Jump to content
Roman Link

Einrichtung eines Hochlandterrariums

Recommended Posts

Roman Link

Hallo allerseits!

 

Ich habe vor, mir in den nächsten Wochen ein gekühltes Hochlandterrarium einzurichten. Bepflanzt werden soll es hauptsächlich mit Hochlandarten der Gattungen Nepenthes und Heliamphora sowie Utricularia sect. Orchidioides. Bisher habe ich alle temperaturempfindlichen Arten in einem kleineren Terrarium in meinem Badezimmer gehalten, das ich im Sommer über Eisflaschen und im Winter über ein geöffnetes Fenster gekühlt habe. Da es in meinem kleinen Kasten aber zusehends eng wird und die Lösung mit Eisflaschen außerdem ziemlich unpraktisch ist, möchte ich mich jetzt ehe die schlimmste Sommerhitze einsetzt um eine praktikablere Lösung kümmern.

 

Ich bin mir im Klaren darüber, dass das Thema Kühlung hier im Forum schon bis ins Detail durchexerziert wurde, und habe insbesondere diesen Thread schon sicher vier oder fünf mal komplett durchgelesen. Da ich den Thread von@PfuetzenPirat nicht für mein eigenes Projekt kapern möchte, fange ich lieber einen neuen Gesprächsfaden ein (sollte das ein Problem sein, bitte einfach verschieben).

 

Ich habe bereits günstig einen gebrauchten Durchlaufkühler aufgetrieben (Aqua Medic Titan 500), und bekomme in den nächsten Tagen wenn alles klappt für ein paar Euro ein gebrauchtes Terrarium (120 cm * 50 cm* 60 cm L * B * H - das Größte, was ich einigermaßen realistisch in meinem winzigen Bad unterbringen kann). In den nächsten Tagen werde ich mir die fehlenden Komponenten bestellen, wollte aber vorher noch mal Euer Feedback abwarten.

 

Mein Plan ist es, den Durchlaufkühler mit einem Vorratsbehälter (einer 30-45 L Kühlbox) zu verbinden, um dann gekühltes Wasser aus der Kühlbox durch einen mit Lüftern versehenen Radiator im Terrarium zu pumpen. Mein bisheriger Eindruck ist, dass die Meinungen weit auseinander gehen bezüglich der Frage, ob es besser ist, Radiator, Kühler und Vorratsbehälter in einem einzelnen Kühlkreislauf zu verbinden, oder getrennte Kreisläufe für Kühler und Radiator zu verwenden (siehe oben zitierten Thread...).

 
Nach langem Hin-und-Her-Überlegen bin ich zu folgenden Schlüssen gekommen:  Um die Temperatur im Terrarium gut regeln zu können, sollte die Pumpe die den Radiator beschickt mit einem Thermostat verbunden sein (am Besten eines, das zeitgesteuert Tags und Nachts bei unterschiedlichen Temperaturen anspringt, habt ihr da Empfehlungen?). Die Lüfter am Radiator können ruhig die ganze Zeit weiterlaufen, Ventilation wird ja ohnehin benötigt. Kompressorkühler mögen es normalerweise nicht so gerne, im Stop-and-Go-Modus betrieben zu werden; außerdem arbeitet der Durchlaufkühler wenn ich das richtig verstanden habe ja nur, wenn die Temperatur am internenThermostat den eingestellten Richtwert überschreitet - wenn das Wasser im Kühler steht, geht er nach kurzer Zeit aus. Aus diesen beiden Gründen erscheint es mir nicht sinnvoll, den Durchlaufkühler in einem einzigen von dem Thermostat im Terrarium geregelten Kreislauf mit dem Radiator zu verbinden. Stattdessen erscheint es mir vernünftiger, den Durchlaufkühler nur für ein paar Stunden am Abend und in den frühen Nachtstunden zu betreiben, um dann für den Rest der Nacht (und eventuell am Tag, sofern die Temperatur über 25°C geht) die im Tank verbliebene Restkälte zur Kühlung zu nutzen. Der Kühler läuft so effektiv jeden Tag nur ein paar Stunden, und vermutlich energiesparender, als wenn er ständig für kurze Zeitabschnitte an- und ausgeschaltet werden würde.
 

Meine Einkaufsliste sieht aktuell ungefähr so aus:

  • Terrarium
  • Durchlaufkühler
  • Kühlbox als Wasserbehälter
  • Pumpe für Radiatorkreislauf
  • Pumpe für Kühlkreislauf
  • Schläuche, Schlauchklemmen, Teflonband und Schlauchisoliermaterial
  • Radiator mit passenden Lüftern (wie groß sollte so etwas bei der vorgesehenen Terrariengröße so sein?)
  • Netzteil für Lüfter
  • Terrarienbeleuchtung (zwei ausreichend starke LED-Strahler)
  • Zeitgesteuertes Thermostat für Pumpe am Radiator
  • Zeitschaltuhren für Licht/Kühlkreislauf
  • Dämmplatten zur Dämmung von Boden, Seiten- und Rückwänden (ich denke an eine innere Schicht as Heizkörperreflektoren, da diese das Licht reflektieren, umgeben von einer dickeren Styroporschicht
  • Tropfgitter / Bodenschicht aus Blähton als Drainage (gibt es da Präferenzen, und wenn ja wieso?)

