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Cedrik Sikora

Nepenthes Dünger

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Cedrik Sikora

Hallo,

 

ich habe drei Nepenthes Arten in Fensterbankkultur welche momentan etwas schlapp aussehen. Schädlinge und Wassermangel schließe ich aus. Ich habe eher den Eindruck das Nährstoffmangel herrscht. Wuchsform ist kompakter geworden und Kannen sind kleiner geworden. Hin und wieder machen die Blätter einen etwas gelblichen Eindruck.

Ich habe früher mal die Nepenthes mit etwas Wuxal gedüngt. Da aber damals immer genug Insekten in den Kannen war, fand ich das immer etwas sinnlos. Naja nun bin ich umgezogen und meine Wohnung ist zu 99% Insektenfrei. Sprich seit einem sehr langen Zeitraum fehlt die Beute.

Auf Amazon gibt sogenannten Karnivorendünger zu kaufen. Kann man sowas empfehlen?

Ich habe zwar über die Jahre viele Erfahrungen in der Kultur von Karnivoren sammeln können, aber das Thema Düngung wurde schlicht weg ignoriert. 

 

Grüße Cedrik

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Siggi_Hartmeyer

Wuxal ist prima für Nepenthes wenn es auf etwa 50% der empfohlenen Konzentration verdünnt wird, also etwa 10 ml auf einen Liter Wasser. Über sechs Wochen etwa alle 14 Tage wiederholen, dann sind Mangelerscheinungen meist beseitigt und die Pflanzen zeigen einen deutlichen Wachstumsschub. Nicht zu viel geben, das könnte die Wurzeln schädigen weil Salzreste im Substrat angereichert werden. Nach 2-3 Tagen nicht nur von unten im Anstau bewässern, sondern auch von oben mit entmin. oder Regenwasser gießen, um das Substrat gut zu spülen. Die angebotenen "Karnivorendünger" sind zumindest in einigen Fällen völlig überteuert, denn man bezahlt eigentlich nur mehr Geld für das zusätzlich im Dünger enthaltene Wasser. Die eigentlichen Bestandteile sind meist die Gleichen wie in handelsüblichen Düngern. Ausnahmen mag es geben, falls jemand die kennt, gerne bitte mit Inhaltsangaben und % posten.

 

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Cedrik Sikora
vor 4 Minuten schrieb Siggi_Hartmeyer:

Wuxal ist prima für Nepenthes wenn es auf etwa 50% der empfohlenen Konzentration verdünnt wird, also etwa 10 ml auf einen Liter Wasser. Über sechs Wochen etwa alle 14 Tage wiederholen, dann sind Mangelerscheinungen meist beseitigt und die Pflanzen zeigen einen deutlichen Wachstumsschub. Nicht zu viel geben, das könnte die Wurzeln schädigen weil Salzreste im Substrat angereichert werden. Nach 2-3 Tagen nicht nur von unten im Anstau bewässern, sondern auch von oben mit entmin. oder Regenwasser gießen, um das Substrat gut zu spülen. Die angebotenen "Karnivorendünger" sind zumindest in einigen Fällen völlig überteuert, denn man bezahlt eigentlich nur mehr Geld für das zusätzlich im Dünger enthaltene Wasser. Die eigentlichen Bestandteile sind meist die Gleichen wie in handelsüblichen Düngern. Ausnahmen mag es geben, falls jemand die kennt, gerne bitte mit Inhaltsangaben und % posten.

 

 

Na das ist doch super. Wuxal habe ich noch stehen. Soll ich das Wuxal über das Gießwasser(Regenwasser) geben oder mit Regenwasser verdünnen und besprühen?

