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Tigermücke in Anstauschalen bekämpfen


Siggi_Hartmeyer

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Siggi_Hartmeyer

Tigermücke in Südbaden bekämpfen.

Stilgerecht unter unserer Banane im Garten sticht mich kürzlich eine tropische Mücke, die ich umgehend mit Handschlag begrüßte. Sie war noch zu identifizieren (Foto) und ziemlich eindeutig Aedes albopictus, was inzwischen ein vom Ordnungsamt Weil am Rhein geschickter Biologe bestätigte. Die Stadt hatte ihre Bürger aufgerufen wachsam zu sein und diesen invasiven Parasiten zu melden.

Zur Bekämpfung erhält man im Rathaus resp. beim Besuch des Biologen Tabletten mit Eiweißkristallen des Bakteriums Bacillus thuringiniensis israelensis, die in Wasser gelöst und in kleine stehende Pfützen, Tümpel, etc. gegeben wird. Angeblich wirkt es selektiv gegen Stechmücken.

 

Wer z.B. eine größere Karnivorensammlung besitzt und Schalen mit Anstauwasser nutzt, kann der Tigermücke damit ideale Brutstätten bieten, denn die findet sich weniger in Teichen, als in "Minibiotopen". Sie überträgt mehrere gefährliche Krankheiten, weshalb sie bei Erscheinen unverzüglich bekämpft werden sollte. Wer also die abgebildete Mücke sieht (typisch sind fünf weiße Striche am unteren Bein sowie vier weiße Querstreifen am Körper), diese einfangen, aufheben und dem Ordnungsamt der Stadt melden.

Übrigens stechen Tigermücken tagsüber und sind fast geräuschlos. Erstmals sah ich die in Mira zur EEE 2008. Wenige Jahre später wurde sie erstmals in der Nähe der Autobahnraststätte Bad Bellingen, also nahe Weil am Rhein nachgewiesen. 

 

Tigermossi_Coll_200820.thumb.jpg.43170627674da20875828a43b876648f.jpg

Edited by Siggi_Hartmeyer
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Hallo,

ja, BTI wirkt sehr gut. Am Oberrhein zwischen Offenburg und Bingen werden damit die Mücken seit Jahren auch im großen Stil bekämpft, sonst wäre es in den Auen und einigen Städten wie z.B. Mannheim draußen kaum auszuhalten.  Von Resistenzbildung habe ich noch nicht gehört. Die Tabletten verleiten allerdings zur Überdosierung und sind nicht ganz billig. Früher gab es die flüssige Formulierung (z.B. Stechmückenfrei als 20ml Gebinde). Die war viel praktischer und half auch gegen Trauermückenlarven. Leider gibt es die nicht mehr, bzw. nur noch als 10l Kanister (z.B.Neudomück Pro).

Die gute alte Rheinschnake und die Ringelmücke haben übrigens auch eine helle Bänderung an Körper und Beinen, aber bei weitem nicht so knallig bzw. breit wie die hübschen Tigermoskitos:

Aedes_vexans_161853.jpg.c0105200c098b7276dcbabafa8c924a8.jpg

Ich frage mich, ob die Tigermoskitos wie Wyeomyia smithii auch in den wassergefüllten Schläuchen von S.purpurea brüten können. Da finde ich bisher praktisch nie Mückenlarven, während in den Fässern regelmäßig welche sind und bekämpft werden müssen. Die Untersetzer kann man auch zwischendurch austrocknen lassen, bzw. ausleeren.

Viele Grüße

Eric

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Hallo,

 

hier in Stuttgart habe ich sie auch schon gesehen, Freunde die ihre Fische mit Tümpelfutter füttern sind sich auch sicher daß ihnen Tigermücken untergekommen sind.

Meine Bekämpfungsmethode:

2019_02_19.tanichtys_hh.1.jpg.56bf201a2e8086584b74c29b6796579b.jpg

 

Gruß, helmut

Edited by moskal
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Hab ne Bomben Idee: wir reden den Chinesen ein, dass Tigermücken bessere Aphrotisiaka sind als Teile des Tigers.

Dann ist das Tier bald ausgestorben!

