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Michael D.

Ist das normal bei N. hirsuta?

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Michael D.

Guten morgen zusammen,

ich wollte euch mal fragen was ihr davon haltet. Seid einiger Zeit beobachte ich bei N. hirsuta und N. x louise das Phänomen dieser Flecken auf den Blättern. Bekanntlich ist ja Louise ein Hybrid mit Hirsuta. Deshalb, ist das normal, gehört das zu dieser Art dazu? Wie man nämlich sieht hat die zweite Nepenthes auf dem Bild keine Flecken. Momentan hab ich davon 4 im Besitz+2 Louise. Alle unter anderen Bedingungen. Zuerst dachte ich ja an Verbrennungen, aber da die schattig wachsende die Flecken ebenfalls hat wundert mich das doch sehr. Google hat leider nichts ausgespuckt.

 

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

Michael

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Patrick S.

Ich würde mich mal auf meine hirsuta beziehen und spontan sagen: Nein, nicht normal.

 

Unter welchen Bedingungen steht denn die betroffene Pflanze? Hat sich hier in letzter Zeit irgendwas verändert, was z.B. einen Wurzelschaden verursachen könnte? Sind neue Pflanzen von außerhalb hinzugekommen, die evtl. Pilze oder Schädlinge hätten einschleppen können? Sind irgendwo an der Pflanze Viecher zu erkennen?

 

Ggf. würde ich die Pflanze mal umtopfen, das hat zumindest bei mir schon bei ein paar Wackelkandidaten mit unklaren Symptomen geholfen.

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Siggi_Hartmeyer

Tropft da eventuell kaltes Kondenswasser von oben auf die Blätter? Das war die Ursache für ähnliche Flecken auf unserer großen (Wärme liebenden) N. bicalcarata letzten Winter.

 

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Jashi

Das mag auf Grund des Fotos und der Lichtverhältnisse täuschen aber rein vom Bild  her, wirken beide Pflanzen nicht sehr vital. 

Stehen die vielleicht auch einfach zu nass? 

 

 

 

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Michael D.

Hallo ihr zwei, wie gesagt es sind 4 Hirsutas 3 davon haben es, ebenso die Louisas. Schädlinge sind keine vorhanden. Umgetopft wurden 2 Ableger auf dem Bild im Oktober letzten Jahres wie all meine Nepenthes in getrocknetes Sphagnum.

Die Hauptpflanze mit einem Ableger wächst unter Natriumhochdruck, aber dabei recht schattig. Keine andere Nepenthes weist Flecken auf. Die beiden Ableger wachsen unter Led. Wobei sich hier schon viking, andamana und ampullaria einen Brand geholt haben. Aber wie man sieht, die eine hats, die andere nicht. Einschränkungen im Wachstum sind bisher auch nicht zu verzeichnen. Es ist einfach nur merkwürdig, da nur Hirsuta und louisa diese Flecken haben. Louisa wächst in offener Zimmerkultur ebenfalls unter Led.

 

Kaltes Kondenswasser kann ausgeschlossen werden Siggy. Hier bei mir gibts nix was kälter als 26 Grad ist 🙂

 

Die Beiden sind, das kann ich versichern sehr Vital 🙂 Substrat wird nur feucht gehalten. Ab und an auch mal 1cm Topfboden im Anstau. Ich mach gleich nochmal Bilder.

 

Danke aber schonmal für die Ideen

bearbeitet von Michael D.
Zusatz

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Michael D.

So noch ein paar Bilder für einen besseren Überblick.

Ableger Nummer 1 bildet fleissig Kannen.

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Hier einmal Topfübersicht. Ja ich benutze Einwegplastikbecher, ich find die super praktisch, vor allem zur Anzucht von Stecklingen und sonstigem Kram. Wie man sieht Wurzeln sind auch gut vorhanden.

