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EP-Hybriden: Laurent hat seinen Shop wieder geöffnet


Joachim Danz

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Halo Joachim,

 

Das ist ja sehr interessant, auch wenn ich nicht vorhaben, mir so eine Pflanze zu kaufen. Aktuell scheinen wohl ohnehin nur Nepenthes  angeboten zu werden.Weißt Du, wo sich der Laden befindet? Auf der Site habe ich jedenfalls bei durchstöbern nichts gefunden.

 

Grüße

D.Mon

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Christian List
vor 39 Minuten schrieb D.Mon:

Weißt Du, wo sich der Laden befindet?

Belgien ?

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Joachim Danz

Hallo,

 

das Impressum fehlt wohl noch.

 

Laurent ist aber kein Unbekannter und er plant ja auch noch mehr:

 

https://www.facebook.com/Taerwe-Tropicals-1569859116366714/photos/a.2319776504708301/3281071371912138

 

Hoffentlich klappt es diesmal mit dem Import von Exotica Plants aus Australien!

 

Viele Grüße

 

Joachim

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Carsten Schulz

Hallo,

wow, die Preise sind ja wirklich stolz! Leider ist die Preisbildung durch das neue Bestellsystem von EP nicht mehr transparent. Früher war klar, wie viel der Importeur draufschlägt. Da kann man sich natürlich drüber streiten, aber bei solchen Preisen möchte man schon wissen, ob das beim Erzeuger oder beim Importeur hängen bleibt.

 

Viele Grüße,

Carsten

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Ich finde die Preise sehr gut!

Wenn man mit Hybriden so viel Geld machen kann, sind die Wildpflanzen weniger interessant.

 

Schade, dass man z.B. Cephalotus nicht hybridisieren kann. Da sieht es im Moment ganz schlecht drum aus.

 

BT

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Nicky Westphal
vor 29 Minuten schrieb Cassian:

Gefühlt steigen die Preise für viele Pflanzen, in den letzten Jahren

… hängt evtl. mit div. Kostensteigerungen der letzten Jahre zusammen. ? über weitere Ursachen für das Interesse an Wildpflanzen möchte ich in diesem Thema hier nicht diskutieren.

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Berni Toller

Guten Tag,

das ist sicher nicht das Thema Nicky, da hast du recht. Die Preise der EP-Hybriden haben mir das Hobby zum Teil versaut. Meiner Meinung nach war das vor 5 Jahren noch viel gemütlicher, man bekam auch schöne Sachen für weniger Geld oder als Tauschpflanzen. Diesen durch soziale Medien vorgerufene Hype versteh ich da irgendwie nicht so, aber solange bezahlt wird, kann sich das jeder selbst aussuchen, ob er da mit macht oder nicht. 

 

Grüße

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Hallo,

schöne Pflanzen aber zu saftige Preise. Da ist es gut das mittlerweile immer mehr Kulturpflanzen bei Hobbyzüchtern blühen und ein immer stärkerer Austausch von Pollen und Samen stattfindet. Die aktuellen Preise sind nur eine Momentaufnahme die sich schon in wenigen Jahren ändern wird, ich denke da nur an Zeiten als man für Dionaea Kultivare um die 50 Euro gezahlt hat oder die ersten Cephalotus Eden Black die nicht unter nem Tausender bei Ebay weg gingen. Mit Tulpen war da ja auch mal was aber das war vor meiner Zeit ;).

Grüße

  Kai

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Bei den Tulpen waren es aber meines Wissens eher die Zwiebeln und das ganze hatte, soweit ich weiß, etwas andere Gründe. Abgesehen davon, sollen die meisten Berichte stark übertrieben und die Wahrheit längst nicht so spektakulär gewesen sein.

 

Gruß

D.Mon

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Carsten Schulz

Berni, du sprichst mir da aus der Seele. Ich empfinde das auch so, dass das erst in den letzten Jahren so verrückt geworden ist. Da finde ich es gut, wenn es hier und da noch ein paar Leute gibt, mit denen man vernünftig was tauschen kann oder die auch mal ein Pflänzchen für nen fairen Preis abgeben. Wenn das so weiter geht, wird das Hobby immer elitärer. Dann können sich nur noch sehr gut betuchte Hobbyisten die "coolen" Hybriden leisten. Ich finde, dass das Gefühl, Teil einer Community zu sein, da extrem drunter leidet.