 

Spass bei Seite: Auch hier bei mir in Oberösterreich sehe ich regelmäßig die Tigermücke.

 

Ist die wirklich so gefährlich?

Oder ist das Panikmache von ein paar Virologen, die vermuten, es könnte auch bei uns was übertragen werden.

Da muss doch auch die Temperatur stimmen oder liege ich da falsch?

 

BT

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vor 3 Minuten schrieb moskal:

Meine Bekämpungsmethode:

BITTE BITTE BITTE KEINE FISCHE IN WILDGEWÄSSER AUSSETZEN!

 

Der Moskitofisch (Gambusa affinis) ist zum Teil für das Aussterben von Eurasischen Killifischen verantwortlich!

In jedem Wildtümpel werfen irgend welche Spassvögel Goldfische rein!

 

@moskal ich denke aber Du hast das nicht so gemeint!

 

Ich frage mich auch, ob die Eiweise die man da absetzt und die dann Mückenlarven im großen Stil vernichten, wirklich nichts in der Natur bewirken.

Wie kann das sein? Stechmückenlarven sind doch Futter für viele einheimische Tierchen? Das wäre das erste Mal wenn man Teile einer Nahrungskette zerstört, dass dann nichts passiert.

 

BT

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Hallo,
 

Zitat

 

BITTE BITTE BITTE KEINE FISCHE IN WILDGEWÄSSER AUSSETZEN!

 

Der Moskitofisch (Gambusa affinis) ist zum Teil für das Aussterben von Eurasischen Killifischen verantwortlich!

In jedem Wildtümpel werfen irgend welche Spassvögel Goldfische rein!

 

@moskal ich denke aber Du hast das nicht so gemeint!

 

auf keinen Fall setze ich Tiere in die Natur, egal ob heimisch oder nicht. Die Kardinäle paddeln bei mir in Mörtelkübeln die sogar mit Hasengitter abgedeckt sind um Verschleppung von Laich durch Vögel zu verhindern.


 

Zitat

 

Ist die wirklich so gefährlich?

Oder ist das Panikmache von ein paar Virologen, die vermuten, es könnte auch bei uns was übertragen werden.

Da muss doch auch die Temperatur stimmen oder liege ich da falsch?

 

wirklich wissen tue ich das nicht aber das vor Tigermücken gewarnt wird gibt es schon lange, das ist keine Modeerscheinung. Laut Wikipedia gab es in Südfrankreich schon Übertragungen von Dengue und um Montpellier und Valencia von Chikungunya.

Zitat

Stechmückenlarven sind doch Futter für viele einheimische Tierchen? Das wäre das erste Mal wenn man Teile einer Nahrungskette zerstört, dass dann nichts passiert.

Selbst Fischnerds härterer Gangart die sich eigentlich über Mückenlarven freuen habe ich schon über frühere Stechmückenplagen am Oberrhein mit grauen berichten gehöhrt. Das war wohl absolut kein Spass und alle halten brav Wassertonnen geschlossen und achten penibel darauf, daß es nirgends Lachen gibt in dem Mücken brüten können.

 

Gruß, helmut

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Siggi_Hartmeyer
Zitat

Ist die wirklich so gefährlich?

Oder ist das Panikmache von ein paar Virologen, die vermuten, es könnte auch bei uns was übertragen werden.

Da muss doch auch die Temperatur stimmen oder liege ich da falsch?

 

Das ist absolut keine Panikmache, die Viorologen warnen zurecht, denn bei Zika, Chikungunya oder Dengue-Fieber sowie bei Tieren die Dirofilariose (Herzwurmerkrankung bei Hunden) hört jeder Spaß auf. Wir haben hier am Oberrhein auch noch Anophelesmücken, immerhin war unsere Region vor der Begradigung des Rheins ein krasses Malariagebiet. Derzeit fehlen - zum Glück - genügend Malariaträger für die Verbreitung, allerdings immer wieder Einzelfälle in der Nähe von Flughäfen. Die Temperaturen reichen hier im Sommer inzwischen lässig für tropische Mücken. Früher war in Europa Dengue kein Thema, inzwischen kommen Fälle in Frankreich und auf dem Balkan vor, die sich mit den Mücken weiter ausbreiten.

