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Farbenfroher Wintersalat


Christian Voss

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Christian Voss

Hallo zusammen,

 

Winter muss nicht grau und langweilig sein,... zumindest dann nicht, wenn man sich mit mexikanischen Pinguicula umgibt.

Da momentan viele der winterblühenden Arten zeigen, was sie können, hab' ich mir heute mal wieder die Kamera geschnappt und einige Kandidaten abgelichtet.

 

Beginnen möchte ich mit einer Eigenkreuzung, die sich - untypischerweise - in unterschiedlichsten Blatt und Blütenfarben ausdifferenziert hat.

Irgendwann muss ich mir mal genau aufschreiben, welche Pflanze welche Blüte hervorbringt und dann gezielt vermehren... aber das nehm' ich mir schon seit Jahren vor. ;)

Hier mal ein paar der angesprochenen Varianten:

 

P_emarginata_ANPAC.jpg

 

P_emarginata_ANPAC_I.jpg

 

P_emarginata_ANPAC_II.jpg

 

P_emarginata_ANPAC_III.jpg

 

Auch bei den Blattfarben ergaben sich deutliche Unterschiede. Richtig rot ist aber nur eine der Pflanzen geworden:

 

P_emarginata_ANPAC_IV.jpg

 

Die Nächste ist eine Standortvariante von P. ehlersiae, die sich durch besonders rundliche Blütenblätter auszeichnet.

Die Rosette dazu ist allerdings winter-typisch unspektakulär und weist die nicht karnivore Blattform auf... die sich allerdings bestens zur Vermehrung eignet.

 

P_ehlersiae_SantaCatarina.jpg

 

P_ehlersiae_SantaCatarina_I.jpg

 

Eine Art, die auch typischerweise aus der Winterrosette blüht, ist P. moranensis. Sie ist sehr variable und hat ein weites Verbreitungsgebiet.

Beispielhaft hier mal ein Vertreter aus Guatemala:

 

P_moranensis_Chichicastenago.jpg

 

P_moranensis_Chichicastenago_I.jpg

 

... und wo wir gerade in Guatemala sind, hab' ich hier noch eine bisher unbeschriebene Art eben von daher.

Die Blüte kann ich auch keiner anderen Art zuordnen und auch die Blätter sind, spitz zulaufend, irgendwie besonders geformt.

Bin gespannt, was da mal draus wird, sollte sich der mal jemand annehmen.

 

P_spGuatemala.jpg

 

Wir waren eben bei P. moranensis und ihrer großen Variabilität, und so überrascht es nicht, dass auch rein weiße Vertreter zum Pool gehören.

Mit knapp 5cm Durchmesser gehören die Blüten zu den größten der Gattung.

Beim Rosettenfoto hab' ich die trockenen Sommerblätter drangelassen, damit man mal eine ungefähre Ahnung von der Größe der Sommerrosette bekommt.

 

P_moranensis_alba_SanCristobal_I.jpg

 

P_moranensis_alba_SanCristobal.jpg

 

Unheimlich schwer abzulichten und ohne Photoshop-Nachbearbeitung kaum abzubilden, die Kreuzung von Kamil Pasek (BCP), die damit beworben wird (und der Name lässt auch darauf schließen :biggrin:), die einzige mexikanische Pinguicula mit gelben Blüten zu sein.

"Gelb" ist hierbei allerdings maßlos übertrieben, denn die Farbe erinnert mehr an ein Creme-Weiß.

Ich hab' das Bild bewusst unterhalb der weißen moranensis platziert, denn den Unterschied erkennt man am Besten im Vergleich mit eben dieser.

 

P_GoldenEye.jpg

 

Eine meiner Pflanzen hat sich in diesem Winter zur Teilung entschlossen, weshalb ich in der nächsten Saison wohl ein paar zusätzliche Töpfe damit bestücken werde.

 

P_GoldenEye_I.jpg

 

P_GoldenEye_II.jpg

 

Ja, und was könnte man bei dem ganzen Weiß besser als Kontrast bringen, als ein kräftiges Rot.

