Gordon Shumway Posted August 11, 2020 Posted August 11, 2020 Hallo Zusammen! Wurde hier vielleicht schon mal geklärt, habe aber leider auf die Schnelle nichts gefunden. Daher meine Frage: Kann es sein, dass die durchschnittliche Schlauchgröße ab einer gewissen Größe des Rhizoms stagniert oder zumindest nicht mehr zunimmt? Ich habe einige relativ alte Pflanzen mit entsprechend großen Rhizomen in meiner Sammlung. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass gerade diese früher größere Schläuche produziert oder sogar regelrecht "verbuschen". Macht es also Sinn, solche Pflanzen zu trennen, um bessere Wachstumsergebnisse zu erzielen? Und falls ja, wie handhabt ihr dies in der Praxis? Wieviele Wachstumspunkte pro Pflanze bzw Topf machen Sinn? Und wann teilt ihr? Jetzt, während der Hauptwachstumsphase macht dies vermutlich wenig Sinn bzw. wäre vermutlich kontraproduktiv... Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen diesbezüglich mit mir teilen könntet... Viele Grüße, Ralph
partisanengärtner Posted August 11, 2020 Posted August 11, 2020 Große Horste degenerieren leicht wenn sie kein neues Areal erobern können. Altes Rhizom neigt zu Anfälligkeit. Bei allen horstigen Stauden die so ein Verhalten zeigen empfiehlt es sich, die Horste aufzunehmen und die wüchsigeren äußeren wieder einzeln einzusetzen. Das verjüngt die Pflanzen in der Regel wieder. Ansonsten vergreisen sie wohl. Mir sind auf den Aufnahmen aus den Biotopen nur von Darlingtonia so große Horste wie in Kultur untergekommen. Die breiten sich ja rasenartig aus erobern also laufend neues Terrain. Dazu haben sie ja bei uns kaum Gelegenheit. 1
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