 

@Beautytube Die Wildpflanzen werden dadurch nicht uninteressanter, weil dieser Hype auch normale Arten betrifft (sofern sie nicht günstig bei Händlern zu haben sind).

 

@Nicky Westphal glaub ich auch eher nicht. Es scheint so zu laufen, dass EP von den super seltenen und voraussichtlich stark nachgefragten Hybriden (z.B. truncata x edwardsiana) sehr dosiert in jede Region verteilt und sich einfach darauf verlässt, dass ein paar Hanseln in Europa (oder Japan, oder USA,...) bereit sind, diesen Preis zu bezahlen. Er hat es ja gar nicht nötig, einen Preis zu finden, den auch ein "Normalverdiener" bezahlen kann.

 

Wenn ich aber sehe, dass von den truncata-Hybriden einige 349€ kosten und man das mal auf eine einzige Saatkapsel hochrechnet (ca. 50 Sämlinge pro Saatkapsel x 350€ = 17.500€ pro Saatkapsel abzüglich Import-/Export-/Versandkosten (und truncata macht viele und große Saatkapseln)) dann wird es irgendwann absurd. Das hat dann auch nichts mehr mit Kostensteigerungen zu tun, sondern nur damit, die Monopolstellung derart auszunutzen, um auch wirklich noch den letzten € an Gewinn herauszupressen. Ich finde das ein wenig schade, aber es gibt ja zum Glück noch genug andere Quellen für schöne Nepenthes.

 

Sorry Joachim, dass ich hier ein bisschen vom Stapel gelassen habe.

 

Viele Grüße,

Carsten

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Das sind wirklich stolze Preise. Ich habe zunächst gedacht, dass es sich bei den Preisen um selektierte Hybriden (Kultivare) handelt, welche nur vegetativ vermehrt werden können.

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Nicky Westphal

? irgendwie habe ich den Eindruck es wird sich bei der Preisbeurteilung ziemlich leicht gemacht. Ja, die Preise sind heftig, keine Frage. Ich habe auch keine Ahnung wie groß die pflanzen sind, aber so eine Rechnung wie von Carsten gemacht, ist eben nicht alles! Ich glaube es weiss jeder, der Nepenthes selbst mal aus Samen gezogen hat, das dabei auch mal paar Jahre gebraucht werden bis sie eine vernünftige Größe haben. In dieser Zeit entstehen bei einem Züchter Kosten für Personal und … Die machen das nicht nebenbei, so in den Ecken vom Terrarium mal paar Sämlingstöpfchen. Bei der Anzahl von Pflanzen die EP so im Sortiment hat wird da auch ordentlich Platz benötigt und der ist auch nicht umsonst.

Sicher wird auch so verteilt, das eine gewisse Nachfrage erhalten und der Preis hoch bleibt. Und genau da sind wir an dem Punkt der Marktwirtschaft. Es steht jedem offen sich eine rare Pflanze zu kaufen oder sich eben mit einer 0815 Pflanze aus dem Baumarkt zufrieden zu geben. 

Ganz ehrlich, wer eine Luxuskarre haben will muss evtl. sparen bis er die Kohle zusammen hat oder sich eben nach etwas andrem umsehen und Abstriche machen. Jeder, der das Hobby schon länger betreibt, eine ordentliche Sammlung aufgebaut hat und was Neues sucht, kann sich sicher auch die eine oder andre Pflanze, durch Ablegerverkauf, von EP leisten, sofern er das will und nicht nur über Preise eines Händlers rumjammern möchte. 

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vor 25 Minuten schrieb Nicky Westphal:

Ganz ehrlich, wer eine Luxuskarre haben will muss evtl. sparen bis er die Kohle zusammen hat oder sich eben nach etwas andrem umsehen und Abstriche machen. Jeder, der das Hobby schon länger betreibt, eine ordentliche Sammlung aufgebaut hat und was Neues sucht, kann sich sicher auch die eine oder andre Pflanze, durch Ablegerverkauf, von EP leisten, sofern er das will und nicht nur über Preise eines Händlers rumjammern möchte. 

 

Stimme Dir voll zu. Wenn das Glashaus voll ist, dann kauft man nur mehr die Schmankerl. Mir ist das nun ziemlich egal was so eine Pflanze kostet.

