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Kagura

Kultur auf der Fensterbank - Anfängerfragen

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Kagura

Guten Abend allerseits,

 

endlich habe ich die Zeit auch die bereits in der Vorstellung angedeuteten Fragen und einige dazugehörige Bilder zu posten. Für die restlichen Bilder werde ich wohl zukünftig in der entsprechenden Rubrik ein eigenes Thema eröffnen. So sieht die Fensterbank am Südfenster bei mir aktuell aus (normal steht Wasser in den Untersetzern):

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Von links: Drosera binata x dichotoma, Drosera aliciae, Drosera scorpioides, Drosera capensis, Sarracenia leucophylla Hybride 1 & 2, Sarracenia purpurea Hybride. Rechts unschwer zu erkennen natürlich mehrere VFFs. Die ersten drei stammen aus Online-Shops, der Rest aus verschiedenen Baumärkten. Gegossen werden sie entweder mit Regenwasser (wenn es mal regnet) oder mit Wasser aus dem kleinen Bach nebenan (nicht optimal, bisher scheint es aber nichts auszumachen). Sonne gibt es von morgens bis ca. 16 Uhr. Wenn ich zu Hause bin und das Wetter sonnig, bringe ich sie danach hinters Haus, dann gibt es nochmal bis Sonnenuntergang Licht. Dann wieder zurück und das Spiel beginnt von neu. 😀

 

Bislang scheint es allen dort ziemlich gut zu gehen, wachsen fleißig oder treiben Blüten aus. Da ich nicht besonders rücksichtsvoll mit ihnen umgegangen bin, sieht man zum Teil bis heute noch einige sonnenbedingte Schäden. Speziell bei der aliciae sah es zwischendurch ziemlich übel aus, aber wie die anderen hier sieht sie nun auch wieder gesund und schön gefärbt aus.

Meine Fragen hier lauten:

1. Können alle zusammen in einem kühlen ungeheizten Raum im Treppenhaus unter denselben Bedingungen überwintern? Oder macht es bei manchen Pflanzen mehr Sinn diese wärmer zu halten?

2. Welche Pflanzen könnten von den Kulturbedingungen noch dazupassen? Nur so gefragt und natürlich nicht wegen möglicher Hintergedanken ...

3. Bei den beiden Droseras in den großen Töpfen scheint das Substrat zu schimmeln, falls ich mich nicht irre:

Forum2.jpg.d1da6fb326a540c9548428218cbc109d.jpg

Muss ich mir Gedanken machen und etwas dagegen unternehmen? Wenn ja was? Droseras selbst sind nicht betroffen und das ist frisches Substrat, wurden erst vor einigen Wochen umgetopft.

 

Das wärs zu meinen Favoriten. Da ich jedoch im Sammelfieber gewesen bin , habe ich noch meine "Sorgenkinder" am Ostfenster vorzustellen. Zwei Nepenthes Hybriden verschiedener Herkunft sowie eine Pinguicula, keine Ahnung was für eine. Meiner Meinung nach sollten sie nicht fehlen, aber naja ...

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Diese drei haben am schwersten unter mir gelitten, zunächst standen sie sogar bei den anderen am Südfenster. Da bemerkte ich meinen Fehler und siedelte sie zunächst an ein West- und schließlich an das Ostfenster um, da ihnen scheinbar selbst dort zu sonnig war. Nun bekommen sie nur noch zwei bis drei Stunden halbwegs direkte Sonne vormittags ab und zeigen nicht mehr derartige Verbrennungen wie zuvor.

 

1. Wegen dem Gießen blicke ich nicht genau durch, einerseits sollen sie nicht wie die anderen im steten Anstau stehen wegen Staunässe, aber trocken sollen sie auch nicht stehen, oder doch? Besprühen der Nepenthes ja oder nein?

2. Ist diese Konstellation der drei überhaupt eine gute Idee? Oder sollte die Pingu am besten nochmal woanders hin?

3. Im Winter wollte ich die Nepenthes im Bad unterbringen, darf die Pingu mit? Oder soll sie zu den anderen? Oder ganz extra?

4. Die Pingu ist sowieso das Sorgenkind überhaupt im Vergleich mit allen anderen. Gekauft sah sie so aus:ping1.jpg.b6c33a9be2d1880e353d4ee2eff40b16.jpg

 

Mit beginnenden Verbrennungen hat sie zwei Rosetten gebildet ....