Diese Farbe soll's in der Pinguicula-Welt ausschließlich bei P. laueana geben. Hiervon sind verschiedene Klone und Standortvarianten im Umlauf, wobei man sich bei den 'CP-Klonen' (CP2 und CP3 hab' ich in meiner Sammlung) inzwischen sicher ist, dass es sich dabei nicht um P. laueana, sondern um P. moranensis handelt.

 

P_laueana_CP2.jpg

 

P_laueana_CP2_I.jpg

 

Was hab' ich noch,... ach ja, da wäre zum Einen Pinguicula pilosa, die riesige Blüten treibt, die sich durch besonders haarige (pilosa) Blütenblätter und -stiele hervorhebt,...

 

P_pilosa.jpg

 

... und zum Anderen Pinguicula kondoi, die sich über eine besonders kräftige Zeichnung auf den Blütenblättern identifizieren lässt.

Einige Jahre lang wurde P. reticulata als eigenständige Art geführt, die aber inzwischen auch als kondoi identifiziert wurde. Der Name wird nur noch als Synonym geführt.

Die Blüte selber gehört zu den kleineren in der Gattung. Bei mir auch ein Winter-Dauerblüher...

 

P_kondoi.jpg

 

P_kondoi_I.jpg

 

A propos Dauerblüher: Dazu fällt mir zu Allererst P. emarginata ein. Hier hat Alexander vor Kurzem noch eine schöne Übersicht der verschiedenen Blütenvarianten gezeigt.

Von mir hier nur nochmal die nahezu weiße Form aus der Zacapoaxtla-Region:

 

P_emarginata_Zacapoxtla.jpg

 

Und dann fällt mir da noch ein schöner Hybrid ein; ein Kulturhybrid zwar, aber die Elternteile stammen beide aus den südlicheren Gefilden Südamerikas.

Die Pflanzen selber werden mittelgroß, was bei der Kombination aus einem Winzling wie P. chilensis und einem Riesen wie P. chuquisacensis wohl zu erwarten war.

Auch dieser Pflanze ist die Jahreszeit schlichtweg egal und sie blüht dauerhaft. Auch die Blattform bzw. -art ändert sich über die Saison nicht.

 

P_chilensis_chuquisacensis.jpg

 

P_chilensis_chuquisacensis_I.jpg

 

Damit wär' ich soweit durch, ... halt, nein, eine Pflanze mit noch geschlossener Blüte kann ich noch zeigen.

Von der Kombination aus einer rot- und einer weißblühenden Art versprech' ich mir aber einiges. Schieb' ich dann auch noch nach, wenn offen.

Hier gefällt mir auch die Winterrosette, weil schön ausgefärbt, recht gut.

 

P_laueana_nivalis_I.jpg

 

P_laueana_nivalis.jpg

 

So, das wär's mit meinem kleinen Farbtupfer im Winter.

Wünsche allen ein schönes Wochenende und viel Durchhaltevermögen.

Frühling ist nicht mehr weit...

 

Neben den Pings blühen momentan auch viele Zwerg-Sonnentaue, so dass ich hier schonmal vorwarnen kann:

Die nächste Blüten-Welle kommt bestimmt.

 

Viele Grüße,

Christian

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Jens Neumann

Ich ziehe meinen Hut :hi:. Absoluter Hammer! :wtf: Soweit will ich auch noch kommen. Darf man Fragen wie du das mit der Kamera machst? Hast du so etwas wie eine Fotokabine? Hab bei meinen Bildern immer noch irgendwie Probleme wegen der Belichtung.

 

Beste Grüße, Jens

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Thomas Adam

Wow das sieht echt geil aus :)

 

Da könnte man schwach werden auch an zu fangen

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Conoderma

Karnivoren und Makrofotografie sind einfach ne Wucht. Es ist immer wieder eine Augenweide.

Vielen Dank und weiter so. :icon13:

Christian, ich gehe mit Dir eine Wette ein, dass Du mit dem baldigen Frühling falsch liegst.  Wir haben hier Dauerfrost, bis 10 Grad Minus und es wir noch ein Weilchen bleiben.