 

In meinen bisherigen Terrarien komme ich gut ohne Vernebler, Beregnungsanlagen etc. aus, um eine hohe Luftfeuchte zu erreichen; falls das aufgrund der Kondensation am Radiator anders sein sollte, müsste ich mir auch über so etwas Gedanken machen.

 

Meine Frage an die Durchlaufkühler-kampferprobten Forenmitglieder wäre jetzt, ob euch mein Plan ansatzweise sinnvoll erscheint. Gibt es irgendetwas Wichtiges, was ich zu bedenken vergessen habe? Welche Fehler sollte ich unbedingt vermeiden? Habt ihr praktische Tipps für die Durchführung?

 

Ich würde mich sehr freuen über eure Rückmeldung!

 

Besten Gruß,

Roman

 

 

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites
Cassian
Posted (edited)

Hallo Roman,

 

dein Plan hört sich schon einmal vernünftig an. Ich habe mir selbst vor einigen Jahren eine ähnliche Kühlung gebaut, siehe hierzu meinen Thread. https://forum.carnivoren.org/forums/topic/44361-cassians-hochlandterrarium

 

Inzwischen hat sich einiges verändert, aber das Grundprinzip ist das selbe. Ich benutze zwei Kreisläufe. Ich denke, das ist die beste Lösung.

Wenn du Fragen hast, kannst du mir einfach eine Nachricht schreiben.

 

Zu deinen Fragen, als Thermostat für das Terrarium benutze ich ein digitales Thermostat von der Firma Trixie. Das hat einen Tag-Nacht Rhythmus. 

Für den Durchlaufkühler (DLK) empfiehlt es sich, den Temperaturfühler direkt in die Kühlbox zu machen, sodass er die Wassertemperatur in der Kühlbox misst. 

Den DLK schließt man für gewöhnlich an eine Master-Slave Steckdose, zusammen mit der Pumpe für den DLK. Dann gehen immer beide zusammen an.

 

In der Regel ist es am effizientesten, das Wasser in der Kühlbox konstant kühl zu halten, also den DLK auch tagsüber immer mal wieder ein wenig anspringen zu lassen. Wenn er tagsüber nicht läuft, wärmt sich das Wasser wieder fast auf Raumtemperatur auf und das anschließende Herunterkühlen dauert dann lange. Ich habe es noch nicht verglichen, aber ich denke, dass bei letzterer Methode der DLK im Endeffekt länger läuft. Dennoch geht bei mir der DLK auch spätabends aus, weil ich im selben Raum noch schlafen muss, und die Dinger Krach machen.

Korrektur: Ich habe nochmal nachgelesen. Es ist wohl doch effizienter, den DLK zwischendurch auszuschalten.

 

Als weiteren Tipp kann ich dir empfehlen wirklich überall Schlauchschellen dran zu machen. Für die Schlauchschellen im Wasser und an den Radiatoren auf jeden Fall welche aus Edelstahl nehmen, und nicht die verzinkten, weil die verzinkten trotzdem rosten. Die Schrauben für die Lüfter sollten ebenfalls aus Edelstahl sein. (Die verzinkten sind bei mir gerostet.)

 

Tropfgitter und Blähton sind beides in Ordnung, aber ich empfehle ein Gitter. Das Gitter kann man leicht sauber machen und das Wasser, was sich im Terrarium sammelt, kann man leichter entfernen. Außerdem ist Blähton recht schwer. 

 

Ich würde dir einen Radiator mit mindestens zwei, besser drei Lüftern empfehlen. Je dicker der Radiator, und je mehr Lüfter desto schneller wird es kalt. Bei weniger, kann es sein, dass die Mindesttemperatur erst morgens oder gar nicht erreicht wird. Schau einfach mal, für wie viel dein Geld reicht. 

 

LG, Cassian

 

Edited by Cassian

Share this post


Link to post
Share on other sites
Christoph Hübner

Hallo,

 

ich bin aus genannten Gründen auch ein Verfechter von zwei getrennten Kreisen bei Einsatz eines DLK. Seitdem bei mir alles über einen Raspberry Pi läuft, konnte ich aber auch mal überschlägig die Speicherverluste ermitteln. Ich nutze als Speicher eine Standard-Kühlbox mit 30 l Volumen. Die thermische Verlustleistung des Speichers beträgt bei mir rund 10 Watt. Das ist meiner Meinung nach nicht vernachlässigbar.

 

Einschub für Interessierte: Ermittelt anhand der Erwärmung im Ruhezustand über mehrere Stunden (Temperatur-Log) bei T_Umgebung - T_Speicher = 8...13 K.

 

Daher kann ich die folgende Aussage so nicht bestätigen:

Am 30.4.2019 um 00:34 schrieb Cassian:

In der Regel ist es am effizientesten, das Wasser in der Kühlbox konstant kühl zu halten, also den DLK auch tagsüber immer mal wieder ein wenig anspringen zu lassen. Wenn er tagsüber nicht läuft, wärmt sich das Wasser wieder fast auf Raumtemperatur auf und das anschließende Herunterkühlen dauert dann lange.

Ja, das Herunterkühlen dauert länger, wenn man den Speicher tagsüber nicht kühlt. Rein energetisch gesehen ist es aber effizienter, da die Speicherverluste geringer sind.