Ich kaufe nicht 20 Pflanzen pro Jahr sondern nur mehr ein oder zwei (Platz- und Zeitgründe). Früher habe ich viel Geld für viele Pflanzen (pro Jahr) ausgegeben, warum soll ich das nun nicht für eine oder zwei Pflanzen pro Jahr investieren? Außerdem weiß ich mittlerweile wie man solche (heiklen ?) Pflanzen pflegt. Daher wird das Teil dann auch ziemlich sicher überleben.

 

Mir gefallen teure Neps mittlerweile ganz gut, da die auch langsam wachsen und nicht ständig gekappt werden müssen.

 

Stinkermodos an:

Wenn ich nun zusätzlich die Fragerei hier im Forum sehe, dann ist es sogar gut, wenn die Pflanzen viel kosten. Es wäre unendlich Schade, wenn eine sehr langsam wachsende Nepenthes von irgend einem Anfänger geschrottet wird, weil er experimentieren will, vorher nicht lesen kann oder sich einfach einbildet eine Pflanze haben zu müssen, mit Dionaea aber schon Probleme hat. Außerdem gibt das dann nur gefühlt 1.000.000 neue Fragen hier wie: Hilfe meine Nepenthes rollt ihr Blatt und zeigt den Stinkefinger.  ?

Stinkermodus aus.

 

Wegen den Preisen und den Wildpflanzen: Bei den Sarracenien sind gefühlt Standortklone nur mehr "Beiwerk". Es sind meist seltene / ausgefallene Hybriden interessant. Daher meine Annahme, dass ähnlicher Trend in der Nepenthes Sektion einsetzen wird und den Druck auf Wildpflanzen reduziert. Vielleicht war da mehr Hoffnung als Realitätsbezug hinter meiner Aussage. Kampf den Wilderern auf allen Fronten!

 

LG,

 

BT

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vor 14 Minuten schrieb Beautytube:

Wenn ich nun zusätzlich die Fragerei hier im Forum sehe, dann ist es sogar gut, wenn die Pflanzen viel kosten. Es wäre unendlich Schade, wenn eine sehr langsam wachsende Nepenthes von irgend einem Anfänger geschrottet wird, weil er experimentieren will, vorher nicht lesen kann oder sich einfach einbildet eine Pflanze haben zu müssen, mit Dionaea aber schon Probleme hat. Außerdem gibt das dann nur gefühlt 1.000.000 neue Fragen hier wie: Hilfe meine Nepenthes rollt ihr Blatt und zeigt den Stinkefinger.  ?

 

Diese Flashbacks von Facebook... Wie oft da die Anfänger nach 6 Monaten halbwegs erfolgreicher Kultur von Baumarkthybriden durch die Decke starten... Noch nicht einmal einen Winter in diesem Hobby gemeistert, aber Raritäten noch und nöcher kaufen wollen. Da krieg ich Zahnschmerzen bei solchen Strategen.

 

  

vor 53 Minuten schrieb Nicky Westphal:

Ganz ehrlich, wer eine Luxuskarre haben will muss evtl. sparen bis er die Kohle zusammen hat oder sich eben nach etwas andrem umsehen und Abstriche machen.

 

Absolut! Es reicht nicht, zu wissen, was man will. Man sollte auch wissen, was man verlangen kann.

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Servus,

 

sehe das wie Berni und Carsten. Habe schon jahrelang nichts mehr dort bestellt, daher weiß ich nicht was die Originalpreise in Australischen Dollar sind, aber meiner Meinung nach sind die Preise seit dem Händlerwechsel deutlich teurer geworden. Auch der ganze Ablauf ist soweit ich es mitbekommen habe komplett unterschiedlich.

Denke das hat viel damit zu tun, das er sehr aktiv auf Socialmedia ist und das auch Hauptberuflich macht.

Früher war es doch eher eine Geheimadresse Mark Rouse zu kontaktieren bezüglich EP Import.

Durch Instagramm und co muss sich heute jeder mitteilen, da braucht der ein oder andere ein Statussymbol.

Schaut euch doch mal den US Markt mit seinem Importeur an... da hört man nicht nur Gutes in den Facebookgruppen.

 

Denke nicht, das sich für EP etwas geändert hat da sie schon seit Jahrzenten ihre Gärtnerei haben.

