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AmonH

Reisetipps für Borneo

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AmonH

Hallo liebe GFPler,

 

nach gut 20 Jahren Mitgliedschaft steht nun endlich eine Reise an, die Nepenthes am Naturstandort beinhalten soll - es geht nach Borneo, Unterkünfte südlich außerhalb des Mt. Kinabalu! 

 

Ich versuche seit geraumer Zeit genaueres zu Touren und Guides herauszufinden, aber die Infos sind immer etwas unterschiedlich... So manchen Tipp habe ich auch schon aus den Berichten in den Taublättern ziehen können, wenn auch nicht immer brandaktuell.

Von vor Ort buchen und billig bis zwingend vorab und für Malaysia/Indonesische Verhältnisse erstaunlich "teuer". Braucht man einen speziellen Guide, oder geht auch ein "Normaler"? Passende Beiträge hier im Forum sind schon etwas älter bzw. nicht zwingend mit den passenden Infos, deshalb wollte ich hier mal nachfragen, ob jemand von euch vor kurzem erst dort war und ein paar Tipps und Kontakte auf Lager hat? Mt. Kinabalu soll ja etwas schwierig sein, da beschränkter Zutritt - deshalb würde ich von ein paar Berichten ausgehend auch einen Aufstieg auf den G. Trusmadi bevorzugt ins Auge fassen - hat hier jemand Erfahrungen?

 

Falls ich passende Beiträge übersehen haben sollte, bitte gerne einfach verweisen!

 

Danke im Voraus

 

Amon

Edited by AmonH

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beyond
vor 1 Stunde schrieb AmonH:

ob jemand von euch vor kurzem erst dort war und ein paar Tipps und Kontakte auf Lager hat?

 

Frag am besten mal @Mathias Maier oder @Stefan M.

 

 

 

 

 

 

 

 

Oder @Beautytube

 

 

Edited by beyond
3. Thread verlinkt
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moskal

Hallo,

 

für Borneo allgemein wäre Michael Lo ein Ansprechpartner

https://junglemikey.blogspot.com/

er ist als guide unterwegs

 

wenn es deutschschprachig sein soll kennt sich Jens Kühne dort sehr gut aus und er ist auch guide. Allerdings wäre da eine Anreise von Thailand für ihn fällig

http://www.mahachai-tours.com/deutschev/ueberuns-start.htm

 

Gruß, helmut

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Joachim Danz

Hallo Amon,

 

6 hours ago, AmonH said:

gut 20 Jahren Mitgliedschaft

 

da warst Du aber noch Schüler und hattest etwas später ein ganz nettes Chameleon bei Dir zu

hause, wen ich mich recht erinnere...

 

Schön zu sehen, dass Du Dich immer noch für Nepenthes interessierst!

 

Viele Grüße aus dem Münchner Osten!

 

Joachim

 

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AmonH

Vielen Dank @beyond und @moskal für eure Tipps! Werde da gleich mal genauer schauen bzw. anschreiben!

 

@Joachim Danz: Freut mich auch von dir zu hören! Ja, ich müsste damals 11 gewesen sein... Das Chameleon wurde 11 Jahre alt, eine echte Seltenheit. Gerade habe ich die Nepenthes nur auf dem Arm bei mir, jedoch 2 Chameleons daheim. Für mehr reicht es leider mit Platz und Zeit im Moment nicht... Aber das Interesse ist definitiv immer noch da 😉 Wie die Zeit vergeht... Hoffe dir/euch geht es ebenfalls gut!

 

Viele Grüße

Amon

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Manuel Reimansteiner

Hallo Amon,

 

ich war erst im Februar auf Borneo. Der Kinabalu ist mit fast 500€ recht teuer, aber absolut sehenswert. Wir hatten diese Tour im voraus bei Amazing Borneo gebucht, jedoch gibt es auch die Möglichkeit, vor Ort einen der täglich 130 Summit-Slots deutlich günstiger zu ergattern. Das meinten zumindest Touristen, mit  denen wir uns unterhalten haben. Voraussetzung dafür ist nur, dass man sehr spontan unterwegs ist.