 

Am 29.4.2019 um 23:39 schrieb Roman Link:

In meinen bisherigen Terrarien komme ich gut ohne Vernebler, Beregnungsanlagen etc. aus, um eine hohe Luftfeuchte zu erreichen; falls das aufgrund der Kondensation am Radiator anders sein sollte, müsste ich mir auch über so etwas Gedanken machen.

Im besten Fall findet ja kein Luftaustausch mit der Umgebung statt, wenn gekühlt wird. So entstehen trotzdem sehr hohe Luftfeuchten.

 

Am 30.4.2019 um 00:34 schrieb Cassian:

Für den Durchlaufkühler (DLK) empfiehlt es sich, den Temperaturfühler direkt in die Kühlbox zu machen, sodass er die Wassertemperatur in der Kühlbox misst. 

Davon würde ich absehen. Im Fall, dass die Pumpe ausfällt, würde das Wasser im DLK gefrieren und das System unter Umständen undicht werden. Ich würde hier ein weiteres Thermostat für den DLK inkl. Pumpe einsetzen. Das bietet gegenüber einer Zeitschaltuhr auch noch den Vorteil, dass sich die Speicherladezeiten automatisch an die Umgebungstemperatur bzw. den Kühlbedarf anpassen.

 

Zu deiner Einkaufsliste:

Ich habe bei mir noch 90°-Winkel an potentiellen Knickstellen der Schläuche eingebaut. Es gibt alternativ auch Knickschutzfedern. Je nach Einbausituation empfehlenswert.

 

 

Viele Grüße

Christoph

 

(Edit)

Share this post


Link to post
Share on other sites
Cassian
Posted (edited)

Hallo,

 

vor 2 Stunden schrieb Christoph Hübner:

Ja, das Herunterkühlen dauert länger, wenn man den Speicher tagsüber nicht kühlt. Rein energetisch gesehen ist es aber effizienter, da die Speicherverluste geringer sind.

 

Was genau meinst du damit? Meinst du die Verluste sind größer, wenn die Temperatur schon niedrig ist? 

Ich habe lediglich daran gedacht, bei welcher Methode der DLK im Endeffekt am wenigsten lange läuft, und deshalb denke ich, dass es letztlich weniger Strom braucht das Wasser auf einer konstanten Temperatur zu halten, als es runter zu kühlen. Genau wie ein voller Kühlschrank effizient darin ist die Temperatur der Lebensmittel gering zu halten, aber das Runterkühlen der Lebensmittel dem Kühlschrank viel Mühe und Energie kostet. Korrigiere mich, wenn ich falsch liegen sollte. Ist wie gesagt nur meine Intuition, ich habe es nicht verglichen.

 

vor 2 Stunden schrieb Christoph Hübner:

Im Fall, dass die Pumpe ausfällt, würde das Wasser im DLK gefrieren und das System unter Umständen undicht werden.

Damit hast du sicherlich recht. Wenn die Pumpe kaputt geht, kann das zu Schäden führen. Daran hatte ich nicht gedacht. Mein Gedanke hier war, dass sich das Wasser, was sich im DLK und in den Schläuchen befindet schneller wieder erwärmt als das Wasser in der Kühlbox und so der DLK mit dem integrierten Thermostat unnötig anspringt, obwohl das Wasser in der Kühlbox noch kalt ist. So hatte es damals Marco in dem oben genannten Thread auch erwähnt, glaube ich. Deshalb hat er (und ich auch) eine Verlängerung des Thermostats in die Kühlbox gehängt. Sicherlich wären 2 Thermostate am besten.

 

LG, Cassian 🙂

 

Edited by Cassian

Share this post


Link to post
Share on other sites
Christoph Hübner
vor 29 Minuten schrieb Cassian:

Was genau meinst du damit? Meinst du die Verluste sind größer, wenn die Temperatur schon niedrig ist? 

Ja genau. Das ist sicher nicht unglaublich viel, aber je höher der Temperaturunterschied zwischen Umgebung und Speicher ist, desto höher ist der Verlustenergiestrom.

 

vor 32 Minuten schrieb Cassian:

Genau wie ein voller Kühlschrank effizient darin ist die Temperatur der Lebensmittel gering zu halten, aber das Runterkühlen der Lebensmittel dem Kühlschrank viel Mühe und Energie kostet.

In diesem Beispiel stellst du gedanklich aber "warme" Lebensmittel nach dem Einkauf in den Kühlschrank und hast dadurch einen erhöhten Kühlbedarf, oder?

 

Wie kommst du zu der Annahme, dass man in Summe weniger Energie benötigt, wenn man die Temperatur konstant hält? Ich kann mich natürlich auch irren, aber thermodynamisch erschließt sich mir das nicht.

 

vor 36 Minuten schrieb Cassian:

Mein Gedanke hier war, dass sich das Wasser, was sich im DLK und in den Schläuchen befindet schneller wieder erwärmt als das Wasser in der Kühlbox und so der DLK mit dem integrierten Thermostat unnötig anspringt, obwohl das Wasser in der Kühlbox noch kalt ist.

Kann ich auch absolut nachvollziehen. Ein zusätzliches Thermostat kostet natürlich auch mehr.

