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Pyro

Schädling anderer Art - Tips zur Bekämpfung gesucht

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Pyro

Hallo zusammen,

 

ich habe seit ein paar Wochen einen Schädling anderer Art in meinem Garten - eine oder mehrere Wühlmäuse.

 

Ich habe sichergestellt das es sich nicht um einen Maulwurf handelt der geschützt ist. Ich habe zu 100% eine Wühlmaus die hier Ihr unwesen treibt und zwar in einem Ausmaß das ich schnellstmöglich handeln muss.

 

Der Worst Case ist leider schon eingetreten, aktuell sind folgende Schäden vorhanden:

 

- Teichfolie im Moorbeet beschädigt, 2 kleine Löcher gefunden und geklebt.

- Teichfolie im grossen Teich angenagt, 1 Loch mit ca. 3cm Durchmesser vor 1 Woche gefunden und geklebt. Teich war 2 Tage dicht dann fehlten wieder 20cm Wasser... 2. Loch bereits gefunden - ist diesmal riesig, ca. 5x10cm gross.

- Teichfolie im kleinen Teich angenagt, auch hier fehlen gut 25cm Wasser... bisher noch keine Zeit zum Loch suchen gehabt.

- mir kommt es so vor als setzt sich das Pflaster der Terrasse an einer Stelle.

 

Ich habe einen Gang im Rasen ausfindig gemacht der aktiv ist, sprich nachdem ich den Gang öffne ist dieser nach kurzer Zeit wieder geschlossen bzw. ein Ersatzgang gegraben.

 

Ich muss nun schnell handeln ehe noch mehr Schäden passieren... aber wie handle ich am besten?

 

Ich habe mir von einem Bekannten 2 Klappfallen ausgeliehen, ordentlich mit Erde eingerieben und mit Handschuhen in einen Gang gesetzt. Die Wühlmaus ist evtl. zu gross für diese Klappfalle (da manche Gänge riesig sind, bis zu 10cm Durchmesser) oder zu intelligent denn die Wühlmaus buddelt drum herum.

 

Was haltet Ihr von Giftködern? Was von Schussfallen mit Platzpatronen?

 

Bin für Tips und Ratschläge SEHR dankbar!!!!

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Hannes
vor 4 Stunden schrieb Pyro:

Was von Schussfallen mit Platzpatronen?

Sowas nutzen wir auch immer (man kann's aber vielleicht auch mit Maulwurfschreck probieren)

Ob das auch bei Wühlmäusen funktioniert, habe ich noch nicht getestet.

 

LG Hannes

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partisanengärtner

Die Bayrische Drahtfalle ist hervorragend. Dringend aber vorher einen der Filme ansehen wie man sie stellt. sonst läuft man Gefahr sich einen Finger zu brechen. Der Bügel schlägt sehr stark zu.

Die Topcat und ihre günstigeren Nachbauten (nur die aus Metall sind gut) sind aber ungleich teurer. Die kann auch einer mit zwei linken Händen erfolgreich stellen.

 

 

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fallenleaf

Es gibt auch so teile die man im Boden eingraben kann. Die geben in regelmäßigen Abständen Klopfgeräusche von sich die die Tiere vertreiben. Hat bei uns gut geklappt! 

 

Viel Erfolg!

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Beautytube

... Topcat hat super funktioniert

Alle anderen Methoden hatten versagt

 

BT

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Pyro

Danke für die Tips.

 

Habt Ihr eventuell auch einen Link zu den jeweiligen Produkten damit ich nichts falsches aussuche und kaufe?

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Andreas Wistuba
Posted (edited)

Hallo,

das Problem mit Wühlmäusen ist, dass sie ständig neu zuwandern und sich Populationen schnell aufbauen.

Ich habe vor einigen Jahren massive Probleme auf unserer Obstwiese gehabt. Drahtfallen funktionieren, ich fand die aber sehr ineffektiv.

Womit ich sie eine Weile in Schach gehalten habe, war Polytanol. Hochgiftige Gasphase aber ohne Rückstandsproblematik. Sehr wirksam! Aber nur in Kleinpackungen ohne Begasungs-Schein zu bekommen.

Problem: Wenn die Gänge Wühlmaus-frei sind und sich in der Umgebung die Population aufbaut, weil Deine Nachbarn nichts gegen die Biester unternehmen, werden Deine leeren Gänge liebend gerne neu besiedelt. D.h. gegen Wühlmäuse muss man eigentlich permanent etwas unternehmen.