 

Gruß Manfred

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Andreas Fleischmann

Hallo Christian,

 

Sehr schöne Pflanzen! Es freut mich, dass die Kulturhybride aus Südamerika immer noch in Kultur ist - wenn Du die von Markus Welge (direkt oder über Umwege) bekommen haben solltest, dann stammt die Kreuzung wahrscheinlich ursprünglich von mir ;) . Und dann sind die Eltern (mit jetzt gültigem Namen) P. jarmilae (Mutter) und P. nahelbutensis (Vater), also (damit ich das endlich mal richtgherum schreibe ;) ) muss die Kreuzung heißen: P. jarmilae x nahelbutensis.

 

Schöne Grüße,

 

Andreas

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Christian Voss

Hallo zusammen,

 

schön, dass die Pings ein solch reges Interesse hervorrufen.

Vielen Dank für die netten Worte und die Däumchen. Freut mich, dass die Bilder gefallen.

 

Gemacht hab' ich die alle aus der Hand, also ohne Stativ, mit einer Canon EOS 77D (ein "Mittelklasse-Modell", weit entfernt von den Preisen der "Großen" ;)) und einem 100mm-Makro-Objektiv, ebenfalls von Canon. Eine richtige Fotokabine hab' ich nicht, lediglich einen kleinen, mit schwarzem Stoff bezogenen Tisch und einen, an der Wand dahinter befestigten, schwarzen Hintergrund (um ehrlich zu sein, handelt es sich dabei um 'ne angeknackste Euroschale, die ich für Pflanzen leider nicht mehr benutzen konnte :biggrin:). Über dem Tisch hängt ein 70W-NDL-Strahler, der das nötige Licht bereitstellt um auch ohne Blitz fotografieren zu können.

Als Kameraeinstellung nutze ich den Modus, in dem ich eine feste Blende einstellen kann (in dem Fall hier eine f8.0) und die Kamera die Belichtungszeit und den ISO-Wert automatisch anpasst. Der Modus gibt mir die Möglichkeit, ein wenig mit Tiefenschärfe bzw. Hintergrund-Unschärfe zu spielen und die wichtigen Details besonders scharf darzustellen.

Da der Kontrast zwischen der schwarzen Rückwand und insbesondere den hellen Blüten ziemlich hoch ist, musste ich bei einigen Bildern mit der Belichtungskorrektur ein wenig gegensteuern.

 

@Andreas Fleischmann

Ja, das hatte ich noch im Hinterkopf, dass der Hybrid von Dir stammt. Ist 'ne tolle Pflanze, da recht unkompliziert, wüchsig und teilungsfreudig. Zu mir gekommen ist die vor einigen Jahren von Kamil. Weiß nicht, ob der sie direkt von Dir bekommen oder auch über Umwege bezogen hat.

Von der chilensis/nahuelbutensis/australandina - Neubeschreibung von Oliver hab' ich schon gehört. War mir nur nicht im Klaren, welche von beiden Du damals verwendet hast.

 

Dass sich aber schlussendlich die jarmilae durchgesetzt hat, wusste ich noch nicht. Wenn ich mich recht entsinne, war doch die Beschreibung der chuquisacensis von Dir, oder? Da ging's doch um Zeitpunkt und Art der Publikation, richtig!?

 

@Conoderma

Ja Manfred, da wirst Du wohl recht haben. Die Aussichten bei den Langzeitvorhersagen sind auch alles andere als frühlingshaft.

Ich wollte wohl mehr sowas wie 'ne Durchhalteparole formulieren. ("Always look on the bright side of live...") ;)

 

Viele Grüße,

Christian

 

 

Edited by Christian Voss
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Jens Neumann

Vielen Dank, für die vielen Informationen! :biggrin: Werde ich dann mal selbst ausprobieren.

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Christian Voss

Hallo zusammen,

 

wie oben angekündigt, hab' ich heute noch die Blüte des laueana-Hybriden abgelichtet, die beim letzten Shooting noch geschlossen war.

Eine sehr gelungene Kreuzung, wie ich finde.

 

P_laueana_nivalis_II.jpg

 

Dann ist mir heute auch noch eine der kleineren weißen Blüten vor die Linse gerutscht.

P. acuminata blüht auch typischerweiße aus der Winterrosette, die bei dieser Art eine im Substrat eingegrabene Zwiebel bildet.

Sehr vorteilhaft für die Vermehrung, denn die kleinen, nicht karnivoren Blätter dieser Zwiebel sind extrem dick und machen sich sehr gut als Steckling.

