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ChristianCB

Hallo liebe Gemeinde,

 

ich habe ein Frage zur Abdeckung meines Moorbeets.

 

Ich der nächsten Woche sind für unsere Region strengere Nachtfröste angekündigt, sodass ich mein Moorbeet abdecken möchte.

 

Meine Frage bezieht sich auf die Schläuche der Sarrcenia´s. Ich habe sie bis jetzt nicht abgeschnitten.

Das Moorbeet will ich mit Tannengrün abdecken. Soll ich die Schläuche vorher lieber kürzen oder kann ich es einfach drauf legen?

 

 

Meine Angst ist, dass die Schläuche im weiteren Verlauf faulen/schimmeln könnten, da es ja auch wieder Tage geben wird an denen es +7 Grad werden. Da der Februar mit den meisten Kahlfrösten bei uns noch bevor steht, würde ich es dann natürlich auch abgedeckt lassen.

 

Was denkt ihr darüber, besteht die Gefahr von Schimmel/Fäulnis unter dem Tannengrün? Oder doch lieber die Schläuche kürzen?

Mein gesamtes Sortiment der im Moorbeet vertretenen Pflanzen seht ihr in meiner Bestandsliste.

bearbeitet von ChristianCB

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Piesl

Hallo Christian,

wenn möglich würde ich auf eine Abdeckung verzichten, um Schimmelbildung zu vermeiden. Wenn doch, dann besorge dir nur_ein_Beispiel, das lässt genügend Luft durch.

Kostenlos und 100% umweltverträglich - Schnee. O.k, der muss vorhanden sein. Wenn ja, dann vom Garten einsammeln und drauf damit aufs Beet. Um die Schläuche brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Schneiden würde ich sie jetzt auf keinen Fall, da die Pflanzen derzeit "schlafen" und durch die Schnitte jetzt Infektionen eindringen können. Wenn du sie dran lässt hat die Pflanze im Frühjahr gleich Blätter zur Photosynthese. Ausschneiden kannst du am Besten mit dem beginnenden Frühjahrsaustrieb.

Abdecken mit Tannengrün wäre o.k., aber hast du schon einmal einen Weihnachtsbaum im Januar entsorgt? So wie da rieseln auch jede Menge Nadel ins Beet und das ist sicher kein willkommener Substratzusatz!?

 

Gruß Piesl

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ChristianCB

Danke für die Antwort @Piesl

 

Mit Schnee rechne ich bei uns nicht. Das wäre natürlich der beste Frostschutz.

Mit der Weile wurden die Temperaturen auf -7 Grad korrigiert. Da werde ich noch nichts abdecken.

 

Aber wenn Sie wieder in den zweistelligen Minusbereich gehen, will ich vorbereitet sein.

 

Manchmal muss man einfach über manche Dinge reden, mir ist gerade eingefallen, dass ich noch einen Frühbeettunnel habe. 😉

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partisanengärtner

Bei den Nadeln kommt es auch drauf an ob es eine Tanne oder Fichte ist. Tanne ergibt hervorragenden Humus, Fichte nicht. Die könnte als Substratzuschlag gar nicht so schlecht sein. Dauerhaft sauer und gern wenn feucht genug von diversen Sphagnumarten besiedelt. Hier wächst eine rote Art auf solchen Rohhumusböden. Im Dunkel des Fichtendickichts dann leider nur grün. Wo es ganz dicht wird wächst dann auch gar nichts mehr drauf.

  • Danke 1

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ChristianCB

Ich bin jetzt überfragt ob es eine Tanne oder Fichte ist, da ich die Zweige von einem Bekannten bekommen habe. Ich werde es heut Nachmittag prüfen wenn ich zu Hause bin.

Sollte es Tanne sein, bin ich natürlich erfreut und werde es rauflegen. Um dem Schimmel vorzubeugen werde ich an Tagen an denen es nicht zu kalt ist die obere Schicht entfernen damit wieder mehr Luft ran kommt.

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partisanengärtner

Hervorragenden Humus kannst Du im Moorbeet nicht brauchen, der ist neutral. Allerdings nadelt die Tanne viel später als die Fichte. Manchmal erst im Frühjahr.

Es gibt eine Faustregel für Christbäume. Gilt aber nicht für andere Nadelgehölze.

Fichte sticht, Tanne nicht.

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Piesl
Zitat

Fichte sticht, Tanne nicht. 

exakt. Und wenn man die Nadelspitzen ansieht: Fichte hat nur eine Spitze (sticht), Tannen haben Doppelspitzen. Die einheimische Weißtanne noch dazu auf der Unterseite zwei längs verlaufende weißliche Linnien. Wobei der Name Weißtanne von der Rindenfarbe kommt, die weißlich grau erscheint im Gegensatz zur Fichte (Rottanne), die wiederum rötlicher wirkt. (mir gegenüber gemachte Försterinfo)

 

Gruß Piesl

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Thomas G

Hallo, 

 

ich decke das Moorbeet mit einem weißen Fleece ab. 

Das schützt vor Kahlfrösten und ist trotzdem Luft- und Lichtdurchlässig. 

Für den Austrieb im zeitigen Frühjahr wird ein super Mikroklima geschaffen. 

Kommt vor den ersten Frösten drauf und bleibt bis März/April. 

Mein Moorbeet ist noch nicht so alt, aber ein Bekannter verwendet ein solches Fleece schon seit Jahren und sein

Moorbeet wird von Jahr zu Jahr schöner. 

Ich selbst verwende es auch für meine Bonsais. 

 

Gruß

Thomas. 

 

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TestosteronRonny
vor 8 Stunden schrieb Thomas G:

Hallo, 

 

ich decke das Moorbeet mit einem weißen Fleece ab. 

Das schützt vor Kahlfrösten und ist trotzdem Luft- und Lichtdurchlässig. 

Für den Austrieb im zeitigen Frühjahr wird ein super Mikroklima geschaffen. 

Kommt vor den ersten Frösten drauf und bleibt bis März/April. 

Mein Moorbeet ist noch nicht so alt, aber ein Bekannter verwendet ein solches Fleece schon seit Jahren und sein

Moorbeet wird von Jahr zu Jahr schöner. 

Ich selbst verwende es auch für meine Bonsais. 

 

Gruß

Thomas. 

 

Hey Thomas , 

 

wo bekommst du denn dieses Fleece her und hat es einen Namen ? 

Ich habe zwar kein Moorbeet aber drei Minimoor - Töpfe und mehrere getopfte Pflanzen ( Sarracenia etc ) , welche ganzjährig im Garten sein sollen . 

 

Danke 😉

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ChristianCB

Ich habe jetzt erstmal schnell die Tannenzweige drüber gelegt. Für den nächsten Winter nehme ich mir dann auch das Vlies vor.

 

Hat jemand noch einen Tipp zum Gewicht des Vlies(es)?

Es gibt ja zig verschiedene Sorten, wie oben gezeigt 17g/m² bis hin zu 100g/m² usw.

bearbeitet von ChristianCB

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Christoph Hübner

Hallo,

 

ich lege seit bestimmt 10 Jahren nur Tannenzweige, die vom Weihnachtsfest übrig sind, als Frostschutz auf mein Moorbeet. Da haben auch Fliegenfallen, die von Sphagnum umwachsen waren, harte Kahlfröste überstanden und ich hatte nie Probleme mit Schimmel, etc. Alte Sarra-Schläuche schneide ich immer erst ab, wenn sie abgestorben sind.

 

Viele Grüße

Christoph

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