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Kristina B.

Insektenhotel - Was ist unbedingt zu beachten?

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Kristina B.

Hallo zusammen,

 

ich bin auf diese Seite gestoßen, da ich nach Tipps zum Bau eines Insektenhotels gesucht habe.

Gleich habe ich den Beitrag von Magdalena Schaaf gesehen und die Nachricht von Andreas Fleischmann hierzu gelesen.

Das war sehr interessant, denn ich hätte GENAU diesen Fehler gemacht, die Löcher falsch in die Stämme zu bohren.

Also TAUSEND DANK für diesen Beitrag.

 

Nun zu meinem Anliegen:

Ich habe es geschafft, in der Firma in der ich arbeite, die Idee einer großen Blumenwiese und dem Bau eines Insektenhotels zu verwirklichen.

Dieses Hotel wird ende Februar auch gebaut.

Und es soll richtig groß werden. (3 x 2m, ca.). Da es auf unserem Firmengelände gebaut wird, möchte ich (als absoluter Neuling in diesem Gebiet) auch auf keinen Fall

Fehler machen.

 

Ich wäre für hilfreiche Tipps mehr als dankbar...

 

Ganz unten im Insektenhotel wollte ich große, flache Steine platzieren, damit auch die Eidechsen, die sich hier auf unserem Gelände befinden, ein kleines Plätzchen haben.

Oder ist das völlig sinnbefreit?

Auf was muss ich unbedingt achten?

 

Natürlich habe ich ein paar Helfer, die mir handwerklich zur Hand gehen und die Azubis mischen auch mit.

Das wird ein relativ großes Projekt und keiner kennt sich wirklich damit aus. Meine Idee war nur, etwas gutes für die Umwelt zu tun.

Vor allem für die Bienen...

 

Ich danke euch allen recht herzlich im Voraus.

 

LG,

Kristina

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Feldenberg

Hi Kristina,

gute Idee. Meine Erfahrung: Möglichst Zugluftgeschützt (Hecken, Bäume, Gebäude..), trocken und Süd-Orientiert aufstellen. Dabei vor allem Auf Spritzwasser/Regenschutz achten (Also gern reichlich überhängendes Dach bei Deiner Größe einplanen - idealerweise müsste es ein nichtschattierendes sein (PVC schaut aber eben doof aus); Wenn Du Eidechsen glücklich machen mags, wähle möglichst große, flache und dunkle Steine (Basalt..) die sich schnell erwärmen.. Auch hier ist Süd- bzw. SW/SE Exposition wichtig. Dann natürlich eine möglichst große Vielfalt an Räumen anbieten - sollte bei Deiner Planungsgröße aber kein Problem sein.

Viel Spass und viel Gebrumm!

wünscht Feldi

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podunk

Hallo Kristina,

 

wenn Du den in dem von Dir zitierten Beitrag genannten Vorschlägen folgst, machst Du schon viel besser als es bei den inzwischen überall angebotenen, fertigen, kleinen Insektenhotels der Fall ist. Bei großen Projekten auf Haltbarkeit und Statik achten! Querstreben sind nicht verkehrt. Schwere Teile wie Steine lieber in die tieferen Etagen oder daneben als Trockenmauer oder Fundament. Modulare Bauweise bietet sich an. Dann kann man alle Jubeljahre auch mal ein Fach ganz oder teilweise erneuern. Vielleicht gibt es auch eine lokale Naturschutzgruppe (z.B. Nabu) die mit Rat und Tat das Projekt unterstützen würde?

Viele Grüße

Eric

 

P.S. hier ein größeres, schönes, aber natürlich auch verbesserungsfähiges Beispiel unseres örtlichen Obst- und Gartenbauvereins:

Insektenhotel05_4333s.thumb.jpg.9dd88c417df69ae9caf2d6c6313b4c94.jpg

Ausschnitt (hier sieht man welche Löcher schnell besiedelt wurden):

Insektenhotel05_4335.thumb.jpg.dbdd90ae4220c3ef8dbeb00c332983df.jpg

Selber Ausschnitt etwa 10 Jahre später:

Insektenhotel14x_3423.thumb.jpg.2d5072f3ecfe8dd849947c6b7f37ba1d.jpg

Und hier noch zur Inspiration ein Beispiel einer von Wildbienen zersiebten Kalklößwand eines kraichgauer Hohlwegs:

HohlwegLoesswand_2346x.thumb.jpg.4a6accfb7f65a406fd8ab9242393590c.jpg

HohlwegLoesswand_2347xs.thumb.jpg.dc71b16ab4ef0a15ccc71d84fb560230.jpg

 

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Ronny K.

