Jump to content
Dodo

Schwarzer befall bei meiner cephalotus follicularis

Empfohlene Beiträge

Dodo

Hallo,

Ich habe vor kurzem bemerkt, das meine cephalotus follicularis auf den Blaettern und an den Kruegen schwarze Flecken hat. Sie lassen sich nicht mit blosem Finger abreiben.

Kann es sein, dass sie ueber Winter komplett verwelken und dann wieder im Fruehjahr austreiben, oder ist dass ernster zu nehmen und es koennte ein Pilzbefall sein.

Wenn es ein Pilzbefall ist, wie kann ich ihn behhandeln? Ich hae schoen viel verwelkte Blaeter und Kannen abgeschnitten um nicht noch mehr Grund zu Faeule zu geben.

 

Waere sehr dankbar fuer eine schnelle Antwort

Liebe Gruesse

Dominiki

20181105_112920[1].jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Jens Neumann

Hallo Dominiki,

 

Das ist ein sehr ernst zunehmender Pilzbefall, den du schnellstmöglich behandeln solltest. Da ich persönlich weniger mit Cephalotus zu tun habe, kann ich dir jetzt nicht direkt ein Fungizid empfehlen. Hier im Forum gibt es einige die sich besser damit auskennen. Vorab wäre es jedoch sehr hilfreich, wenn du deine Kulturbedingungen kurz darstellen könntest (Temperatur, Rel. Luftfeuchtigkeit, ....etc.).

 

Beste Grüße, Jens 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Sonja Schweitzer

Die Pflanze hat Schildläuse,auf deren Honigtau,den sie ausscheiden sich ein Rußpilz angesiedelt hat.

  • Gefällt mir 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Tina

hi,

Sonja hat wohl recht, würde daselbe behaupten.

Also sprühen gegen Blattläuse, und was ich immer sage, andere bessere Kulturbedingungen, jetzt trocken und sehr luftig halten, eventuell Kunstlicht oder noch drausen ist`s ja noch nicht frostig kalt stellen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Stefan
vor 4 Stunden schrieb Tina:

sprühen gegen Blattläuse

und was soll das gegen den Masenbefall von Schildläusen bewirken???

 

@Dominik: Die Pflanze so schnell wie möglich mit einem systemischen Insektizid behandeln. Alle Pflanzen die auch nur in der Nähe standen ebenfalls. Die Behandlung -je nach Umgebungsemperatur-  mindestens 1x wiederholen.

Schildläuse sind widerliche Schädlinge, die man nur schwer wieder los wird!

Zukünftig deine Pflanzen besser beobachten, der Befall ist bereits seit Wochen drauf. Erkennt man an der Befallsdichte/Größe der Schildläuse.

 

Viele Grüße

Stefan

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
partisanengärtner

Junge noch saugende Schildläuse sterben auch an normalen Insektiziden. Die alten toten Weibchen mit Ihren Nachkommen unter dem Panzer sind leider ein guter Schutz für die.

Da ist ein Systemisches Mittel die Lösung. An so hartlaubigen Blättern kann man die und den Pilz auch mit einem feuchten Wattestäbchen vorsichtig entfernen.

 

Meine hartlaubigen Pflanzen bekommen in der Regel mehrmals im Jahr eine sehr geringe Lösung Borax als Blattdüngung. Da gibts seitdem keine Schildläuse mehr. Die Zellwände werden wohl zu derb dadurch. Cephalotus verträgt das gut.

  • Gefällt mir 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Tina

@Stefan

ja,ja,ja hatte natürlich Schildläuse gemeint , sorry,sorry,sorry,

ABER MEISTENS SIND BLATTLAUSMITTEL AUCH GEGEN ANDERE UND EBEN AUCH SCHILDLÄUSE TAUGLICH  🙂

 ( auch Masenbefall 😎 )

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Stefan

Hmm Tina,

prinzipiell ja, ich persönlich nehme gegen Blattläuse ein "mildes" Insektizid wenn ich die Pflanzen nicht einfach rausstelle.

Gegen Schildläuse packe ich dagegen die chem. Keule aus. Meist reicht dann 1x Spritzen aus...

Viele Grüße Stefan 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Lydia91
vor 20 Stunden schrieb partisanengärtner:

mehrmals im Jahr eine sehr geringe Lösung Borax als Blattdüngung. Da gibts seitdem keine Schildläuse mehr. Die Zellwände werden wohl zu derb dadurch.