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Pikiert und umgetopft sieht es seit da an so aus ...

Pingu3.JPG.154dcdeccedeb622c69e28ea702386cd.JPG

Dabei dachte ich, dass Fettkräuter einfach in der Haltung wären, aber scheinbar nicht in meiner Haltung. 😕

 

Rückmeldungen, Tipps, Ratschläge oder auch Kritik, immer her damit. Bin für alles dankbar. 😁

 

Mit lieben Grüßen,

Sarah

 

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Mercatz
Geschrieben (bearbeitet)

Servus Sarah,

 

bin selbst Anfänger und stehe mit dir vermutlich auf einem Level vom Wissenstand her. 😉

 

Ich habe meine Pflanzen anfangs auch täglich von Licht zu Licht getragen und zurück. Mir wurde gesagt, dass das Herumtragen wohl eher stressig für die Pflanzen ist und ich habe tatsächlich den Eindruck, dass sie besser gedeihen, seit ich sie an einem Platz (Südfenster) belasse. 

 

Das mit dem Bachwasser würde ich wohl bleiben lassen, wenn man bedenkt, was da durch die Landwirtschaft vermutlich alles an Dünger ins Wasser gelangt...

 

Auf jeden Fall dir viel Spaß und Erfolg noch! Das macht schon echt verdammt schnell süchtig. 😄

 

Wow, mein erster Ratschlag hier! Jetzt bin ich Profi! 😂

 

Ach ja, zu der Frage, was zu der Sammlung noch passen könnte: Hab meine Sammlung noch um Anfänger-Klassiker wie Drosera spatulata, D. nidiformis oder D. oblanceolata erweitert. Die stehen bei meiner D. capensis und sehen bislang sehr glücklich aus. Da kann man wohl auch nicht viel falsch machen. 

 

Grüße

Stefan

bearbeitet von Mercatz

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Jashi

zum Fettkraut sag ich mal nix. Da ich es fertig bringe, generell jedes Fettkraut zu killen, das ich in die Finger bekomme, halte ich mich hier zurück 😁

Deine Nepenthes werden sich am Westfenster sicherlich am wohlsten fühlen. Sie werden sich aber ebenso auch mit dem Ostfenster arrangieren können. Du solltest Dich nur für eins entscheiden und ihnen Zeit geben, sich dann dort auch an die Bedingungen anzupassen. Die meisten Nepenthes können häufige Standortwechsel gar nicht gut leiden. 

Besprühen kannst Du, wenn Du willst. Für die Luftfeuchtigkeit macht das allerdings eher wenig unterschied. Da vielleicht lieber eine große Schale mit Wasser und die Pflanzen leicht erhöht drauf stellen, dass die nicht direkt im Wasser drin stehen. Das hilft  jetzt im Sommer, aber auch im Winter gegen zu viel Heizungsluft.

Gießen am besten von oben, so dass überschüssiges Wasser ablaufen kann.. 

Das Substrat der Nepenthes sollte nie komplett austrocknen. 

Eine Überwinterung im Bad, macht keinen Sinn, wenn sie doch sowieso auch im Sommer am Fenster stehen. Warum lässt Du sie dann nicht einfach da wo sie sind?

 

Die Sarracenia und VFF brauchst Du nicht dem Sonnenlicht hinterherzutragen. 😉 Was hast Du vor, wenn es hier mal paar Wochen lang wieder regnet? *g*

 

 

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Kagura
Geschrieben (bearbeitet)

Das ging ja einmal flott, danke dafür! 😀

 

@ Stefan: Wenn es stimmt ist es irgendwie tröstlich zu wissen, dass man nicht alleine unter Experten ist. Beim Durchstöbern der Themen wird man meist nur sprachlos und kommt sich selbst irgendwie so klein und unwissend vor. Nichts desto trotz mag ich meine kleine Sammlung und würde sie niemals tauschen. ❤️

Danke für die Tipps, werde sie für (natürlich später) im Hinterkopf behalten. So schnell kann es vom Anfänger zum Profi gehen, freut mich, dass ich dir dabei helfen konnte. 😂

 

@ Jashi: Bislang habe ich es fertig gebracht, irgendwie alles zu killen, also ... *pfeif*

Die Nepenthes wurden im Gegensatz zu den anderen nicht umhergetragen, wechselten bislang nur einmal den Standort. Mit der Luftfeuchtigkeit mache ich es so, dass die in einer Plastikbox auf umgedrehten Untertellern stehen und unten eben immer ein wenig Wasser steht, aber die Untertöpfe nicht erreicht. Auf dem Bild oben die braunen bzw. bei der Pingu der feine Unterteller mit Goldrand.
D.h. ich kann ruhig gießen, solange das Wasser abläuft? Das würde mir einiges Kopfzerbrechen ersparen, ob ich nun genug gegossen habe oder sie mir vertrocknen oder ertrinken.