Wir pflanzen unsere Äpfel mittlerweile nur noch in verzinkte Drahtkörbe um zumindest einen Teil des Wurzelwerks zu schützen. Seither habe ich keinen Baum mehr verloren.

Eventuell könnte man mit solchem Draht unterirdische Barrieren schaffen.
Grüße
Andreas

 

 

Edited by Andreas Wistuba

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Mossman

1. Hund zulegen.

2. Bürsten.

3. Haare ins Loch stopfen.

 

Bei Bedarf kann ich per Post versenden: frisch „geerntete“ Labrador-Mischlingswolle, 5€ pro Kilo 😜

 

Zuweilen wird sogar unaufgefordert aktiv nach den Mäusen gebuddelt.

 

Lg MM

 

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Ronny K.

Hallo,

angeblich soll man Wühlmäuse mit Knoblauch vertreiben können. Also am Besten immer mal wieder ein paar zerquetschte Zehen in die Gänge legen. Ob es wirklich hilft, weiß ich nicht, aber schaden kann es auch nicht.

Ich hatte letztes Jahr eine im Garten. Diese hatte ich mit einer Lebendfalle gefangen. Als Köder habe ich Apfel und rote Beete verwendet.

 

Grüße

Ronny

20180914_150719.jpg

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Hannes
vor 3 Stunden schrieb Mossman:

Bei Bedarf kann ich per Post versenden: frisch „geerntete“ Labrador-Mischlingswolle, 5€ pro Kilo 😜

Pro Liter wäre profitabler...😅

 

LG Hannes

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Mossman
vor einer Stunde schrieb Hannes:

Pro Liter wäre profitabler...😅

 

LG Hannes

Will ja nicht gierig sein 😉

 

@Pyro: hoffe, dass du der Plage bald Herr wirst. Sorry, dass ich nichts Sinvolleres beitragen konnte.

 

viele Grüße

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helmutpre

Hallo,

also ich schwöre immer noch auf "Katze".

Unser "Dino" bringt im Schnitt jede Nacht ein bis zwei  Wühlmäuse mit, "spielt" eine Zeit recht brutal mit ihnen und frisst sie dann-

es sei denn, sie entwischen. Dann wuseln sie noch einige Tage und Nächte in der Wohnung umher, irgendwann werden sie doch gefressen.

Wenn es zu grausam wird,  klaue ich der Katze die Maus und lasse sie in einiger Entfernung wieder frei.

Aus reiner Neugier habe ich aber insgesamt drei Mäuse konfisziert und in Plastikboxen verfrachtet. Eine hatte Junge,von denen alle bis auf eine

gefressen wurden. Nun sind´s also vier. Ich bin mir nicht über die Arten im Klaren- im Netz habe ich gelesen, dass es eigentlich nur

Feldmäuse, Erdmäuse und Rötelmäuse sein können. Auf jeden Fall sind mindestens zwei verschiedene Arten vertreten.

Ích hab mir gedacht, ich behalte sie noch eine Weile, vielleicht lässt sich so etwas über ihre Gewohnheiten und damit Bekämpfungsmöglichkeiten herausfinden.

 

Viele Grüße

 

Helmut

 

 

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Thomas M.
Posted (edited)
vor 4 Minuten schrieb helmutpre:

Hallo,

also ich schwöre immer noch auf "Katze".

Unser "Dino" bringt im Schnitt jede Nacht ein bis zwei  Wühlmäuse mit, "spielt" eine Zeit recht brutal mit ihnen und frisst sie dann-

es sei denn, sie entwischen. Dann wuseln sie noch einige Tage und Nächte in der Wohnung umher, irgendwann werden sie doch gefressen.

Wenn es zu grausam wird,  klaue ich der Katze die Maus und lasse sie in einiger Entfernung wieder frei.

 

Wenn ich sowas lese könnte ich im Strahl kotzen. Weißt Du, wie viel Milionen Tiere jedes Jahr allein in Deutschland durch Freigängerkatzen getötet werden? Vögel, Kleinsäuger, Amphibien, Reptilien etc.

Ich sehs leider immer wieder in meinem Garten. Wir haben nur eine einzige Nachbarskatze, aber was die bei uns im Garten tötet ist unbegreiflich. Grasfrösche, Vögel, etc.

