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Siroj

Osmocote Dosierung bei Sämlingen

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Siroj

Hi Liebe Gemeinde,

 

Ich bin ein riesen großer Fan von Effizienz. Darum gefiel mir die Idee von Osmocote als Langzeitdünger bei Carnivoren auf anhieb super.

 

Jedoch konnte ich neben den Angaben von Matze (20Kügelchen á großer Topf für D.Regia), den ungefähren Angaben von Henrik sowie den Posts von Herrn Hartmeyer keine weiteren validen Quellen zur Dosierung finden.

 

Folglich blieb mir, einem ahnhngslosen Idioten, nur der Eigenversuch.

 

Ich habe in viele meiner Nep-töpfe 1-3 Kügelchen Osmocote. (Bei Louisa und anderen große  Hybriden teils deutlich mehr)

 

Keine Nennenswerten Ergebnisse.

 

Um einen direkten Vergleich zu stellen säte ua. ich N.Glandu.x bosch.x? In 1.3 L. Braplast dosen aus.

In einer waren insgesamt 6! kügelchen ins substrat gemischt (Gleichmäßig verteilt, 2 3-er Reihen mit 0,8 mm abstand vom Rand)

Während die andere unbehandelt blieb.

 

Beide aussaten auf Torf.

 

Bisheriges Ergebnis siehe unten.

 

IMG_20181222_091448.thumb.jpg.6ad51993a3ab0470a028e537095708a4.jpgIMG_20181222_091455.thumb.jpg.cec832a377fca6e31391023e8d31fd01.jpg

 

Welches der beiden mit, und welches ohne ist lasse ich euch vorerst erraten.

(Bildqualität verbessert sich in Zukunft, falls Thread nicht gänzlich irrelevant)

 

Beide hatten gleiche klimatische und ähnliche Lichtverhältnisse auf identischem Substrat. Gesamtzahl Samen ähnlich. (Siehe Bilder)

Box aus Bild 2 stand partial unter einem Nepenthes Blatt und minimal schattiger.

Wurde nun aber angeglichen.

 

 

Falls Ihr euch nun denkt: 

"Nun ja, 6 Kügelchen sind ja nicht die Welt... was ist denn wohl die maximal mögliche Menge?"  Dann geht es euch wie mir.

 

Getestet an ca. 20 Dionaea Sämlingrn von Baumarkthybriden aus eigener Zucht:

 

20! kügelchen. (Bewusster Overkill)

 

Ergebnis.... Naja.... Irgenwas schdint zu wachsen.... Nur keine Dionaea 😄

IMG_20181222_114607.thumb.jpg.08cc3e75260842872b6f1dc4ab3f716d.jpg

(schälchen 7*7cm, mit drainage schicht und "ausreichend" Luftzirkulation, andere schälchen sehen nicht so aus....)

 

Die Wahrheit muss also irgendwo dazwischen liegen.

 

 

Ich würde mich über sachliche Kritik und Diskussion im Thread freuen. Eventuell habr ich ja einige Top-Quellen übersehen.

 

 

Mfg Joris

 

 

 

 

 

 

 

Edited by Siroj
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Nicky Westphal

Hallo Joris,

 

ich bin zwar kein Fan von Dünung und maximaler Effizienz bei Pflanzenzucht, aber ich finde direkte, aussagekräftige Vergleiche immer interessant. Also nicht ala Ich habe meine Nepenthes-Sämlinge gedüngt und sie machen jetzt größere Blätter und Kannen. Das ist für mich ein natürliches Symptom vom Wachstum.

Allerdings glaube ich nicht dass Osmocote Auswirkungen auf die Keimung bzw. Saatbedingungen  hat. Mal abgesehen davon dass du wahrscheinlich durch die Nährstoffe andren Lebewesen die Bedingungen begünstigst. Bei den VFF sind es wohl falsche Saatbedingungen. Aber zumindest hast du ja bei den Nepenthes schon ein paar Sämlinge. Ich würde dabei auch keine Schlüsse ziehen, da bei mir Nepenthes unter gleichen Bedingungen, nicht immer gleich keimen. Minimale Unterschiede, seien es nur wenige Millimeter Substrathöhe oder leicht andre Lichtbedingungen können da Auswirkungen haben.