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Hallo,

Mückenlarven lassen sich in den Anstauschalen auch mit Osmocote bekämpfen. Das ist kein Witz. Habe dieser Jahr meine Pflanzen zum ersten mal mit Osmocote gedüngt und in diesen Schalen sind dann tatsächlich alle Mückenlarven abgestorben. Da steht glaub auch irgendwas von "Schädlich für Wasserorganismen" auf der Tüte. In den anderen Schalen, welche ich nicht gedüngt habe, sind noch einige Mückenlarven zu sehen. Hat irgendwer die gleiche Beobachtung gemacht?

Viele Grüße 

Florian 

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Siggi_Hartmeyer

In unseren Gartenteichen haben wir übrigens so gut wie keine Mückenlarven, dafür viele Libellenlarven und Bergmolche die damit aufräumen. Allerdings sind Tigermücken auf Pfützen, Minitümpel oder etwa Dachrinnensyphons und eben Blumenuntersetzer spezialisiert, wo sie auch ein kurzzeitiges Austrocknen nicht beseitigt. In größeren Teichen findet man sie offensichtlich kaum.

 

Edited by Siggi_Hartmeyer
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partisanengärtner

In so kleinen Anstauschalen werden Fische wohl kaum überleben, finde ich aber sehr schön. Ich habe mir einheimische Helfer geholt Notonecta glauca, den gemeinen Rückenschwimmer.

Falls man einen Überbesatz hat fressen sie sich auch mal gegenseitig. Adulte fliegen dann einfach weg.

Fangen kann man die als Nymphen (flugunfähig) an frischen Gartenteichen am leichtesten. Alle neuen Gewässer haben die schnell als Erstbesiedler weil die Adulten ja zufliegen und auch wenn sie nicht da bleiben Ihre Brut dort zurück lassen. Nur mit Käscher fangen denn sie können schmerzhaft stechen.

 

Da die Proteine des B. rhuringiensis den Darm vieler Insekten schädigen, wird ein kombinierter Einsatz sich wohl eher verbieten.

 

Gute Stechfliegengewässer sind in der Regel extrem artenarm. Da kann ich mir eine Bekämpfung schon eher vorstellen.

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partisanengärtner

Nicht alle Stechmücken mit geringelten Beinen und Hinterleib sind gleich Tigermücken. Selbst die gemeine Stechmücke hat einen geringelten Hinterleib.

Besonders hübsch gezeichnet ist aber die Ringelmücke. Die lebt hier sicher schon länger als wir.

 

http://www.insektenbox.de/zweifl/ringmu.htm

Edited by partisanengärtner
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Gordon Shumway

Hallo Zusammen!

 

Ich habe auch einen kleinen Tümpel (250L) draußen rumstehen.

 

Dieser wurde sehr schnell nach seiner Entstehung stark mit Mückenlarven besiedelt (meine Fische und Korallen im Aquarium hat’s gefreut).

Nachdem ich den Tümpel mit Bachwasser nebst Pflanzen und Bachbewohner (Libellen- und Käferlarven, Rückenschwimmer u.Ä.) geimpft habe, war es damit ziemlich schnell vorbei - die Mückenlarven kamen bis dato auch nicht wieder.

 

Ein aquatischer Utri (australis oder vulgaris) wächst darin ebenfalls. Vertilgen diese eigentlich auch (junge) Mückenlarven und wäre das vielleicht nicht auch eine nette Idee für zumindest große Anzuchtschalen?

 

Desweiteren wäre es natürlich gut zu wissen, welcher aquatische Utri quasi „Unkrautcharakter“ hat und ob es temperierte Arten für entsprechende Gewächshausbedingungen gibt...

 

Viele Grüße,

Ralph

 

 

Edited by Gordon Shumway
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Siggi_Hartmeyer
Zitat

Ein aquatischer Utri (australis oder vulgaris) wächst darin ebenfalls. Vertilgen diese eigentlich auch (junge) Mückenlarven und wäre das vielleicht nicht auch eine nette Idee für zumindest große Anzuchtschalen?

Ja, die großen aquatischen Utricularia (wie genannt) fressen auch Mückenlarven. Im Sommer kommt sogar die sehr große tropische U. aurea in Betracht, die überlebt den Winter aber nur beheizt.