 

Viele Grüße

Christoph

Share this post


Link to post
Share on other sites
Cassian
Posted (edited)

Hallo,

 

vor einer Stunde schrieb Christoph Hübner:

Wie kommst du zu der Annahme, dass man in Summe weniger Energie benötigt, wenn man die Temperatur konstant hält? Ich kann mich natürlich auch irren, aber thermodynamisch erschließt sich mir das nicht.

 

Ich korrigiere meine Aussage. Ich habe nochmal nachgelesen. Es braucht anscheinend mehr Energie die Temperatur konstant zu halten, als den DLK zwischendurch auszuschalten und dann herunter zu kühlen, auf Grund der Tatsache, dass die Energieverluste bei einem hohen Temperaturgradienten zur Raumtemperatur höher sind, wie du schon sagtest. Gleichzeitig kühlt der DLK viel schneller von 25 auf 15 Grad als von 15 Grad auf 5 Grad.

Das gleiche gilt übrigens für die Klimaanlage/Heizung im Haus. Es ist besser sie beim Verlassen des Hauses aus oder herunter zu schalten und dann zu kühlen/heizen, anstatt die Temperatur konstant zu halten.

 

Dann habe ich es doch bisher immer richtig gemacht 😄

 

LG, Cassian

Edited by Cassian

Share this post


Link to post
Share on other sites
Roman Link

Vielen Dank für Euren Input, @Cassian und @Christoph Hübner! Im Groben scheine ich ja schon auf dem richtigen Weg zu sein, auch wenn einige Details noch geklärt werden müssen. Eure Ratschläge werde ich zu berücksichtigen versuchen, soweit es mir möglich ist.

 

vor 8 Stunden schrieb Christoph Hübner:

Davon würde ich absehen. Im Fall, dass die Pumpe ausfällt, würde das Wasser im DLK gefrieren und das System unter Umständen undicht werden. Ich würde hier ein weiteres Thermostat für den DLK inkl. Pumpe einsetzen. Das bietet gegenüber einer Zeitschaltuhr auch noch den Vorteil, dass sich die Speicherladezeiten automatisch an die Umgebungstemperatur bzw. den Kühlbedarf anpassen.

 

Immerhin ist laut der Bedienungsanleitung von dem Gerät ein Einfrieren im Normalzustand nicht möglich:  Da der Temperaturfühler im Gerät selbst untergebracht ist, kann bei Ausfall der Wasserförderung der Wärmetauscher jedoch nicht einfrieren und Schaden nehmen. Das spricht definitiv dagegen, den internen Temperaturfühler des Gerätes in den Vorratstank zu verlagern, da diese Sicherheit dann nicht mehr gewährleistet ist.

 

vor 5 Stunden schrieb Cassian:

Mein Gedanke hier war, dass sich das Wasser, was sich im DLK und in den Schläuchen befindet schneller wieder erwärmt als das Wasser in der Kühlbox und so der DLK mit dem integrierten Thermostat unnötig anspringt, obwohl das Wasser in der Kühlbox noch kalt ist. So hatte es damals Marco in dem oben genannten Thread auch erwähnt, glaube ich. Deshalb hat er (und ich auch) eine Verlängerung des Thermostats in die Kühlbox gehängt. Sicherlich wären 2 Thermostate am besten.

 

Meine naive Überlegung war bisher, dass bei Betrieb von Pumpe und Kühler mit einer Zeitschaltuhr nur der Stromverbrauch der Pumpe und der Standby-Verbrauch des Kühlers anfallen, sobald einmal die Zieltemperatur erreicht ist. Im Vergleich zum Verbrauch des Kühlers im Kühlbetrieb wäre das wohl vernachlässigbar. Aber wenn der Wärmeeintrag über den Schlauch tatsächlich so groß ist, dass der Kühler deswegen unnötig anspringt, ist wohl doch besser ein weiteres Thermostat zu verbauen.

 

In jedem Fall ist es sehr gut, eine Bestätigung zu haben, dass es energiesparender ist den Tankinhalt auf einen Schlag herunterzukühlen und den Kühler dann für längere Zeit abzuschalten als der ganztägige Betrieb. @Christoph Hübner, wie lange läuft der Kühlkreislauf bei Dir jeden Tag? Auf welcher Temperatur haltet ihr das Wasser im Vorratstank, wenn der Kühler in Betrieb ist?

 

Besten Gruß,

Roman

Share this post


Link to post
Share on other sites
Christoph Hübner
vor 9 Stunden schrieb Roman Link:

Meine naive Überlegung war bisher, dass bei Betrieb von Pumpe und Kühler mit einer Zeitschaltuhr nur der Stromverbrauch der Pumpe und der Standby-Verbrauch des Kühlers anfallen, sobald einmal die Zieltemperatur erreicht ist.

Hallo, ich würde die Pumpe und den DLK parallel ein-/ausschalten. Die Nennleistung der Pumpe wird quasi vollständig zur Erwärmung des Kühlwassers beitragen, also einen weiteren Verlustenergiestrom darstellen. Der Wärmeeintrag über die Schläuche kann durch Isolation und kurze Wege gering gehalten werden.