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Christian List

Hi Cedrik,

Also ich persönlich verwende auch wuxal, verdünnt zum Regenwasser und besprühe damit meine Pflanzen, allerdings in unregelmäßigen Abständen! Eigentlich könnt ich mal wieder... 😅

LG 

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Manuel Reimansteiner
vor 39 Minuten schrieb Siggi_Hartmeyer:

Wuxal ist prima für Nepenthes wenn es auf etwa 50% der empfohlenen Konzentration verdünnt wird, also etwa 10 ml auf einen Liter Wasser. Über sechs Wochen etwa alle 14 Tage wiederholen, dann sind Mangelerscheinungen meist beseitigt und die Pflanzen zeigen einen deutlichen Wachstumsschub. Nicht zu viel geben, das könnte die Wurzeln schädigen weil Salzreste im Substrat angereichert werden. Nach 2-3 Tagen nicht nur von unten im Anstau bewässern, sondern auch von oben mit entmin. oder Regenwasser gießen, um das Substrat gut zu spülen. Die angebotenen "Karnivorendünger" sind zumindest in einigen Fällen völlig überteuert, denn man bezahlt eigentlich nur mehr Geld für das zusätzlich im Dünger enthaltene Wasser. Die eigentlichen Bestandteile sind meist die Gleichen wie in handelsüblichen Düngern. Ausnahmen mag es geben, falls jemand die kennt, gerne bitte mit Inhaltsangaben und % posten.

 

 

Hallo Siggi,

 

welchen Wuxal-Dünger meinst du? Etwa Wuxal Universal?

Ich habe gerade nachgemessen - bei einer Konzentration von 1% komme ich bei einer Ausgangssalzkonzentration von 6 µS auf 3160 µS Düngelösung. 

Da würde das Substrat aber schon ordentlich versalzen. Ich dünge wöchentlich mit rund 200 µS.

 

Viele Grüße

Manuel

 

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Siggi_Hartmeyer

Hallo Manuel, Wuxal Universaldünger beziehe ich in der Schweiz aus dem Migros und verwende das seit rund drei Jahrzehnten für unsere Neps. Allerdings dünge ich lediglich im Frühjahr 2 bis maximal 4 x im Abstand von 2-3 Wochen, danach gar nicht mehr. Die µS der Düngelsg. habe ich nicht gemessen, da mein Messgerät fest an den Ionenaustauscher für E-Wasser installiert ist. Da ich die großen Töpfe (20-40 cm Durchmesser) mit den alten Pflanzen nach der Düngeperiode von oben mit reinem E-Wasser gieße (meist 0,5-20 µS, nur am Ende der Patrone kurze Zeit auch bis rund 50 µS), hatte ich bisher keine Probleme mit Versalzung obwohl ich seit rund acht Jahren nicht mehr umgetopft habe.

Edited by Siggi_Hartmeyer
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Siggi_Hartmeyer
Zitat

Soll ich das Wuxal über das Gießwasser(Regenwasser) geben oder mit Regenwasser verdünnen und besprühen?

In den ersten Jahren habe ich lediglich besprüht (Blattdüngung), inzwischen gieße ich die Lsg. hemmungslos von oben in die Töpfe.

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Manuel Reimansteiner

Hallo Siggi,

 

okay verstehe. Bei großen Pflanzen und viel Puffer in Form von Substrat funktioniert das bestimmt.

Bei kleineren und vor allem nicht ganz fitten Pflanzen würde ich mit einer sehr schwachen Düngung beginnen.

 

Wie groß sind denn die Pflanzen, @Cedrik Sikora?

 

Viele Grüße

Manuel

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Lydia91

Hi 🙂

 

da ich mich momentan auch gerade (wieder) mit dem Thema Nepenthes-Düngung befasse (und u. a. auch auf die interessanten Kaffee-Threads gestoßen bin :-D) mal 2 Fragen an Siggi 🙂

 

vor 4 Stunden schrieb Siggi_Hartmeyer:

Wuxal ist prima für Nepenthes wenn es auf etwa 50% der empfohlenen Konzentration verdünnt wird, also etwa 10 ml auf einen Liter Wasser.

 

Du meinst 10 mL Düngerlösung auf 10 L Wasser oder? 😮

 

vor einer Stunde schrieb Siggi_Hartmeyer:

In den ersten Jahren habe ich lediglich besprüht (Blattdüngung), inzwischen gieße ich die Lsg. hemmungslos von oben in die Töpfe.