Hallo,

ich empfehle dir, dich einmal hier umzuschauen.

Als Eiablageplatz für die Eidechsen oder für im Boden nistende Bienenarten wären einige Sandhaufen und lückig bewachsene Stellen recht gut.

 

Was ist das für eine Wiese? Fettwiese oder Magerwiese?

 

Grüße

Ronny

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Kristina B.

Vielen Dank für eure Antworten :-)

Da habe ich ja genug Lese- und Lernstoff für die nächsten Tage.

Jetzt eine (für euch vermutlich ganz dumme) Frage:

Muss das Insektenhotel auf einer Seite zu sein? Oder darf es beidseitig beflogen und benistet werden?

 

LG,

Kristina

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Christian List

Es ist natürlich viel besser und meines Erachtens auch schöner, wenn sie beidseitig offen ist!! LG Christian 

 

Ps: schön, dass du /ihr so ein Projekt in Angriff nehmt! :clapping:

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Ralf Mößle

Hallo zusammen,

Tolles Thema. Vielen Dank für die sehr interessanten Links.

Viele Grüße Ralf 

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Christian List

Ja wa :biggrin:

Werd ich auch noch bauen!!! 

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Kenny An

Sehr sehr schön, ich hab auch mal ein kleines gemacht mit meinem Vater, ist aber schon etwas her 

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Mossman

Gratuliere zu Deinem Projekt!!

Ich finde es ganz besonders wichtig, wenn Aspekte der Nachhaltigkeit und Resourcenschonung auch im beruflichen Umfeld Einzug halten.

Jetzt hab‘ ich direkt Lust bekommen auch so was zu bauen...

Freue mich auf weitere Updates.

 

Viel Erfolg und weiter so!

 

liebe Grüße, Alex

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Weserpirat

Hallo Kristina,

zufällig (und ohne eigene Bauabsicht) habe ich vor zwei Wochen in einer Veröffentlichung des BUND herumgeblättert. Es ging dabei nicht um Insekten im Allgemeinen sondern speziell um Wildbienen, aber vielleicht ist ja der eine oder andere brauchbare Tip darin zu finden. Bei den geplanten Dimensionen sollte für Bienen ja auch genügend Platz sein. Hier der Link zum BUND-Ratgeber.

Beste Grüße, und gutes Gelingen!

Markus

 

PS: Fotos aus der Bauphase und auch dem Ergebnis würden mich sehr interessieren!

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partisanengärtner

Das man nicht ins Stirnholz bohrt wie der Gartenbauverein hast Du ja schon gelesen. Aber was die wenigsten bedenken sind die Vögel die sowas gerne im Winter zerlegen und versuchen an die schlafenden Bienen und was sich da noch so angefunden hat zu kommen. Also mit Hasendraht verkleiden und ausreichendem Abstand das die Vögel Halme und ähnliches nicht erreichen können. So eine Massierung von Wohnungen ist natürlich eine dann beliebte Futterstelle, wenn mal die erste Meise oder Kleiber  drauf kommt.

Sieht dann halt nicht so schön aus. Das Aussehen ist oft einer der Gründe warum ungeeignetes oder wenig geeignetes  (Rundhölzer mit der sichtbaren Stirnseite etc.) Material da verwendet wird.

Ein etwas unordentlicher Garten in dem auch mal trockene Stengel das Jahr über stehen bleiben dürfen ist für seltnere Arten unbedingt ein Vorteil.

Viele Wildbienen sind auch auf spezielle Pflanzen angewiesen die sie dann ausschließlich befliegen. Die neuen Bienen fliegen dann nur zur entsprechenden Blühzeit.

