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Alternative zur Umkehr/Osmoseanlage für kleinere Wassermengen?


Dirk.

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Nabend miteinander,

 

Kennt ihr vielleicht eine Alternative zu einer Umkehr/Omoseanlage für meine Neps? Habe nämlich nur wenige und brauche dementsprechend wenig Wasser.

 

Brauche nur ca 10 Liter pro Woche, daher wollte ich erstmal nach einer Alternative zu solch einer Anlage schauen. Vielleicht gibt es ja etwas kleineres/handlicheres?

 

Danke schön ?

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Alternative Wasser in Kanistern kaufen. 
2x5l zu je 1,60€ macht 3,20€ pro Woche macht 166,40€ pro Jahr ergo eine günstige Osmoseanlage Lohnt sich. Alternativ Osmosewasser aus der Zoohandlung zu ca. 20ct je Liter. Macht dann noch etwa 104€ pro Jahr. Ergo eine günstige Osmoseanlage lohnt sich immer noch. 

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Hallo,

 

Mischbettharz wie z.b. Purolite MB 400 in einen Nylonstrumpf, das in einen Eimer Wasser  und ein paar mal umrühren ist die einfachste Variante für kleine Mengen.

Macht beim Entsalzen kein Abwasser und ich denke daß es sich auch im Vergleich von Herstellung kleine Osmoseanlage und Herstellung Harz in punkto Ökobilanz nicht verstecken braucht.

 

Gruß, Helmut

 

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vor 2 Stunden schrieb moskal:

Hallo,

 

Mischbettharz wie z.b. Purolite MB 400 in einen Nylonstrumpf, das in einen Eimer Wasser  und ein paar mal umrühren ist die einfachste Variante für kleine Mengen.

Macht beim Entsalzen kein Abwasser und ich denke daß es sich auch im Vergleich von Herstellung kleine Osmoseanlage und Herstellung Harz in punkto Ökobilanz nicht verstecken braucht.

 

Gruß, Helmut

 

Ein Liter solches Harz kostet 5-7,50€ und stellt aus Leitungswasser je nach Härte Max. 100l her. Eher bedeutend weniger. Sicher schon relativ günstig, finde ich aber auch nicht wirklich praktikabel. 

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und ich finds nicht in Ordnung bis zu 5/6tel Wasser per Billigosmose in den Gulli zu kippen.

Bei mir kommt das Wasser mit um 300µS/cm aus der Wand und mit einem l Harz bekomme ich um 150l Wasser mit unter 10µS/cm.  Ich lese hier immer wieder daß für die meisten Carnivoren 100µS/cm okay sind, also hält der l Harz doch noch ein bischen länger als deine max 100l je Härte.

Ich habe das noch ein wenig verbessert: Zuerst kommt ein schwach saurer Kationentauscher, der macht schon mal viel unerwünschtes weg, hat eine sehr große Kapazität und lässt sich mit schwacher Säure einfach regenerieren, bei mir hat das Wasser danach um 150µS/cm, das wird dann mit Mischbett behandelt. Nun bin ich schon bei um 300l Wasser pro Liter Harz. Der Liter Harz kostet einzelnd gekauft 8€, also habe ich Harzkosten von 0,026€/l + Wasserkosten. Wenn ich unbedingt Wasser mit unter 10µS/cm brauche. Das alles hängt natürlich vom Ausgangswasser ab, das mit der Billigosmose vom Leitungsdruck und Ausgangswasser.  Was mich stört ist das produzieren von Plastikmüll per erschöpftem Harz. Allerdings verschlingt die Produktion eines so komplexen und aus vielen verschiedenen Materialien bestehenden Geräts wie Umkehrosmose sehr viel ressourcen, bis das von von dem einfach heterogenen Produkt Mischbettharz getoppt  wird kann viel Wasser gefiltert werden.

