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Dionaea "Chimère"


Lucien

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Hallo
Mein letzter Dionaea, es präsentiert grüne oder weiße Blattstiele, einen Wechsel von Blättern und Fallen grün und weiß

Viele grüße

Lucien

 

Chimère

 

chimzo10.jpg

 

 

Ghost , der zu bleichen beginnt

 

sdc17927.jpg

Bearbeitet von Lucien
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Donnerkoettel

Klarer Fall von "Edle Gruftblässe".

😉

 

Aber warum bleibt das Clorophyll aus? Sie hat doch keinen Lichtmangel oder? Ist das schon bei jemand anderem passiert?

 

Edit/Nachtrag:

 

Aufjedenfall kannst du ihr besser beim Essen zusehen.

Bearbeitet von Donnerkoettel
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Jens Neumann

Hallo Zusammen,

Dein "Camouflage" ist im gartenbaulichen Sinne eine Chimäre. Ähnliches gibt es bei vielen Zierpflanzen (Ficus, Pelargonium....). Durch Mutation im Meristem fällt die Chlorophyllsynthese aus, die Blätter bleiben damit farblos. Unterschiedlich in welchen Schichten des Meristem L1 L2 L3 die Mutation auftritt, ergibt sich das Aussehen im Phänotyp. Es kann aber auch sein, dass einzelne Sektoren im Meristem durch alle oder mehrere Schichten hinweg mutiert sind.

 

Beste Grüße, Jens

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Interessante Optik 🙂

 

V.a. die eine halbwüchsige Falle, die scheinbar halb weiß, halb grün auswächst. Falls das echt der Fall sein sollte, bitte noch ein Foto 😄

 

VG

Lydia

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Hallo Lydia

Foto der aufgerichteten Falle, es hat ein grünes Gesicht und ein weißes Gesicht

 

sdc17932.jpg

 

sdc17931.jpg

 

Viele Grüsse

Bearbeitet von Lucien
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partisanengärtner

Dafür gibt es einen deutlich geläufigeren Namen (als eine Chimäre) eine Panaschierung. Das kann auch durch Viren ausgelöst sein.

In einem Sammlergarten den ich kenne tauchen solche Panaschierungen gehäuft auf. Dieser Sammler hat eine Vorliebe füt panaschierte Varianten diverser Stauden und Gehölze.

So tauchen bei ihm immer mal wieder panaschierte Sämlinge von normalen Eltern auf.

 

Leicht zu erkennen weil er von diesen keine panaschierten Varianten hatte.

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Hallo Lucien echt coole Pflanze.

Ich verstehe aber nicht wieso daraus auf einmal ein neuer Klon gemacht wird, weil hier schreibst du, dass das eine Mutation einer Dionaea 'Blanche hermine' ist?! Aber das ist doch dann kein neuer Kultivar, den man dann einfach benennen kann?!

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Hallo
Die Stimmen des Herrn sind undurchdringlich.
Wenn der Weiße Hermelin mutiert ist, hat sie eine neue Kulturvarietät mit verschiedenen Besonderheiten gebildet.
Ich habe eine Rhizom-Abteilung gemacht, um die Stabilität zu gewährleisten.
 

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Jens Neumann

In dem Sinne schon. Es ist eine Mutation der Dionaea 'Blanche hermine', damit hat die Mutante nicht mehr die Sorteneigenschaften der Sorte Dionaea 'Blanche hermine' und unterscheidet sich somit signifikant von der Ursprungssorte. Wenn die Mutante dann vegetativ vermehrt wird und die Merkmale stabil sind (Chimären neigen zum entmischen) kannst du daraus ein eigenes Kultivar machen. Und als Züchter auch entsprechend benennen.

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partisanengärtner

Wenn er neue stabile Eigenschaften hat ist das durchaus ein neuer Kultivar. Zumindest gilt das bei allen anderen Pflanzenkultivaren so.

Dabei ist es unwesentlich ob diese bei einer generativen oder vegetativen Vermehrung auftritt.

Siehe diverse Mutanten von Obstsorten (Knospenmutation) oder die Vielzahl von Mutanten die bei Funkien  (Hosta) durch Meristemvermehrung oder seltener bei normaler Teilung anfallen.

 

Sehr oft fallen die aber auch wieder in die Ursprungsform zurück. Darauf muß man bei Vermehrung immer aufpassen. 

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Ich finde es ein bisschen befremdlich wenn man einen Steckling von einem registrierten Kultivar nimmt und den dann einfach umbenennt.
Was ist wenn Camouflage nach 5 Jahren wieder zu Blanche Hermine wird, aber dann schon als Camouflage im Umlauf gebracht wurde, weil sie 2 Jahre stabil war?

Stecklinge von registrierten Kultivaren sollte man, meiner Meinung nach, nicht einfach umbenennen.

