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Patrick S.

Freilandorchideen

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Patrick S.

Neben meinem Moorbeet habe ich mir auch ein kleines Beet mit winterharten Orchideen angelegt, anbei ein paar Bilder.

 

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Dactylorhiza majalis Hybride

 

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Cypripedium reginae

 

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Cypripedium 'Ulla Silkens'

 

Cypripedium calceolus ist leider sehr schnell abgeblüht.

 

Habt ihr denn auch Orchideen im Garten (mal von den klassischen Pogonien abgesehen)?

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Ralf G

Hallo,

in meinem kleinen Moorbeet habe ich eine Dactylorhiza Hybride die auch regelmäßig blüht.

Viele Grüße 

Ralf

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TomH

Hallo

Bei mir blüht gerade Cypripedium reginae!

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Grüsse

Tom

Edited by Toemlintom
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Mossman

Hallo!

Bin gerade dabei mir einen Niedermoor-Container für E. palustris, Dactylorhiza und evtl. C. reginae neben dem Moorbeet anzulegen. Welche Zusammensetzung haben eure Substrate? Bei mir wirds ein Mix aus Torf, Sand, Kalksplitt werden, mit Hauptbestandteil Weißtorf.

@ Patrick: worin kultivierst du C. calceolus?

 

bG Alex

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Patrick S.

Hallo Alex,

 

alle Pflanzen stehen in einer Mischung aus abgelagerter Rasenerde, Seramis, Perlite und Lavalite, sehr luftig und locker, und mit einer Drainageschicht aus gut 10 cm Seramis am Boden.

Versuchsweise hatte ich mal eine Ulla Silkens an einer relativ trockenen Stelle im Moorbeet getestet, was ihr aber nicht wirklich gefallen hat, nach Umsetzung ins neue Substrat ist sie förmlich explodiert. Mir wurde jetzt von mehreren Züchtern die oben beschriebene Mischung empfohlen, teilweise sogar fast reine Perlit / Seramis - Mischungen.

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Mossman

Dankeschön!

Ich Treff übermorgen einen Züchter, bin gespannt was der dazu meint. Vermutlich sind aber verschiedene Varianten möglich/zielführend. Ich werde dann berichten.

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partisanengärtner

Schöne Sachen gibts.

Hier im Patchworkmoorbeet.

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Mossman
Am 27.5.2018 um 19:24 schrieb Patrick S.:

Hallo Alex,

 

alle Pflanzen stehen in einer Mischung aus abgelagerter Rasenerde, Seramis, Perlite und Lavalite, sehr luftig und locker, und mit einer Drainageschicht aus gut 10 cm Seramis am Boden.

Versuchsweise hatte ich mal eine Ulla Silkens an einer relativ trockenen Stelle im Moorbeet getestet, was ihr aber nicht wirklich gefallen hat, nach Umsetzung ins neue Substrat ist sie förmlich explodiert. Mir wurde jetzt von mehreren Züchtern die oben beschriebene Mischung empfohlen, teilweise sogar fast reine Perlit / Seramis - Mischungen.

Hallo!

War gerade beim Züchter 🙂. Er hat für alle Cypripedien halbschattige Standorte im Garten empfohlen. Von der Pflanzung von C. reginae ins Niedermoor wurde mir abgeraten. Als Substrat wurde mir eine Mischung aus Walderde, Perlite, grobem Sand und Lavakies/Bims sowie Splitt (z.b. Kalksplitt) empfohlen. Prinzipiell eher „luftig“. Als Drainage wären in ca. 30 cm Tiefe einige Steine ausreichend. Ich werd dann mal ein bisschen experimentieren 😉

 

lg Alex 

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partisanengärtner

Meine ist in einem Mörtelkübel. (90 l.) mit eigenem Substrat, dieMischung ist feiner Kies ein wenig gebrochener Blähton gemischt mit viel Weißtorf, Sand und ein wenig kalkfreier Ton. Unteres Drittel ist Wasserspeicher. Der Kies ist vor allem im Untergrund wo das Wasser steht.  Also eher Richtung Niedermoor. Sie sollen aber sehr anpassungsfähig sein.

Mein Kies besteht zum größten Teil aus kalkfreiem Material, war aber mit ein wenig Kalk/Dolomitsplitt verunreinigt.

 

Meine Pflanzen wurde im dritten Jahr mal geteilt und weitergegeben. Der Empfänger ist ein sehr erfahrener Cypripedienliebhaber. Hat sie aber dennoch nach drei Jahren verloren. Sie waren bei ihm eher so wie in Deiner Empfehlung gehalten. Angefangen habe ich mit zwei Dreitriebern von einer Gärtnerei. Sollte ein weißer und ein normalfarbiger werden.