 

Und hast du dann bei der Lösung für die Blattdüngung die gleiche Konz. angesetzt oder bist damit nochmal runtergegangen?

 

Schonmal Danke und ein schönes WE euch 😃

 

VG

Lydia

 

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Cedrik Sikora
vor 1 Stunde schrieb Manuel Reimansteiner:

Hallo Siggi,

 

okay verstehe. Bei großen Pflanzen und viel Puffer in Form von Substrat funktioniert das bestimmt.

Bei kleineren und vor allem nicht ganz fitten Pflanzen würde ich mit einer sehr schwachen Düngung beginnen.

 

Wie groß sind denn die Pflanzen, @Cedrik Sikora?

 

Viele Grüße

Manuel

 

Ich werde die besprühen mit Sigis Lösung. 

Die Pflanzen sind schon größer und älter. Die Truncata hat ca. 35cm Durchmesser und die xinermis und fusca sind abgesehen von ihren Ablegern ca. 30 bis 35cm hoch.

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Andreas Wistuba
vor 6 Stunden schrieb Manuel Reimansteiner:

Hallo Siggi,

 

okay verstehe. Bei großen Pflanzen und viel Puffer in Form von Substrat funktioniert das bestimmt.

Bei kleineren und vor allem nicht ganz fitten Pflanzen würde ich mit einer sehr schwachen Düngung beginnen.

 

Wie groß sind denn die Pflanzen, @Cedrik Sikora?

 

Viele Grüße

Manuel

 

 

Hallo Manuel,

 

in einem Gewächshaus hatte ich mal einen Hänger des Dünger-Dosierers.

Die Folge: Meine Helfer hatten in einer etwa 4-Wöchigen Abwesenheit meinerseits ein 30-Liter-Fass ziemlich konzentrierter Düngerlösung auf etwa 100 Quadratmeter Stellfläche vergossen.

Als ich wiederkam war ich etwas entsetzt:

  • Wo ist die Machete?
  • Wo sind meine Heliamphoren? - Ich sehe nur riesige Sphagnum-Polster mit trichterförmigen Löchern.
  • Alle Etiketten sind grün!
  • Neueste Blätter der Nepenthes sind zu groß.

Nachdem ich für Ordnung gesorgt hatte und viel Frischkompost produziert hatte bleiben als Erkenntnisse: 

  • Fast nichts verloren => Nepenthes und Heliamphora sind ganz hart im Nehmen!
  • Sphagnum LIEBT Dünger - auch wenn jeder das Gegenteil behauptet!
  • Etiketten können total veralgen.
  • Mein Gewächshaus ist zu klein 😉

Grüße

Andreas

Edited by Andreas Wistuba
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Cedrik Sikora

Nabend,

 

erstmal vielen Dank für die ganzen hilfreichen Beiträge.

Ich habe heute begonnen meine Neps mit Wuxal Universaldünger zu düngen. Ich besprüche die Pflanzen einfach nur.

 

Ich bin eben noch auf den lesenswerten Beitrag von Wistuba gestoßen unter dem Forum lesenswerte Beiträge wo er das ganze sehr gut erklärt und aufklärt. Leider aber ohne konkrete Produktempfehlung.

 

Grüße Cedrik 

 

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Siggi_Hartmeyer

ACHTUNG: Mir ist oben ein gewaltiger Faktor-10-Fauxpas unterlaufen und ich werde das in den obigen Beiträgen sicherheitshalber noch korrigieren. Sorry dafür!!

 

Ich habe geschrieben 10 ml Wuxal auf einen Liter, das ist falsch! Ich meinte 10 ml auf einen 10 Liter Kanister (die ich hier für das E-Wasser verwende). Ich bitte um Entschuldigung dafür! Also bitte beachten: Meine Empfehlung lautet 10 ml auf 10 Liter Wasser, resp. 1 ml auf einen Liter. Hier ist es offensichtlich zu heiß derzeit! Prima, dass Manuel und Andreas aufgepasst haben!