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Irgendwie bezweifliche ich die Effizienz der Bekämpfung durch Utricularia bei Mückenlarven dieser Art:

 

1.) die Larven passen nicht richtig in die Fallen (nur die ganz kleinen Larven)

2.) die Larven hängen mit den Atemröhren an der Oberfläche. Nur wenn sie sich schrecken tauchen die ab, dann müssten sie schon zufällige an der Falle beim Ab- oder Auftauchen vorveikommen

 

Utricularia reflexa könnte von der Fallengröße her gehen.

 

Hüpferlinge gehen da schon eher rein. Wie aber auch hinreichend gezeigt, ist eine erhebliche Potion der Nahrung von Utricularia vegetarisch, die durch spontanes Triggern der Fallen einsaugt wird.

 

Zur Mückenlarvenbekämpfung würde ich Utricularia nicht einsetzen.

 

Kleine Guppies sind da schon eher geegneignet. Die brauchen aber viel mehr Wasservolumen.

Zimtöl soll auch funktionieren, da es ein starkes Gift ist. Bitte nicht mit Fischen zusammen anwenden, die Fische sterben augenblicklich daran.

 

Wie auch immer, Utricularia in Untersetzern müsste eigentlich gut blühen. Sieht zumindest nett aus.

 

BT

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Gordon Shumway
vor 4 Minuten schrieb Beautytube:

Irgendwie bezweifliche ich die Effizienz der Bekämpfung durch Utricularia bei Mückenlarven dieser Art:

 

1.) die Larven passen nicht richtig in die Fallen (nur die ganz kleinen Larven)

2.) die Larven hängen mit den Atemröhren an der Oberfläche. Nur wenn sie sich schrecken tauchen die ab, dann müssten sie schon zufällige an der Falle beim Ab- oder Auftauchen vorveikommen

 

Utricularia reflexa könnte von der Fallengröße her gehen.

 

Hüpferlinge gehen da schon eher rein. Wie aber auch hinreichend gezeigt, ist eine erhebliche Potion der Nahrung von Utricularia vegetarisch, die durch spontanes Triggern der Fallen einsaugt wird.

 

Zur Mückenlarvenbekämpfung würde ich Utricularia nicht einsetzen.

 

Kleine Guppies sind da schon eher geegneignet. Die brauchen aber viel mehr Wasservolumen.

Zimtöl soll auch funktionieren, da es ein starkes Gift ist. Bitte nicht mit Fischen zusammen anwenden, die Fische sterben augenblicklich daran.

 

Wie auch immer, Utricularia in Untersetzern müsste eigentlich gut blühen. Sieht zumindest nett aus.

 

BT

 

Interessant, wusste nicht, dass Utris (aquatische Utris?) sich hauptsächlich vegetarisch ernähren.

 

Und ja, effizient ist die Methode sicher nicht - eine Nepenthes frisst einem ja auch nicht die Stubenfliegen weg. Aber nette Idee vielleicht.

 

Und durch Spritzmittel sterben vermutlich auch die anderen biologischen Larvenvertilger wie Rückenschwimmer u.ä.

 

Wahrscheinlich führt hier kaum ein Weg an der chemischen Keule vorbei, sofern man seine Schalen nicht alle paar Tage Mal Austrocknen läßt...

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vor 3 Stunden schrieb Gordon Shumway:

Interessant, wusste nicht, dass Utris (aquatische Utris?) sich hauptsächlich vegetarisch ernähren.

 

Gibt da interessante Artikel dazu:

 

 

LG,

 

BT

 

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partisanengärtner

Ein kleiner Tropfen Spülmittel reicht auch völlig. Da ersaufen die Larven sehr schnell, weil mangels Oberflächenspannung die Atemöffnungen vollaufen.

Wirkt sicherer und schneller als austrocknen lassen. Anschließend ausspülen, aber ich habe bei den geringen Mengen nie negative Effekte  gehabt. So ein Tropfen breitet sich erst mal vor allem an der Oberfläche aus. Am besten schon ein wenig verdünnen, denn das Konzentrat sinkt schon ab.