 

Ich habe bei diesem Freund einen normalfarbigen bereits blühreifen  Sämling eingetauscht der bei ihm wild aufgegangen war. Der hat sich aber im zweiten Winter verabschiedet (zweimal geblüht). Also bei Cyps muß man auch Glück haben.

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podunk

Aus aktuellem Anlass sollte die "klassische" Pogonia ophioglossoides trotzdem einmal gezeigt werden.

Die ist einfach im (Hoch-)Moorbeet zu halten, winterhart und vermehrt sich leicht über Ausläufer, meist ohne dominant zu werden.

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Calopogon tuberosus ist, wie ich finde, optimal für das Moorbeet, da sie bei wenig auffälligen Blättern viel Blüte bietet. Da sie spät austreibt, verträgt sie Spätfröste ganz gut. Diese Art lässt sich auch recht leicht aus Samen ziehen. Die Blütenstände sind etwa so hoch wie die Schläuche vieler Sarracenien, daher eine gute Kombination. Wer genau hinsieht, wird feststellen, dass die Blüten von Natur aus auf dem Kopf stehen (Pollen und Narbe unten statt oben). Die Blüte hat einen (passiven) Klappmechanismus: Der Puschel oben täuscht die Bestäuber (Nektar gibt es keinen), die mit der Lippe auf die Säule fallen und beim rausklettern die Blüte bestäuben. Heute ist bei mir die erste Blüte aufgegangen:

Calopogon_tub_5228s.jpg.7837a7b9a4eec0def791df0f8d190a3b.jpg

Platanthera blephariglottis und P.ciliaris sind auch winterhart und moorbeettauglich, aber etwas anspruchsvoller und (ohne Flaschenkultur) schwerer zu vermehren. Die werden erst Ende Juli/August wieder blühen:

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Viele Grüße

Eric 

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Mossman

Hallo!

Ich habe letztes Jahr in der Nähe meines Moorbeets und des Teichs eine Cypripedium „Bernd“ (Macranthos x Segawai) gepflanzt. Die ist vor kurzem zu meiner Freude 3-triebig wiedergekommen. Leider musste ich heute feststellen, dass 2 der 3 Triebe stark angefressen sind. Der Regen der letzten Tage hat der Schneckenpopulation ordentlich Auftrieb gegeben. An den Hostas sind sie auch schon dran.

Wie sind eure Erfahrungen bzgl. Schneckenschutz? Sind die Hybriden da anfälliger als die Naturformen (z.b. C. calceolus)?

 

viele Grüße, 

 

MM

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Harro

Wie der Mensch Orchideen liebt, so haben sie die Schnecken zum fressen gern. Egal ob Hybride oder Naturform. Wo sie dran kommen, sie fressen so lange bis nichts mehr übrig bleibt.

Bei uns im Wald stehen Hunderte C. calceoulus, nicht eine Einzige ist angeknabbert. Wenn ich nicht aufgepasst habe, waren in einer Nacht alle gerade ausgetriebene Pflanzen abgefressen. Bei mir im Beet standen früher mal viele Orchideen, ich habe es dann aufgegeben und alle Cyp. abgegeben. 

Harro

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Siroj
vor 6 Stunden schrieb Harro:

Wie der Mensch Orchideen liebt, so haben sie die Schnecken zum fressen gern. Egal ob Hybride oder Naturform. Wo sie dran kommen, sie fressen so lange bis nichts mehr übrig bleibt.

Bei uns im Wald stehen Hunderte C. calceoulus, nicht eine Einzige ist angeknabbert. Wenn ich nicht aufgepasst habe, waren in einer Nacht alle gerade ausgetriebene Pflanzen abgefressen. Bei mir im Beet standen früher mal viele Orchideen, ich habe es dann aufgegeben und alle Cyp. abgegeben. 

Harro



Traurige Geschichte. Meinem Vater geht es seit Jahren ähnlich.

Ein schöner Gedanke: 
Glühwürmer fressen Schnecken.

Tagsüber schöne Blüten, nachts fliegende Lämpchen.

Wohl Wunschdenken, da es zur Etablierung einer großen Population in allen Stadien bedarf... Aber in der Theorie wäre das wohl tatsächlich Märchenhaft.

mit freundlichen Grüßen Joris


 

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Mossman

Hmm... ja, scheint ein verbreitetes Problem zu sein. Gibt da verschiedene Ansätze. Ein Schutz rings um die Pflanzen scheint mir sinnvoller als gleich das Schneckenkorn auszupacken. Ich werd mir da was entsprechendes basteln...

