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Moorhochbeet mit Mini-Gewächshaus


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Gordon Shumway

Hallo Zusammen!

 

Es war mal an der Zeit, meinen Outdoor-Karnis ein angemesseneres Refugium zu spendieren als meinen usseligen 90-Liter-Kübel aus Studentenzeiten.

Nun, ausgestattet mit Platz, Regenwasser und dem nötigen Kleingeld hab ich mich an die Arbeit gemacht!

 

Beim Hauskauf gab es einen ganzen Batzen Steine gratis dazu. Diese lagen bisher nutzlos in der Gegend herum.

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Den Standort des Beetes habe ich mit ein paar ebenfalls vorhandenen Betonplatten ausgelegt.

Platzwahl begrümndet sich auf Südseite, warme Mauer im Rücken und direkt an der Regentonne gelegen.

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Bei O*i gabs eine schicke 390 Liter Kunstoff-Teichwanne für rund 90 Euronen. Diese habe ich in 3 bis 6 cm Styrodur eingepackt und braun gestrichen:IMG_20190826_162242.thumb.jpg.a5d9b3aafe49f4d769aa5933c8ca2924.jpg

 

Außerdem habe ich aus Terrassendielen und Kanthölzern einen Kragen gebaut, der auf der Wanne aufsitzt. Er dienst der Stabilität und als Aufstellfläche für den Frühbeetkasten:

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Danach habe ich die Wanne mit den Steinen eingemauert und die Fugen mit (ebenfalls nutzlos herumliegendem) Splitt verfüllt:

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Die obere Reihe Steine habe ich aus Kinderschutzgründen mit Natursteinmörtel befestigt. Außerdem habe ich das Beet an den Überlauf der Regentonne angeschlossene und an der anderen Seite ebenfalls einen Überlauf installiert. Und ein paar Mauerpfeffergewächse hab ich auch noch in den Splitt gesetzt, vielleicht wachsen sie ja durch die Fugen der Mauer...

 

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Torf rein, fertig.

 

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Derzeit muss ich eine Zwangspause einlegen, weil ein weiteres Schmankerl der ganzen Konstruktion noch auf sich warten lässt:

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Juwel Frühbeet Biostar 1500 mit Fensteröffner, 150 x 80 x 50 cm

 

Sollte genau oben auf den Kragen draufpassen. Bin noch unsicher, ob ich es nur als Winterschutz oder ganzjährig benutzen soll...

Bei zweiterer Variante hätte ich zusätzlich eine nette Sommerresidenz für meine Frösche!

 

Naja, abwarten, draufsetzen und dann sehe ich ja wie es mir gefällt, ich halte euch auf dem Laufenden!

 

Viele Grüße,

Ralph

 

 

 

Edited by Gordon Shumway
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Gordon Shumway

Teilweise.

Ein paar zähe Pflanzen, die ich schon länger besitze und von denen ich weiss, dass sie auch härtere Bedingungen überstehen (S. purpurea und orephilia, vielleicht noch eine flava, außerdem P. grandiflora), werden darin wohl den Winter verbringen. Meine neueren, möglicherweise empfindlicheren Sarras bleiben bis zu den ersten Frösten draußen, dann kommen sie rein.

 

Ich habe sowieso vor, bis auf wenige Ausnahmen die Pflanzen in Töpfen verbleiben zu lassen.

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Gordon Shumway

Soo, Frühbeetkasten ist inzwischen angekommen und installiert.

Bin nicht sicher, was ich von der Optik halten soll, Freiluft gefällt mir definitiv besser. Wenn es aber das Pflanzenwachstum ankurbelt, könnte ich mich vielleicht drauf einlassen.

Allerding dürfen sie auch nicht zu gut wachsen, da der Kasten höchstens 50 cm hoch ist...

 

Bepflanzung und dessen Arrangement ist jetzt erstmal vorläufig, Feinschliff muss noch bis zum Frühjahr warten!

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Edited by Gordon Shumway
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  • 6 months later...
Marco M

Hallo Ralph, wie hat sich denn dein Frühbeetkasten als Winterschutz bewährt ?

Wenn man das Winter nennen darf.

LG Marco

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Gordon Shumway

Hallo!

Grundsätzlich kann ich nicht klagen, auch wenn der Winter hier am Niederrhein kaum spürbar war.

 

Ich habe im Spätherbst die Pflanzen zum ersten Frost reingeholt. Als es aber hier im Winterquartier zu warm wurde und das Substrat heftig zu schimmeln begann, habe ich alle um Weihnachten rum wieder nach draußen ins Frühbeet gepackt.