 

Wie auf dem Foto zu sehen, sind unsere Pflanzen überwiegend recht alt, haben meterlange Ranken und stehen in 20-40 cm Töpfen. Wichtig ist, wie oben beschrieben, dass die Töpfe zwischen den Düngergaben gut von oben gegossen werden, um das Substrat durchzuspülen. Die in höheren Konzentrationen enthaltenen Kalium- und Phosphatsalze sind ja wasserlöslich. Bei kleinen Pflanzen ist die Blattdüngung immer der sichere Weg und verhindert ein schnelles Veralgen der Töpfe. Es gilt ganz einfach immer die Augen offen zuhalten. Wie Andreas richtig anmerkt, sieht man das Resultat zu hoher Konzentrationen sehr schnell an blühenden Algen im Untersetzer und wucherndem Moos in den Töpfen. Wenn das eintritt, unbedingt gut von oben mit reichlich Wasser spülen und die Düngungen aussetzen. Meinen Beitrag bitte nicht dahingehend missverstehen, dass viel Dünger auch bei Karnivoren viel hilft. Ein Schießen der Pflanzen ist unerwünscht, denn gesünder werden die auf nährstoffarme Böden adaptierten Gewächse dadurch nicht.

 

Ursprünglich war hier davon die Rede, dass Pflanzen etwas schlapp wirken was möglicherweise auf Nährstoffmangel zurückzuführen sei. Da empfehle ich die Düngung (1 ml / Liter) im Abstand von 2-3 Wochen. Aber nochmal: Sobald sich Folgen einer Überdüngung durch wucherndes Moos, Algen und schießende Pflanzen zeigen, das Substrat unbedingt mit reinem Wasser gut durchspülen und über einen längeren Zeitraum nicht mehr düngen. Wer seine Pflanzen beobachtet, wird sehr schnell selber herausfinden, wieviel Dünger sie vertragen und wann es zuviel wird. Meine kleinen Nepenthes dünge ich nur in Ausnahmen, wenn überhaupt. Aber nicht weil ich Angst vor Überdüngung habe, sondern weil ich froh bin, wenn die aus Platzgründen langsamer wachsen. Denen reichen die selbstgefangenen Asseln, Fliegen und anfangs Springschwänze voll und ganz.

 

Gewächshaus_Totale_271016_1.jpg

Edited by Siggi_Hartmeyer
Typo
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Cedrik Sikora
vor 3 Stunden schrieb Siggi_Hartmeyer:

ACHTUNG: Mir ist oben ein gewaltiger Faktor-10-Fauxpas unterlaufen und ich werde das in den obigen Beiträgen sicherheitshalber noch korrigieren. Sorry dafür!!

 

Ich habe geschrieben 10 ml Wuxal auf einen Liter, das ist falsch! Ich meinte 10 ml auf einen 10 Liter Kanister (die ich hier für das E-Wasser verwende). Ich bitte um Entschuldigung dafür! Also bitte beachten: Meine Empfehlung lautet 10 ml auf 10 Liter Wasser, resp. 1 ml auf einen Liter. Hier ist es offensichtlich zu heiß derzeit! Prima, dass Manuel und Andreas aufgepasst haben!

 

Wie auf dem Foto zu sehen, sind unsere Pflanzen überwiegend recht alt, haben meterlange Ranken und stehen in 20-40 cm Töpfen. Wichtig ist, wie oben beschrieben, dass die Töpfe zwischen den Düngergaben gut von oben gegossen werden, um das Substrat durchzuspülen. Die in höheren Konzentrationen enthaltenen Kalium- und Phosphatsalze sind ja wasserlöslich. Bei kleinen Pflanzen ist die Blattdüngung immer der sichere Weg und verhindert ein schnelles Veralgen der Töpfe. Es gilt ganz einfach immer die Augen offen zuhalten. Wie Andreas richtig anmerkt, sieht man das Resultat zu hoher Konzentrationen sehr schnell an blühenden Algen im Untersetzer und wucherndem Moos in den Töpfen. Wenn das eintritt, unbedingt gut von oben mit reichlich Wasser spülen und die Düngungen aussetzen. Meinen Beitrag bitte nicht dahingehend missverstehen, dass viel Dünger auch bei Karnivoren viel hilft. Ein Schießen der Pflanzen ist unerwünscht, denn gesünder werden die auf nährstoffarme Böden adaptierten Gewächse dadurch nicht.

