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Sumatra-Nepenthes


Manuel Reimansteiner

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Manuel Reimansteiner

Hallo,

 

in der Vergangenheit hatte ich immer Probleme mit dieser Sumatra-Art. Seitdem sie nun im GH unter dem Tisch steht und mit LED beleuchtet wird, sieht sie wieder ansehnlich aus.

Eine männliche Blüte ist gerade auf dem Weg, ich bin also wieder auf Weibchen-Suche. 😉

 

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Viele Grüße

Manuel

Edited by Manuel Reimansteiner
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Matze Maier

Sehr schönes Bild.

Auf Sumatra wächst die Art zumeist epiphytisch auf moosigen Bäumen, also nur im indirekten Licht.  

Lediglich auf einem Berg haben wir die Art damals direkt auf dem Gipfel in praller Sonne gefunden... aber dort ist wohl meistens stark bewölkt und nebelig.. haha...

 

Grüßle 

Matze

 

 

PS: ich bin auch noch auf Weibchen Suche 

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Nicky Westphal
vor 2 Minuten schrieb fallenleaf:

würde das bedeuten, dass die Neps aus Sumatra gar nicht so lichthungrig sind? 

Würde ich mal so nicht sagen, das ist wohl abhängig vom jeweiligen Hybiat in dem die Art vorkommt und nicht von der Insel. Es gibt dort verschiedene Höhenlagen mit unterschiedlich dichtem Bewuchs.

 

Grüße Nicky

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Manuel Reimansteiner

 

vor 2 Stunden schrieb Mathias Maier:

Sehr schönes Bild.

Auf Sumatra wächst die Art zumeist epiphytisch auf moosigen Bäumen, also nur im indirekten Licht.  

Lediglich auf einem Berg haben wir die Art damals direkt auf dem Gipfel in praller Sonne gefunden... aber dort ist wohl meistens stark bewölkt und nebelig.. haha...

 

Grüßle 

Matze

 

 

PS: ich bin auch noch auf Weibchen Suche 

 

Ich habe die Pflanze hauptsächlich wegen den kühleren Temperaturen und der höheren LF unter den Tischen stehen, dort bekommt sie indirekt Licht von der Heliamphora-Beleuchtung. Wie sah es denn mit der Tagestemperatur am Naturstandort aus, Matze?

 

Viele Grüße

Manuel

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Andreas Wistuba
vor 3 Stunden schrieb Mathias Maier:

 

Auf Sumatra wächst die Art zumeist epiphytisch auf moosigen Bäumen, also nur im indirekten Licht.  

Lediglich auf einem Berg haben wir die Art damals direkt auf dem Gipfel in praller Sonne gefunden... aber dort ist wohl meistens stark bewölkt und nebelig.. haha...

 

 

Hallo Matze,

ich kenne N. dubia eigentlich nur als Epiphyt, der bis hoch in den Baumkronen Sonne, Wind und Wetter ausgesetzt ist. Indirekt ist das Licht dort sicher nur bei schlechtem wetter.

So verhält sie sich aber auch bei mir im Gewächshaus. Sie klettert bis direkt unter die Folie, lässt sich von der Schattierung nicht aufhalten und verheddert sich regelmässig im Ventilator...

Dieses zarte Pflänzchen liebt die extremsten Bedingungen!

Grüße

Andreas 

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Terrestrisch wächst sie mit N. jamban zusammen; habe sie dort zusammen mit N. lingulata angetroffen. Aber auch in vollem Licht. 

Wobei der Boden da oben eher locker-humös ist; fast wie auf einem Baum 🙂

Gruß

Thomas. 

 

 

 

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Guten Abend zusammen,

 

N. dubia ist wirklich eine tolle Art, vor allem wenn sie so gut Kannen bildet wie bei Manuel. Bei mir ist sie die einzige Art, die bei mir im Becken keine Kannen bildet. Meine Pflanze ist zwar auch schon 30 cm hoch (oder gar noch mehr) aber wenn ich mir Manuel seine Pflanze ansehe kann es an fehlender Kletterhilfe nicht liegen. 

 

Bei mir steht sie in der Mitte des Beckens an der hellsten stelle unter dem Strahler, weil ein Bekannter, der die Pflanze auch schon im Habitat gesehen hat, meinte, dass sie recht frei wächst und kaum Schattierung erhält. Leider ist es dort nicht so feucht. Generell ist die Luftfeuchtigkeit bei mir im Terrarium nicht so hoch, was aber anderen wie zum Beispiel N. jamben, N. lingulata oder auch N. tenuis nicht sonderlich zu stören scheint. Sollte ich sie mal etwas mehr in eine der Ecken stellen? Dort ist es zwar dunkler, aber eben auch etwas feuchter. 

 

Viele Grüße

Stefan

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Matze Maier

Also ich habe mal ein paar Bilder aus Sumatra rausgesucht. 

