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SchokoEselchen3

Kultur von Sphagnum

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SchokoEselchen3

Hallo Allerseits ,

Ich hab vor etwa 3 Monaten von einem Freund Sphagnum bekommen.

Ich hatte am Anfang keinerlei Bedenken,da ich davor auch schon erfolgreich Sphagnum kultiviert hatte. Als ich es bekommen hatte war es teilweise schon fast abgestorben und braun.

Als erstes probierte ich es im Keller zu kultivieren,es bekam da nicht wirklich Licht ab und es war auch relativ kühl.

Nach ca. 1 Monat stellte ich es dann in mein Zimmer, wo ich auch mein anderes Sphagnum kultiviert. Jedoch fing es dort einfach nicht an zu wachsen,die kleinen Triebe wo sich bildeten ,starben sofort wieder ab.

Nachdem auch dieser Versuch missglückt war stellte ich es in eine dunkle Ecke meines Zimmers .Dort bilden sich zwar Triebe,jedoch sterben sie  alle mit einer bestimmten Größe ab.

Ich kann es mir einfach nicht erklären,es hat Luftfeuchtigkeit und Nässe und es steht nicht zu hell. Probehalber nahm ich ein kleines Stück weg und kultivierte es  in einer anderen Box weiter ( ,dort wächst es super und ist völlig genügsam,es steht sogar an der Heizung.

Ich bin inzwischen völlig verzweifelt und weiß nicht mehr was ich noch ausprobieren sollte. Vielleicht hat ja einer von euch einen Rat ?!

Ich bedanke mich schon mal im voraus. 

 

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SchokoEselchen3

Das erste Bild zeigt das Sphagnum mit dem ich Probleme habe ( es steht erst seit heute so naß,davor habe ich die Nässe variiert).

Das zweite Bild zeigt das Sphagnum, das ich schon hatte.

Und das letzte Bild zeigt das wo ich probehalber weg hab.

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Pascal.

Aus meiner Sicht sieht dein Sphagnum stark vergeilt aus. Sphagnum wächst unter ausreichender Beleuchtung deutlich kompakter und dichter, so zumindest jenes, welches ich kultiviere. Ferner würde es mich interessieren, was für Substrat und was für Wasser du verwendest, da Sphagnum relativ anfällig gegenüber zu vielen Mineralien ist. 

Ich würde auf jeden Fall die Beleuchtungsstärke erhöhen.  

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SchokoEselchen3

Substrat ist ganz normaler Torf und als Wasser nehme ich natürlich destilliertes Wasser,das mit dem Licht kann ich mal probieren.

Ich hab das zwar schon mal probiert und das hat nicht wirklich was gebracht.

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Rene S

Hallo 

Hab dasselbe Problem in meinem Terrarium nur nicht so extrem. Auch hier werden die "Köpfe" nicht richtig dick / fleischig. Und die stehen 80cm unter einem 100 Watt strahler.

Kann es sein dass sie nur in Moorbeet / draussen so dick werden ( ist bei so mir der Fall ) 

 

Viele Grüße 

bearbeitet von Rene S

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SchokoEselchen3

Das wäre auch eine Möglichkeit,ich werd es sehen ,denn ich hab auch welches draußen und das sieht auf jeden Fall besser aus .

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Hannes
vor 17 Minuten schrieb Rene S:

Kann es sein dass sie nur in Moorbeet / draussen so dick werden ( ist bei so mir der Fall ) 

Kann ich nicht bestätigen, bei mir gedeiht es auch im Terrarium gut.

Hier Mal bei N.sumatrana (bzw. ventricosa)

Beleuchtet werden sie von 2x 22w Strahler in ca 35cm Höhe

 

(Das Moos ist noch keine 2 Monate im Terrarium)

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SchokoEselchen3

Das Moos sieht wirklich toll aus. Davon sind meine noch weit entfernt.

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Nicky Westphal

Hallo,

 

deine Kulturen sind viel zu nass bei zu wenig Licht und zu wenig Frischluft.

bearbeitet von Nicky Westphal

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Henrik R

Hallo!

Also, erstmal ist das Sphagnum auf den Bilder oben alles andere als schön oder wächst normal! Es braucht einfach viel viel viel mehr Licht, ich verstehe nicht warum viele Leute immer wieder Sphagnum dunkel halten wollen, die erste Frage die man sich dann stellen kann, wo wächst Sphagnum. Meist wächst dieses Moos an sehr hellen, sonnigen und feuchten stellen, in einem Moor gib es nämlich Verhältnismäßig wenig beschattende Vegetation.

Also wäre die erste Maßnahme das Moos entweder raus zu stellen an die frische Luft und mit Sonnenlicht oder eben im Haus zu kultivieren aber dann mit Kunstlicht (am besten in Töpfen in denen auch Karnivoren wachsen, weil ich nicht glaube, dass sich jemand einen Topf Moos unter Kunstlicht hinstellen möchte)

 

Hier mal ein Vergleichsbild wie Sphagnum in Deutschland wächst (ich denke man sieht, es ist nicht so schattig dort):

DSCN5501

 

Dann zum Thema des Aussehens von dem Sphagnum, die Größe, Form und Wachstumsart hängt ganz einfach auch von der Art ab! 