Die stehen bislang außen auf der Fensterbank, d.h. im Winter würden sie mir wohl dort erfrieren. 😉 Auf der anderen Seite des Fensters wäre es natürlich auch möglich, dachte nur eben dass es im Bad wegen der Luftfeuchte im Winter besser wäre als im (dann) beheizten Schlafzimmer, wo sie nun (außen) stehen.

 

Was das Umhertragen anbelangt, eigentlich weiß ich das ja auch und sollte es unterlassen. Es kam mir nur immer so 'verschwendet' vor, wenn ab 16 Uhr keine Sonne mehr auf sie scheint und wollte ihnen was Gutes tun und hinter dem Haus... Wenn das Wetter schlecht war, hab ich sie natürlich stehen lassen. Zukünftig lass ich sie einfach stehen und verkneife mir das ungerechtfertigte schlechte Gewissen. *seufz*

bearbeitet von Kagura
Deutsche Sprache schwere Sprache :)

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Mercatz
Geschrieben (bearbeitet)

Ja, du bist nicht der einzige Anfänger hier. 😄

Bin jetzt ungefähr drei Monate dabei, hab anfangs viel falsch (Sonnenbrand und falsche Kombinationen von Pflanzen) und unnütz (Herumschleppen) gemacht und jetzt pendelt sich alles ein und die Erfolge kommen langsam sichtbar. Hab meinen Schwerpunkt jetzt aber auch auf Drosera gelegt. Dieses Forum hier ist schon verdammt hilfreich und man findet echt zu jeder einen plagenden Frage auch irgendwo eine Antwort. 

 

Im Winter wird sicher einiges scheitern und auch einiges klappen. Aus Fehlern lernt man und beim nächsten Mal macht man es eben besser. 😉

 

Deine Nepenthes ist ja auch nur eine Standard-Baumarkt-Hybride. 

Hab so eine auch daheim und sie auch dank Ahnungslosigkeit der prallen Sonne am offenen Fenster ausgesetzt. Da war dann ein Blatt gleich ziemlich verbrannt. 

Mittlerweile ist sie ähnlich aufgestellt wie wohl bei Jashi. Auf einem Sockel in einer Wasserwanne, wobei letztere wohl auch egal ist und kaum einen Effekt hat, so wie ich gelesen habe. Meine steht jetzt hinter einem doppelt verglasten Südfenster, kriegt also Licht, aber durch die Fenster deutlich abgeschwächt. Seitdem wächst die wie nichts und bildet jede Woche eine neue Kanne aus, wobei eine größer und röter wird als die vorherige. Ca. zweimal am Tag sprüh ich Wasser direkt auf das oben aufliegende Sphagnum im Topf. Mehr so nach Gefühl, also nicht bis es unten raustropft. Und offenbar reicht das auch. 

Hat aber mehrere Wochen gedauert und sämtliche Kannen, die beim Kauf dran waren, sind mittlerweile vertrocknet und weg. Und dennoch sieht die Nepenthes besser aus denn je. Man muss hier einfach Geduld haben. Es dauert. Aber wenn sie dann startet, dann so richtig. 

bearbeitet von Mercatz

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Kagura
Geschrieben (bearbeitet)

Wie mir gerade beim Durchlesen anderer Themen aufgefallen ist, habe ich wohl einen missverständlichen Titel gewählt. Fensterbank heißt bei mir im Gegensatz zu anderen eher Freilufthaltung, weil Fensterbank ... (dr)außen ... 😅 Wollen wir mal nicht so kleinlich sein!

 

Das stimmt, außerdem macht es einfach nur Spaß, sich durch alte Themen zu wühlen und die ganzen Diskussionen mitzuverfolgen. Und wenn das nicht genug ist, einfach Bilder bewundern und Anregungen sammeln. So manche Frage ist deswegen bereits beantwortet gewesen und musste hier nicht noch einmal gestellt werden. Natürlich wird wohl einiges scheitern, ich hoffe aber nicht ausschließlich aufgrund meiner Unwissenheit, die durch einfaches Fragen beseitigt wäre. Deswegen hoffe ich noch auf Antworten bezüglich der Winterruhe-Fragen und der Pingu, obwohl ich jetzt erstmal abwarte. Solange sie noch grün ist, lebt die Hoffnung!