 

Die Eidechsen werden dann im Sommer auf die Bienen lauern wenn du Ihnen einen Zugang machst. Für die wären Sonnenplätze wichtig die Katzensicher sind. Also mit dornigen Ästen oder feines trockenes Gestrüpp. Meine Zauneidechsen haben gerne Ihre Eier in Ameisennester gelegt. Am beliebtesten war allerdings eine große dicke Steinplatte die auf einem Sandhaufen lag. Da haben sie Gänge reingegraben und Ihre Eier da reingelegt. Lebensraum der Jungen und adulten war eine Brombeerhecke die südseitig an einen Gehsteig grenzte. Da war dann auch ein Maschendrahtzaun gespannt, so daß eventuelle Räuber kaum eine Chance hatten.

Diese Brombeerhecke war auch ein beliebter Sommeraufenthaltsort meiner entwichenen Laubfrösche.

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partisanengärtner

Leere Schneckenhäuser in so einem Hotel haben genauso wie Fichtenzapfen dekorative Funktionen. Allerdings gibt es eine sehr interessante Wildbiene die solche Häuser die irgendwo verteilt an trockneren Stellen rumliegen gerne besiedelt.

Damit die nicht von Feinden geleert wird, baut sie mit langen Halmstückchen eine Art Tarnzelt über diese Häuser die mit der Öffnung nach unten auf dem Boden liegen. Kleinere dreht sie auch mal um. Es ist faszinierend diese kleinen Lasthubschrauber mit ihren Zentimeterlangen Minibalken heranfliegen zu sehen. Die sind oft mehr als dreimal so lang wie die Biene. Nach vollendeter Tarnung sind die nur sehr schwer zu entdecken.

Hier in Hollfeld (Oberfranken) konnte ich sie in einem sonnigen Garten mal ein paar Tage beobachten.

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Feldenberg

Hallöchen nochmal: Was mir zum  oben abgebildeten Großhotel/Bettenburg aufgefallen ist, ist daß vor allem Schilf/Bambusrohre sehr gut angenommen werden (anders als etwa die Ziegelsteine, die dann nicht genutzt werden wenn die Löcher zu sehr schattiert werden  aber in der Mitte sehr gut, weil da die Wärme stimmt. Das deckt sich mit einer Beobachtung an meinem wirklich "mini"Haus aus dem Baumarkt, bei dem auf 15 x15 cm wirklich nur unterschiedlich dicke Schilfrohre bzw.  Bambus von etwa 6cm Tiefe  verbaut wurden. Die AUslastung lag letzten Sommer bei geschätzten 90% und es war ein Gedränge wie vorm Bienenstock. Ich such heut abend mal Fotos raus und ergänze hier... ALso: Schilfrohr bringts ! ;-)

viele Grüße

Feldi

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Kristina B.
Am ‎26‎.‎01‎.‎2018 um 20:39 schrieb Weserpirat:

Hallo Kristina,

zufällig (und ohne eigene Bauabsicht) habe ich vor zwei Wochen in einer Veröffentlichung des BUND herumgeblättert. Es ging dabei nicht um Insekten im Allgemeinen sondern speziell um Wildbienen, aber vielleicht ist ja der eine oder andere brauchbare Tip darin zu finden. Bei den geplanten Dimensionen sollte für Bienen ja auch genügend Platz sein. Hier der Link zum BUND-Ratgeber.

Beste Grüße, und gutes Gelingen!

Markus

 

PS: Fotos aus der Bauphase und auch dem Ergebnis würden mich sehr interessieren!

 

Hallo Markus,

Hallo alle zusammen :-)

 

Ich habe eine Weile nichts von mir hören lassen, dass tut mir Leid. Aber mein Kopf war echt überfüllt und voller Panik das irgendwas schief geht.

Morgen geht's los :-)

Morgen wird das Fundament gesetzt und nächsten Samstag wird das gute Stück errichtet.

Ich werde morgen schon ein paar Bilder machen, aber stelle sie erst hier rein, wenn das Hotel fertig ist. Also frühestens am 26.02.

Nur das ihr wisst, dass ich es nicht vergesse. :-)

 

Mit der Ausrichtung habe ich noch gewisse Schwierigkeiten aber das bekomme ich auch irgendwie noch hin, hoffe ich.

Die Materialien sind bestellt und ich bin gespannt und wenn es endlich fertig ist, träume ich vielleicht auch wieder mal von anderen Dingen als von einem Insektenhotel :-D

Ihr seht - die Sache is mir sehr ernst.

 

Ganz liebe Grüße an euch alle da draußen...

Kristina

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Kristina B.

Das Holz, welches den Rahmen des Hotels ausmacht, ist Fichte/Tanne.