Thomas

Edited by Thomas M.
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helmutpre

Ach Thomas,

dann sprich doch mal mit Deinem Nachbarn.

Viele Grüße

Helmut

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Thomas M.

Was soll ich ihm sagen? Dass er der Katze einen Maulkorb verpassen soll?
Eine Freigängerkatze zur reinen Hauskatze zu machen gestaltet sich als recht schwierig und ist auch meist nicht im Interesse des Besitzers.

Früher hatten wir die selben Probleme mit Katzen anderer Nachbarn. Die hatten zwar auch Verständnis dafür und haben gesagt man soll die Katzen ruhig sofort aus dem Garten vertreiben, aber was bringt das schon?

Thomas

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helmutpre

Hallo Thomas,

ich weiß nicht, was in Deiner Nachbarschaft "katzentechnisch" so alles passiert. 

Bei uns ist es jedenfalls ganz entspannt. Frösche und Eidechsen gibt es hier (leider!) nicht, das ist aber eher eine Frage der Biotope und der landwirtschaftlichen Nutzung.

Ansonsten gibt es eben sehr viele Mäuse (ohne unsere Katze hätte ich nie erfahren, in welch großer Zahl die draußen so vorkommen),

und auch ziemlich viele Vögel: Spatzen über Spatzen, hunderte, wenn nicht tausende, allein in unserer kleinen Siedlung.

Davon erwischt unser Kater sicher mal einen (ich würde schätzen: pro hundert Mäuse einen Spatzen), das bedroht die Population keinesfalls, vielleicht hält es den Bestand sogar

gesund. Da ich auch ein Freund einer reichhaltigen Natur bin, kann ich auf jeden Fall sagen: Hätten sich die Dinge mit unserer Katze anders entwickelt (so wie von Dir mit Deiner Nachbarskatze beschrieben), würden wir den Freigang unserer Katze auch deutlich beschränken. Aktuell bin ich jedenfalls froh, dass unser Kater dazu beiträgt, die Zahl der Mäuse (und damit auch der Zecken) im Rahmen zu halten.

 

Viele Grüße

 

Helmut

 

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Pyro

Nachbars Katze hilft mir inzwischen schon. Zumindest habe ich Sie gestern um den Teich schwänzeln sehen. Nach dem vielen Regen werde ich morgen die Teichfolie am Rand samt Vlies etwas hochklappen damit Sie besser an die Gänge rankommt.

 

Da die Wühlmaus entweder zu intelligent oder zu gross für meine 2 Wühlmaus-Klappfallen ist muss ich nochmal nachbessern ... Giftköder kaufen oder Schussfalle.

 

Ich habe jedenfalls 2 Gänge gefunden die täglich mehrmals frequentiert werden und dort setze ich an.

 

Abwehrende Pflanzen gibt es einige, von Knoblauch über Lavendel bis... hilft aber nur stark begrenzt im Umkreis.

 

 

Einen Baum bei einer Neupflanzung in einen Drahtkorb stellen geht... aber einen bestehenden Gartenteich mit gut 25qm Fläche mit einem Drahtkorb zu versehen ist sehr schwierig. Ich hatte seit es den Teich gibt (2010) kein Problem und hoffe wenn ich die Wühlmaus oder Mäuse fange das ich dann wieder einige Jahre meine Ruhe habe.

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partisanengärtner

Wenn es Dir um die Teichanlage geht. Ich habe in der gleichen Problemlage die Teichgrube mit einem Esstrichgitter und einer Lage von ein paar cm Beton versehen.

Das muss kein rissfreier sein aber die Wühler lassen dann davon ab. Da reichen schon 2-3 cm.

Alternativ kannst Du auch eine dicke Schicht Frostschutz einbringen. Das durchgraben die auch kaum.  Vlies in solchen Fällen nicht vergessen.

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mike34

Hallo,

ich habe in meinem Garten Kaiserkrone gepflanzt, die soll helfen. Wobei ich nicht sicher bin das es bei mir wirkt, ich habe die Pflanze vorsorglich gepflanzt, aber auch keine Probleme bis jetzt gehabt. Katzen hat es bei uns allerdings auch viele :-). Stimmt schon das die auch Vögel und Frösche jagen, aber ganz ehrlich, bei Rückgang von Populationen sind meist nicht Katzen das Problem.

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