Aber seis drum, hier wird nach einer Alternative für Kleinmengen zur Umkehrosmose gefragt. Das ist Mischbettharz. Billigumkehrosmose ist nach weite Strecken um Destiliertes Wasser zu erwerben zurücklegen die aufwändigste unter den gängigen Methoden um an entsprechendes Wasser zu kommen.

 

Was ist an Harz in Strumpf füllen,  ins Wasser legen und umrühren nicht praktikabel? Man kann den Strumpf mit Harz auch einfach in der Gießkanne lagern und nach dem gießen frisches Leitungswasser nachfüllen. Bis zum nächsten Gießen ist es dann wie gewünscht.

 

Edited by moskal
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vor 5 Stunden schrieb moskal:

Hallo,

 

Mischbettharz wie z.b. Purolite MB 400 in einen Nylonstrumpf, das in einen Eimer Wasser  und ein paar mal umrühren ist die einfachste Variante für kleine Mengen.

Macht beim Entsalzen kein Abwasser und ich denke daß es sich auch im Vergleich von Herstellung kleine Osmoseanlage und Herstellung Harz in punkto Ökobilanz nicht verstecken braucht.

 

Gruß, Helmut

 

 

Funktioniert das ganze wirklich, indem man das Harz in einer Socke in das Wasser legt? Kann es mir grade nur schwer vorstellen.

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Zitat

Funktioniert das ganze wirklich, indem man das Harz in einer Socke in das Wasser legt?

eventuell noch ein bischen umrühren, ansonsten reicht das auch wenn man das lang genug im Wasser liegen lässt.

Das ist schon die fortgeschrittene Version:

mischbett.jpg.b9f9bf18923f439b22da65596d746a0b.jpg

 

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vor 6 Stunden schrieb moskal:

und ich finds nicht in Ordnung bis zu 5/6tel Wasser per Billigosmose in den Gulli zu kippen.

 

Es gibt keine Wasserknappheit, das heißt es ist einzig eine finanzielle Frage. Wäre mir persönlich wurscht. Wir haben recht hartes Wasser und ich habe nur etwa 3/5 Abwasser. Das nehme ich zum Blumengießen und es kommt fast nichts um.

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Am 13.9.2020 um 19:55 schrieb Chris H.:

Es gibt keine Wasserknappheit, das heißt es ist einzig eine finanzielle Frage.

Hallo,

 

ich finde solche Aussagen ziemlich respektlos! Sauberes Wasser ist immernoch das kostbarste und wichtigste Lebensmittel und nur weil wir davon (noch) keinen Mangel haben, heißt dies nicht, dass es dadurch wertlos wird. Wir sind Versucht, seinen Wert zu vergessen, weil wir es 24/7 durch ein einziges Ziehen zur Verfügung haben.

Das wollte ich mal klarstellen.

 

Lg, Leo

Edited by Leo H.
Typo
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vor 4 Stunden schrieb NoobNoob:

Funktioniert das ganze wirklich, indem man das Harz in einer Socke in das Wasser legt? Kann es mir grade nur schwer vorstellen.

 

Es sollte keine getragene Socke sein, sonst gibts zu viele Salze und Pilze!!

Wie beim Kaffeebrühen, immer eine frische Socke nehmen!

 

BT.

 

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vor 42 Minuten schrieb Chris H.:

Es gibt keine Wasserknappheit, das heißt es ist einzig eine finanzielle Frage. Wäre mir persönlich wurscht.

 

Wasser muss aufbereitet werden: Kostet Energie!

Wasser muss entnommen werden: fehlt irgendwo der Natur!

 

?  

 

BT

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Zitat

Es gibt keine Wasserknappheit, das heißt es ist einzig eine finanzielle Frage.