Das ist ja in Ordnung, oder? Die Nisthilfen, in die die Löcher gebohrt werden sollten Laubholz sein.

Habe ich das richtig verstanden? :-/

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Beautytube
Am ‎26‎.‎01‎.‎2018 um 20:40 schrieb partisanengärtner:

Das man nicht ins Stirnholz bohrt wie der Gartenbauverein hast Du ja schon gelesen. Aber was die wenigsten bedenken sind die Vögel die sowas gerne im Winter zerlegen und versuchen an die schlafenden Bienen und was sich da noch so angefunden hat zu kommen. Also mit Hasendraht verkleiden und ausreichendem Abstand das die Vögel Halme und ähnliches nicht erreichen können

Ganz wichtig! Mir haben die Vögel mein Hotel zerlegt!

 

Wichtig ist auch das Gitter in einem bestimmten Abstand zum Hotel anzuordnen, sodass die Vögel nicht durch das Gitter hindurch zu den Löchern im Hotel gelangen können.

Edited by Beautytube
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partisanengärtner

Darum habe ich auch geschrieben mit ausreichend Abstand. Etwas mehr als eine maximale Schnabellänge. So etwa 6 cm  reicht für alle in Frage kommenden gefiederten Freunde.

Spechte zum Beispiel

Edited by partisanengärtner

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Harro

Ich hatte vor 3 Jahren ein Insektenhotel gekauft. Leider, ich muss leider sagen, denn Wespen haben es beschlagnahmt. Die haben keine anderen Insekten geduldet.

Auch uns nicht. Zuerst ging alles gut, als jedoch der Herbst kam, wurden sie sehr aggressiv und als ich mal vorbei ging, sogar mehrfach gestochen. Das Insektenhotel ist ca,. 5 m vom Hauseingang entfernt.

Edited by Harro

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partisanengärtner

Im Herbst müssen alle heurigen Jungtiere ordentlich gestochen werden damit die jungen Königinnen im nächsten Jahr ihre Ruhe haben. Die Arbeiterinnen sind im Herbst sowieso zum baldigen Tod verdammt.

Nimms also als Kompliment.

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podunk
8 hours ago, Kristina B. said:

Das Holz, welches den Rahmen des Hotels ausmacht, ist Fichte/Tanne.

Das ist ja in Ordnung, oder? Die Nisthilfen, in die die Löcher gebohrt werden sollten Laubholz sein.

Habe ich das richtig verstanden? :-/

 

Besser als Fichte/Tanne wären Douglasie oder Lärche als noch bezahlbares Konstruktionsholz. Fichte ist nicht so witterungsbeständig, anfällig für Pilze und ironischerweise anfällig für Insektenbefall. Wenn Du das Holz schon hast, ist das nicht schlimm, es wird trotzdem einige Jahre halten. Ein nicht zu kleines Dach hilft das Holz trocken zu halten, evt. kannst Du mit etwas Lasur die Haltbarkeit verlängern und das Vergrauen verzögern. Ein Fundament, bei dem das Holz nicht in die Erde eingegraben wird, verlängert die Standzeit. Zumindest die Stirnseiten sollten vor Nässe geschützt sein. Je nach Größe des Bauwerks, Dicke der Pfosten und des Rahmens sollte man nach ca. 3-5 Jahren jährlich die Standfestigkeit überprüfen.

 

Trockenes, unbehandeltes Hartholz mit sauber und quer zur Maserung gebohrten (Sack-)Löchern ist am besten. Besonders Buche, Kirsche, Esche, Erle und andere Laubhölzer außer Eiche, also lieber keine Pappel oder Weide und natürlich kein Nadelholz wie Fichte/Tanne/Kiefer. Um tiefe Löcher bohren zu können, sollte es nicht zu dünn sein. Falls die Bohrung durch geht, die Rückseite wieder verschließen.

 

Viel Erfolg und Spaß beim Aufbau!

 

Viele Grüße

Eric

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Andreas Fleischmann
vor 12 Stunden schrieb podunk:

Besonders Buche, Kirsche, Esche, Erle und andere Laubhölzer außer Eiche,

Bitte keine Buche verwenden, Eiche hingegen ist perfekt geeignet (meine ersten Nisthilfen aus Eichenholz habe ich seit 1996). Hartholz eben, nur keine Buche. Buchenholz ist nicht witterungsbeständig, es "arbeitet" bei hoher Luftfeuchte und quillt dann auf. Bienen bzw. Larven und Puppen in den engen Gängen würden dann zerquetscht werden.