Und schon immer wird nur an die Zwischenhändler exportiert.

Die Kulturbedingungen scheinen dort bereits optimal zu sein ohne großen Energieaufwand.

 

Das ist doch wie bei allem was erstmal in einer Kennerszene bekannt wurde und dann zum Mainstream wird ?

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Seit Corona sind die Frachtkosten per Flugzeug ins bodenlose geschossen, weil einfach zu wenig Flieger unterwegs sind. Das sollte man sicher bei der ganzen Geschichte bedenken . 
 

Gruss

 

Boris

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  • 4 weeks later...
Joachim Danz

Hallo,

 

knapp fünf Wochen später ist heute mein Test-Kauf von zwei Ablegern (rooted cuttings)
mit der Post eingetroffen:

 

DSC07246.thumb.jpg.176796b418b6c502a3470f70e52d77b3.jpg

 

DSC07262.thumb.jpg.81dc88765ec6200e3b9877c19fddeb82.jpg

 

Die Pflanzen waren vor einer Woche bei Laurent aus Australien eingetroffen und er hat
sie dann weiter geschickt.

 

Viele Grüße

 

Joachim

 

P.S.: Bilder nur damit nicht der Eindruck entsteht, ich würde ausschließlich Werbung für
        Pflanzen von Andreas und Thomas machen - von Manuels und Kamils Pflanzen-Sendungen
        hätte ich ja auch noch Bilder...    ?

 

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  • 5 months later...
Joachim Danz

Hallo David,

 

Deine Aufregung und Deinen empörten Beitrag hier kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen. - Ich
finde es vielmehr gut, dass Laurentr seine Geschäftspraktiken transparent darstellt!

 

Er hatte im ersten Angebot ja weder eine Angabe zur genauen Größe, noch andere Details wie
Ausfärbung, etc. zu den verkauften Pflanzen gemacht. Dass er die schönsten behalten hat und  diese
nun zu einem aus seiner Sicht angemessenen Preis verkaufen möchte, ist daher völlig legitim.

 

Auktionen sind ein einfacher Weg, den tagesaktuellen Marktwert einer Ware zu bestimmen und
auch zu bekommen.  Angebot und Nachfrage bestimmen dann den Preis.

 

Laurent muss ja auch einen Gewinn mit seinen Pflanzen erzielen um seine Ausgaben zu decken und davon
zu leben - wie jeder andere Geschäftsmann auch.

 

Letztlich ist es ausschließlich Deine Entscheidung, ob Du Pflanzen bei Laurent kaufst oder nicht.

Wenn sie Dir zu teuer sind oder Dir seine Geschäftspraktiken nicht gefallen, lass es doch einfach sein.

 

Viele Grüße

 

Joachim

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schilfkolben

Hi Lavicola!

 

irgendwie verstehe ich deine Gemütslage und ich finde die Preise auch zu hoch. Aber zu hoch für mein Hobby, nicht verglichen mit den Marktpreisen. Es entsteht hier ein ganz neuer Zweig in der Nepentheshaltung: die Züchtung ausgewählter Sorten und Hybriden. Und da konnte man schon immer ne Menge Geld mit verdienen. Bei Sarracenia hat das schon viel eher angefangen. Auch da gibt es seit schon vielen Jahren 4stellige Preise.

Für mich ist das alles nichts. Dann hätte ich auch Geranien- oder Rosenzüchter werden können. Mir ist das zu unnätürlich. Aber dieser Zweig ist gerade erst im Kommen...

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Wenn man von einem Beruf leben möchte und für vermutlich 5-6 stellige Beträge Gewächshäuser baut, muss man eben anders kalkulieren.

Im Endeffekt bestimmt der Markt den Preis. Wenn ein paar Millionäre sich plötzlich für Nepenthes interessieren, könnte eine N. harryana auch mal 500.000€ kosten,

wenn es ein Einzelstück ist.

Beim Thema sortieren bin ich der Meinung, dass EP einfach ultra viel Platz hat und nur vorselektierte Pflanzen verkauft, keinen Schrott.

Die schönsten Pflanzen haben die früheren Importeure auch behalten, das kann ich dir sagen ?

Klar ist das zumindest diskussionswürdig, aber nicht verboten.