Im Wald zwischen Thermalbad und ex- IBM Vaihingen gibt es Tümpel. Ein paar von denen waren bis zum Hitzesommer 2001 ganzjährig voll Wasser, ab 2001 waren sie es nur noch nach der Schneeschmelze bis die Bäume Wasser gezogen haben. Seit letztees Jahr gibt es diese Tümpel nicht mal mehr im Frühjahr, anderer Tümpel die Früher ganzjährig voll Wasser waren sind nun Temporär und die Bäume nippeln ab, weil es eben dieses bis 2001 ständig verfügbare Wasser nicht mehr gibt. Seit 2001 hat sich das bei uns nicht erholt, war aber für die Bäume noch ausreichend. Seit diesem Jahr nicht mehr. Ich deffiniere das als Wassermangel.

Daß unsere Kanalisation für größere Wassermengen ausgelegt ist und deshalb gespült wird/wurde ist was anderes. Ich denke das wird man sich in Zukunft nicht mehr leisten können. aber eine Osmose mit schlechtem Wirkungsgrad plätschert so erbärmlich langsam, daß sie dafür irrelevant ist. Abwasser gibt es trotzdem. Wer einen Garten hat in dem mit diesem Abfallwasser gegossen werden kann verzichtet am allerbesten auf Osmose und Mischbett und sammelt Regen.

Hier ging es um Alternativen zu Osmose. Osmose ist keine alternative zu Osmose.

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  • 3 months later...
Am 12.9.2020 um 23:49 schrieb Lavicola:

Die einzige alternative die ich noch kenne, aber selbst nie ausprobiert habe, sind die "Aqua Shaker Dest"

Heyho,

also da ich ja auch erstmal nur wenige Pflänzchen habe, nutze ich die Teile jetzt auch erstmal, allerdings erst seit 1 Monat. Kann also noch nicht sagen wie verträglich das Wasser daraus tatsächlich ist. Gemessen habe ich allerdings: 10 ppm, PH-Wert:4,5 bei Ausgangswasser mit 324 ppm und 7,5 PH-Wert. Also von dem her ja OK für unsere Zwecke denke ich.....

Allerdings nervt das Geschüttele jeden Tag schon etwas. Im Frühjahr wenn es mehr Pflanzen werden kommt mir definitiv auch ne Osmose-Anlage ins Haus.

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Also ich habe mal eine Excel erstellt zur Berechnung des Breakevenpoint einer Umkehrosmoseanlage. Dabei sind die Nutzungsdauer der Anlage, die Kosten für den Austausch von allen Filtern, die Anschaffungskosten, die Frischwasserkosten (meines Anbieters), Abwasserkosten für das Konzentrat im Vergleich zu den Kosten von Dest. Wasser von DM gegenübergestellt in einer Formel, die dann ausspuckt, ab wie viel Wasserverbrauch sich eine Osmoseanlage im Vergleich zu gekauftem Wasser lohnt. Damit könntest du abschätzen ab wann es sich lohnt.

 

Hier mal eine Beispiel

 

Variablen:

Anschaffungskosten 53.60 (Dennerle)(Abwasserverhältnis 1:4)

Kosten der Filter 2x 15,39€

Kosten Wasser pro L 0,0046€ (mit Abwasser)

Nutzungszeit bis Neukauf 8 Jahre

Beide Filterwechsel alle 2 Jahren

DM 5L Dest. Wasser für 1,45€

 

Dann ist der Breakevenpoint bei 68.3 L pro Jahr

oder 5,7 L pro Monat

oder 1,31 L pro Woche

 

Natürlich sind das nur theoretische Werte, das Abwasserverhältnis wird sich mit der Zeit verschlechtern und auch die Problematik mit der Müllentsorgung ist nicht berücksichtigt, oder das Porto für den Kauf im Internet, usw. aber vielleicht hilft dir das ja weiter.

 

Wer Interesse hat, dem kann ich die Excel gerne mal schicken. Man sollte aber mit dem Solver umgehen können. (übernehme auch keine Garantie für Korrektheit!)

 

Liebe Grüße

Dominik

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