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Eisen im Brunnenwasser


Tomdaro

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Moin,

ich würde mein Moorbeet gerne mit Brunnenwasser bewässern, bzw. dieses vor allem für Darlingtonia nutzen, da das Wasser ja auch im Sommer  kalt ist. Nur blöderweise ist der Eisengehalt recht hoch und z.B. für meine Aquarien nicht nutzbar, er liegt bei mehr als 1,5 mg/ l. In der Literatur habe ich nichts über die Auswirkungen von Fe auf Carnivore gefunden. Hat jemand Erfahrungen bei der Verwendung von eisenhaltigem Grundwasser? 

 

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partisanengärtner

Das Eisen wird womöglich keine negativen Auswirkungen haben. Darlingtonia wachsen häufig in der Natur auf stark mit diversen Schwermetallen belasteten Böden.

Ob sie den möglichen Düngergehalt und oder eventuellen Kalkgehalt aushalten kann man nur ausprobieren.

 

Wenn du Ausläufer hast an denen Du experimentieren kannst würde ich es versuchen.

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 Der Hinweis mit den Schwermetallen ist schon mal ein guter Hinweis, Danke. Alle anderen Werte des Brunnenwassers sind o.k.

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Nur Eisen (dreiwertig?), sonst für Darlingtonia und andere Carnivoren geeignet kann ich mir sehr schwer vorstellen.

Fe an sich würde z.B. im Aquarium ausfallen und gar nichts machen außer im Boden oder Filter festsitzen. Sicher, daß da nichts durcheinandergekommen ist?

Edited by moskal
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vor 16 Stunden schrieb moskal:

Nur Eisen (dreiwertig?), sonst für Darlingtonia und andere Carnivoren geeignet kann ich mir sehr schwer vorstellen.

Fe an sich würde z.B. im Aquarium ausfallen und gar nichts machen außer im Boden oder Filter festsitzen. Sicher, daß da nichts durcheinandergekommen ist?

 

Nun ja, ich benutze zur Kontrolle den JBL Fe Test. Ich denke, das ist Thioglycolsäure, denn der Farbumschlag geht nach rot. Die weist sowohl Fe2 als auch Fe3 Ionen nach.  Mein Buch E.F. Elstner, Pflanzentoxikologie, Zürich 1984 sagt: "Die Fe - Konzentration, die für die normale Entwicklung ... notwendig ist, liegt bei 100 mg/kg Trockengewicht... Die Pflanzen nehmen Eisen vorwiegend in Form von Fe2 Ionen auf. Der Boden enthält jedoch überwiegend dreiwertiges Eisen"

Ich denke, das geschieht durch den O2 Einfluss im Boden, der im Grundwasser ja gegen Null geht. Also würde für die Pflanzen das besser verwertbare Fe2 zur Verfügung stehen, wenn ich Brunnenwasser nehme, aber in dieser Dosierung? 

Es heißt weiter: "Wegen der geringen Löslichkeit der Fe3 + Ions ist trotz hoher gesamt Fe Gehalte des Bodens unter aeroben Verhältnissen keine Schädigung durch Fe Toxizität zu befürchten. Ausnahme bilden Böden unter Einwirkung von Stauwasser, wobei es infolge Sauerstoffzehrung der Mikroorganismen zur Reduktion von Fe3+ zu Fe2+  kommen kann."

Ich denke, aufgrund des lockeren Substrats wird es eher zur Oxidation kommen und dadurch (hoffentlich) keine Schädigung der Pflanzen geben. Ich werde jetzt noch mal versuchen Fe 2 und Fe 3 mit dem jeweiligen Blutlaugensalz nachzuweisen. ich werde berichten ? 

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