 

Seitdem stehen sie dort.

 

Vor zwei Wochen begann die VFF Blüten zu treiben. D. capensis war den ganzen Winter über grün und hatte sogar Klebetröpfchen. U. livida sieht immer noch frisch aus. Die Sarras beginnen jetzt auch langsam, die ersten Blüten zu schieben.

 

Zwischendurch hatte ich sogar einen Topf mit D. madagascariensis, D. spatulata und ein paar Utris draußen im Frühbeet stehen, weil sie die Heizungsluft im Wohnzimmer nicht vertragen haben.

 

Frage ist natürlich, wie sich ein "richtiger" Winter auswirken würde.

Aber so, alles super - wenn sogar die "Zimmerpflanzen" noch gut dastehen...

 

Vielleicht lade ich morgen noch Fotos hoch.

 

Viele Grüße,

Ralph

Edited by Gordon Shumway
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  • 1 month later...
Gordon Shumway

Hallo Zusammen!

 

Derzeit stehen fast alle meiner Pflanzen draußen im Hochbeet und wachsen anständig.

 

Zeit für ein kurzes Resümee meiner Konstruktion.

 

Schutz vor Wind, Kälte, Hagel und anderen "Umwelteinflüssen"

Zugegeben, der Winter war harmlos. Daher kein Wunder, dass selbst subtropische Arten wie D. capensis und U. livida den Winter im Kübel überstanden haben.

Ebenfalls gut: Keine Chance für Amsel und Co, zerstörerisch auf das Beet einzuwirken.

 

Verlängerung der Wachstumsperiode

Die Sarras im Beet haben deutlich früher ausgetrieben als ihre Freilandgenossen.

Sicher ein Pluspunkt.

 

Weniger Verdunstung, sparsamer Wasserverbrauch

Logisch. Dadurch spürbar seltener Gießen notwendig. Ich denke, einen Monat ohne Wasserzufuhr überhaupt kein Problem. Und durch den angeschlossenen Überlauf der Regentonne theoretisch noch viel länger.

Positiver Nebeneffekt: Die Droseras sehen durch die erhöhte LF toll klebrig aus. Und den anderen Pflanzen schadets sicher auch nicht.

 

Halbwegs erschwinglich, braucht wenig Platz

Zumindest im Vergleich zu einem richtigen Gewächshaus.

 

Höhere Temperaturen

Sicher kein Wunder, aber Temperaturen von 30°C sind im Freiland im April sonst nicht zu erreichen. Dadurch netter Nebeneffekt:

 

Sarras wachsen deutlich höher

Habe schon ein paar Jahre Freilanderfahrung und kann jetzt schon sagen, dass die Schläuche noch nie so hoch waren wie jetzt. Dadurch ergeben sich aber auch Probleme:

 

Wenig Platz nach oben

Maximale Höhe: Ca. 60cm. Bisher kein Problem für meine Freilandsarras, aber ich habe jetzt schon Blütenstiele die oben anstoßen. Theoretisch könnte ich noch um ein paar cm erhöhen. Zudem:

 

Überschaubares Platzangebot

Sicher, das Ding bietet etwa dreimal soviel Platz wie ein Standard-90L-Kübel. Trotzdem erschreckend schnell voll.

Aber für 2-3 Dutzend Pflanzen reicht's!

 

Mäßige Optik

Besonders in geschlossenem Zustand ist das Ding nicht gerade eine Augenweide. Vielleicht entferne ich die Abdeckung im Sommer...

 

Stehende, feuchte Luft im Winter

Im Winter ist's kalt. Daher öffnet der mittlere Teil der Abdeckung nicht automatisch. Folglich wenig Lauftaustausch bzw. -bewegung. Folge: Schimmel. War zwar nur oberflächlich auf der Nektarzone der Schläuche und teilweise auf dem Substrat, dennoch unschön.

 

Mäßige Erreichbarkeit der Pflanzen

Man kommt halt nur von oben dran. Bißchen umständlich, aber wenigstens nicht auf Bodenhöhe. So kann man sich zumindest bequemauf den Rand setzen...

 

Bisher bin ich zufrieden mit dem Ding und freue mich auf den Sommer und die neuen Schläuche. Werde gegen Herbst nochmal Fazit ziehen.

 

Hier noch ein paar aktuelle Bilder:

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Viele Grüße,

Ralph

Edited by Gordon Shumway
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Chriss-82

Hallo Gordon ,

 

auf jeden Fall nachahmenswert , da ich auch noch neue Projekte überlege 🙂

Sieht wirklich gut aus 👍

 

Lg christoph 

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  • 4 weeks later...
Gordon Shumway

Kleines Update:

 

Der Raum nach oben wurde schneller knapp als erwartet und "x Brooks Hybrid" Christian Kleins Beschreibung gerecht.

