Peter Posted November 9, 2020 Posted November 9, 2020 Servus, ich habe leider immer Probleme mit starkem Mooswachstum in meinen Zwergen-Töpfen. Das sieht einerseits nicht so schön aus, kann aber auch viele austreibende Brutschuppen und Jungpflanzen überwachsen und ersticken. Habe versucht, verschiedene feine Materialien als Oberfläche zu verwenden, Sand, Vermiculite, feiner Torf, bringt alles nichts.... Besser wäre sicher grober Sand, aber auf dem keimen die Brutschuppen schlecht. Die BS einzeln auslegen und mit grobem Sand die Zwischenräume füllen wäre vielleicht eine Möglichkeit, ist aber sehr zeitraubend und mühsam. Habt Ihr dazu vielleicht einen Tipp für mich, wie schauts bei Euch aus? (Foto folgt noch) LG, Peter.
Roman.P Posted November 10, 2020 Posted November 10, 2020 (edited) Hallo Peter, Von feinem Sand als Topftoping kann ich wirklich abraten, dieser verdichtet sehr leicht das Substrat und sieht mit der Zeit wirklich unschön braun aus. Ich verwende relativ hohe Töpfe für Zwergdrosera ~10cm, wobei der oberste cm aus reinem relativ groben Quarzsand besteht. Die Körnung müsste ich nochmals nachsehen. Ich feuchte die Töpfe gut an und lege die BS auf den groben Sand. Um den BS zu Beginn genügend Wasser zur Verfügung zu stellen komme die Töpfe in hohem Anstau bis kurz unter dem Topfrand, zusätzlich spanne ich eine Folie über die Töpfe. Nach 1 -2 Wochen sollten die Zwerge bereits genug Wurzeln getrieben haben um an den feuchten Torf darunter heranzukommen. Dann wird die Folie entfernt und die Töpfe in normalen Anstau bewässert. Das funktioniert bei mir wirklich recht gut und ich habe seit 2 Jahren keine Probleme mehr mit Moos bei Zwergen. Gruß Roman Edited November 10, 2020 by Roman.P 3 3
Alex84 Posted November 10, 2020 Posted November 10, 2020 Hallo, If that can help you, here is my method to avoid any growth of moss, algae (and anything else than what I want to grow) in my pots of dwarf droseras: I mix my substrate (50% peat / 50% 0,5-1mm sand) in a Teracotta bowl. Then I put it all in the microwave for 3 minutes. I let cool down, then put the « sterilized » substrat in plastic pots and sow the gems. With this method, my pots are never invaded! However, reverse osmosis water should preferably be used because rainwater contains many living organisms, especially moss spores. Gruß Alex 1 2
partisanengärtner Posted November 11, 2020 Posted November 11, 2020 Ohne Osmosis Wasser wäre noch eine reine Anstaubewässerung vermutlich sehr hilfreich. Das sie von unten durch das Substrat nach oben kommen kann ich mir gar nicht vorstellen. Danke für den Hinweis auf die Moossporen im Regenwasser.
Alex84 Posted November 11, 2020 Posted November 11, 2020 This is especially the case when you collect water that has run off the roof of your house!
Peter Posted November 11, 2020 Author Posted November 11, 2020 Danke für die Tipps, steriles Substrat wäre zumindest an der Oberfläche eine Möglichkeit, das Mooswachstum zu begrenzen, völlig steriles Substrat ohne symbiotische Pilze und entsprechende Bakterienflora hat sich bei mir allgemein nicht bewährt.
Peter Posted December 8, 2020 Author Posted December 8, 2020 Servus, danke nochmal für die Tipps, habe es mal so ungefähr nach Romans Methode ausprobiert, nach ca. 8 Tagen bei 18° und künstlicher Beleuchtung sieht es z.B. hier bei Dorks Pink schon recht gut aus, der Langzeittest wird ja dann zeigen, wie es mit dem Moos ist... LG, Peter. 1
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