 

Utricularia ist schon effektiv bei gerade geschlüpften Mückenlarven. Wenn man die Larven länger beobachtet merkt man schnell das sie zur Nahrungsaufnahme tauchen müssen und dann grasen sie auch die Utrioberflächen ab, bis so eine Falle auslöst. Wo die dicht wachsen sind bei mir gar keine Larven drin obwohl Schiffchen aus Eiern gesetzt werden.

Edited by partisanengärtner
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  • 2 weeks later...

Guten Tag,

hab diese Mückenart nun auch bei mir im Gewächshaus entdeckt.

Grüße

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Stefan Bergrath

Hallo Zusammen,

 

ich leider auch, schon ca. 2 Jahre sind die Mücken bei mir. Im Gewächshaus und bei den Baumfarnen fühlen sie sich pudelwohl.?

 

Viele Grüße Stefan 

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Hallo,

Hatte ja oben mal geschrieben dass die sich auch mit Osmocote bekämpfen lassen. Habe jetzt nochmal zum Test eine Schale mit 4 zerdrückten Osmocote Kügelchen behandelt. Es scheint aber wohl nicht der Osmocote an sich zu sein der die Mückenlarven tötet, sondern die Mikroorganismen die sich dann schlagartig vermehren. Nach 2 Tagen hat sich eine Kahmhaut(Film aus Mikroorganismen) auf der Wasseroberfläche gebildet . Dadurch sind dann ein Großteil der Mückenlarven schon gestorben, da sie dadurch nicht mehr atmen konnten. Noch ein paar Tage später hat sich dann ein dicker Film aus Algen auf der Wasseroberfläche gebildet, wodurch die letzten Mückenlarven dann auch noch erstickt sind. Bei hohen Temperaturen geht das noch schneller, da die Kahmhaut sich dann noch schneller bildet und die Mückenlarven zusätzlich mehr Sauerstoff brauchen. Die Wirkung lässt mit der Zeit natürlich wieder nach und man muss nachdüngen.

 

Viele Grüße 

Florian 

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Siggi_Hartmeyer

Die Mücke sieht mir eher nach der Asiatischen Buschmücke (Aedes japonicus oder jetzt auch Hulecoeteomyia japonicus) aus. Sie unterscheidet sich etwas durch weniger weiße Striche am Bein (5 bei der Tigermücke, siehe oben). Die sind aber nah verwandt und beide üble invasive Krankheitsüberträger die tagsüber stechen und quasi lautlos unterwegs sind. So ein Exemplar habe ich bei uns mit der oben gezeigten Tigermücke dem Biologen des Ordnungsamts auch mitgegeben. Wir haben also jetzt beide, plus Anopheles, die am Oberrhein noch vor 100 Jahren die Malaria verbreiteten. Seit der Trockenlegung der Altrheinarme wurde die Seuche abgestellt, aber die Mücken sind noch da.

Edited by Siggi_Hartmeyer
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  • 1 month later...
Siggi_Hartmeyer

Im Kampf gegen Tigermücken (Aedes aegypti) : Sonnentau!

Unsere Helden im GWH in dieser Woche: D. serpens und D. paradoxa "Type". Auf den Fotos gut zu sehen, der typische weiße Strich über den Kopf sowie die fünf weißen Streifen am unteren Teil der Hinterbeine. Dazu kommen die namengebenden weißen vier Querstreifen auf dem Rücken.

 

Tigermuecke_auf-Drosera-serpens_Weil-am-Rhein_1_130820.thumb.jpg.594b5defa378cb6531f10d6b32639af0.jpgTigermuecke_auf-Drosera-paradoxa_Weil-am-Rhein_1_130820.thumb.jpg.c011255356342a5ce4a4fb1bbd8097f7.jpg
 

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Eine (nicht ganz ernst gemeinte) Frage:

 

Die Tigermücke ist, ebenso wie die Mantis religiosa, ein aus wärmeren Gefilden

zugewandertes Insekt und bei uns eher selten anzutreffen.

Müsste man diese Art nicht ebenfalls unter Artenschutz stellen ??

Ähnliche Überlegungen lassen sich natürlich für eine ganze Reihe von

Lästlingen und Schädlingen anstellen....

 

Viele Grüße

 

Helmut

 

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