 

Das klingt ja vielversprechend bei dir, ich persönlich möchte die Pflanzen jetzt ein wenig frische Luft schnuppern lassen und deswegen stehen die draußen. Bislang scheint es allen (jaja, der Pingu nicht *grummel*) gut zu bekommen. Denn wie ich heute beim Näheranschauen (vertrocknete Kannen entfernen) feststellen konnte, haben mir beide Nepenthes den Sonnenbrand verziehen. 😌

 

                                                 DSCN0166.JPG.99dd304d4b9703de20b5d7882eaa342e.JPGDSCN0162.JPG.c0196902318a343ecf934c7a016b3d4e.JPG

 

Beide bilden neue Kannen aus! Bei der kleineren Pflanze habe ich bisher noch nie ihre tatsächlichen Kannen gesehen, da sie bereits im Baumarkt mitgenommen gewirkt hat. Bei der anderen war das anders, die kam direkt online mit einer schicken großen Kanne, bei der man Lust auf mehr bekommt. Tatsächlich ist sie mir sogar nicht vertrocknet und ist noch immer als einzige da.

                                                                  DSCN0164.JPG.a4eb1f45150024b9f03f2e4c3d8da7e0.JPG

 

Auf die neuen bin ich schon ganz gespannt, immerhin wären das dann die ersten Kannen 'bei mir'.

 

Liebe Grüße,

Sarah

bearbeitet von Kagura

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Mercatz

Was die Überwinterung deiner Pflanzen betrifft, ist der unbeheizte Raum im Treppenhaus perfekt geeignet, solange sie dort auch noch Licht erhalten. Ich glaube Temperaturen zwischen 5 und 15 Grad sind da wohl am optimalsten. 

Deine Sarracenia purpurea ist grundsätzlich voll winterhart und könnte draußen bleiben, jedoch vermute ich, dass ihr der kleine Topf zu schaffen machen dürfte, da dieser zu schnell durchfriert und sie das dann nicht überlebt, womit sie drinnen auch besser aufgehoben wäre. Aber das sollen dir die Freiland- bzw. Sarracenia-Experten am besten beantworten. 😉

 

Und schau her, ich sag ja, bei der Nepenthes braucht man nur etwas Geduld! Gratuliere hierzu! 

 

Grüße

Stefan

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DorianGray1980

Hallo,

 

also zur Überwinterung der Sarracenias kann ich soviel sagen, dass ich meine seit etlichen Jahren in meinem unbeheizten Partyraum überwintere, welcher lediglich ein Nordfenster hat.

Also sonderlich viel Licht bekommen sie da wirklich nicht und die Temperatur liegt dort im Winter immer so knapp über 0 Grad. Ich hatte es aber auch schon mal, das es durchaus kälter war und die Subtratoberflächen zumindest angefroren waren.

Demzufolge sollte eigentlich ein unbeheiztes Treppenhaus sehr gut funktionieren solange zumindest etwas Licht herein kommt.

Nur eben im Winter etwas weniger gießen wegen der Schimmelgefahr.

 

Viele Grüße

Christian

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Jens Neumann
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo Sarah,

 

Deine Pinguicula sehen ganz gut aus. Das Substrat würde ich austauschen, der Torfanteil ist zu hoch, da hast du öfter die Gefahr von Fäule und auch von Pilzbefall, ein mineralisches Substrat wäre besser. Zur Bewässerung kannst du sie ruhig "im leichten Anstau" halten, sprich etwas Wasser in den Untersetzer wenn der Untersetzter trocken ist etwas Wasser nach. Dauerhafter Anstau funktioniert nur bei wenigen Arten auf Dauer. Alternativ kannst du auch von oben gießen, dann gieße allerdings nicht direkt auf die Pflanze, wenn diese nicht komplett abtrocknen kann hast du eventuell Fäule. Wenn das Substrat noch leicht feucht ist, kannst du nachgießen. Wegen dem Überwintern, stelle sie an ein helles Fenster, nicht direkt über einer Heizung.