Wenn in Zukunft Hybriden populärer sind als reine Arten, sollte es allein aus Platzgründen schwierig sein, von jeder Kreuzung (von denen es mittlerweile vermutlich hunderte, wenn nicht tausende gibt) eine große Anzahl Klone IV vor zu halten und im GWH zu selektieren. Das können selbst die ganz großen nicht leisten.

Alleine ich hab schon mindestens 20 Hybridenaussaten im Keller mit teilweise 50-100 Pflanzen. Wenn davon ein paar Pflanzen besonders schön werden, kosten die natürlich was.

Zum Glück sind wir ja noch gut von den Preisen dieser hässlichen, löchrigen, mischfarbigen Monstera entfernt ?

Grüße

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Servus,

 

habe gerade mal auf die Seite geschaut und kann Lavicolas Unmut nachvollziehen.

Gerade das mit den Auktionen + Mindestpreis ist schon dreißt.

Bei den momentanen Auktionspreisen ist kein Mindestpreis erreicht, und alles ist bereits bei 250-300€ ?

Bin mal gespannt was morgen Abend um 21:00 dort stehen wird.

Bei ebay steigen die Preise bekanntlich in den letzten Sekunden.

Kenne sein Geschäftsmodell zwar nicht, aber dauerhaft abhängig von EP zu sein als Selbstständiger ist wohl keine gute Idee.

Kunden wie z.B. Lavicola wird er sich jedenfalls nicht warmhalten können.

 

Glücklicherweise interessiert mich dieser Hybridenhype nicht.

Reine Arten bekommt man von genügen anderen Händlern/Züchtern und schöne Hybriden auch.

Außerdem ist doch gerade das Heranwachsen einer Pflanze das interessante. Die Unwissenheit wie sie rauskommt macht den Reiz aus.

Eine riesige Pflanze einfach kaufen ist doch langweilig.

 

Grüße Stefan

 

 

 

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Andreas Wistuba
Am 6.3.2021 um 22:03 schrieb Cassian:

Soweit ich weiß hat Andreas bei seinen aus Samen gezogenen Heliamphora Hybriden einen großen Teil der Pflanzen (ich sag jetzt einfach mal 50 Stück) nach Schönheit, Wachstum selektiert, und den Rest verkauft. Als die selektierten Pflanzen dann zu groß wurden, hat er einige wenige für weitere Zuchten behalten und den Rest ebenfalls zu einem etwas höheren Preis verkauft.

 

Hallo zusammen,

die Preisgestaltung von anderen Anbietern kommentiere ich nicht.

 

Nur soviel:

Ein größeres Gewächshaus zu bauen und v.A. mit tropischen Temperaturen in Mitteleuropa zu betreiben kostet sehr viel Geld. Da ich in den letzten 2-3 Jahren hier neu gebaut habe und zwei Winter hinter mir habe, weiss ich, wovon ich spreche.

Da muss verdammt viel reinkommen, einfach nur um jeden Monat aus der Verlustzone rauszukommen (Heizung, Strom, Löhne, Kredite). Das vergessen viele, die nur einige Pflanzen in Zimmervitrinen oder Zelten kultivieren. 

 

Um Gerüchte bezgl. der Heliamphoren (siehe oben) zu vermeiden:

Ich säe einen Schwung Samen aus und warte, bis die Mehrzahl beginnt, adulte Kannen zu bilden. Davon suche ich dann ca. 20-40 Stück raus, die ich gut finde und stelle mir wiederum 8 Stück davon beiseite. Meine absoluten Top-Favoriten. Den Rest verkaufe ich. Überzählige Sämlinge werden meist entsorgt.

Unter den 8 suche ich wiederum möglichst wenige raus, die dann vegetativ vermehrt werden. Der Rest sollte eigentlich mal auf Börsen als Einzelpflanze verkauft werden, was sich leider Corona-bedingt schon das zweite Jahr zerschlägt...

Daran finde ich nichts verwerflich?!

 

Grüße

Andreas

 

 

 

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Das mit den Auktionen gibt es auch woanders; scheint modern zu sein.

Die Deutschland-Niederlassung eines bekannten Koi-Züchters (Konishi) verkauft auch via Auktion. Offenbar sehr erfolgreich.

Kollegen aus meiner Bonsai-Schule haben da schon gekauft.

So lange die Leute das mitmachen und auf dem Weg gute Preise erzielt werden...

 

Gruß

Thomas

 

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