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Daher müsste ich die Abdeckplatte entfernen, was dreiste Amselattacken zur Folge hatte. Also improvisierte ich mit Plexiglas:

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Hat die dreisten Viecher aber nicht abgeschreckt, trotzdem ein und aus zu gehen. Zudem stiegen durch die zunehmende Sonneneinstrahlung die Temperaturen im Kasten auf knapp unter 50°C, was zumindest P. grandiflora spontan mit teilweisem Absterben quittierte.

 

Also musste eine vogelsichere Alternative mit besserer Durchlüftung her - voila:

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Isoliert jetzt natürlich nicht mehr so toll, aber da müssen die Pflanzen jetzt Mal durch.

 

Noch eine kleine Aufnahme vom Wachstumsstand:

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Insgesamt mehr als zufriedenstellend für mich!

 

Viele Grüße,

Ralph

 

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Alex&Olly

Gefällt mir alles sehr gut, und könnte mir das so ähnlich auch in meinem Garten vorstellen.

 

 

Gruß Olly 

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  • 1 month later...
Gordon Shumway

Hallo Zusammen!

 

Kleines Update.

 

Der Gewächshauskasten wird aufgrund der zunehmenden Höhe der Sarras leider etwas knapp.

 

Aufgrund anhaltender Attacken, extrem dreister Amseln, die sich selbst durch kleinste Öffnungen in der Abdeckungen zwängten müssten zu hohe Pflanzen (bisher nur Brooks Hybrid) weichen.

Ich fürchte (irgendwie auch "hoffe"), dass bald weitere Pflanzen die 60cm-Marke knacken und dann ausgesiedelt werden müssen. Vielleicht sind die Amseln aber auch nicht mehr so aktiv und ich kann auf Abdeckung verzichten.

 

Wegen der hohen Temperaturen von bis 50°C (oder mehr, Thermometer, schafft nicht mehr) bei Sonnenschein habe ich eine weitere Abdeckungsplatte durch ein Drahtnetz ersetzt. 

 

Bei Regen wird das Beet durch den Überlauf der angrenzende Tonne förmlich geflutet, was den Pflanzen gut bekommen zu scheint.

 

Macht aber wirklich Spaß, den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen: Neben den Sarras wächst alles andere (mit Ausnahme von P. grandiflora) wirklich famos. Droseras, Utris, VFF, Sphagnum - alles schießt gerade förmlich durch die Decke. Selbst die Roridula, die ich neulich bei OBI aufgetrieben habe, scheint sich wohlzufühlen.

 

Anbei ein paar Bilder vom Status quo:

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Viele Grüße,

Ralph

 

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Hallo Ralph,

 

ich finde das ein sehr interessantes Projekt. Man sieht, dass es gut überlegt und sorgfältig umgesetzt ist. Ich hätte mich wahrscheinlich nicht getraut, dass direkt vor die relativ dunkle Mauer zu setzen. Sieht zwar gut aus, könnte aber vermutlich die Verdunstung und damit den Wasserbedarf deutlich erhöhen. Praktisch ist dafür die unmittelbare Nähe zur Wassertonne.

 

ich hoffe Du postest hin und wieder aktuelle Bilder, damit wir die Entwicklung mit verfolgen können.

 

Schöne Grüße und weiterhin viel Erfolg 👍

D.Mon

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  • 1 month later...
Gordon Shumway

Kleines Update:

 

Amsel-Saison ist zum Glück durch, daher kann ich derzeit vollständig auf die Abdeckungen verzichten. Ist aber auch angesichts der brutalen Temperaturen notwendig, habe schon über 50°C im Kasten gemessen. Überwiegend überraschenderweise kein Problem, nur S. 'Juthatip soper' scheint Verbrennungen zu haben:

 

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D. filiformis ist auch in den Ruhemodus übergegangen, vielleicht auch als Folge der Hitze. S. oreophilia bekam die Hitze auch nicht gut, steht jetzt frei außerhalb.

 

Vor drei Wochen ist mir ein Cephalotus in die Finge gefallen und ebenfalls eingezogen. Bisher macht er die Bedingungen irgendwie mit, ob er aber dauerhaft eine Chance hat, muss sich zeigen. Ebenfalls schon länger ein Exot im Kasten ist Roridula, die bisher aber gut klarkommt:

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Den Cephi hab ich jetzt an eine besser beschattete Stelle verschoben.

