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Düngung von Nepenthes - Teil 2


Uwe Mittrach

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Boris Bielan

Heute im Grosshandel entdeckt das es von Wuxal auch einen Calciumdünger gibt. Hat den schon mal jemand getestet?F288180B-3AEE-4E8D-BD31-EBA930E390F6.thumb.jpeg.e35c2d21ef68b8a17b55d2bf32068aed.jpeg

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Andreas Wistuba

Hallo zusammen,

Erfahrungsberichte würden mich auch sehr interessieren.

Mir ist der Dünger auch schon aufgefallen aber das Datenblatt ist m.E. nach etwas vage: https://res.cloudinary.com/baywa-ag-p/raw/upload/f_auto/A7341979.pdf

Daher habe ich mich bisher zurückgehalten und weiter mit Calciumchlorid gedüngt.

Viele Grüße

Andreas

 

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moskal

Hallo,

Zitat

.... und weiter mit Calciumchlorid gedüngt.

wird Chlorid besser vertragen als Nitrat? Bisher dünge ich Ca/Mg über Calciumnitrat/Magnesiumnitret, Mg auch über Magnesiumsulfat.

 

Gruß, helmut

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Andreas Wistuba
vor 24 Minuten schrieb moskal:

Hallo,

wird Chlorid besser vertragen als Nitrat? Bisher dünge ich Ca/Mg über Calciumnitrat/Magnesiumnitret, Mg auch über Magnesiumsulfat.

 

Gruß, helmut

 

Hallo Helmut,

Ich habe zwar einen Sack Calciumnitrat hier und wollte das immer mal benutzen/ausprobieren aber die Macht der Gewohnheit...

Tatsache ist, daß Nepenthes mit dem Chlor das über die 1 bis 3 mM CaCl2 zugeführt wird, m.E. nach keine sichtbaren Probleme haben. 

Wie setzt Du das Calciumnitrat ein? Ich nehme an, auch so in dem Bereich?

Viele Grüße
Andreas

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FlorianO

der Wuxxal Dünger ist Calciumoxid, also Branntkalk . Ich benutze auch den Wuxxal Dünger da ich keine Lust habe ein Sack Brennkalk zu lagern und die Mengen ja nur minimal sind die man braucht. Als Magnesiumdünger habe ich mir eine Lösung mit Bittersalz gemacht.

Leider kann man die Dünger erst im Gieswasser mischen da sonst Gips ausfällt.

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Uwe Mittrach

... es gibt von Wuxal auch noch einen anderen Calcium Dünger (Typ 2) - ist leider nur in größeren Gebinden zu bekommen:

 

https://gzhls.at/blob/ldb/f/1/b/d/97a4b663035b0f487138a34650439f9a57a7.pdf

 

 

 

Ich habe bei den Frauenschuh-Orchideen recht positive Erfahrungen mit Hüttenkalk gemacht - hier ist das Ca an Kieselsäure gebunden.

 

https://www.duengerexperte.de/einzelnaehrstoffe/calcium/huttenkalk-konverterkalk.html

 

Nach Auskunft von einem landwirtschaftlichen Berater wirkt das Ca vom Hüttenkalk im Boden sehr schnell - im Gegensatz zum Kalziumcarbonat

Edited by Uwe Mittrach
Link eingebessert
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moskal

Hallo ,

 

Zitat

Wie setzt Du das Calciumnitrat ein? Ich nehme an, auch so in dem Bereich?

ich habe weiter oben hier im Thema ein Foto mit meiner Düngerlösung eingefügt, davon verwende ich grob 1ml auf 10l Gießwasser. Das gibt es nicht bei jedem gießen und ich habe den Eindruck das es den Pflanzen gut tut. Das Nitrat könnte noch reduziert werden wenn anstatt Magnesiumnitrat Bittersalz zum Einsatz käme.

Falls es interessiert und du zum Herbstfest Botanischer Garten Ulm kommst bringe ich dir gerne ein Probefläschchen mit.

Zitat

Ich habe bei den Frauenschuh-Orchideen recht positive Erfahrungen mit Hüttenkalk gemacht

das hört sich spannend an. Ist da Hydrogencarbonat enthalten das erst mal weggeäzt werden müsste?

 

Gruß, Helmut

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Uwe Mittrach

... das wegätzen übernimmt der Hochofen - übrig bleibt CaO und MgO ...soweit die "Werbung" bzw. die Erläuterungen des Düngeberaters

Edited by Uwe Mittrach
Schreibfehler
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  • 1 month later...

Könnt ihr mir Alternativen zum Wuxal Dünger geben. Ich habe ihn auch schon seit längerem aber nichts vergleichbares gutes gefunden?

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Nun hab ich mir das alles durchgelesen und so richtig weitergeholfen hat es nicht. Also den absoluten Dünger gibt es nicht? Jeder braut sich seinen eigenen Dünger? 
Kann mal einer für den Anfänger was konkretes schreiben?