Mit knapp 300€ ist der Trusmadi etwas günstiger, jedoch sind derzeit die einfachen Trails (Kaingaran & Mastan-Trail) aufgrund eines Hangrutsches nicht zugänglich. Statt den rund 4 km-Trails, müsste man nun den 11 km langen Mannan-Trail gehen. Ursprünglich wollten wir auch den Trusmadi machen, haben dann aber die Buchung storniert, weil wir aufgrund unseres dichten Programms sowieso schon gerädert waren. Kamil Pasek, der zur gleichen Zeit dort war, hat auch von so einer Tour abgeraten.

Deutlich angenehmer und trotzdem sehr sehenswert ist eine Tagestour in die Mamut Copper Mine (offiziell nicht zugänglich 😉), in der man N. zakriana, N. burbidgeae, N. macrovulgaris, N. stenophylla, N. reinwardtiana und deren Hybriden zu Gesicht bekommt. Eine rund einstündige Autofahrt von Ranau bringt dich dort hin.

 

Den Kontakt zu einem guten, jedoch nicht ganz billigen Guide kann ich dir gerne per PN zukommen lassen. Von Bergtouren ohne Guide würde ich abraten, ist aber zumindest im Kinabalu NP sowieso nicht möglich.

 

Wann geht denn die Reise los? Ich würde in den nächsten Tagen mit den ersten Reiseberichten beginnen - vielleicht helfen dir die weiter.

 

Viele Grüße

Manuel

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AmonH
vor 9 Minuten schrieb Manuel Reimansteiner:

Mit knapp 300€ ist der Trusmadi etwas günstiger, jedoch sind derzeit die einfachen Trails (Kaingaran & Mastan-Trail) aufgrund eines Hangrutsches nicht zugänglich. Statt den rund 4 km-Trails, müsste man nun den 11 km langen Mannan-Trail gehen. Ursprünglich wollten wir auch den Trusmadi machen, haben dann aber die Buchung storniert, weil wir aufgrund unseres dichten Programms sowieso schon gerädert waren. Kamil Pasek, der zur gleichen Zeit dort war, hat auch von so einer Tour abgeraten.

Deutlich angenehmer und trotzdem sehr sehenswert ist eine Tagestour in die Mamut Copper Mine (offiziell nicht zugänglich 😉), in der man N. zakriana, N. burbidgeae, N. macrovulgaris, N. stenophylla, N. reinwardtiana und deren Hybriden zu Gesicht bekommt. Eine rund einstündige Autofahrt von Ranau bringt dich dort hin.

 

Den Kontakt zu einem guten, jedoch nicht ganz billigen Guide kann ich dir gerne per PN zukommen lassen. 

Wann geht denn die Reise los?

Hallo Manuel,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort - das mit dem Hangrutsch ist ja schade... Wir sind Anfang Juli dort, für 6 Nächte. Das mit der Mine hört sich schon sehr cool an! PN kommt.

Gruß, Amon

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Stefan M.

Servus Amon,

 

habe gerade nochmal  drübergelesen und etwas editiert.

wie immer ist es günstiger vor Ort beim Nationalpark anzufragen. 

Denke es kommt auf dich bzw deine Gruppe an wie gerne ihr wandert oder ob es rein um Nepenthes geht etc da diese Touren meist mehrere Tage dauern (oft 4Tage)

Wenn das einem zuviel Stress ist o.ä. dann bucht man eine organisierte Tour, dass ist dann aber auch deutlich teurer wie Manuel schon geschrieben hat.

Natürlich ist es in einer Gruppe günstiger da du die Gebühren für den Guide auch zahlst. Porter kosten natürlich extra wenn man sie braucht.

2017 haben wir für unsere Bergtouren auf Borneo jeweils 125-190€ pP gezahlt für Guide, Genehmigung, NP Eintritt, Essen.

Für die Gipfel in Nationalparks brauchst du eine Genehmigung bzw einen Guide. Zum Schutze des NP und dir selbst.