 

P_acuminata_MineraldelChico.jpg

 

P_acuminata_MineraldelChico_I.jpg

 

... und zu guter Letzt hat sich nun auch die Blüte der rotblättrigen emarginata x sp. ANPA C geöffnet.

Mit ihrer deutlichen Zeichnung stellt sie eine schöne Ergänzung zum Potpourri der verschiedenen Blütenvarianten dieser Kreuzung dar.

 

P_emarginata_ANPAC_V.jpg

 

Wenn's weitere interessante Blüten und Pflanzen zu zeigen gibt, werd' ich dann hier ergänzen.

 

Bis dahin viel Spaß damit, schönen Abend und viele Grüße,

Christian

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@Christian Voss: Sehr schöne Pflanzen und Bilder (wie zum Henker hälst du so still, dass du die Blüten so gut hinbekommst?), auch wenn das für mich kein Wintersalat ist :D

Ich finde ja immer wieder interessant, wie unterschiedlich Hybriden werden können...und hoffe, du postest weitere Bilder. Sind denn auch unterschiede im Wachstum oder in den anderen Eigenschaften sichtbar?

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Christian Voss

Hallo zusammen,

 

... irgendwie bin ich auf den Geschmack gekommen. Hab' heute wieder Bilder gemacht, die gleich folgen werden.

 

@Michaela

Das Geheimnis heißt Ellenbogen abstützen und mehrfach abdrücken. Das hier gezeigte Bild ist immer das beste aus fünf bis zehn Stück.

 

Was den Hybriden (emarginata x sp. ANPA C) angeht, so ist das ein eher seltenerer Fall der Ausdifferenzierung. Nach meiner Erfahrung gleichen sich Pinguicula-Hybriden meist wie eine Ei dem anderen, weshalb schon der Gedanke aufkam, dass es sich bei einem Elternteil um einen Hybriden handelte.

Aber da Pinguicula-Hybriden in der Regel steril sind, wäre auch das wieder nicht so ganz normal. So bleiben diese unterschiedlichen Klone weiterhin ein Phänomen für mich.

Im Wachstum ähneln sich die Pflanzen schon eher. So bildet z.B. keiner der Klone eine Winterrosette. Dafür gibt's die rote Blattfarbe, hauptsächlich die grüne und ein paar wenige grüne mit roten Rändern.

 

Bei den heutigen Bildern starte ich mit einem weiteren emarginata-Hybriden - nicht von mir - der sich durch seine dunkelviolette Blüte in emarginata-Form auszeichnet.

Die Rosette ist dagegen weniger spannend. Zwar rötlich gefärbt und sehr teilungsfreudig, aber doch irgendwie "gewöhnlich".

 

P_emarginata_laueana.jpg

 

P_emarginata_laueana_I.jpg

 

Eine deutlich interessantere Winterrosette bildet die sp. Sierra Mazatecas. Hier werden sehr kompakte "Türmchen" aus einer Vielzahl länglicher Winterblätter gebildet.

Die Blüte erscheint dabei erst mit den ersten Sommerblättern.

 

P_spSierraMazatecas.jpg

 

Eine weitere ehlersiae-Variante kann ich auch noch zeigen. Hier eine, mit weniger rundlichen Blütenblättern als die der oben gezeigten.

Auch die Rosette wirkt schon deutlich mehr ehlersiae-like, als die der Santa Catarina-Form.

 

P_ehlersiae_CdM.jpg

 

P_ehlersiae_CdM_I.jpg

 

Bei den verschiedenen moranensis-Standortvarianten ist man sich nicht einig, ob man es lieber mit der generativen ...

 

P_moranensis_SJ_I.jpg

 

P_moranensis_SJ.jpg

 

... oder der vegetativen Vermehrung versuchen soll. Um ehrlich zu sein, mir ist zweiteres lieber, denn so erhalte ich in kürzester Zeit neue blühfähige Pflanzen.

 

P_moranensis_SCJ.jpg

 

Völlig unberührt von dem ganze Winterspektakel zeigen sich dagegen die Arten, die nur eine Blattform ausbilden.

Hier wächst man einfach weiter vor sich hin und schert sich nicht um verschiedenen Rosettenformen.