Bitte

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Nicky Westphal

Hallo Silke,

 

naja, ich sage es mal so, düngen ist möglich, aber nicht unbedingt nötig! Ja nach Kultur und Nahrungsverfügbarkeit für die Pflanzen, Anstau oder nur Beregnung, bei letzterem kommt es eher zu Mangelerscheinungen, die man durch Düngung oder Füttern ausgleichen kann/ muss. Ansonsten sehe ich Düngen bei einigen Leuten eher als Wettbewerb "Wer hat am schnellsten die größte Pflanze ?". Natürlich ist in der Vermehrung für gewerblichen Verkauf schnelles Wachstum angestrebt um Erzeugungskosten zu minimieren. Im Privatbereich bedarf es kaum eines Spezialdüngers, da tun es verdünnte Orchidee-Dünger … wenn es was industrielles sein muss, ansonsten bewirkt leichtes Füttern mit Mehlwürmern oder div. Totinsekten auch oft schon wunder. 

 

Grüße Nicky

Edited by Nicky Westphal
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Leo Steffen

Anfängern würde ich generell vom Düngen abraten, da man sich in diesem Stadium erst an die richtigen Kulturbedingungen herantasten muss. Wenn man dann sicher im Umgang mit Carnivoren ist, kann man darüber nachdenken es mal mit Dünger auszuprobieren. Würde ich zumindest raten.

  • Danke 1
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Hallo Nicky und Leo Steffen,

vielen Dank für die klaren Worte. Meine FFP kriegen dann nur ihre Fliegen, Mücken und Spinnen und das sollte reichen.

Lg Silke 

 

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  • 2 weeks later...
Am 14.10.2020 um 16:15 schrieb Silke:

Hallo Nicky und Leo Steffen,

vielen Dank für die klaren Worte. Meine FFP kriegen dann nur ihre Fliegen, Mücken und Spinnen und das sollte reichen.

Lg Silke 

 

Nicht die armen Spinnen, das sind doch Verbündete 🙈

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Am 14.10.2020 um 12:19 schrieb Silke:

Nun hab ich mir das alles durchgelesen und so richtig weitergeholfen hat es nicht. Also den absoluten Dünger gibt es nicht? Jeder braut sich seinen eigenen Dünger? 
Kann mal einer für den Anfänger was konkretes schreiben?

Bitte

 Das Thema "Düngen" wir nie allgemeingültig beantwortbar sein, mit einem Geheimrezept für diese, oder jene Kultur. Fakt ist nur, das alles was lebt, chemische Elemente braucht, um Stoffwechsel zu betreiben. Die Menge, Art und Zusammensetzt hängt einfach von viel zu vielen Faktoren ab. Letztlich hat jedes Lebewesen einen großen oder kleineren Toleranzbereich in dem es Leben kann. Selbst unsere Ernährung zeigt doch, dass überall auf der Welt Menschen alt

werden, obwohl sie unterschiedliche Nahrung und Mengen zu sich nehmen. In der Evolution wäre es nie so weit gekommen, wenn es diese Toleranz nicht gäbe. 

 

Ich persönlich finde mich in der Diskussion wieder. Auch ich suche nach der Geheimformel, möchte meinen Pflanzen die besten Bedingungen geben und nichts falsch machen. Aber ich bremse mich immer und mache mir klar, dass es viele richtige Wege gibt und die Dinge einfach nicht immer so genau nehmen soll. Man sollte seinen gesunden Menschenverstand benutzten, soweit einlesen um einen guten Überblick zu kriegen und dann einfach auf Erfahrungen aufbauen und eigene machen. Wenn man sich langsam ran tastet denke ich, kann man nicht viel falsch machen. Wir als Hobbygärtner versuchen ja keine Pflanzrekorde aufzustellen, sondern wollen einfach schöne, gesunde Pflanzen.

Also ruhig einen Gang zurück schalten, für alle die beim Thema Düngen in Panik verfallen.

Ich denke, wenn die Natur es so eingerichtet hat, dass die Pflanzen Insekten verwerten können und das was ihr Standort ihnen über die Lebenszeit bietet, dann wird es auf jeden Fall nicht schaden, als Anfänger erstmal nur auf Insekten und empfohlenes Substrat zu setzen und wenn man sich traut mit der Zeit etwas Nährstoff zusätzlich geben. Wenn man dann noch die Leitfähigkeit als grobes Maß für die Versalzung im Auge behält, kann man immer noch rechtzeitig einschreiten bevor es zu spät ist. (z.B. durch regelmäßige Substraterneuerung)

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Hallo Fuselkopf,

ich hasse Spinnen und Krabbeltiere (in der Wohnung), also ab in die Kanne 😅. Draußen lass ich der Natur ihren Lauf.

Düngen werde ich erst mal noch gar nicht, erst wenn ich merke da stimmt was nicht. Mein einziges Anliegen ist, das es den Fleischis gut geht (sind ja auch nicht kostengünstig) und sie auch wachsen und gedeihen.

Vielen Dank für dein Antwort.

LG Silke 

 

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