 

Inzwischen haben bereits drei Pflanzen die Maximalhöhe des Kastens gesprengt, nämlich S. x 'Brook's Hybrid', S. alata 'Pubescent Black' (mein besonderer Liebling) und die gar nicht so kleine S. minor 'Okefeneokeensis':

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Hitze macht bezüglich Ausfärbung eine Menge aus, einer meiner Baumarkthybriden war in 10 Jahren Kultur noch nie so kräftig tiefrot gefärbt wie im Moment:

 

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S. leucophylla sieht auch gut aus und wird möglicherweise als nächstes die Höhenbegrenzung knacken:

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Im Niemandsland wachsen kleine Sonnentäue, VFFs (ebenfalls gut ausgefärbt und so schnell beim Schließen wie noch nie) und Utris. Diese scheinen sich weder an den hohen Temoeraturen noch an der prallen Sonne zu stören:

 

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Hier nochmals ein paar Bilder für den Überblick:

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Also:

Sozeit alles tutti, einziges Problem ist das geringe Platzangebot - ich fürchte fast, dass ich nächste Saison irgendwie erweitern muss...

 

Viele Grüße,

Ralph

 

PS: Warum kann ich das nachfolgende, letzte Bild nicht aus meinem Beitrag löschen?

Irgendwie spawnt es immer wieder neu trotz Bearbeitung...

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Edited by Gordon Shumway
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der_molch

... das sind u.a. immer so kleine interessante Geschichten hier, sowie dieser direkte / indirekte Austausch von Erfahrungen  ;-)

Das macht immer wieder Spaß zu Lesen, wie sich das bei dem Ein oder Anderen entwickelt, was für Rückschläge, Freuden und Lösungen  immer wieder Monat für Monat so gibt.

 

Ist schon cool, dieses naturverbundene Hobby mit anderen zu Teilen und sich Tag für Tag am Wachstum und Wohlfühlen der Pflanzen zu Erfreuen !

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Danke für Deinen Bericht.

 

Bei mir ist die Amselsaison leider noch nicht vorbei. Ich war übers WE weg und prompt haben Sie meine Dionaea Sämlinge (in Töpfen) verwüstet *Äääächz*.

 

Ich habe eine ähnliche Baumarkthybride wie Du in einer Moorschale. Die hat sich interessanterweise in kalten Frühlingsnächten tiefrot gefärbt. Die aktuell gebildeten Schläuche haben noch einen leichten Touch ins Orange.

 

Herzliche Grüße

D.Mon

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  • 2 months later...
Gordon Shumway

Hallo Zusammen!

 

Kurzes Update.

 

Hochsommer und Herbst haben jetzt die Nachteile dieser Kulturmethode gezeigt.

 

Hitze im Kasten

Prinzipiell nichts Schlechtes, auch wenn einige Pflanzen diese nicht vertragen haben (P. grandiflora, S. oreophilia). Allerdings muss deshalb den ganzen Sommer über der Deckel aufgelassen werden. Dadurch kann Wind und Regen angreifen, was sich ungünstig auf die Ästhetik der Sarra-Schläuche auswirkt. Außerdem fangen sie nonstop Insekten, was ebenfalls zu vorzeitigem Vergammeln der Schläuche führt.

 

Kleine Abmessungen, vor allem nach oben

Wenig überraschend, dass 60cm nach oben nicht ausreichen. Vor allem ein Problem im Hochsommer, wenn die hohen Schläuche oben am Amselschutzgitter vergrumpfeln. Außerdem wird es langsam eng, kaum noch Platz für neue Sarras.

 

Hohe LF, wenig Luftzirkulation in Herbst und Winter

Naja, war auch abzusehen. Zwar ist derzeit ein Element durchgehend voll geöffnet, trotzdem Schimmelt es schon. Ist zwar nur oberflächlich durch Schildlaus-Pipi, wird aber wahrscheinlich noch schlimmer.

Apropos Schildläuse: Sollte ich jetzt noch etwas unternehmen? Oder löst der Winter das Problem von allein? Gift wollte ich eigentlich sowieso überhaupt nicht einsetzen... Ich habe fürs erste Mal den Deckel komplett geöffnet.

Die Roridula und der Cephi sind inzwischen ans Garagenfenster umgezogen - wobei ich für die Rori wenig Hoffnung habe, die ist schon fast hinüber. Einfach keine Pflanze für Grobmotoriker wie mich, ich sollte besser bei den No-Brainern bleiben.

 

Heute habe ich ordentlich ausgeputzt und alte, volle Schläuche rausgeschnitten und ordentlich ausgedünnt, so dass für den Winter weniger Material zum Gammeln in der Box ist.

