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Bin gerade dabei auch mein eigenes Substrat abzumischen, bzw. erstmal die Zutaten besorgen. Wollte auch mal einen Teil mit Quarzsand( d.h. Quarzsand beimischen nicht purer Sand) ausprobieren. Das Problem: Es gibt wenn man im Internet guckt gibt es extrem viele Verschiedene Arten von Quarzsand: von Filtersand  über Fugensand bis zu einfach unbestimmten. Meine Frage was genau muss ich nehmen( ich weiß er muss ungedüngt, kalkfrei usw.) gerne auch mit genauen Angaben oder Link. 

Danke schon mal im voraus 

Viele Grüße Ben

Bearbeitet von Ben
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DorianGray1980

Hallo,

 

ich nehme diesbezüglich immer groben Aquariumssand aus der Zoohandlung.

Ist eigentlich auch Quarzsand, nur etwas günstiger als wenn Du ihn im Netz kaufst.

Du musst nur auf die Körnung achten, je nachdem was Du haben willst.

Für meine Sarracenia nehme ich z.B. immer die Körnung 1-2 mm.

 

Gruß

Christian

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vor 2 Stunden schrieb Ben:

ich weiß er muss ungedüngt, kalkreich usw.

Eigentlich nicht. Wenn da steht dass Kalk dabei ist, dann ist der Sand ungeeignet. (Außer für einige Pinguicula). Hab aber auch noch nie irgendwo gesehen dass Quarzsand mit extra Kalkzusatz angeboten wird.

Bearbeitet von Hansi
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Hallo Ben,

 

letztlich sind die Kornröße und chemische Zusammensetzung interessant.

Korngröße: das geringste Problem, man sieht ja, was man kauft.

Ich verwende auch Sand aus dem Zoofachhandel mit dem Zusatz "ohne Härtebildner" und bin damiit zufrieden.

 

Kalk lässt (wie bereits gepostet) sich gut mit Essig (besser noch Essigessenz)  nachweisen.

Andererseits wollte ich vor einigen Wochen prüfen, ob ein Splitmaterial, das es bei uns im Baumarkt gab,

Härtebildner enthält. Beim Test mit Essigessenz tat sich gar nichts, mit Salzsäure (rauchend) blubberte es wie verrückt.

Ich vermute, es waren Härtebildner auf Magnesiumbasis im Spiel.

 

Vielleicht hilft auch eine Leitfähigkeitsmessung weiter ?  (Wasser + Sand ein paar Tage stehen lassen, Leitfähigkeit wiederholt messen,

Änderung??). Hab ich selbst noch nicht ausprobiert....

 

Viele Grüße

 

Helmut

 

Edit 09.08.2018: Zu viele Leerzeilen am Schluss gelöscht

Bearbeitet von helmutpre
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Jürgen Wetzel
vor 10 Minuten schrieb helmutpre:

Beim Test mit Essigessenz tat sich gar nichts, mit Salzsäure (rauchend) blubberte es wie verrückt.

Ich vermute, es waren Härtebildner auf Magnesiumbasis im Spiel.

 

Rauchende Salzsäure ist hochkonzentrierte Säure, man sollte sie für solche Untersuchungen möglicht nicht verwenden oder verdünnte Salzsäure verwenden.  Ich vermute, daß beim Test von Split nicht nur die Carbonate zerlegt werden und CO2 gebildet wird, sondern aus den vermutlich auch enthaltenen Sulfiden Schwefelwassestoff freigesetzt wird (riecht nach verfaulten Eiern). Die Gasbildung kann bei dieser starkan  Säure auch aus anderen chemischen Verbindungen resultieren. Leider kenne ich die Susammensetzung des Split nicht, sonst wären noch konkretere Angaben zu dieser Gasbildung möglich - z.B Wasserstoffbildung aus enthaltenen unedlen Metallen, mit denen die Salzsäure auch reagiert.

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Nicky Westphal
vor 9 Stunden schrieb Ben:

Meine Frage was genau muss ich nehmen( ich weiß er muss ungedüngt, kalkreich usw.)

Ich denk du meintest "kalkfrei", dann passt das. Nur mal allegmein gesagt, wenn ein Produkt als Quarzsand/Kies ausgewiesen ist, dann sollte das auch welcher sein (und keinen Kalk enthaten). Es ist dabei egal ob du nun Filtersand oder sonstwas kaufst. Es sollte eben noch auf den Grad der Verunreinigung geachtet werden. Ich benutze hauptsächlich Filtersand, da dieser in allen möglichen Körnungen erhältlich ist.

 

Grüße Nicky

Bearbeitet von Nicky Westphal
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Hallo Jürgen,

 

Schwefelwasserstoff würde ich aus aromatechnischen Gründen ausschließen. Aber Du hast Recht, in dem Split kann alles Mögliche

enthalten sein, was sich durch Salzsäure zerlegen lässt.

 

Viele Grüße

 

Helmut

 

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Nicky Westphal

Hallo Harro,

 

es kommt dabei wohl auf die Menge an und für was man zusammenmischt. Also ich mische in das Standardsubstrat bei mir auch Körnungen kleiner 1mm unter. Bei Substraten mit hohem Sandanteil, wie für Cephalotus, wo der Sand als Drainage dienen soll, ist das sicher nachteilig.

 

Grüße Nicky

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partisanengärtner

Die Faulschlammschicht im Sand kann jeder Aquarianer an der resultierenden schwarzen Verfärbung erkennen. Falls er es in die Hand nimmt riecht es entspechend.

Mit den kleinen grabenden Turmdeckelschnecken  kann man das im Aquarium verhindern. Im Moorbeet gibt es da keine günstigen Helfer.

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vor 46 Minuten schrieb Nicky Westphal:
vor 11 Stunden schrieb helmutpre:

Korngröße: das geringste Problem, man sieht ja, was man kauft.

 


Da muss ich leider widersprechen.
Nicht nur, dass bei zu kleiner Korngröße das Substrat mehr verdichtet wird, als dass der Sand als Zuschlagsstoff auflockert; bei zu kleiner Körnung erhöht sich auch der Totwasseranteil durch die vielen Feinporen dramatisch und das (sowieso nicht mehr pflanzenverfügbare Wasser!) wird schlecht.

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Hallo Nebari,

 

es gibt nichts zu widersprechen. Ich hatte ja angedeutet, dass die Korngröße eine Eigenschaft von Interesse ist,

und dass man bei Kauf sieht, ob es sich um groben oder feinen Sand handelt, im Gegensatz zur chemischen Zusammensetzung.

Dass feinporiger Sand problematisch sein kann, habe ich nirgendwo bestritten.

 

Viele Grüße

 

Helmut

 

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