 

Hier mal einige Sphagnumkulturen indoor und outdoor, wenn ihr euch die Köpfchen mal etwas genauer anschaut könnt ihr schön die Unterschiede erkennen:

DSCN6830

 

DSCN5630

 

DSCN4891

 

DSCN4158

 

DSCN4047

 

Also zum Fazit:

Sphagnum ist unter einigen wenigen aber wichtigen Punkten sehr sehr einfach in Kultur, die wichtigsten Sachen sind: so viel Sonne wie möglich, viel Wasser, jedoch auch nicht so viel, dass das Wasser mit der Zeit gammelt. 

Wenn man das beachtet bekommt man Sphagnum immer innerhalb von Wochen zu einem dichten Teppich gewachsen.

 

Ich hoffe ich konnte zumindest etwas helfen!

 

Grüße.

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Cassian

Hallo,

 

hier ist mal ein Bild meiner Sphagnum-Zucht. Ich habe Schalen mit Löchern, die im Wasser im Terrarium stehen. Darin wächst das Sphagnum ganz ohne Torf etc. Es wird mit einem 33W Strahler künstlich beleuchtet. Die Schalen stehen jetzt seit einigen Wochen so. Mit der Zeit wird sich ein dichter Teppich bilden.

 

Es kommt sowohl auf die Sorte Sphagnum an, als auch darauf wie frisch es ist. In den Schalen wächst das grüne saftige Moos am schnellsten, wohingegen das rote, dünnere sehr langsam wächst. Wenn man frisch abgeschnittes Sphagnum einpflanzt, wächst es auch viel besser, als wenn man altes nimmt, dass schon braun geworden ist. 

 

Grüße, Cassian

 

IMG_5140

 

bearbeitet von Cassian

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Hannes
vor 10 Stunden schrieb Henrik R:

 

DSCN6830

Das ist Mal ein geiles Moos...

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partisanengärtner

Einige Arten wachsen in der Natur sowohl in der Sonne, als auch im Schatten von ziemlich dunklen Fichtenwäldern. wobei sie natürlich dann oft eine weniger spekatkuläre Farbe haben.

Von den vielen verschiedenen Arten die ich outdoor gepflegt habe sind einige so anpassungsfähige Arten.

Diese halten es auch mal aus, einige Wochen ganz ohne Licht auszukommen. Bei meinen Aussaaten von diversen Dunkelkeimern nehme ich gerne lebendes Sphagnum, weil da die Infektionsrate von negativen Pilzen nahe 0 ist. Die mit dem Moos asoziierten Pilze sind da ein vermuteter Faktor. Ich arbeit ja nicht steril.

 

Das erholt sich sehr zügig wenn es dann wieder ausreichend Licht bekommt. Auch bei Cephalotusstecklingen ist das Moos ein unübertroffenes Substrat. Da sollte man aber ausreichend beleuchten. Frischluft hat sich bei mir unter solchen Bedingungen nicht als notwendig erwiesen. Die Köpfe des Mooses sind da allerdings sehr locker und müssen alle paar Wochen getrimmt werden.

 

Die schüttere Wuchsform die oben gezeigt wurde ist da nicht ungewöhnlich, aber durchaus nicht schädlich. Sobald wieder ausreichend Licht ankommt wachsen die problemlos wieder zu dichten Polstern. Bei zügigem Wachstum profitiert das Moos sogar von Düngergaben. Da sollte man aber langsam und vorsichtig vorgehen.

Ich sprühe stark verdünnten Dünger ab und an in die Diaboxen wo ich Cephalotusstecklinge habe , wenn sie sehr lange keine Wurzeln bilden wollen. So kann man sogar sehr langsame Wurzler erfolgreich durch Blatt oder Krugstecklinge vermehren.

 

In den 12 Stunden beleuchtetn Diaboxen habe ich durchgehend gefärbtes Spagnum. Da wachsen selbst winzigste Stückchen die beim Trimmen entstehen, zu vollständigen Moospflanzen heran.

 

Was ich bei Deinem Problembehälter vermute ist ein zu hoher Nitratgehalt im Torf.

 

Die bei uns abgebauten Torfe sind immer von vorher landwirtschaftlich genutzten Torfböden. Da werden tiefere Schichten abgebaut die natürlich einiges von oben abbekommen haben.

 

Ich empfehle, das so schlecht aussehende Moos von dem Torf wieder abzunehmen und in einer transparenten Box unter Kunstlicht weiter zu ziehen. Es hat durchaus ein paar junge Triebe und auch der Rest schent noch lebende Partien zu haben.

 

Wenn dann alles grün ist kannst Du es auf Deinen Töpfen mit Pflanzen ausbreiten. Das sollte in ein bis zwei Monaten soweit sein.

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