 

Interessant, interessant 🙂

Das hätte meine liebe Tante einmal wissen müssen...ihr kleines Citrusbäumchen ging nämlich leider diesen Sommer an einer Schildlaus-Plage zugrunde 🤧

 

Welches Mittelchen (und Konz.) benutzt du denn genau partisanengärtner wenn ich fragen darf? 🙃

 

VG

Lydia

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
partisanengärtner

Es ist das Borax das man heute kaum noch bekommt. Ich nehme davon einen kleinen Teelöffel nicht gehäuft auf 200 ccm. Das ist die Mutterlösung. Davon ein paar Tropfen auf einen Liter Spritzbrühe. Locker einnebeln nicht tropfnass.

 

Eine Nachbarin hatte dieses Jahr eine kleine Zitrone die dicht mit Schildläusen besetzt war. Die hatte zweimal eine Einnebelung von mir bekommen und die Verdünnung ist ja wirklich eher homöopatisch. Ich habe ihr zwar geraten was kräftigeres an Gift anzuwenden, Sie hat es aber unterlassen nur die schlimmsten Krusten vom Stamm abgewischt.

 

Wider meiner Erwartung ist sie am Ende des Sommers befallsfrei. Im Winterquartier bekommt sie nochmal was.

Ich habe es diesen Sommer etwas vernachlässigt.

Allerdings ist in Topfkultur das Bor schnell in Zellwänden festgelegt und das Substrat wird schnell sehr arm daran. Insekten haben wenig  Boranteil die sind sehr empfindlich dagegen.

Mit unseren Hygienemassnahmen entfernen wir das immer wieder. Es wird auch sehr schnell ausgeschwemmt oder auch festgelegt.

 

Die Cracks verwenden ja Dünger die das enthalten.

Im Garten mach ich es kaum noch weil durch das dauernde Mulchen mit dem anfallenden Material eine kontinuierliche Versorgung jetzt gegeben sein sollte. In der Landwirtschaft wird es noch öfter verwendet. Hilft bei Zuckerrüben zum Beispiel gegen Herzfäule (Crown Rot)

Durch dieses Verhalten das viele Pflanzen bei Bormangel zeigen kam ich drauf es mal bei Cephalotus zu versuchen. Zufälligerwise hatte ich noch was da.

 

Es gilt als embryotoxisch etwa in den gleichen Konzentrationen wie Kochsalz. Das ist aber für unsere Gesundheit notwendig, (vom Bor weiss man es noch nicht so genau) so fiel es nicht so einem Verbot zum Opfer. Verbleibt im Körper genauso wie Kochsalz nur kurze Zeit, man kann sich also chronisch nicht damit vergiften.

Das Kaiserborax das es heute noch zu kaufen gibt enthält kein Bor mehr. Nur noch im Namen.

Schmiede Landwirte und Töpfer haben es noch.

 

Wenn man es richtig übertreibt bekommen empfindliche Pflanzen verkrüppelte Blätter die sich wie Plastik anfühlen (so fest) Dann muss an das mit Wasser ausschwemmen oder mit Kalk festlegen. Bei unseren Lieblingen ist da ja gemeinhin eher das Wasser die Lösung. Bei Erdbeeren habe ich es mal richtig übertrieben die haben sich nach einem Wasserbad erholt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Lydia91

@partisanengärtner danke für die ausführliche Antwort 🙂

 

Mir sagte Borax nur noch etwas aus dem Chemieuntericht...Stichwort "Boraxperle" 😄

 

VG

Lydia

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
sarrafan
vor 15 Stunden schrieb partisanengärtner:

Es ist das Borax das man heute kaum noch bekommt.

 

Also nicht das hier ?

https://www.ebay.de/i/292652402080?chn=ps

das liest sich irgendwie suspekt "verstopfte Abflussrohre"

bearbeitet von sarrafan

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
partisanengärtner

Wirkt ja etwa wie Natron und das kann man für Abflüsse verwenden. Da versucht wohl jemand die  Beschränkungen zu umgehen. Bis vor kurzem war das auch reichlich im Spielschleim.

Schäden sind keine aufgefallen.

Diese Größenordnung reicht für eine größere Zahl von Liebhabern für Jahrzehnte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×