 

 

 

Aber ist natürlich nicht alles schlecht...

Den niedrigen Sarras geht's soweit ganz gut und färben sich toll aus. Außerdem fühlen sich die Utris sauwohl und haben große Teile des Niemandslandes erschlossen und mit einem Blütenmeer bedeckt.

 

Anbei noch ein paar Fotos, die ich vor einem Monat aufgenommen habe:

 

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Jemand eine Idee, was das für einer sein könnte? War ziemlich winzig und entsprechend schwierig abzulichten...

 

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Viele Grüße,

Ralph

 

 

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Edited by Gordon Shumway
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Hallo Ralph,

und wenn du das GH anhebst, so ein bis zwei cm, dann hast du noch mehr Luftzirkulation.

Ein sehr schönes Projekt.

Lg Silke 

Edited by Silke
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Chriss-82

Hallo Gordon ,

wirklich interessant , so etwas plane ich auch für das kommende Jahr von daher ist die Bild und Sachinformation wirklich prima 👌 

Die Hochbeete , so hab ich es im Internet gesehen , gibt es auch in etwas Höher , wenn man möchte , das die Deckel nicht vollständig abgenommen werden. Allerdings kann ich mir vorstellen , das ein Hitzestau nur durch das Abnehmen der Deckel im Hochsommer verhindert werden kann. 

Ja , das Anheben könnte tatsächlich eine interessante Idee sein zumal dann die Zirkulation besser funktionieren könnte. 
Ein interessantes Projekt , Danke für die Info , ich sammle nämlich selbst auch schon Ideen für eine Umsetzung, auch interessant die Idee mit dem Vogelschutz !

Gefällt mir aber alles ganz gut und das Projekt kann sicher als Erfolg bewertet werden.  
Lg Christoph 

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Gordon Shumway

Die Idee, dass Gewächshaus anzuheben ist gar nicht schlecht und durchaus eine Option für den Sommer.

Für Herbst / Winter eher nicht, eigentlich hätte ich es ja gerne möglichst warm in meinem Kasten.

 

Grundsätzlich bin ich sowieso auf den Winter gespannt  und wie ihn die zahlreichen, nicht-winterharten Pflanzen überstehen. Schließlich werde ich nur die getopften Utris und Droseras reinholen, der Rest muss zusehen, wie er draußen klarkommt.

 

Für die großen Sarras ist auch eine Lösung in Sicht, wir planen die Anschaffung einer verglasten Überdachung der Terrasse, die wird dann eben auch als Gewächshaus herhalten müssen...

 

Viele Grüße,

Ralph

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partisanengärtner

Du kannst auch einen verglasten Holzrahmen machen so etwa 25-40 cm, Zwei Schmalseiten mit Gitter. Dein Frühbeet dann oben drauf, Dann kann man das im Sommer mit Gitter oben fahren. Im Winter soweit gewünscht dann mit Schaumstoffplatten verkleiden.

Dafür bietet sich ein breiterer Holzrahmen an in den man solche reinschieben kann gleich mit Stäben die sie an Ort und Stelle halten.

Falls Du eine Zeichnung brauchst kann ich die ja hier mal reinstellen.

 

Eigentlich mag ich es eher wenn man von vorne rankommen kann zum Eingreifen. Da fallen mir auch ein paar Möglichkeiten ein.

Edited by partisanengärtner
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Hallo,

wenn es noch viel höher wird, braucht er bald eine Leiter um an die Pflanzen zu kommen.

Mich würde interessieren wie du es umbauen würdest, um von vorne ranzukommen?

Lg Silke 

Da ist ja auch noch das Fenster, zu hoch sollte es dann in diesem Fall wohl nicht werden.

Edited by Silke
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partisanengärtner

Eine Möglichkeit wäre vordere Scheibe rausnehmen. Am Holzrahmen des neuen Unterbaus Führungen anbringen und klare Acrylscheiben o.ä. von oben reinschieben. Damit sie handlich bleiben in der Mitte unterteilt.

Das Gleiche ginge wohl auch mit einem Teil zum hochklappen.

Es wäre auch zu überlegen einfach ein höheres  Teil zu bauen mit frontaler Schiebescheibe. Sieht sicher besser aus und ist weit vom Aufwand eines Gewächshauses entfernt.

Deckel dann gleich Gitter mit zweiteiliger Acrylauflage für die kalte Jahreszeit. Da kann man dann die Belüftung einfach regulieren. Zusammenschieben oder ganz wegnehmen.

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