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N. Truncata droht einzugehen


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Cedrik Sikora

Hallo,

 

meiner N. Truncata geht es leider schon seit längeren schlecht. Sie wächst auf Fensterbankkultur und hatte schon den ganzen Sommer über Probleme gemacht. Früher ging es ihr deutlich besser. Deutlich größere Blätter als jetzt wurden gebildet mit schönen großen Kannen. Die Pflanze ist Fensterbankkultur seit über 10 Jahren gewohnt und hat noch nie ein Terrarium von innen gesehen.

Früher hatte ich die immer in einen Torf Perlite Gemisch gehabt. Seit ca. 3 Jahren benutze ich totes Spagnuhm mit sehr groben Torf.

 

Grüße Cedrik

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  • Traurig 1
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Sonja Schweitzer

Die Pflanze sieht aus als sei sie dehydriert und das Substrat macht einen sehr trockenen Eindruck.

Kann es sein, dass es sehr schlecht Wasser speichert?

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Truncata steht gerne etwas trockener, daran liegt es nicht. Ich würde das Substrat zu einem sehr groben Gemisch aus Pinienrinde, Perlite, und etwas Torf wechseln und dabei die Wurzeln kontrollieren.

Gesendet von meinem ONEPLUS A5000 mit Tapatalk

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Sonja Schweitzer

ETWAS trockener mag sein, aber bestimmt nicht ZU trocken. Wenn Letzteres auch nur kurze Zeit der Fall war genügt das oft schon, um der Pflanze zu schaden.

Edited by Sonja Schweitzer
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Cedrik Sikora

Wenn das Wetter etwas wärmer ist, werde ich die mal umtopfen. Diesmal mehr Torf zum Wasser speichern wie früher. Bei der Gelegenheit mache ich mal Bilder von den Wurzeln.

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Cedrik Sikora
vor einer Stunde schrieb Icarus:

Truncata steht gerne etwas trockener, daran liegt es nicht. Ich würde das Substrat zu einem sehr groben Gemisch aus Pinienrinde, Perlite, und etwas Torf wechseln und dabei die Wurzeln kontrollieren.

Gesendet von meinem ONEPLUS A5000 mit Tapatalk
 

Pinienrinde kann ich mal probieren.

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  • 2 weeks later...
Cedrik Sikora

Heute habe ich die Pflanze umgetopft. Anbei ein Wurzelbild. Sieht leider nicht gut aus. Ich befürchte die ist eigentlich schon tot. 

IMG_20200111_153738.jpg

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Kai Becker

Hallo,

im Grünen Stammbereich Köpfen und in eine Vase  oder Wasserglas stellen und hoffen das noch was lebt. 

Grüße

  Kai

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Beautytube
vor 2 Stunden schrieb Kai Becker:

im Grünen Stammbereich Köpfen und in eine Vase  oder Wasserglas stellen

Macht man wirklich so nepenthes Stecklinge?

BT

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Cedrik Sikora
vor 14 Stunden schrieb Kai Becker:

Hallo,

im Grünen Stammbereich Köpfen und in eine Vase  oder Wasserglas stellen und hoffen das noch was lebt. 

Grüße

  Kai

 

Sicher? Naja anscheinend die letzte Rettung

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Kai Becker

Wie man auf den Bildern etwas schlecht sieht funktioniert es. Der Vorteil ist das man keine Tüte drüber stülpen muss da die Pflanze das Wasser direkt über den Stamm aufnehmen kann, nach 2-3 Monaten sollten sich dann Wurzeln bilden und die Pflanze kann umgesetzt werden. Höchstens mal alle 2-3 Wochen das Wasser wechseln, ich verwende immer Regenwasser und hatte mit der Methode bisher immer Erfolg mit Kopfstecklingen.

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Cedrik Sikora
vor 9 Minuten schrieb Kai Becker:

Wie man auf den Bildern etwas schlecht sieht funktioniert es. Der Vorteil ist das man keine Tüte drüber stülpen muss da die Pflanze das Wasser direkt über den Stamm aufnehmen kann, nach 2-3 Monaten sollten sich dann Wurzeln bilden und die Pflanze kann umgesetzt werden. Höchstens mal alle 2-3 Wochen das Wasser wechseln, ich verwende immer Regenwasser und hatte mit der Methode bisher immer Erfolg mit Kopfstecklingen.

 

Ich habe das jetzt einfach mal gemacht. Ich denke das ist die letzte Rettung.

Danke für den Tipp

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Siggi_Hartmeyer

Kai hat recht, die "Vasenmethode" hat bei uns auch schon funktioniert. Etwas Blattdüngung (1x pro Woche aufsprühen) bis Wurzeln erscheinen, hilft der Pflanze.

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Andreas Wistuba

Ich bin immer wieder platt, dass sich uralte Dogmen doch oft als falsch herausstellen. Ich war ehrlich gesagt fest der Meinung, dass man Nepenthes extrem luftig stecken muss - weil es jeder behauptet. Aber einen Steckling einfach mal in Wasser zu stellen habe mie probiert 😉

Muss ich mal nachholen.

 

  • Gefällt mir 1
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Kai Becker

Der Kopfsteckling muss mit dieser Methode nicht Luftfeucht gehalten werden da er über den angeschnittenen Stamm Wasser aufnimmt, direkte Sonne würde ich aber auch vermeiden. Wichtig ist das der Stamm noch im Grünen Teil geschnitten wird da sich meiner Erfahrung nach nur hier Wurzeln Bilden. Sobald die Wurzelbildung sichtbar beginnt kann der Steckling ins Substrat damit er im Topf gut verwurzelt, an dem Punkt ist nur leicht feuchtes Substrat und eine höhere Luftfeuchte für ca. 4 Wochen zu empfehlen. Der Vorteil dieser Methode ist das man sieht wenn die ersten Wurzeln wachsen und das der Aufwand sehr gering ist, versuchts einfach erst mal mit einfachen wüchsigen Hybriden, es ist  genau so einfach wie Weide oder Liguster im Wasserglas zu bewurzeln und schneiden muss man Nepenthes leider alle irgendwann.

 

  • Danke 1
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Siggi_Hartmeyer

Im Herbst klappte die "Vasenmethode" mit mehreren N. gracilis problemlos, die hatte ich einfach in einen hell stehenden Tank mit U. longifolia gesteckt, wo sie in etwa drei Monaten bewurzelt waren. Zwei Jahre zuvor geschah das Gleiche auch mit N. gracilis und N. alata (N. graciliflora). Ob das mit allen Arten gleich gut funktioniert steht dahin, aber bei den kleineren "Lowlandern" klappt es recht zuverlässig und bei den Baumarkthybriden dürfte das ähnlich sein. Bei uns haben Stecklinge im GWH genug Luftfeuchte, dabei vermeide ich anfangs direkte Mittagssonne, Wärme ist aber wichtig. Dennoch bewurzele ich Stecklinge üblicherweise ganz konservativ in lebendem Sphagnum.

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  • 1 year later...
Dose

Moin Cedrik,

 

was ist denn aus deiner Pflanze geworden? Das würde mich mal interessieren.

 

Beste Grüße

 

Carsten

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