Topf.thumb.jpg.bd66bfb04a3f92eebcbe3e6b73945918.jpg

Übersicht Nummer 121143055_Overview1.thumb.jpg.d7cbb9a3b7b10bb22530dff217835bff.jpg

Übersicht Nummer 2. Das Aquarium dient mir hauptsächlich als Experimentier und Anzuchtstation. Und die Viking sieht so scheiße aus weil ich die vergessen hab zu gießen xD

Wie man aber auch sehr gut sieht hat sie auch nen Sonnenbrand, ebenso ampullaria und die ein oder andere andamana^^

Wachstum, Kannenbildung und Ablegerbildung ist dennoch top. Sie wachsen jedoch sehr gedrungen würde ich meinen.

209406680_Overview2.thumb.jpg.49214245a2a5666cfdc9ab5d02dc8deb.jpg

So hier nun die Hauptpflanze mit Ableger versteckt im Dickicht des Hauptterrariums. Eingewachsen von N. viking. Bloody Mary, bellii und U. longifolia var forgetiana. Beschatten von Farnen, Weihnachtskaktus und Ficus pumila. Im Hintergrund kaum zu sehen die nasse Xaximwand mit der sie aber nicht in Berührung kommt da sie im Topf steht.

Mutterpflanze.thumb.jpg.f948925a64b7d55689594253a5aba666.jpg

Und zu guter letzt die Louisa. 2 Stecklinge die erst mit der Kanenbildung beginnen. Man sieht noch die alten Stämme. Darunter und daneben N. ventrata Stecklinge.

Louisa.thumb.jpg.7c7d4b534462298bd5e148fc9a8695b1.jpg

So. Soviel dazu. Sehr interessant finde ich ja nun beim vergleichen die Ausbreitung der Flecken. Ist Nepenthes hirsuta dafür bekannt es extra schattig zu mögen, wie z.B. longifolia?

Leider musste ich die meisten Bilder mit Handyblitz aufnehmen, da die Hauptbeleuchtung momentan aus ist. Ich hoffe man kommt dennoch mit ihnen klar.

Viele Grüße

 

Michael

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Nicky Westphal

Hallo Michael,

 

offensichtlich sind es Zellschädigungen, da es ja schon an den Rändern der rel. neuen Blätter auftritt. Es könnten eben Milben bzw. ein Pilz sein. Beides wird die Pflanze ggf. nur schädigen aber nicht unbedingt umbringen. Ein Pilz könnte schon vor der Teilung da gewesen sein und so weitergegeben worden sein. Guter Wuchs und große Kannen sind kein Indiz für die Gesundheit der Pflanzen. Solange nicht betroffene Zellen versorgt werden wachsen die auch normal weiter. Wie ich sehe kultivierst du in geschlossenen Gefäßen 🤔 halte ich nicht für ideal, da so ja richtig Staunässe entsteht. 

Einen Ratschlag bezüglich der Behandlung, gegen Was, kann ich dir nicht geben, da es für mich nicht bestimmbar ist, worum es sich wirklich handelt. Du solltest diese Pflanzen jedenfalls im Auge behalten. 

 

Grüße Nicky

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Michael D.

Hey Nicky,

 

Ja die Theorie klingt zum Teil plausibel. Nur wie kann die Louisa dann die selben Merkmale haben, während der 4te Hirsutaableger nichts hat. Ebenso manche Blätter unbeheligt bleiben? Bzw zumindest äußerlich von Befall A zu Befall B keine Verbindung besteht. Und für einen Pilz wäre es bei Louisa viel zu luftig und trocken. Nach Milben hab ich auch schon gesucht, aber nichts gefunden( zum Glück).

Momentan scheint es die Pflanzen jedenfalls nicht zu stören. Wie man ja sieht ist das neueste Blatt der Mutterpflanze noch fehlerfrei.

Mit Staunässe habe ich bisher keine Probleme, ich halte meine zum Teil eher zu trocken. Aber für die Zukunft plane ich schon mit Gittertöpfen bzw luftigeren Gefäßen zu arbeiten. Sowas ist schon besser das stimmt 🙂

Jup das werde ich auf jeden Fall. Ich liebe meine Nepenthes hirsutas xD

Danke für die ausführliche Hypothese.

 

Viele Grüße

Michael

 

bearbeitet von Michael D.
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