Für einen Vergleich würde ich also Sämlinge pikieren und diese dann unter gleichen Bedingungen kultivieren. Trotzdem spielen auch andre (genetische) Faktoren, wie das Geschlecht der Sämlinge, eine Rolle. Nach meiner Erfahrung wachsen männliche Pflanzen schneller wie weibliche. 

 

Grüße und allen besinnliche Weihnachtsfeiertage

Nicky

Edited by Nicky Westphal
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Siroj

Muss dir da wohl gänzlich beipflichten! Doch sind die Samen alle aus mehreren schoten, vom selben Erntetag. Also sollten Ergebnisse unter gleichen Bedingungen ähnlich verlaufen. Insbesondere bei dieser großen Anzahl sollte sich ein Richtwert erkennen lassen.

 

Bei den Dionae war Osmocote auf diese kleine fläche ja fast hauptbestandteil des Substrates 😄

da viele meiner Keimlinge (teils mit zugegebenermaßdn nur mäßigem Erfolg) unter diesen Bedingungen wachsen, kann ich behaupten, dass es wohl wirklich am Omsocote lag...

Es gibt keine anderen, nennenswerten, indifferenzen zu anderen schälchen mit babypflanzen.

 

Dir auch besinnliche Festtage!

danke für deine Kritik.

 

mfg Joris

 

 

 

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Siroj

Update: 

 

Ich schreibe mal nix dazu und lasse Raum zur Diskussion

 

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Siroj

So, trotz des Mangels an Interesse gebe ich hier mal ein kurzes, letztes Update.

 

N. Ventricosa x Spathulata

Pflanzen Ausgesät Mitte/Ende August 18.

Seit jeher gedüngt mit Osmo.

Mit nun mittlerweile ca. 16 cm 

Ich halte das Wachstum für Bemerkenswert.

10h Beleuchtung täglich

 

Gerne lasse ich mich aber eines Besseren belehren!

 

mfg Joris

 

 

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Sonja Schweitzer

Ist es sicher, dass die Samen von den genannten Elternteilen stammen?

Die Pflanze sieht eher aus, wie eine Tieflandnepenthes bzw. deren Hybride, was dann auch das schnelle Wachstum erklären würde.

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Siroj
vor 43 Minuten schrieb Sonja Schweitzer:

Ist es sicher, dass die Samen von den genannten Elternteilen stammen?

Die Pflanze sieht eher aus, wie eine Tieflandnepenthes bzw. deren Hybride, was dann auch das schnelle Wachstum erklären würde.

 

Habe sie selbst geerntet. Ist ziemlich sicher diese Kombination. Zumindest bei der Mutteepflanze bin ich zu 100% sicher 😉

 

Bei mir steht sie nicht sonderlich warm, für Tiefländer wohl zu Kalt!

Madagascariensis und Co. haben bei mir nie funktioniert.

 

 

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Roman.P

Hallo, 

 

Gibt es zu der oben gezeigten Pflanze die mit Osmocote gedüngt wurde auch Vergleichs Pflanzen? Stammen die Seitentriebe von der Pflanze oder sind das auch Sämlinge gewesen? 

 

Gruß Roman 

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Siroj
vor 30 Minuten schrieb Roman.P:

Hallo, 

 

Gibt es zu der oben gezeigten Pflanze die mit Osmocote gedüngt wurde auch Vergleichs Pflanzen? Stammen die Seitentriebe von der Pflanze oder sind das auch Sämlinge gewesen? 

 

 

Die anderen Pflanzen im Topf sind von der gleichen Aussat. Die Pflanzen dort sind teilweise auch "nur" 3cm groß.

Es gibt einen zweiten Topf (Glandulifera x Boschiana müsste das sein)

in dem Die Pflanzen auch durchschnittlich 3-4cm erreicht haben, was ich für meine Bedingungen (10h beleuchtung, Schimmelprobleme, absolute Vernachlässigung, suboptimale Temperaturen...) schon beachtlich finde!

 

Andere "Extrempflanzen" aus dieser Zeit haben aber ebenfalls ca. 10cm Durchmesser erreicht. Dazu zähle ich mal Ventricosa x Northiana.

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