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Philipp B.

10 Monate später: 15 cm höher und gefühlt (oder untertrieben...) um 30 Wanzen reicher. Jetzt bildet sie 24 Blüten an 5 Stielen aus.

Ich freu mich drauf, wenn sie wieder ab Mai die Jagd im Garten aufnehmen kann. 🙂

 

Ich liebe diese Pflanze. Sie vereint für mich das Beste aus zwei meiner liebsten Welten: Fleischfressende Pflanzen und Insekten! 💚

Ich hoffe, ich hab bald genug Samen, um neue Roridulas großzuziehen. 

Überwinterung:
Auf dem geschlossenen Balkon, der nach Südwesten ausgerichtet ist. Zusätzlich befindet sich eine LED-Leiste (5500 K) über ihr. 
Es wurde sehr regelmäßig gelüftet. Trotzdem erreichte die Luftfeuchtigkeit manchmal 70 % und es bildete sich etwas Schimmel an alten Beutetieren und toten Blättern. Aber der griff nie auf gesunde Pflanzenteile über. Ich vermute, dass das hauptsächlich an der Beleuchtung liegt. Solange die Pflanze richtig gut mit Licht versorgt wird, ist sie ziemlich widerstandsfähig. 

Die Temperaturen im Winter lagen im Bereich von 3–11 °C. 

Sie wurde auch im Winter regelmäßig gewässert, aber ohne Anstau.

 

Die Wanzen wurden nur einmal in der Woche mit Heimchen gefüttert. Ich legte immer pro Fütterung fünf Heimchen (aus dem Tiefkühlfach) auf die Pflanze. Die alten, vertrockneten Tiere wanderten in den Abfall oder in andere Karnivoren (Heliamphora, Nepenthes). 😉 

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Bearbeitet von Philipp B.
Habe Details zur Überwinterung hinzugefügt.
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  • 3 Monate später...
  • 3 Wochen später...
Am 28.7.2019 um 13:20 schrieb werds:

Hi!

 

Nice specimens!

 

Can you ship me some pameridea bugs?

Sorry, I only ship within germany. Even the shipping from germany to austria is pretty risky.

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  • 7 Monate später...

Hallo, die Pflanze sieht ziemlich angeschlagen aus, die Internodien sind viel zu kurz,  die Blütenstiele ebenfalls. In diesem Alter dürfte auch der Terminaltrieb noch nicht wegsterben. Ich würde sie an die frische Luft stellen...

Viele Grüße Stefan 

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Philipp B.
vor 6 Stunden schrieb Stefan:

Hallo, die Pflanze sieht ziemlich angeschlagen aus, die Internodien sind viel zu kurz,  die Blütenstiele ebenfalls. In diesem Alter dürfte auch der Terminaltrieb noch nicht wegsterben. Ich würde sie an die frische Luft stellen...

Viele Grüße Stefan 

 

Sie wurde diesen Winter genau an der selben Stelle wie 2018/2019 überwintert (unter Kunstlicht, genau neben Drosera regia). Ein paar Triebe sind abgestorben, ja. Aber es war teilweise so kalt (runter bis 4 °C), dass sie fast gar nicht gewachsen ist. Die Sämlinge (im selben Raum, andere Stelle, auch unter Kunstlicht) sind aber sehr kräftig und gesund. Da ich bereits Nachwuchs mit Wanzen in den Startlöchern habe, mache ich mir um die Mutterpflanze wenig Sorgen und beobachte sie weiterhin. Die Sämlinge sind bereits im Garten in der Sonne. Die Mutter wird nachkommen. Ich werde sie umtopfen und noch etwas weiter zurückschneiden. Das Substrat ist auch ziemlich verbraucht und fest. Der Nachwuchs wurde in etwas luftigeren Mischungen untergebracht.

 

Samen will ich dieses Jahr sowieso nicht ernten. Die Ernte vom letzten Jahr hat aber eine sehr zufriedenstellende Keimrate gebracht.