 

Da ich mittlerweile mit Außenluft kühlen kann, läuft mein DLK so gut wie nie. Mein Terra ist nicht isoliert. Als es noch nicht im Keller stand, lief der DLK zu Spitzenzeiten gern mal die ganze Nacht. Ich betreibe meinen Speicher zwischen 7 und 12 °C, also mit einer Hysterese von 5 K. Da ich mein Terra auf 17 °C kühle, habe ich da eine minimale Temperaturdifferenz (man spricht hier auch von Grädigkeit) zwischen Radiator und der Luft im Terra von ebenfalls 5 K. Weniger ist mit meinem Radiator nicht drin. Daher ist @Cassians Hinweis einen möglichst großen Radiator zu nehmen sehr gut.

 

Viele Grüße

Christoph

 

(Edit)

Share this post


Link to post
Share on other sites
Roman Link

Danke noch mal für die Antwort. Ich bin mir nicht sicher, ob ich Dich richtig verstehe: Regelst Du die An- und Abschaltung des Kühlers jetzt nur über das Thermostat, oder hast Du zusätzlich noch eine Zeitschaltung die den Kreislauf tagsüber komplett abschaltet? Wenn ja, wie lange?

 

Bei mir wird das Terrarium wie bereits erwähnt im Bad stehen. Ich wohne in einer Kellerwohnung und das Bad ist sehr klein und hat noch nicht mal einen eigenen Heizkörper. Ich erreiche nachts im Terrarium auch jetzt noch meist 15-16°C einfach nur durch das Öffnen das Fensters. Im Hochsommer sieht das leider anders aus. Da es für einen guten Teil des Jahres aber 1A funktioniert, hatte ich die Idee, das (ohnehin schrottige) Fenster zu ersetzen durch eine simple Konstruktion mit einem Lüfter, der nachts anspringt, wenn es draußen kühler ist als drinnen. Das dürfte einiges an Strom für die Ḱühlung sparen.

 

Gruß,

Roman

Share this post


Link to post
Share on other sites
Christoph Hübner

Hallo,

 

vor 10 Stunden schrieb Roman Link:

Regelst Du die An- und Abschaltung des Kühlers jetzt nur über das Thermostat, oder hast Du zusätzlich noch eine Zeitschaltung die den Kreislauf tagsüber komplett abschaltet? Wenn ja, wie lange? 

Ich hatte das nur über ein Thermostat geregelt und seit 1,5 Jahren jetzt wie gesagt per Raspberry Pi. Man kann bei guten Thermostaten aber auch unterschiedliche Temperatursollwerte für verschiede Zeiten programmieren.

 

Bei mir läuft es so, dass erst die Ist- mit der Soll-Temperatur verglichen wird, die sich in Abhängigkeit der Tageszeit verändert (25 °C von 7-20 Uhr, sonst 17 °C). Wenn die Ist-Temperatur höher ist, wird geschaut, ob die Umgebungs-/Außentemperatur geringer als die Soll-Temperatur ist. Falls ja, schalten die Lüfter im Deckel des Terrariums ein. Falls nein, schaltet der Radiatorkühlkreis (Lüfter am Radiator, Pumpe) ein. Der DLK-Kühlkreis (DLK, Pumpe) schaltet nur ein, wenn die Bedingungen für den Radiatorkühlkreis erfüllt sind und zusätzlich die Speichertemperatur über 12 °C beträgt. Die Hysterese für den Speicher beträgt 5 K (ergo bewegt sich die Temperatur zwischen 7 und 12 °C), für das Terra 2 K (23-25 °C am Tag, 15-17 °C in der Nacht). Ich hoffe, das ist einigermaßen verständlich. So etwas lässt sich ohne zentrale Steuerung natürlich nicht realisieren.

 

Deine Beschreibung mit der Fensterlüftung finde ich sehr gut. Da wird der DLK auch nur ein paar Wochen im Sommer laufen müssen, sofern du nicht tiefer als 16 °C gehen möchtest.

 

Viele Grüße

Christoph

Share this post


Link to post
Share on other sites
Marco Ebert

Moin.

 

Prinzipiell tue ich das gleiche wie Christoph und habe gute Erfahrungen damit. Ich möchte allerdings zu bedenken geben, dass ein Raspberry Pi und die dazu gehörigen Speicherkarten Consumer Hardware sind, welche sich aus meiner Erfahrung im Dauerbetrieb nicht für den 24/7 Betrieb eignen. Das Ganze mag mit Glück länger laufen, im Zweifelsfall geht aber die ganze Sammlung über den Jordan. Ohne Gefrierschutzmittel im Kreislauf und Abschaltung im DLK kommt man zwar nicht unter 5°C, das aber auch schon reichen 😉

 

Versteht mich nicht falsch. Ich bin von der Technik begeistert und finde es ebenfalls interessant wie man damit seine Sammlung automatisieren kann. Ich weiß aber auch wie langlebig der Kram ist. Wer ein wenig mehr Geld ausgeben kann, sollte daher zu professionelleren Geräten greifen. Vom Raspberry Pi gibt es da eine "gehärtete" Version, welche auch ein paar nette Features zur Automatisierung und Steuerung von Haus aus dabei hat, ansonsten kenne ich noch die Intel NUC oder eine Siemens Logo oder SPS.