 

Was den Schimmel bei deinen Drosera capensis angeht: Dadurch, dass du deine Pflanzen sehr tief getopft hast bildet sich aufgrund der geringen Luftbewegung ein Mikroklima (Feuchtigkeit, Windgeschützt, Keine direkte Sonneneinstrahlung) die das Wachstum von Substratschimmel fördert, kenne das von meinen auch, wenn du die Pflanzen höher topfst sollte sich das Problem lösen. 

 

Beste Grüße, Jens

bearbeitet von Jens Neumann

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Kagura

Hallo und danke einmal an alle 🙂

 

@ Stefan: Genau das waren auch meine Überlegungen, da hoffe ich einmal, dass sie sich auch bewahrheiten und ich nicht im Frühling am Ende vor einem großen Friedhof stehe.

 

@ Christian: Bei mir wäre das auch ein Nordfenster, aber so dunkel scheint es dort nie zu sein. Wie es sich mit der Temperatur verhält, werde ich diesen Winter sehen, notfalls hätte ich da aber sogar einen Ausweichplatz, falls es dort wider Erwarten zu warm sein sollte. Weniger Gießen stand dabei auf dem Plan.

 

@ Jens: Findest du? Im Gegensatz zum Einzug finde ich persönlich ihre Entwicklung fürchterlich. Wegen dem Substrat werde ich mir auf Dauer wohl allgemein etwas überlegen müssen, da sie aber erst vor einigen Wochen getopft wurde, lass ich das erst einmal sein und sehe erstmal, ob ihr der neue Standortwechsel (von den Nepenthes vom Ostfenster auf den Küchentisch mit Südfenster) zusagt bzw. sie sich umgewöhnt hat. Mit dem Gießen probier ich es momentan noch von oben, scheint mir momentan am Sinnvollsten.

Helles Fenster, aber im Gegensatz zum Rest benötigst sie keine Temperaturabsenkung?

Mikroklima, das klingt mehr als einleuchtend. Manchmal ist die Lösung doch so nahe ... Zu meiner Verteidigung, das Substrat ist etwas abgesunken, sah beim Umtopfen noch anders aus. Aber dann weiß ich ja, was ich die Tage tun muss. Zum Glück habe ich damals mehr als genug Karnivorenerde bestellt.

 

Mit lieben Grüßen,
Sarah

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Jens Neumann

Hallo Sarah,

 

Nein, eine Temperaturabsenkung ist für deine Pinguicula nicht notwendig. Für deine Nepenthes ist das auch nicht unbedingt notwendig. Du hast da recht "anspruchslose" (Lydia und Jashi mögen mich jetzt nicht steinigen 😝) Nepenthes-Hybriden, die an ein breites Temperaturspektrum angepasst sind. Solltest du später ein Interesse für Hochlandarten entwickeln wird das erst relevant. 

 

Beste Grüße, Jens

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Jashi

Ich würde dich nie steinigen. Gibt ja sonst nicht so viele, die so fantastische Ping-Fotos zeigen (und die meinen Pings zur Seite stehen, wenn ich dabei bin, sie mal wieder

zu Tode zu kultivieren)  😁 😝 Außerdem finde ich die Formulierung  "Nepenthes, die an ein breites Temperaturspektrum angepasst sind" fantastisch. 

Etwa. 1 Milliarde mal besser als: "Du hast ja nur eine Baumarkt-Hybride ".   

Und relativ anspruchslos sind sie ja nun mal -  zum Glück 😀 Schätze, manch einer hätte schon längst aufgegeben,  wenn's nur  den Einstieg über anspruchsvolle Hoch-  oder Tiefländer gäbe. 

 

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Mercatz

Halt halt! Falls das „nur eine Baumarkt-Hybride“ auf meine Aussage bezogen war, möchte ich mich gerne erklären. 😅

Das „nur“ war darauf bezogen, dass es hierfür zum Glück kein wissenschaftlich-botanisches Handbuch braucht inkl. Terrarium mit Hightech-Beleuchtung und Tag-Nacht-Temperatur-Absenkung. 

Die Pflanze hab ich wie gesagt selbst daheim und doktore echt viel an ihr rum und stecke viel Liebe in die Pflanze. Damit wollte ich nicht die Pflanze abwerten, sondern lediglich zum Ausdruck bringen, dass man sie mit relativ bescheidenen Mitteln halten kann, sie zum Glück Fehler verzeiht, aber man trotzdem viel Freude an ihr haben kann. 

Ich möchte mich hiermit ausdrücklich bei allen Haltern für meine misslungene Wortwahl entschuldigen!