 

Diese hier sind auf einem Berg aufgenommen, wo N. dubia zusammen mit izumae und jacqueline wächst. 

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Wie ihr sehen könnt wachsen diese Pflanzen 'im Wald'. Natürlich wachsen Sie auch in die Baumkronen hinauf, und haben dort mehr Licht als weiter unten, wo auch der Samen mal ursprünglich gekeimt und herangewachsen ist. Fast alle Pflanzen waren aber hier eher weit unter den Kronen angesiedelt. 

 

Und hier noch auf einem anderen Berg, wo die Pflanze direkt mit jamban und lingulata zusammen wächst.

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Das was ihr hier sehr ist vermutlich alles eine einzige Pflanze!

Die war direkt oben am Summit und somit natürlich in direkter Sonne. das war aber auch die einzige Pflanze die wir dort auf dem ganzen Berg gefunden haben. Dort oben waren die Bedingungen ziemlich rau, nachts ist es sehr kalt geworden, geschätzt so um die 10 Grad, dazu viel Wind, Nebel und Regen. Aber den Pflanzen scheint es wohl zu gefallen. Tagsüber war es auch nicht sonderlich warm da oben. Aber wir hatten auch ziemlich Pech mit dem Wetter und starken Regen. 

 

Währenddessen war es auf dem anderen Berg im Wald natürlich nicht so windig und auch nicht so kalt.

Edited by Mathias Maier
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Doch leider Thomas, da es 2h später super Sonnenschein war als wir wieder bergab liefen 😞

Haben ein paar terrestrisch gesehen, darunter dieser Riesenstrauch, aber oftmals waren sie epiphytisch und eher die Größe von Manuels Exemplar. Denke da haben wir auch einige gar nicht gesehen da sie soweit oben wachsen und ziemlich klein sind.

Hoffe du findest ein Weibchen, ist einfach eine tolle Art! Andreas weißt du welcher Klon weiblich/männlich ist bei deinen dubias?

 

Grüße Stefan

 

PS: Manche gehen übrigens auch ins orange-rote:

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Hallo zusammen,

 

bezugnehmend auf meine Frage weiter oben wäre eine erhöhte Luftfeuchtigkeit also hilfreich? Vielleicht sogar wichtiger als enorme Beleuchtungsstärke? Und wenn ich mir die Bilder so ansehe ist eine erhöhte Nachbar-Vegetation als Kletterhilfe vielleicht auch sinnvoll?

 

Viele Grüße

Stefan

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Manuel Reimansteiner

Hallo Stefan,

 

meine Pflanze habe ich wie gesagt etwas abseits des Strahlers bei den Heliamphora stehen. Der Hauptgrund dafür war, dass die Bedingungen unter den Tischen weniger schwanken und ich generell eine höhere LF habe, als auf den Tischen. Seitdem sie dort steht fängt sie wieder an Kannen zu bilden. Die Kombination hohe LF und Zusatzbeleuchtung im Winter wird wohl zum „Erfolg“ beigetragen haben. 🙂

Hier noch ein Foto vom Aufbau (IG-Link, nachdem ich gerade keine Fotos hochladen kann): 

 

 

Viele Grüße

Manuel

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vor 8 Stunden schrieb Marco Ebert:

Problem gelöst.

 

Danke dir vielmals!

 

Hatte auch mich vorgestern stark irritiert.

Screenshots funktionierten, die eigentliche Datei aber nicht.

 

mfg Joris

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Manuel Reimansteiner

Hallo,

 

ich habe mal den Thementitel angepasst, nachdem ich heute eine weitere zierliche Kannenpflanze aus Sumatra fotografiert habe. Diesmal Nepenthes jacquelineae, eine Art die wohl das breiteste Peristom innerhalb der Gattung ausbildet - die Hochkannen sind dabei besonders markant.

 

Matze & Stefan dürfen gerne wieder Habitatfotos beisteuern. 😉

 

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Viele Grüße

Manuel

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Servus Manu,

gute Idee mit dem Titel und schönes rotes Exemplar.

Also Thomas und David hatten mir zuvor auf einem Ulmer Stammtisch schon erzählt wie riesig die jacquelineae im Habitat werden können, aber so richtig realisiert man das erst wenn man sie mit eigenen Augen sieht. Ich war da absolut überwältigt. Denn schon die ersten Pflanzen waren richtige Oschis. Kannenkörper war meist grün und das Peristom orange bis rot, aber es gab auch ein paar die ins Gelbe gingen. Die Kannenflüssigkeit ist wie bei inermis sehr schleimig und zähflüssig.

Meine Hand zum Vergleich:

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Grüße Stefan

 

Edited by Stefan M.
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  • 4 weeks later...
Manuel Reimansteiner

Hallo,

 

diesmal keine Art, sondern eine hübsche Hybride zwischen N.dubia und N. jamban, die recht häufig in Kultur durch Wildsaatgut verbreitet ist. 

 

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Viele Grüße

Manuel

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