 

Gruß

Marco

Share this post


Link to post
Share on other sites
Christoph Hübner

Hallo,

 

ja, die Zuverlässigkeit ist natürlich ein Thema, was man berücksichtigen muss. Ich entgegne dem damit, dass bei mir alles über eine gute SSD läuft, also zumindest keine SD-Karte im Einsatz ist. Inwieweit die verbauten elektronischen Teile auf Platinen anderer Hersteller tatsächlich hochwertiger sind, vermag ich nicht zu sagen. Ich habe in meinem Nebenjob in einer PC-Werkstatt da über drei Jahre auch einige Erfahrungen mit sogenannten Non-Consumer-Geräten gemacht.

 

Für mich ist aber eben gerade sehr wichtig, dass meine Sammlung nicht über den Jordan geht. Als ich noch diverse handelsübliche Thermostate, Zeitschaltuhren, etc. im Einsatz hatte, fiel häufiger mal was aus. Das schlimme daran ist, dass man es nicht immer sofort mitbekommt. Mit meinem jetzigen System fühle ich mich da wesentlich sicherer.

 

 

Viele Grüße

Christoph

Share this post


Link to post
Share on other sites
Roman Link

So, heute habe ich das Terrarium abgeholt, dass ich über eine Kleinanzeige aufgetrieben habe. Es ist zwar wie erwartet ein klein wenig heruntergerockt, sollte aber problemlos wieder auf Vordermann zu bringen sein - und bei der Größe und einem Preis von 20€ kann man da wirklich nichts sagen... Die Strahler sind gerade in Arbeit, und eine hoffentlich halbwegs hochwertige Kühlbox (Campinggaz Icetime Plus Extreme 37L) habe ich mir auch gerade bestellt. Bilder folgen, sobald es Sinn macht...

 

Jetzt fehlen in erster Linie noch die Pumpen, Schläuche, Thermostate und  der Radiator. Gibt es da Kaufempfehlungen bzw. Produkte, von denen ihr dringendst abratet?

 

Was die Pumpen betrifft, braucht der Titan 500 laut Anleitung eine Pumpleistung von mindestens 500 und maximal 2000 Liter/Stunde. Beim Radiator gehe ich naiverweise mal davon aus, dass die Pumpe nicht schneller laufen sollte als gerade eben nötig, um nicht unnötig Energie in das System zu bringen. Oder liege ich da falsch?

 

@Cassian: Ist das hier (Trixie 76124) das Trixie-Thermostat, das Du meintest? Und was für Radiatoren nutzt ihr alle so?

 

Besten Gruß,

Roman

 

 

 

 

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
Christoph Hübner

Hallo,

 

ich habe den ganzen Kram komplett bei Aquatuning gekauft. Ich hatte erst Tauchpumpen von Eheim, bin aber ausfallbedingt zu Phobya gewechselt. Ich würde auch vermeiden eine unnötig starke Pumpe zu nehmen, da du ihre elektrische Leistung wie gesagt quasi direkt als Verlust von der Kühlleistung abziehen kannst.

 

Viele Grüße

Christoph

Share this post


Link to post
Share on other sites
Roman Link

Hallo allerseits!

 

Ich wollte Euch mal ein Bild vom aktuellen Stand geben...  Am Wochenende der vorletzten Woche hatte ich endlich alles zusammen und konnte mein Kühlsystem in Gang setzen. Nachdem es jetzt gut eine Woche läuft und alles bisher gut zu funktionieren scheint,  ist es wohl Zeit für ein ausführliches Update.

 

Die Antworten hier im Thread, diverse persönliche Nachrichten und eine Reihe sehr ausführliche Posts an anderer Stelle hier im Forum waren extrem hilfreich für mich. Ich möchte mich daher insbesondere bei @Cassian, @Christoph Hübner und @Marco Ebert für ihren Input bedanken.

 

Um meine Erfahrungen mit anderen teilen zu können, die ebenfalls mit dem Gedanken spielen, ein gekühltes Terrarium zu bauen, im Folgenden ein kurzer Abriss meines Setups. Da die Links zu den Produkten auf den Händlerseiten erfahrungsgemäß spätestens nach ein paar Jahren inaktiv werden, schreibe ich lieber einfach nur, wo ich die Komponenten gekauft habe, und nenne die vollen Produktbezeichnungen zum Selbergooglen.

 

Allgemein:

Als Ausgang diente mir ein gebrauchtes 120 * 50 * 60 Terrarium von Ebay-Kleinanzeigen. Beleuchtet wird mit 2 * 55 Watt LED-Strahlern von @Christian Ritter. An allen blickabgewandten Flächen habe ich eine Ummantelung aus mit Spiegelfolie beklebten 20 mm Styropor auf 5 mm MDF-Platten angebracht. Die Kühlung läuft aus oben erörterten Gründen über zwei separate Kreisläufe, die je über ein Terrarien-Thermostat von Trixie gesteuert werden. Den Radiatorkreislauf betreibe ich aktuell nachts bei 14-16°C, also mit einer Hysterese von 2 K. Tagsüber ist er auf 23-25°C eingestellt. Der Kreislauf mit dem Durchlaufkühler (Aqua Medic Titan 500) ist so eingestellt, dass das Wasser im Vorhaltebehälter nachts auf 7-12°C gehalten wird (d.h. eine Hysterese von 5 K). Tagsüber springt der Kühler erst an, wenn die Temperatur im Tank auf 21°C gestiegen ist, und kühlt dann runter bis auf 15°C.  Das Licht ist bei mir von 7:30 bis 22:30 an. Das Herunterkühlen des Tankinhalts beginnt abends etwas früher, um 22:00, und dauert aktuell zwischen zwei und zweieinhalb Stunden. Zur Zeit macht der Kühler nachts immer zwei Kühlzyklen durch, tagsüber ist er nur an den heißesten Tagen angesprungen. Die Lüfter am Radiator laufen dauerhaft, da ich sie gleichzeitig für die Ventilation des Terrariums einsetze. Ob im Terrarium gekühlt wird oder nicht wird allein geregelt durch die Steuerung der Pumpe des Radiatorkreislaufs. Bisher scheint das alles ganz gut zu funktionieren, aber es gibt unter Garantie noch Optimierungsmöglichkeiten, insbesondere was die Ventilation betrifft bin ich mir nicht ganz sicher.

