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Bei der Nektarinernte...


Ronny K.

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Hallo,

 

so einen Riesenkäfer hatte ich auch mal gesehen. Ich habe aber das obligatorische Foto vergessen... Welcher ist das? (Mit den langen Fühlern)

 

Lg, Leo

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Beautytube
vor 13 Minuten schrieb Leo H.:

wieder ein Beweis dafür, dass sich Großstadt und Artenreichtum nicht ausschließen müssen

 

Tut mir Leid, das ist aber schon so. Ein Käfer macht noch keinen Artenreichtum.

 

BT

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partisanengärtner

"Normal" landwirtschaftlich genutzte Flächen sind im Mittel deutlich artenärmer als die meisten Städte. Das beweisen Untersuchungen immer wieder.

Die Stadt bietet durch ihre Kleinteiligkeit der Biotope und der vielen Übergangszonen viel mehr Nischen. Aber das hat auch schon nachgelassen da "vernachlässigte" Flächen seltener werden,

In der Landwirtschaft war es auch deutlich besser als noch nicht die Maiswüsten und saubere Äcker das Bild bestimmten. Kurzfristig existierende Blühstreifen mit Phacelia und Sonnenblumen sind da nur optische Verbesserungen.

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Beautytube
vor 59 Minuten schrieb partisanengärtner:

"Normal" landwirtschaftlich genutzte Flächen sind im Mittel deutlich artenärmer als die meisten Städte. Das beweisen Untersuchungen immer wieder.

Die Stadt bietet durch ihre Kleinteiligkeit der Biotope und der vielen Übergangszonen viel mehr Nischen. Aber das hat auch schon nachgelassen da "vernachlässigte" Flächen seltener werden,

In der Landwirtschaft war es auch deutlich besser als noch nicht die Maiswüsten und saubere Äcker das Bild bestimmten. Kurzfristig existierende Blühstreifen mit Phacelia und Sonnenblumen sind da nur optische Verbesserungen.

 

Man kann da nun sehr picky alle Ausnahmen raus klauben.

 

Was vermieden werden muss, ist, dass ein Käferl hergenommen wird und man dann von Artenreichtum in der Stadt redet.

 

Die restlichen, naturbelassenen Biotope gehen zurück und werden zerstört, genutzt und vernichtet.

Bestand europäscher Süßwasserfischarten um 93% gesunken: https://www.tt.com/artikel/30743857/bestand-europaeischer-wanderfische-um-93-prozent-gesunken

Grund Verbauung. Man kann an Kraftwerken aber super Libellen, Schmetterlinge, ... fotografieren. Da wird dann davon gesprochen, das eh alles in Ordung ist. Schwachsinn.

 

Daher meine etwas heftige Reaktion, wenn man bei einem Käfer von Artenreichtum spricht. Das stimmt nicht. Bin wahrscheinlich bei der Formulierung zu picky.

 

BT.

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partisanengärtner

War nicht gegen Deine Aussage gerichtet. Der Moschusbock kommt überall vor wo man altes Weichholz wie Weiden oder Pappeln auch mal verrotten lässt.

Der Ordnungssinn hierzulande entefernt sowas leider nahezu überall, und fräßt noch den Wurzelstock raus damit man gleich nachpflanzen kann.

 

Dein Post hat nur so absolut geklungen, das ich das ein wenig relativieren musste. In allen Biotopen (Auch der Stadt)geht die Vielfalt zurück. Am stärksten aber in der landwirtschaftlichen Intensivkultur und da leider auch besonders in Deutschland. In der Stadt sind es eher die Überbauung und sonstige Nutzung und nicht der massive Pestizideinsatz der das verschlimmert.

 

Ich besuche seit fast 5 Jahrzehnten eine ehemals sehr natürlich wirkende Gegend in Mittelitalien. Die ersten Jahrzehnte war das wie im Paradies. Brachenwirtschaft im drei bis Vierjährigen Umtrieb. Gemüse, Getreide, Kartoffeln.

 

Es gab da alles im Überfluß. Seltene Ackerunkräter, Orchideen, Laubfrösche, Hirschkäfer, Schmetterlinge, Smarageidechsen diverse Schlangen etc.

Jetzt wird da genauso das Unkraut mit Glyphosat bekämpft. Ackerunkräter werden immer seltener, nirgends flächig, nur noch vereinzelte Restfleckchen. Als letzter Rundumschlag fangen sie jetzt mit Intensivhaselnußanbau an. Das heißt Glyphosat und Insektizide bis zum Abwinken.

 

Da wo sie die Haselnüsse in Monokultur schon ein paar Jahrzehnte anbauen, haben sie es so weit gebracht das der dazugehörige Kratersee für Badebetrieb gesperrt wurde. Der Fischfang musste eingestellt werden weil die Fische soweit sie das überhaupt überlebt haben nur als Sondermüll taugen.

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