 

Ursprünglich war hier davon die Rede, dass Pflanzen etwas schlapp wirken was möglicherweise auf Nährstoffmangel zurückzuführen sei. Da empfehle ich die Düngung (1 ml / Liter) im Abstand von 2-3 Wochen. Aber nochmal: Sobald sich Folgen einer Überdüngung durch wucherndes Moos, Algen und schießende Pflanzen zeigen, das Substrat unbedingt mit reinem Wasser gut durchspülen und über einen längeren Zeitraum nicht mehr düngen. Wer seine Pflanzen beobachtet, wird sehr schnell selber herausfinden, wieviel Dünger sie vertragen und wann es zuviel wird. Meine kleinen Nepenthes dünge ich nur in Ausnahmen, wenn überhaupt. Aber nicht weil ich Angst vor Überdüngung habe, sondern weil ich froh bin, wenn die aus Platzgründen langsamer wachsen. Denen reichen die selbstgefangenen Asseln, Fliegen und anfangs Springschwänze voll und ganz.

 

Gewächshaus_Totale_271016_1.jpg

 

Ja dein Missgeschick mit den Mengen ist mir auch aufgefallen und ich habe auch 1ml genommen:)

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Ben

Mal noch eine ganz andere Idee. Ein Freund von mir hat gute Erfahrung damit gemacht ein bisschen Babyfischfutter in die Kannen zu geben. Und kurz drauf hat die Pflanze geblüht. Kann zwar auch Zufall gewesen sein, aber wie bei allem gilt: Probieren geht über studieren!

Grüße an alle 

Ben

Edited by Ben

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Lydia91
vor 23 Stunden schrieb Cedrik Sikora:

Ich habe heute begonnen meine Neps mit Wuxal Universaldünger zu düngen. Ich besprüche die Pflanzen einfach nur.

 

Hi Cedrik,

 

möchte dich kurz fragen, ob du nun mit der 1 mL Wuxal auf 1 L Wasser-Lösung gesprüht hast?

Würde das auch mal versuchen, aber scheint mir evtl. noch etwas zu hoch konzentriert für eine Blattdüngung (bin wohl nur wieder zu Übervorsichtig :P)...weiß jetzt nicht, ob Siggis schweigen auf meine Nachfrage deswegen nun Zustimmung bedeutet, oder ob er bisher nur noch nicht zum antworten kam 😄

 

VG

Lydia

 

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Beautytube
vor 16 Minuten schrieb Ben:

Ein Freund von mir hat gute Erfahrung damit gemacht ein bisschen Babyfischfutter in die Kannen zu geben. Und kurz drauf hat die Pflanze geblüht.

Komisch meine hat Schuppen bekommen????

🙂  🙂  🙂 

 

... es gibt hier einige Fischfutterbeiträge im Forum,

 

BT.

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Siggi_Hartmeyer
Zitat

weiß jetzt nicht, ob Siggis schweigen auf meine Nachfrage deswegen nun Zustimmung bedeutet,

 

Ich schweige nicht, sondern habe das oben beantwortet: Ja, 1ml pro Liter auch für Blattdüngung, wie auf den alten Wuxalflaschen empfohlen.

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Thomas G

Hallo, 

 

ich verwende auch Wuxal; funktioniert super. Ich gebe das Zeug (etwa 3 ml /5L) in mein Gloria Gieß-Sprüh Gerät und dann bekommen die Pflanzen so lange Dünger, bis die Gloria leer ist. Dann 2-3 Füllungen ohne Dünger. Ich gebe noch MgSO4 dazu (etwa 1 TL auf 5 L Wasser - bin zu faul zum rechnen 🙂 ); Wuxal hat kein Magnesium drin, das die Pflanzen aber ganz gerne haben. 

 

Gruß

Thomas. 