 

Schöne Grüße,

 

Andreas

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partisanengärtner

Erle ist eine Weichholz ist das wetterbeständig? Vermutlich ähnlich kurzlebig wie Weide und Pappel. Für die Zeit die es in einem Stück bleibt sicher brauchbar.

Ich verwende gerne Obstgehölze (Apfel, Birne, Zwetschge)und dann dicke Äste und Stammstücke. Kann man auch gut auf dem Balkon befestigen. Da sind dann die Vögel bei mir kaum zugange. Die sind recht lange haltbar und so hart das die Larven/Puppen drinnen gut geschützt sind.

Einfach zwischen die Stäbe mit Draht binden nachdem man die Löcher seitlich in die Rundhölzer gebohrt hat. Besonders natürlich sind die Stümpfe die man so1- 2 Meter hoch stehen lässt.

 

Wenn man sowas haltbarer machen will ein Stück Sperrholz mit etwas Dachpappe o.ä. oben drauf schrauben.

Edited by partisanengärtner

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partisanengärtner

Da ist mir noch ein sehr lästiges Problem eingefallen das auftreten kann. Ameisen!

Auf dem Balkon wohl zu vernachlässigen.

Die Säulen  mit einem Wassrring zu umgeben funktioniert aber man muß dauernd danach sehen. Ich habe schon Konstruktionen aus Metall gesehen  die mußte man aber vor dem Bau über die Pfosten schieben.

 Aus Glas könnte man was auch nachträglich was mit Silikon kleben und wenn Frost angesagt ist entleeren und Plastikbeutel düber festmachen könnte funktionieren.

Wenn man es gegen den Regen überdacht kann man die Barrieren auch mit Öl füllen dann hat man keine Probleme wegen der Verdunstung.

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podunk

Eigentlich glaube ich, dass die Witterungsbeständigkeit des Holzes für die Anwendung bei Nisthilfen auch nicht überbewertet werden darf. Nicht jeder hat Zugang zu oder das Geld für gut abgelagerte Edelhölzer. Wichtig ist, dass das Holz trocken bleibt. Wer die Wahl hat, sollte natürlich das bessere (=härtere, schwerere, rissfreiere, witterungsbeständigere) Holz nehmen. Erlenholz ist eher weich, unter Wasser extrem beständig, der Witterung ausgesetzt aber nicht. Von Eiche rät der BUND in seinem Ratgeber ab (wegen der Gerbstoffe, dort wird übrigens auch Buche empfohlen), da würde ich Andreas Erfahrung vertrauen, dass Eiche gut und Buche schlecht ist. Grundsätzlich sollten die Nisthilfen vor Regen und Wind geschützt werden, damit das Holz trocken bleibt und dann auch länger hält. Ob die Larven/Puppen tatsächlich durch das Quellen bei Feuchtigkeit zerquetscht werden, kommt mir komisch vor. Ich hätte sowas allenfalls beim Schwinden erwartet. Jedenfalls arbeitet manches Holz mehr als anderes und zwar abhängig von der Richtung. Zum Abschluss eine kleine Tabelle. Daraus könnte man schließen, dass die Richtung der Bohrung wichtiger als die Holzart ist. Bohrungen ins Stirnholz (=axial) sind nicht nur wegen den Holzfaserenden und der Rissgefahr ungünstig, sondern auch weil die Bohrlöcher am stärksten dem Quell/Schwindprozess ausgesetzt sind. Über die Stirnholzseite kann Wasser leicht in das ganze Holz ziehen, deshalb ist der Tipp von Axel, diese mit etwas Dachpappe zu schützen, sehr gut.

Viele Grüße

Eric

 

HolzQuellenSchwindenDichteHaerte.thumb.jpg.5c60916b89cc72230f39666b7de643a5.jpg

https://holzdatenbank.int.mw.tu-dresden.de/

 

http://www.lwf.bayern.de/forsttechnik-holz/holzverwendung/069700/index.php

 

P.S. nicht vergessen:

On 1/30/2018 at 5:13 PM, Feldenberg said:

Schilfrohr bringts ! ;-)

 

 

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