Gerade im Tiefland ist der Pfad oft schlecht überschaubar, vorallem beim Mulu. Bzw kommt es zu mehreren kreuzenden Wegen.

Also nicht wie der hier enden:  https://www.derwesten.de/panorama/verschollener-tourist-nach-zwei-wochen-im-dschungel-gefunden-id12324834.html

 

Kinabalu ist eine große Touristenattraktion und somit sehr frequentiert. Hier die direkte email zum headquarter: kinabaluoperationcentre@gmail.com

Der Tamybuyukon liegt im Kinabalu NP, wird also darüber verwaltet genau wie Marai parai etc.

Ich weiß den genauen Preis nicht mehr, aber direkt im headquarter zahlst du weniger für den Kinabalu. Per minibus von Kota Kinabalu in ~1,5h erreichbar für 20 ringit.

 

Mulu (erreichbar via Flugzeug oder Fluss) kann man einfach über deren homepage anfragen: https://mulupark.com/the-summit/

bzw email: enquiries@mulupark.com     unser Guide war Eugen, echt cooler Typ.

Die letzten Wanderer waren 4 Monate vor uns auf dem Mulu. Wird also kaum bestiegen 😉

 

Trusmadi ist etwas komplizierter da dieser nicht über einen Nationalpark läuft meines Wissens. Daher muss man sich dort um die Genehmigung etc schon früh kümmern (direkt bei der Sabah Regierung), oder bei einem Veranstalter fragen, z.B. widuresortbn@yahoo.com, unser Guide war Eric.

Zum Trusmadi gibt es 3 trails (tambunan von westen und die zwei genannten von Manu aus südlicher und östlicher Richtung), der einfachste (Tambunan "Stairway" ~5km) ist wohl gesperrt, aber den würde ich dir auch nicht empfehlen. War damals extrem enttäuscht da es wie eine Art Touriattraktion mit einer Treppe ausgebaut wurde und man den Löwenanteil mit einem Jeep gefahren wird. Die zwei anderen trails dauern zwar länger (3-4 Tage) sind aber dafür bestimmt schöner da sie selten begangen werden.

 

Mamut Coppermine braucht man offiziell auch eine Genehmigung, aber da ist eigentlich keine Sau. Man findet einige Nepenthesarten.

 

Mt. Alab wäre noch eine Station wenn du auf dem Weg zum Trusmadi bist, nahe der Tambunanroad. Headquarter liegt direkt auf dem Weg.

 

Die Genting highlands um Kuala Lumpur wären vllt auch noch eine Idee. Dort findest du macfarlaneii, ramispina oder sanguinea und brauchst keinen Guide. War dort aber selbst noch nicht.

 

 

Mulu (Sarawak) war auf jedenfall mein absoluter Favorit. Außerdem kann man dort auch den Api (Pinnacles) besteigen, Höhlen anschauen, Wasserfall, Canopywalk etc. Wenn du aber wandern hasst, solltest du den Berg vergessen da er mit 50km deutlich mehr Wegstrecke aufweist als die anderen.

Übrigens: Kürzere Flüge kosten dort unten meist nur 30-40€ via Asia air oder Malaysia airlines. Also wären weitere Ziele im Süden Borneos oder gar Palawan etc schnell und günstig erreichbar.

Überlege dir einen Zeitraum für die Reise. Februar ist z.B. geschickt wenn du im Norden unterwegs bist (Regenzeit vorbei aber noch nicht allzu heiß)

Und nimm keinen zu großen Rucksack mit 😉

 

Grüße und viel Spaß

Stefan
 

 

 

 

 

Edited by Stefan M.
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Carsten Paul

Für Amon selbst ist es jetzt wohl leider etwas spät (Sorry, war lange Zeit nicht mehr aktiv im Forum) aber um hier allgemein etwas aufzuräumen:

 

Mount Kinabalu: touristisch sehr beliebt, da nun mal der höchste Berg Malaysias. Der größte Teil des Wegs (ca. 90%) sind Stufen. Seit einigen Jahren ist die Anzahl der zugelassenen Kletterer pro Tag begrenzt, daher ist es wichtig hier mindestens 6 Monate vor der geplanten Besteigung das ganze beim Kinabalupark entsprechend zu beantragen!!! Mit einer Gesammtdauer von 2 Tagen und einer Übernachtung im Laban Rata Hostel eine der Zeitlich kürzesten Bergtouren auf Borneo.

