilisationen könnten es zu uns geschafft haben, ja - aber die haben keine Ahnung über uns! Wir sind nicht gerade sehr nett! Ich denke, wir beißen einer anderen verschissenen Zivilisation schon mal so ziemlich in den Arsch!

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