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Siggi_Hartmeyer

Tropfschutz für 600 Watt LED (Niello)

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Siggi_Hartmeyer

Gewächshausbeleuchtung;
So sieht der Tropfschutz für unsere neuen LED Lampen aus. Da die 600 Watt Version (Niello) mit zwei Ventilatoren auf der Oberseite bestückt ist, könnte Tropfwasser, das sich bei Kälte immer an der Innenseite des GWH-Daches bildet zu Kurzschlüssen führen. Der Deckel für Mini-Plastikgewächshäuser (von Dehner) ist billig, passt ideal drüber, lässt sich einfach an der Aufhängung befestigen und funktioniert seit einigen Wochen problemlos.

LED-600Watt-Niello_mit-Tropfschutz_100119_1.jpg

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Ronny H.

Pragmatisch, praktisch, gut🤣🤣🤣. Die Eyecatcher sollen ja auch nicht die Beleuchtung und Zubehör sondern die Pflanzen sein. Hauptsache es funktioniert Siggi.

 

Ronny

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Manuel Reimansteiner

Hallo Siggi,

 

das sieht mir schon sehr gewagt aus. Kondenswasser bildet sich ja nicht nur auf den GH-Seitenwänden, sondern auch auf der Platine und auf Bauteilen innerhalb des Strahlers, sobald dieser abgeschaltet ist.

Ich habe zu Beginn eine ähnliche Konstruktion (ebenfalls einen China-Strahler) im GH installiert, bis nach wenigen Wochen im Betrieb die LEDs sukzessive ausgefallen sind - nach rund drei Wochen habe ich den Strahler enstorgt. 

Seitdem ich auf FB gesehen habe, was mit dem GH eines Franzosen passiert ist (komplett abgebrannt - der Strahler hatte einen Kurzschluss), verzichte ich auf jegliche elektrische Spielereien im Tropen-GH und greife nur auf wasserdichte Lösungen zurück.

 

Viele Grüße

Manuel

bearbeitet von Manuel Reimansteiner
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Darian-Wolz

Nun ja, kenne den Strahler nicht aber die meisten "Grow" Strahler sind ja für Feuchträume konzipiert. 

Und im Unterschied zum GW-Dach, befindet sich der Strahler im System und wird dadurch nicht durch kalte Außenluft ungleichmäßig runtergekühlt. 

 

 

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Manuel Reimansteiner
vor einer Stunde schrieb Darian-Wolz:

Nun ja, kenne den Strahler nicht aber die meisten "Grow" Strahler sind ja für Feuchträume konzipiert. 

Und im Unterschied zum GW-Dach, befindet sich der Strahler im System und wird dadurch nicht durch kalte Außenluft ungleichmäßig runtergekühlt. 

 

 

 

Nein, sind sie nicht. Ein Tropen-GH kann man nicht mit einem Growtent vergleichen, in dem ein paar Cannabis Pflanzen stehen.

 

Viele Grüße

Manuel

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Ronny K.
vor 3 Stunden schrieb Manuel Reimansteiner:

das sieht mir schon sehr gewagt aus. Kondenswasser bildet sich ja nicht nur auf den GH-Seitenwänden, sondern auch auf der Platine und auf Bauteilen innerhalb des Strahlers, sobald dieser abgeschaltet ist.

 

 

Hallo,

ich bin zwar kein Physiker, aber soweit ich weiß, wird bei der Kondensation Wärme frei und Wärme kann nur an Medien abgegeben werden, die geringer Temperaturen aufweisen, also in diesem Fall die Außenwände des Gewächshauses. Der Strahler selbst kann nicht kälter als die Raumluft sein.

 

Grüße

Ronny

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Michaela

Hallo,

 

@Ronny K.: Es gibt einen Temperaturunterschied - zwischen den elektronischen Bauteilen, die bei weitem nicht 100% Wirkungsgrad haben (und damit natürlich Wärme produzieren) und der Umgebungsluft.

 

Allgemein schließe ich mich an: Man kann natürlich auf Risiko spielen - in den meisten Fällen wird nichts schlimmes passieren und vielleicht nur die Elektronik leiden. Aber nicht umsonst gibt es eigene Varianten für Feuchträume und höhere IP Schutzklassen...viele der grow-leds sind wohl wie erwähnt eher für die Kräuter oder normale Pflanzenbedingungen billig produziert.