 

 

 

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Thomas G

Ich sag mal so, meins kommt nicht aus dem Handel 🙂

Aber das oben aus deinem Link sollte problemlos funktionieren. 

 

Gruß

Thomas. 

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Rene S

Finde ich interessant dass hier niemand über Maxsea oder Osmocote redet. Maxsea ( Blattdüngung ) Osmocote ( die gelben , in die Kannen schmeißen ) 

 

Vlg Rene

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Thomas G

Osmocote habe ich auch mit gutem Erfolg eingesetzt und nehme es jetzt immer noch als Startdüngung beim Umtopfen.

Bei regelmäßiger Anwendung muss man nur Buch führen, wann man die Kugeln das letzte Mal verwendet hat 🙂
Da ist Flüssigdünger bequemer in der Handhabung. 

 

Gruß

Thomas. 

 

 

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Uwe Mittrach

... puh - eine interessante Diskussion, die leider wenig zielführend ist.

 

Einige Argumente erinnern mich an die Zeit, als ich vor 40 Jahren mit der Orchideenkultur angefangen habe - obwohl es zu der Zeit noch keine Pflanzenforen gab.

 

In den letzten 40 Jahren hat sich aber in der Kultur von Orchideen eine Menge getan. Heute sind ein großer Teil der großblütigen Orchideen Dank der inVitro Kultur fast durchgängig zu fairen Preis erhältlich. Das ist auch nur möglich geworden, weil man sich mit dem Thema Düngung intensiv auseinander gesetzt hat: Eine Pflanzenproduktion und auch das Pflegen der Orchideen im Hobbybereich ist ohne Düngung schwer vorstellbar.

 

Anders sieht es in der Fleischi-Szene aus, wo eine durchgängige Düngung mit Mineralsalzen verpönt scheint. Vergleicht man das wieder mit der Orchideenwelt, gibt das den Stand von vor 100 Jahren wieder...

Beim überschlägigen Blättern hier im Forum, habe ich nur wenige Beiträge aus dem Jahre 2015 zum Thema Düngung von Nepenthes gefunden

 

Ich kultiviere in meinem Gewächshaus überwiegend Paphiopedilien (tropische Frauenschuhe), die am Naturstandort häufig mit Nepenthes zusammen gefunden werden - die Kulturbedingungen dürften daher ähnlich sein. Ich pflege nur wenige Nepenthes, die ordentlich wachsen aber nur vereinzelt Kannen bilden...

 

In den Gartenzentren sieht man regelmäßig Nepenthes (Hybriden), an denen man vor lauter Kannen kaum Blätter sieht. Nur mit Regenwasser können solche Pflanzen nicht produziert worden sein. Ich hatte hier im Forum auf Lösungen dafür gehofft....hm. Die Themen Luftfeuchtigkeit und Beleuchtung dürften im Gewächshaus erfüllt sein...

 

Edited by Uwe Mittrach

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Lavicola

@Uwe Mittrach

Sorry, aber dann hast du nicht richtig gesucht, es gibt zur Düngung einige und auch relativ neue Themen/Beiträge, auch Andreas Wistuba hatte mal einen informativen Thread darüber erstellt.

 

Ich dünge übrigens auch schon seit ein paar Jahren meine Nepenthes, früher mit Maxsea und seit letztem Jahr mit Hakaphos soft Elite (jedes Monat, ca. 500ppm). Es gibt auch einige, die werfen ab und an einfach nur eine osmocote Kugel in die Kannen.

Das früher das Düngen wohl sehr verpönt war, da gebe ich dir recht, aber ich würde behaupten, dass heutzutage fast jeder seine Nepenthes düngt.

 

 

Edited by Lavicola
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Uwe Mittrach

Hm,

 

der ausführliche Beitrag von Andreas Wistuba ist aus dem Jahre 2015....

 

@Lavicola: jeden Monat ca. 500 ppm = ca. 1000 µS = knapp 1 g / Liter Gießwasser?

 

Sorry - dieses Thema passt eigentlich nicht zu der Überschrift 😎

Edited by Uwe Mittrach

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