 

[Edit:

Tja, so hatte ich das zumindest für diese Art falsch abgespeichert. Selbstverständlich bildet P. mesophytica doch eine Winterrosette aus, zählt also zum tropisch heterophyllen Wuchstyp. Siehe hierzu den Beitrag von Oliver G. und ein entsprechendes Foto in diesem Beitrag.]

 

P_mesophytica_ElSalvador.jpg

 

So, das war das, was ich heute ablichten konnte.

Viel lila und viel grün, was abseits der weißen sowieso die dominierende Farbkombination im Pinguicula-Reich darstellt.

 

Schönen Abend und viele Grüße,

Christian

Edited by Christian Voss
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Hallo Christian,

 

wieder tolle Fotos von deinen Klasse Pflanzen!

Da lässt sich sogar die massiv graue Nebelsuppe vor dem Fenster vergessen.

 

Gruß Piesl

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Christian Voss

Hallo zusammen,

 

Die ersten Pflanzen beginnen mittlerweile wieder mit dem Austrieb, und wieder mal gibt's ein paar Pinguicula-Blüten, die ich gerne zeigen möchte.

 

Ein Klassiker zu Beginn, einfach weiß mit einer im Vergleich zur Pflanze recht großen Blüte.

Die Winterrosette, wie so häufig, im Vergeich zur Sommerrosette völlig unspektakulär.

 

P_gracilis_CdlM.jpg

 

P_gracilis_CdlM_I.jpg

 

... ja, und wo wir gerade bei unspektakulären Winterrosetten sind, hier das nächste Exemplar, das aber auch durch seine interessante Blüte zu überzeugen weis.

Besonders auffällig ist hier der blass-pinke Farbkleks im Zentrum.

 

P_esseriana_ElCielo.jpg

 

P_esseriana_ElCielo_I.jpg

 

Dann mal wieder eine Standortvariante von Pinguicula moranensis.

Hier eine sehr dunkle Farbvariante, die noch dazu eine interessante Zeichnung besitzt. Eine meiner Favoriten...

 

P_moranensis_SanPablo.jpg

 

P_moranensis_SanPablo_I.jpg

 

Ein besonders haariger und wieder ein weißer Vertreter, dessen Sommerrosette riesig werden kann.

Im Winter wird keine typische Winterrosette gebildet, die Pflanze wächst nur etwas langsamer und treibt etwas kleinere Blätter.

 

P_ibarrae.jpg

 

P_ibarrae_I.jpg

 

Eine noch recht frisch beschriebene Art, die auch in den Sammlungen noch nicht allzu weit verbreitet ist.

Dürfte aber nicht mehr lange dauern, denn nach meiner Erfahrung ist die Pflanze sehr robust und verhältnismäßig einfach in der Vermehrung.

 

P_laxifolia.jpg

 

P_laxifolia_I.jpg

 

Zum Schluss hab' ich noch ein paar Fotos einer weiteren emarginata-Variante.

Im Gegensatz zur im ersten Beitrag gezeigten, besitzt diese hier eine deutlich gezeichnete Blüte.

Auch dabei mal eine Topfansicht - bei der ich die alten Blütenstiele noch drangelassen hab - an der man gut die Blühfreude dieser Art erkennen kann.

 

P_emarginata_allgreen.jpg

 

P_emarginata_allgreen_I.jpg

 

P_emarginata_allgreen_II.jpg

 

So, das war alles für heute.

In den nächsten Tagen werd' ich noch 'ne "echte" P. laueana mit knallroter Blüte zeigen können.

Die ist gerade dabei, sich zu öffnen, ähnlich der, die Alexander eben gezeigt hat.

 

Bis dann,

viele Grüße,

Christian

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Jens Neumann

Hammer geil. Leute warum müsst ihr immer übertreiben? Werde auch mal wieder ein paar Fotos machen.....

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  • 2 weeks later...
Christian Voss

Hallo zusammen,

 

so, und da wäre dann die angekündigte rote, "echte" P. laueana.

Aus dieser recht unscheinbaren Rosette (aus der ich zwecks Vermehrung auch schon ein paar Blättchen herausgezupft habe ;)) ...