 

Ps: hier noch eine sehr informative Site zum Thema Freilandorchideen:

http://www.orchideen-im-garten.de/

 

Grüße,

 

MM

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partisanengärtner

Schnecken sind nun mal dazu da Pflanzen die nicht ganz gesund sind oder den nicht optimal passenden Standort haben zu euthanasieren. Wir Gärtner, die wir alles haben wollen. kommen damit nicht so ganz zurecht.

 

Ich habe für neugepflanztes das unter die Kategorie gut passt eine einmalige Blattdüngung mit homöopathischen Dosen von Borax gute Erfahrungen gemacht. Das Blattgewebe wird dadurch deutlich gefestigt. Es scheint die negativen  Umweltbedingungen ein wenig abzumildern.

 

Glühwürmchen hatte ich schon mal in meinem früheren verwilderten Garten angesiedelt. Der lag in einem Gebiet wo eine Neubesiedelung nicht auf natürlichem Weg möglich war.

Die Mädels können nicht fliegen. Es ergab sich nach einem Jahrzehnt ein Massenbestand.

Schneckenfraß hatte ich dort trotzdem.

 

 

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Mossman

Ich teste gerade Lavagranulat auf seine Tauglichkeit. Wird rings um die Pflanzen als kleiner Wall ausgebracht. Keine Ahnung ob das was bringt. Wäre für Cyps als Substratbeimengung jedenfalls ideal...

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Mossman
Posted (edited)

Schneckenschutztestlauf die 1.

 

Mit dem Nieselregen kommen die Schleimschleicher wieder raus 🙂

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Bin gespannt, wie‘s morgen aussieht, vielleicht poste ich dann nur mehr abgefressene Stengel 😉

 

Und sehr erfreulich: im Niedermoor wagt die Epipactis sich auch endlich heraus...

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Gruß, MM

Edited by Mossman

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TomH

Letztes Jahr habe Ich eine grosse Cypripediumbestellung gemacht, welche (mit 3 Monaten Verspätung) genau dann ankam , als Ich im Urlaub war. So musste unser Nachbar die Pflanzen  einpflanzen. Als Ich 3 Wochen später nach Hause kam, war ein grosser Teil der Pflanzen abgestorben. Ende Jahres habe Ich das Beet durchgesucht und eine einzigee, verbleibende Pflanze gefunden und zu meiner C. reginae ins Niedermoor gepflanzt. Zu meinem Erfreuen trieb die unbekannte Art dieses Frühjahr aus und blüht nun. Es scheint C. pubescens zu sein.IMG_0018.thumb.JPG.922fe19451692016458a31f65296ad2e.JPG

Grüsse Tom

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Mossman

Das Lavagranulat scheint als Schutz zu funktionieren. Hätt ich das bloß etwas früher angewandt...

Ab einer bestimmten Größe der Blätter scheinen die Schnecken dann ohnehin das Interesse zu verlieren. Die jungen Triebspitzen hingegen scheinen sie zu lieben. Immerhin hat einer von 3 Trieben überlebt. Fürs nächste Jahr bin ich besser vorbereitet.

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Patrick S.

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Cypripedium calceolus, der erste Frauenschuh, der sich trotz bescheidenem Wetter heraustraut.

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partisanengärtner

Wildstandort oder Garten?

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Patrick S.
vor 24 Minuten schrieb partisanengärtner:

Wildstandort oder Garten?

 

Garten. Neben dem etwas größeren Moorbeet steht noch ein kleinerer Kasten mit diversen Orchideen, siehe auch Eingangspost.

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Ronny K.

Hallo,

die gezeigte Schnecke ist übrigens kein Schädling. Es ist ein Schwarzer Schnegel, der hauptsächlich Pilze, Algen oder abgestorbene Pflanzen frisst.

 

Grüße

Ronny

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Mossman
vor 14 Minuten schrieb Ronny K.:

Hallo,

die gezeigte Schnecke ist übrigens kein Schädling. Es ist ein Schwarzer Schnegel, der hauptsächlich Pilze, Algen oder abgestorbene Pflanzen frisst.

 

Grüße

Ronny

Stimmt. Wollte ihnen nicht unrecht tun. Ich finde deren Zeichnung sehr schön. Fressen übrigens auch Hundefutter gerne, wenn sie rankommen 😉 

Das Problem sind momentan vor allem die jungen Wegschnecken. Überwinden mittlerweile auch das Granulat 😔

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Ronny K.

Hallo,

Wegschnecken fressen auch lieber welkes Pflanzenmaterial, wenn sie denn die Möglichkeit haben. Schlimmer sind Ackerschnecken.

 

Grüße

Ronny

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