 

Kühlkreislauf:

  • Durchlaufkühler: Aqua Medic Titan 500 (Ebay Kleinanzeigen)
  • Pumpe: Eheim 1250-790 Vollkeramiklagerung (Aquatuning) - kann als Tauchpumpe oder außerhalb vom Wasser genutzt werden, bei mir ist sie direkt in der Kühlbox. Ein Anschlussstück für einen 13mm Innendurchmesser-Schlauch ist vorhanden, aber Schlauchschellen werden gebraucht. Einschraubbare Anschlussstücke von Aquatuning mit G3/8" Außengewinde und Anschraubtülle passen nicht, weil der Anschluss eingesenkt ist (grrrrr!!!)
  • Schlauch: PVC 19/13mm clear (Aquatuning) - 4 m waren mehr als genug!
  • Thermostat: Trixie 76124 Digital-Thermostat (Amazon)
  • Kühlbox: Campinggaz Icetime Plus Extreme 37 L (Ebay)
  • Außerdem:
    • Schlauchisolation aus dem Baumarkt - gibt es anscheinend in besser Qualität bei Aquatuning, was ich aber erst gemerkt habe, nachdem ich die andere gekauft hatte)
    • Mylar-Folie (Rettungsdecken)  aus dem Baumarkt
    • Ein paar Schlauchstücke mit 20mm Innendurchmesser, Schlauchschellen und Reduzierstücke für 20 auf 13 mm ID (vom Vorbesitzer des Kühlers und aus Eigenbestand)

 

Radiatorkreislauf:

  • Radiator: Alphacool NexXxoS XT45 Full Copper 360mm Radiator V.2 
  • Lüfter:
    • 3 x Noctua NF-F12 iPPC-2000 IP67 PWM, 4-Pin, Premium Industrielüfter, 2000RPM, Schwarz, 120mm (Amazon)
    • Noctua NA-FC1 4-Pin PWM Lüftersteuerung (Amazon)
    • NAVILOCK Netzteil ext. 240V > 4-Pin 12V/2A (Amazon) -wichtig - trotz "wird oft zusammen gekauft"-Empfehlung ist dieses Netzteil nicht ausreichend für den Anschluss der Noctua Lüftersteuerung! Man braucht noch einen Adapter von Molex auf PWM - oder man ist schlau und kauft gleich das Netzteil mit dem richtigen Anschluss...
    • Phobya Adapter 4Pin Molex (12V) auf 4Pin PWM (Aquatuning)
  • Schlauch: PVC 13/10mm (3/8") High Flexible Clear, (Aquatuning-Eigenmarke)
  • Pumpe: Phobya DC12-260 12Volt Pump (Aquatuning)
  • Netzteil für Pumpe: Phobya Externes Netzteil 230V auf 4Pin Molex 34 Watt (Aquatuning)
  • Schlauch: Schlauch PVC 13/10mm (3/8"ID) High Flexible Clear  - 5 m waren mehr als genug!
  • Schlauchanschlüsse - aufgrund meiner Erfahrungen im Labor schätze ich Schlauchanschlüsse mit Anschraubtüllen
    • Alphacool HF 13/10 Anschraubtülle 90° drehbar G1/4 - Chrome (Aquatuning) - radiatorseitig sind gewinkelte Anschlüsse sinnvoll
    • 13/10mm (10x1,5mm) Anschraubtülle G1/4 (Aquatuning-Eigenmarke) - reicht an der Pumpe völlig aus
  • Thermostat: Trixie 76124 Digital-Thermostat (Amazon)
  • Außerdem:
    • Schlauchisolation aus dem Baumarkt
    • Mylar-Folie (Rettungsdecken)  aus dem Baumarkt

 

Da die Trixie-Thermostate zusätzlich zur Temperatursteuerungsfunktion je einen weiteren Kanal mit einer Zeitschaltuhr steuern können, nutze ich sie auch für die Steuerung der Beleuchtung sowie eines  80mm-Lüfters im Deckel, der alle paar Stunden für den Luftaustausch ein bisschen Außenluft ins Terrarium bläst.

 

Im Folgenden ein paar Bilder des Aufbaus - leider habe ich nicht bei jedem Schritt daran gedacht, Fotos zu machen.