So, hoffentlich konnte ich das jetzt wieder geradebiegen. 😉

 

Grüße

Stefan

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Jashi

Hi Stefan, meine Aussage war gar nicht auf einen speziellen Kommentar von Dir oder sonst jemanden im besonderen gerichtet. 

Ich finde allgemein nur, dass die Baumarkthybriden viel zu wenig Wertschätzung erfahren.. bzw. ich fände es schade, wenn hier der Eindruck entsteht, unter perfekt kultivierter

N. hamata braucht man eigentlich keine Bilder posten... nach dem Motto  Bilder von "anspruchslosen "nur"  Baumarkthybriden" sind ja ganz nett aber wer ernst genommen und beachtet werden will,  der sollte besser Fotos von "richtigen" Nepenthes posten. 

 

Dabei ist mit den Baumarkt-Hybriden - abgesehen davon, dass es Kulturhybriden sind - doch gar nichts falsch. Sie sind einfach nur - für Nepenthes - sehr Tolerant und an einen breiten Temperaturbereich angepasst. 😃 

 

Und so ganz nebenbei erwähnt, ist bei mir schon die eine oder andere, dieser  völlig "anspruchslosen"  Baumarktpflanzen Kapeister gegangen. 

Vor allem mit N. x hookeriana und N 'Bloody Mary' habe ich so meine liebe Not. 

 

 

 

 

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Kagura

Guten Abend,

 

dann melde ich mich auch einmal wieder zu Wort. 😉

Was die Baumarkthybriden anbelangt, wahrscheinlich bin ich dafür zu neu in diesen Kreisen, um das genau nachzuvollziehen. Persönlich kann ich nur sagen, dass ich dankbar dafür bin, dass meine Pflanzen nicht nachtragend sind und trotz meiner rücksichtslosen Wenigkeit wachsen und sich entfalten. Auch habe ich ein wenig im Foto-Thread von Jashi herumgestöbert und muss sagen, dass mir von all ihren Nepenthes die N. 'Rebecca Soper' am Besten gefällt. Diese Farbe ...  💕
Und als ich gelesen habe, dass es auch eine 'verzeihende' Gattung ist, hat diese es direkt auf meinen Wunschzettel geschafft. *pfeif* Das freut mein Herz!

 

Also mein Plan für den Winter ist momentan, dass die Dionaea, Sarras und Droseras alle gemeinsam in das ungeheizte Zimmer ziehen, die Neps wechseln einfach nur die Fensterseite und leisten der momentan einsamen Pingu Gesellschaft. Vielleicht bilde ich es mir bei der nur ein, aber seit sie in der Wohnung steht, wirkt sie etwas weniger gelb und mehr grün, was hoffentlich ein gutes Zeichen ist. Abgesehen davon scheint sie auch noch ganze drei Ableger zu produzieren, die mir vorher entweder nicht aufgefallen oder plötzlich erschienen sind.
Naja, Hauptsache ihr geht es besser.

 

Beim Informieren habe ich für mich ein paar Schlüsse gezogen und wollte jetzt nur noch einmal sicher gehen. Pauschal gesprochen, Dionaea, Drosera und Sarracenias benötigen ungefähr das selbe Substrat, während Nepenthes sowie Pinguicula etwas andere Vorlieben haben. Darf und kann man das so sagen oder trete ich gerade in ein Fettnäpfchen?
Natürlich meine ich jetzt nur meine sehr toleranten und an ein breites Spektrum angepassten Baumarkt(hybrid)pflanzen. 😉

 

Gruß, Sarah

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DorianGray1980

Also was Deine Substratfrage angeht, so hast Du bei Dionaea und Sarracenia im Grunde genommen recht.

Ich benutze für meine Sarras eine Mischung aus 65% Weißtorf, 20% grobem Quarzsand, 10% Perlit und 5% Vermiculit.

Bei den Dionaeas nehme annähernd die gleiche Mischung 60% Weißtorf, 10% grober Quarzsand, 10% Perlit und 10% Vermiculit.

Bei Drosera kommt es darauf an welche Art Du kultivieren willst, ebenso bei Pinguicula.

Bei Nepenthes nehme ich immer 50% Weißtorf, 30% Kokosfasern, 10% Quarzsand, 10% Pinienrinde.

Bis jetzt funktioniert das  eigentlich super.

Vielleicht hilft Dir das ja etwas weiter.

 

Viele Grüße

Christian

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