Im Falle das etwas passiert, wird die Versicherung viel Spass dabei haben, dass der Versicherte fahrlässig gehandelt hat (oder grob?).

 

Qualifizierte Elektriker können vielleicht noch mehr sagen.

 

Bis dahin wünsche ich, dass nichts passiert,

Ade

Michaela

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Siggi_Hartmeyer

Vielen Dank an Alle für die obigen Antworten! Bei diesem Thema lege ich ganz besonderen Wert auf kritische Beiträge, denn es handelt sich bei uns um eine Versuchsphase, um herauszufinden welche Leuchtmittel für den Ersatz der alten HQI-Lampen geeignet sind, die mit über 12kg schweren Netzgeräten ca. 20 Jahre lang in unseren GWH und Vitrinen betrieben wurden. Dazu hängen die neuen Lampen an exakt den gleichen Stellen wie die alten und ich beobachte genau wie die Pflanzen darunter reagieren. Das sieht bis jetzt sehr gut aus, die Rotfärbung (Anthocyan ist ein Schutz gegen kurzwellige Strahlung) einiger Drosera hat dabei in knapp vier Wochen deutlich zugenommen. Die Räume sollten bei angeschalteten Lampen also nur mit Brille (UV-Schutz) betreten werden. Die Gefahr für die Augen sollte bei allen hellen LEDs mit hohem Blauanteil niemand unterschätzen! Zudem probiere ich absichtlich erst einmal die günstigste Variante aus, macht die Probleme wird selbstverständlich teurer nachgerüstet. Die 600 Watt Niello sind schlicht ein Schnäppchen, da sie komplett (€ 160) weniger kosten als eine einzelne Ersatzlampe des Schweizer Herstellers, dessen Profimodelle (für Botanische Gärten in der Schweiz) ich vorher nutzte (Preis komplett pro Stück vor 20 Jahren etwa SFR 1'500 = heute ca. € 1'350). Nun ja, die wurden damals alle gesponsert, daher für uns egal.

 

Was die Sicherheit angeht bin ich weder Bastler, lebensmüde noch vollnaiv, das Thema ist äußerst wichtig. Selbstverständlich wurde die ganze Elektrik von einer Fachfirma eingebaut und wird periodisch überprüft. Zur Feuchte: Im Winter - nur dann sind die Lampen an -  ist die Sprinkleranlage ausgeschaltet und selbst wenn sie dennoch anspringen sollte, sind alle elektrischen Teile weit genug weg. Die Feuchtraumwarnung galt übrigens generell auch für die Vorgängermodelle, denn die von den schweren Netzgeräten zur Zündung der HQIs nötige Hochspannung war auch zuvor schon nie ganz lustig. Die GWH-Wände sind bei kaltem Winterwetter immer nass und bei Frost außen werden die Räume sogar zu Tropfsteinhöhlen (daher der Tropfschutz), aber in den letzten 32 Jahren hatte ich selbst bei -15°C außen (minimal 12°C innen) und 90% Luftfeuchte nachts niemals Kondenswasser an Metallregalen oder HQI-Lampen/Reflektoren im Innenraum.

 

Ganz wichtig: Selbstverständlich müssen von Zeitschaltuhren über Frostwächter, Ventilatoren bis zu den Lampen alle Geräte über FI-Schalter abgesichert sein, die auftretenden Fehlerstrom erkennen und sofort (in Millisekunden) abschalten. Wer sein GWH/Growtent nicht mit FI absichert handelt grob fahrlässig. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, es sei jedoch ausdrücklich erwähnt. Sollten die LEDs, wie von Einigen geschildert, nach ein paar Wochen im GWH kaputt sein, war es mir die Erfahrung und das Lehrgeld wert und ich werde mehr für eine bessere Alternative investieren. Selbst wenn sich eine Lampe entzünden sollte (wie geschildert), würde der Fehlerstrom sofort vom FI registriert und abgeschaltet. Darunter befinden sich Metalltische mit Wasser gefüllten Schalen über einem Boden aus Waschbetonplatten. OK, es gäbe eine rußige Sauerrei, die zwar ärgerlich aber beherrschbar wäre. Es ist halt eine Testphase, aber außerhalb der Wohnräume. Daher nochmal: Ich bin für alle Erfahrungsberichte und kritischen Hinweise sehr dankbar und nehme das wie bei einem Brainstorming überhaupt nicht persönlich. Egal wie das Experiment ausgeht, es gibt immer etwas zu lernen.

 

 

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