Patrick S. Posted January 2, 2021 Posted January 2, 2021 (edited) Kultur von Drosera Subgenus Drosera, Sektion Psychophila drosera stenopetala und drosera uniflora Arten stenopetala uniflora Kulturorte Freiland Kalthaus Substrate Verschiedene Mischungsverhältnisse aus Torf, Perliten und Quarzsand. Temperatur und Feuchtigkeit Beide Arten stammen aus subantarktischen Lebensräumen, dies sollte zu einer erfolgreichen Kultur beachtet werden. Im Winter werden durchaus Temperaturen bis -20° C und darunter ertragen, jedoch nur geschützt unter einer dicken Schneedecke (A. Fleischmann). Kahlfröste ohne Schutz führen zum Verlust der Pflanzen. Zu den Sommertemperaturen gibt es unterschiedliche Ansichten: Einerseits wird vor zu hohen Sommertemperaturen und direkter Sonneneinstrahlung gewarnt, andere berichten von verstärktem Wachstum bei höheren Temperaturen. Wichtig scheint ein kühlerer Wurzelbereich, etwa durch Verwendung von Tontöpfen und Sphagnum, bei höheren Temperaturen zu sein. Vermehrung Samen Wurzelschnittlinge Samengewinnung und Lagerung [Work in progress] Aussaat und Stratifikation [Work in progress] Übersicht Edited January 2, 2021 by Patrick S.
Patrick S. Posted January 2, 2021 Author Posted January 2, 2021 (edited) Drosera stenopetala Natürliches Verbreitungsgebiet Drosera stenopetala ist in Neuseeland endemisch. Verbreitungsgebiete sind die Ruahine und Tararua Ranges nördlich von Wellington sowie die Südalpen auf der Südinsel und der Steward Insel, wo sie auf Höhen über 800 m vorkommt. Auf einigen subantarktischen Inseln, etwa auf Campbell Island, kommt die Art nahe der Meereshöhe vor. Merkmale Drosera stenopetala bildet eine halbaufrechte bis aufrechte Rosette mit einer eiförmigen, borstigen Nebenblattknospe in der Mitte. In der Winterperiode wird ein Hibernakel aus kurzen, sukkulenten Blättern gebildet. Die spatelförmigen, bei kleineren Pflanzen und im Frühjahr rundlich bis elliptischen Blätter (7 bis 11 mm lang, 4,5 bis 6 mm breit) sitzen an bis zu 45 mm langen, sich zum Blatt hin verjüngenden Blattstielen. Zur Blütezeit (Dezember bis Januar am Naturstandort) wird ein 3 bis 12 cm langer Blütenstiel mit einer einzigen, weißen Blüte gebildet. Besondere Kulturhinweise Drosera stenopetala ist keine Anfängerpflanze. Für eine erfolgreiche Kultur sollten die Bedingungen des Naturstandortes so gut wie möglich nachgeahmt werden. Hierbei ist u.A. zu beachten, dass dort zwar durchaus tiefe Fröste vorkommen, die Pflanzen davor aber immer durch eine dicke Schneeschicht geschützt werden. Edited January 2, 2021 by Patrick S. 1
Patrick S. Posted January 2, 2021 Author Posted January 2, 2021 (edited) Drosera uniflora Natürliches Verbreitungsgebiet Drosera uniflora ist in den subantarktischen Regionen Chiles und Argentiniens (sowie auf Falklandinseln) endemisch. Nördlichster Standort ist der Alerce Costero Nationalpark (40° Süd). Die Höhenlage varriiert zwischen Meereshöhe (südlichste Standorte bis auf 300 bis 900 m, etwa inLos Rios, Chile. Bevorzugt werden weniger nasse Standorte wie Hänge und Kuppen, aber auch Standorte in reinem Sphagnum sind bekannt. Merkmale Drosera uniflora bildet eine halbaufrechte bis flache Rosette; die runden bis spatelförmigen Blätter (ca. 3 mm breit und lang) sitzen an 8 bis 12 mm langen, zum Blatt hin leicht breiter werdenden Blattstielen. Zur Blütezeit (November bis Februar am Naturstandort) werden ein bis zwei, nur 1 bis 2 cm lange Blütenstiele mit der namensgebenden einzelnen, weißen Blüte gebildet. Der Winter wird in einer hibernakelartigen Apikalknospe überdauert. Besondere Kulturhinweise Drosera uniflora scheint in Kultur wärmetoleranter als drosera stenopetala zu sein, teilweise wird von einem regelrechten Wachstumsschub bei (relativ!) höheren Temperaturen berichtet. Dennoch ist auch dies keine Einsteigerpflanze. Edited January 2, 2021 by Patrick S. 5
Dose Posted May 12, 2024 Posted May 12, 2024 (edited) Hallo zusammen, ich kultiviere die Pflanzen in einer Mischung aus überwiegend Torf und Sand sowie etwas Kanuma und Perlite mit langsam wachsenden Sphagnum als lockeres Topping. Das ist aber eine zufällige Mischung aus Resten gewesen Die Pflanzen stehen vom zeitigen Frühjahr bis Anfang Winter draußen in voller Sonne im Anstau. Nur im wärmsten Hochsommer stelle ich sie an eine schattiertere Stelle im Freiland, wo es etwas kühler ist. Sobald Fröste angesagt sind, kommen sie ins GWH bei 3-5*C . Ab dann befinden sie sich wie fast alle meine Pflanzen nicht mehr im Anstau, sondern werden nur gelegentlich gegossen. Bei mir läuft im Gewächshaus ein Ventilator, manchmal zwei, um etwas Luftbewegung zu haben. Grüße Carsten Edited May 12, 2024 by Dose 5
Sonja Schweitzer Posted May 13, 2024 Posted May 13, 2024 Oh Mann, die sehen ja toll aus! Da müssen meine Pflanzen nachher wohl auch das Haus verlassen. 1
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