 

 

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vor 18 Stunden schrieb Stefan:

Hallo, die Pflanze sieht ziemlich angeschlagen aus, die Internodien sind viel zu kurz,  die Blütenstiele ebenfalls. In diesem Alter dürfte auch der Terminaltrieb noch nicht wegsterben. Ich würde sie an die frische Luft stellen...

Viele Grüße Stefan 

 

Hier sind die beiden Sämlinge. Ich finde, sie sehen viel besser aus als die Mutterpflanze. Kamen diese Woche raus in den Garten und wurden, wie gesagt, neu getopft. Ich versuche seit letztem Jahr, den Roridula-Nachwuchs so lange wie möglich draußen bei Wind und Wetter zu halten, damit die Stämme schön robust werden und nicht so ein ungünstiges Verhältnis aus Höhe und Durchmesser ausprägen wie in der Gewächshauskultur.

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Hallo,

 

ich sehe prächtige Pflanzen aber vielleicht steh ich ja auf dem Schlauch. Ist kompakter Wuchs und üppige Blüte bei Roridula ein Zeichen für angeschlagen?

 

Gruß, Helmut

 

 

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Also ich kann zumindest bestätigen, dass es der älteren Pflanze (müsste jetzt bald vier Jahre alt sein) diesen Winter schlechter ging als im letzten. Die Überwinterung ist an sich nicht perfekt, aber auch nicht allzu grottenschlecht. Dieser Winter war aber auch deutlich milder als der letzte, was eine Indoor-Überwinterung grundsätzlich schwieriger macht. Wenn es wärmer ist, wollen die Pflanzen stärker wachsen und dann kann eine Zusatzbeleuchtung dann doch wieder zu dunkel dafür sein. 

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Ralf Mößle

Ich hatte dieses Jahr auch massivste Schwierigkeiten mit der Überwinterung meiner Roridulas. Obwohl ich sie an den selben Platz unter dem selben Licht gestellt hatte, habe ich fast alle verloren. Es war durch die ganzen anderen Pflanzen in dem Raum viel zu feucht. 

 

Hoffe, dieses Jahr klappt es endlich mit einem Gewächshaus, dann entspannt sich der alljährliche Platzmangel zur Überwinterung. Und die Roridulas bekommen noch eine zusätzliche Luftumwälzung.

 

Viele Grüße Ralf

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  • 3 Wochen später...

Ebenso bei mir. Hab diesen Winter fast alle Roridula verloren inkl. der beiden dentatas die ich hatte. Im Winter davor ging alles problem unter den gleichen Konditionen, wobei ich da auch mehr Zeit hatte nach den Pflanzen zu gucken.

Bin mittlerweile daher am Zweifeln ob es auf langfristig wirklich Sinn macht Roridula ohne Gewächshaus zu kultivieren. Insbesondere das Beleuchten wurde immer schwieriger aufgrund der unterschiedlichen Höhen der Planzen... bspw Sämlinge gegen 1m dentata.

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  • 1 Monat später...
Martin Reiner

Zur Überwinterung kann ich auch was neues beitragen, ich habe nämlich meine Roridula diesen Winter einfach mal auf dem Südbalkon stehen lassen.

 

Das ging erstaunlich gut, selbst -4°C steckten die Pflanzen weg (bzgl der Wanzen kann ich das nicht sagen, die sind an meinen Pflanzen alle zusammen gleichzeitig im Sommer 2018 verschwunden, den Grund dafür kenne ich nicht).

 

Leider hatten wir dann im März noch eine Nacht mit -8°C. Das war dann doch zu kalt und alle Rorodula sind mir komplett erfroren.

 

Fazit: leichter Frost ist okay (hatte ich auch früher schon mal, das war als kein Einzelereignis), aber etwas stärkerer Frost bringt sie dann doch um. Das gilt für die Pflanzen. Wie robust die Wanzen bzw die Eier der Wanzen sind weiß ich nicht.

 

Martin

 

 

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