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Le 31/07/2018 à 16h38, Jens Neumann a déclaré:

Bonjour tout le monde

Votre "Chimère" est au sens horticole une chimère. Il en va de même pour de nombreuses plantes ornementales ( Ficus , Pelargonium ....). Par mutation dans le méristème, la synthèse de la chlorophylle échoue, laissant les feuilles incolores. Différentes couches du méristème L1 L2 L3, la mutation se produit, l'apparition dans le phénotype. Il se peut aussi que des secteurs individuels du méristème aient muté à travers toutes ou plusieurs couches.

 

Cordialement, Jens

La meilleure explication de ce phénomène est le Jens 

Bearbeitet von Lucien
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1 minute ago, Crocodile said:

Je trouve cela un peu étrange quand vous prenez un clone d'un cultivar enregistré et ensuite le renommer simplement.
Que se passerait-il si Camouflage se transformait en Blanche Hermione après 5 ans, mais a ensuite circulé comme un camouflage parce qu'elle était stable depuis 2 ans?

À mon avis, les boutures de cultivars homologués ne devraient pas simplement être renommées.

Es ist unmöglich für mich, diese Pflanze Blanche Hermine umzubenennen, da sie keine ist.
Wer hat dir gesagt, dass ich es im Namen von "Camouflage" aufnehmen würde?
Ich zeige dir eine Pflanze mit einem Namen und das war's.

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Hallo zusammen

zum Vergleich hier ist 'Blanche hermine'.Es ist offensichtlich, dass es nicht mehr die gleiche Sorte ist

 

sdc16612.jpg

sdc16611.jpg

sdc16613.jpg

sdc16610.jpg

Bearbeitet von Lucien
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Jens Neumann

DAS würde aber bedeuten, das Dionaea 'Blanche hermine' an sich auch eine Chimäre ist, die vielleicht in der L1 des Meristems mutiert ist, daher die äußere Epidermis ohne Chlorophyll ist. Dann wäre deine "Camouflage" eine spontane Rückmutation (sprich wieder Chlorophyllsynthese/ Entmischung). Ändert aber auch nichts wenn das Merkmal bei "Camouflage" stabil ist.

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Matze Maier

Ist die Blanche hermin denn immer komplett weiß? Soviel ich weiß ist sie teilweise auch grünlich. Von demher würde ich das nicht als Mutation sehen sondern eben als ganz normale Variabilität. Ich habe auch viele weiß/grüne Formen die mal mehr grün und mal mehr weiß haben. Deshalb sind es ja aber nicht gleich neue Klone nur wenn die gleiche Pflanze mal nach 3 Jahren etwas mehr Farbe zeigt. 

 

Anderes Beispiel mit den PomPom Formen. Da ist es ganz normal das es fallen mit pom pom und normale Fallen gibt. Wenn sich jetzt aber ein Klon mal dazu entscheidet nur pom pom auszubilden in einer Saison, darf ich den dann  auch gleich als neuen Klon nehmen? Das ist doch genau das Gleiche wie oben! 

 

Eventuell macht er aber nach 2 Jahren wieder normale Fallen. Man weiß es eben nicht was es steuert Ob eine normale oder eine pom pom falle kommt. Aber alle Pflanzen sind eben auch im Wachstum variabel! 

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Jens Neumann

Ja, wenn nur die L1 des Meristems betroffen ist haben wir doch den Fall. Die unteren Zellschichten aus der L2 gebildet können normal Photosynthese betreiben, sind daher grün. Dann ist nur die L1 mutiert und das wäre dann der Fall einer Chimäre. Chimäre heißt ja auch nur, dass ein Individuum genetisch unterschiedliche Zellen hat (das betrifft uns auch, weil unsere Herzzellen tetraploid sind). 

 

Meristem:

meristem.gif

 

Arten von Chimären:

mericomp.gif

 

Quelle: https://aggie-horticulture.tamu.edu/tisscult/Chimeras/chimeralec/chimeras.html

 

Wenn die Dionaea 'Blanche hermine' eine periclinal Chimäre ist, dann ist nur die Epidermis farblos, wenn das jetzt Sektor mäßig rückmutiert, daher die Epidermis wieder Chlorophyll bildet, dann haben wie teilweise wieder komplett grüne Abschnitte, wie bei "Camouflage".

Bearbeitet von Jens Neumann
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Jens Ihre wissenschaftliche Studie scheint recht plausibel und sehr klar. Wie ich oben gesagt habe, stelle ich die Stabilität der Pflanze sicher, indem ich das Rhizom teile. Wenn das neue Schneiden die gleichen Eigenschaften hat, dann ist alles in Ordnung.

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Der Name von Dionée "Camouflage" ist bereits vorhanden in CPN (ICPS) obwohl die Pflanze nicht mehr existiert, musste ich den Namen meines Dionée ändern.
Sie heißt jetzt "Chimère".

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