 

Das Ausgangsmaterial: ein 20€ Terrarium von Ebay Kleinanzeigen, in dem früher mal ein Kind seine Degus gehalten hat:

IMG_20190506_204827.thumb.jpg.a1c13e24169dff411bf9b58dc937e471.jpg

 

 

Vorbereitung der Isolation. Die MDF-Platten kann man sich im Baumarkt zuschneiden lassen, für die Befestigung des Styropors habe ich Styroporkleber verwendet:

IMG_20190512_230610.thumb.jpg.41098630e98da552ce7bc8dfc71fb3d2.jpg

 

IMG_20190512_232020.jpg.ca924ff87eb75664d2842f2bea57d342.jpg

 

 

Zusammensetzen der Isolation mit Anschraubwinkeln nach Aufkleben der Spiegelfolie:

IMG_20190514_224400.jpg.bfbcce3a17d407135ae717ec3f38c286.jpg

 

...ist nicht super-exakt gearbeitet, muss aber auch nicht... ^^

IMG_20190516_235909.thumb.jpg.7951f78a020350c15e6decefb6e51427.jpg

 

IMG_20190516_235938.jpg.71dae354691598ac754d106145df1deb.jpg

 

Anbringung der Strahler. Ich habe die Beleuchtung im Inneren des Terrariums angebracht, da mein Bad ungeheizt ist und es den größten Teil des Jahres daher relativ kühl ist. Ohne die Abwärme müsste ich es von Herbst bis Frühjahr heizen:

IMG_20190525_162359.thumb.jpg.eef86a0a03762691554d705c93a8feb5.jpg

 

Damit das Gewicht der Strahler nicht komplett am Lochblech hängt, habe ich es über diese Aufhängung auf die Verschalung des Terrariums abgeleitet.

IMG_20190525_162430.thumb.jpg.8341d2e78f3f0ecf2dcb8d8ef2a63073.jpg

 

 

Die Utensilien für die Wasserkühlung:

IMG_20190601_105006.thumb.jpg.ff3da923e39f0fd80c5f2ff4de833081.jpg

 

Anbringung der Lüfter am Radiator:IMG_20190601_205546.thumb.jpg.236d637c9889364538ea5d462ee05512.jpg

 

IMG_20190601_210320.thumb.jpg.16b076d3f2186374bc0306150d938fac.jpg

 

 

Anschluss und Isolation der Schläuche am Radiator - ich habe die Schlauchisolation zusätzlich noch mal mit Mylar umwickelt - ob das etwas bringt ist eine andere Frage, aber zumindest sehen die Schläuche jetzt aus wie ein Teil einer Raumstation:

IMG_20190602_164450.thumb.jpg.22097e559a12dc99a22aa3478cb93881.jpg

 

Durchlaufkühler und Kühlbox - die Eheim-Pumpe ist im inneren der Box (habe leider versäumt, ein Foto zu machen), die Phobya-Pumpe ist die schwarze Box, die direkt am Schlauch hängt.

IMG_20190610_195042.jpg.b6bc92fb45f96d2b4d33fa5663562515.jpg

 

 

Den Radiator habe ich im Terrarium schwebend an Metallschnüren aufgehängt, damit die Lüfter weniger Krach machen. Das scheint auch ganz gut zu funktionieren.

IMG_20190610_194943.thumb.jpg.0c14ed4dfda452ef290b51dc8804b9c8.jpg

 

 

Gesamteindruck:

IMG_20190610_194900.thumb.jpg.63c49e5ef14aefa9929985c8cf276697.jpg

 

 

Blick ins Innere (nur die linke Seite, auf der rechten Seite ist - noch - Platz für mehr).

IMG_20190610_194921.thumb.jpg.a801904017686bd296ff97a7b52a3c01.jpg

 

Ich hoffe, dass meine Bilder und Beschreibung für irgendjemanden nützlich sind. In den nächsten Tagen mache ich mal einen ausfürlicheren Foto-Thread zur Vorstellung meiner Pflanzen. Updates zum Terrarium an sich werde ich hier posten.

 

Besten Gruß aus Eibelstadt,

Roman

  • Like 8

Share this post


Link to post
Share on other sites
Marco Ebert

Hey,

 

diese Spiegelfolie... ich habe mir gerade ernsthaft Gedanken gemacht wie du so viele Pflanzen auf 50cm Tiefe verteilst 😉 Schaut echt gut aus was du uns hier präsentierst. Ich hoffe es funktioniert bisher einwandfrei und du hattest noch keine größeren Probleme. Die Feinabstimmung braucht meist ein wenig. Du solltest darauf achten, dass Kühlwasser leitende Teile vor allem außerhalb des Terrariums gut und durchgängig isoliert sind. Das hat mir schon die ein oder andere Lache beschert.

 

Gruß

Marco

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites
DorianGray1980

@Roman Link

Hallo,

 

da ich zur Zeit genau das gleiche Projekt wie Du begonnen habe, hilft mir Dein Threat natürlich extrem weiter, obwohl ich ohne vorher Dein Setup zu kennen zumeist so ziemlich den gleichen Technikkram gekauft habe. Ich hoffe nur bei mir funtioniert auch alles reibungslos, wenn es denn komplett aufgebaut ist.

Zumindest der Kühlkreislauf hat den Test aber schon bestanden.

 

Gruß

Christian

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue. Further information can be found in our Privacy Policy.