 

Mount Trus Madi: japp, die "einfachen" Wege sind hier derzeit dicht. Waren 2018 trotzdem dort. Der Beginn des derzeitigen Weges ist eine alte Holzfällerstraße, sehr steil und gerade auf dem Rückweg bergab nicht angenehm zu laufen. Nepenthestechnisch aber sehr sehenswert mit macrophylla, lowii, x trusmadiensis… Standartdauer der Wanderung 3 Tage/2Nächte (in Scheltern)

 

Gunung Mulu: der Berg steht für dieses Jahr auf meiner ToDo List (hoffentlich klappt es), die Besteigung hier musst du über Mulupark organisieren. Standartmäßig bist du hier 4 Tage/3 Nächte unterwegs. Wie es da unterwegs aussieht weiß ich leider (noch) nicht.

 

Mount Tambuyukon: Der erste Berg, den ich jemals auf Borneo erklettert habe (2012), hier musst du das Permit ebenfalls über den Kinabalu Park beantragen. Standartmäßig braucht man für die 14km zum Gipfel und wieder zurück 4 Tage/3 Nächte und übernachtet im Zelt oder der Hängematte. Laut Internetinfos die ich damals gelesen hatte gilt er wohl "als der schwerste Berg auf Borneo"... kann ich so jetzt nicht bestätigen, fand den Trus Madi und einige kleinere deutlich schwerer und würde ihn jederzeit wieder machen!

 

Gunung Murud: Für mich eindeutig einer der schönen Berge und am bequemsten zu laufen! Leider gibt es hier nicht wirklich viele aktuellen Infos. Wie ich mitbekommen habe soll die Straße von Ba Kelalan zum "Basecamp" praktisch nichtmehr vorhanden sein und man muss von Ba Kelalan selbst bis zum Berg laufen, wodurch man dort jetzt wohl 5(!) Tage unterwegs ist. Versuche derzeit aktuelle Informationen zur Lage zu bekommen. 

 

Mamut Coppermine: stillgelegte Kupfermine in der Nähe von Ranau. Entgegen der Behauptungen oben ist der Zugang nicht reglementiert und eine Genehmigung braucht man auch nicht wenn man da rein will, allerdings erfolgt das Betreten der Minenanlage auf eigene Gefahr. Nepenthes und Orchideentechnisch aber in jedem Fall sehenswert. Ein Fahrzeug mit etwas höherem Radstand ist aber für die Zufahrsstraße empfehlenswert 😉

 

Der Vollständigkeit halber noch was zu den Genthing Highlands: auf dem malayischen Festland gelegen sind die Genthings ein echter Schock für alle Urwaldfans! Da der komplette Berg in Privatbesitz ist und sich darauf ein riesen Casino und Hotelgelände mit eigenem Vergnügungspark und Seilbahn breit macht sieht man hier wunderbar wie Urwald zerstört wird. Während man 2012 noch halbwegs gute Eindrücke von "echtem" Nebelwald, neben Kasino und Hotels, auf den kleineren Untergipfeln sammeln konnte war dort 2018 eigentlich nichts mehr zugänglich. 

 

Grüße Carsten

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Heron

Sowas zu lesen macht mich immer traurig. Einerseits ist es gut, wenn Touristen Geld ins Land bringen, aber wenn es zu schnell wächst, leidet am Ende immer die Natur. 😞

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AmonH

Danke @Carsten Paul!

 

Ja... Die Genting Highlands wollten wir eigentlich auch besuchen. Nach ein bisschen umhorchen in Kuala Lumpur haben wir das aber auch gelassen. Soll echt alles ziemlich plattgemacht worden sein...

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