 

P_laueana_SP3.jpg

 

... erhebt sich diese wunderschöne rote Blüte:

 

P_laueana_SP3_I.jpg

 

P_laueana_SP3_II.jpg

 

P_laueana_SP3_III.jpg

 

Und damit sie nicht so alleine dasteht, hier noch eine weitere Variante von P. ehlersiae.

Die Pflanze ist inzwischen viele Jahre alt und stammt aus einer meiner ersten Karnivoren-Bestellungen aus dem Jahr 2009.

Ohne Standort-Angabe nennen wir sie mal einfach "T. Carow - Klon".

Interessant ist hier u. a. der zweifarbige Sporn mit gelber Spitze.

 

P_ehlersiae.jpg

 

P_ehlersiae_I.jpg

 

Viel Freude mit den Bildern und viele Grüße,

Christian

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Jens Neumann

Hallo Christian,

 

jetzt musst du uns aber noch erklären warum deine P. lauenana die "echte" ist. B)

 

DSC00913.thumb.JPG.bd3d5d9827433596455d1dc5cc0c6ea7.JPG

 

 

Beste Grüße, Jens

Edited by Jens Neumann
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Oliver G.

Hallo Christian,

du hattest in einem Kommentar zu deinem Bild von P. mesophytica gesagt, dass die Art nur eine Blattform ausbildet. Das ist so nicht richtig. P. mesophytica bildet durchaus eine Winterrosette. Bei mir tut sie dies unabhängig davon, ob ich die Pflanzen feucht oder trocken kultiviere.

Die korrekte Bezeichnung der südamerikanischen Kulturybride von Andreas ist übrigens P. jarmilae x P. nahuelbutensis.  Der Name der Art leitet sich vom Nahuelbuta Gebirge ab, wo die Art vorkommt (nicht dass sich der Name der Art falsch einprägt).

Sehr schöne Bilder!

 

Gruß

Oliver

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Christian Voss

Hallo @Jens Neumann und @Oliver G.,

 

das "echte laueana" bezog sich auf die im ersten Beitrag gezeigte CP-Variante der Art, die inzwischen als P. moranensis - Variante identifiziert wurde (bzw. wurden... denn soweit ich weiß sind alle CP-Varianten von P. laueana mittlerweile P. moranensis zugeordnet).

 

Und ja, Oliver, da hast Du selbstverständlich recht. Weiß auch nicht, warum sich das mit der Blattform bei P. mesophytica eingeschlichen hat (werd's oben auch gleich korrigieren). Möglicherweise hatte ich sie einfach aufgrund ihrer Herkunft gedanklich zum tropisch homophyllen Typ gepackt. Ist mir vor ein paar Tagen aber selbst schon aufgefallen, denn meine bilden momentan auch noch eine Winterrosette. Ich hatte auch schon überlegt, dazu mal ein Thema aufzumachen,... was sich dann hiermit erledigt hätte. ;)

Ach so, hier ein Beweisfoto:

 

P_mesophytica_ElSalvador_I.jpg

 

Ja, und was das "u" in Deiner P. nahuelbutensis angeht, so war mir das Fehlen in Andreas' Beitrag auch aufgefallen, ich wollte nur nicht den Klugscheißer raushängen lassen und hab's einfach in meinem folgenden Beitrag korrekt verwendet. Du als Namensgeber darfst selbstverständlich klugscheißen... :biggrin:

 

A propos, besagter Beitrag:

Ich hatte Andreas ja gefragt, wie die Sache mit der chuquisacensis und der jarmilae ausgegangen ist, hatte da aber keine Antwort mehr bekommen.

Hast Du nähere Details dazu, warum sich schlussendlich die jarmilae durchgesetzt hat?

 

Viele Grüße,

Christian

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Elvis Velten

Hallo Christian 

 

wenn du von der echten P.laueana mal zu viele hast sich hätte noch Platz :clapping:

 

Gruß Elvis 

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Jens Neumann

Hallo Christian,

 

Danke für die Informationen. Gibt es eine Möglichkeit sich entsprechende Publikationen bezüglich der taxonomischen Zuordnungen durchzulesen? Und wo würde man nach solchen Publikationen suchen (Für die Zukunft)? Man will ja auch irgendwie auf einem gewissen Kenntnisstand sein. O.o

 

Beste Grüße, Jens

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