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Lieber Nico,

ich würde mal hier suchen:

http://www.orchideenforum.de

https://www.orchideenfreunde.net/

ansonsten habe ich selbst nur eine P. maculata, die fühlt sich in einer Mischung aus Orchideenrinde/Sphagnum mit etwas Torf ganz wohl, ich experimentiere bei dieser herbstblühenden Art allerdings noch mit der Temp. im Winter, derzeit habe ich sie ziemlich kalt bei ca. 8° Min., treibt aber seit 2 Jahren immer wieder aus, Blüte gabs noch keine - hast Du da Erfahrung oder Tips dazu?

LG, Peter.

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Hallo Peter,

 

entschuldige, dass ich mich hier einklinke, aber ein Grund für das Ausbleiben von Blüten an deiner P. maculata könnte die Temperatur sein. Diese Art gehört eher in den temperierten Bereich zu zum Beispiel Cattleya-Naturformen. In diesem tollen Artikel beschreibt jemand, dass sie bei ihm im Winterhalbjahr nicht kühler als 10 Grad kultiviert wird (um genau zu sein bei Nachttemperaturen von 10-14 Grad) und trotzdem schön blüht. Tagsüber mitunter deutlich wärmer. Abendsonne soll sie im Winter auch mögen, wie hell steht sie denn?

 

Lg, Leo

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danke Leo,

das Problem mit der maculata ist, entweder kann ich sie etwas zu kalt bei ca. 8° min. und sehr hell , teils sonnig im GWH halten, oder viel zu warm bei 20° im Zimmer am Ostfenster, dazwischen gibts keine Möglichkeit...

Vielleicht stell ich sie jetzt gegen Ende des Winters ins warme Zimmer, ob ihr das passt?

LG, Peter.

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partisanengärtner

Ich hatte diverse Pleonien. Die maculata war aber (glaube ich )nicht dabei.

Nach dem Einziehen habe ich die Töpfe im Waschhaus bei um die 10-12 Grad überwintert. Da war es nicht richtig dunkel, aber Licht bekamen sie nur durch ein kleines Kellerfenster in dessen Nähe sie standen. Sobald sie neue Spieße bekamen war es auch meist warm genug sie tagsüber draußen zu lassen. Zwei Arten waren schon blühreif und haben auch problemlos jedes Jahr geblüht. Eine war eine Hybride.

 

Ich habe alle im Daueranstau gehalten. Allerdings war das sehr luftig lockeres Substrat. Kleine Kiefernrindenbrocken, ganz wenig angerottetes Laub und sehr viel Polytrichum Moos. Das ich aus den Sphagnumpolstern in Moorbeeten geerntet habe. Dieses drahtige Moos war zwar lebendig aber konnte da kaum weiterwachsen.

Die Orchideen hatten immer feuchtes aber extrem luftiges Substrat in das sie ihre Wurzeln wachsen ließen. Fäulnisprobleme gab es in den drei Jahren nicht. Ich mußte sie abgeben da ich mich auswildern wollte und dafür keine Zeit einplanen wollte.

Dort leben sie heute noch, haben aber im Winter einen kühlen Wintergarten und zahlreiche andere Orchideen als Gesellschaft.

Bearbeitet von partisanengärtner
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Hallo,

 

ja, die Pleione maculata ist eine Ausnahme. Es scheint umstritten, wie sie zu kultivieren ist. Ich wollte mir eine bestellen und habe deswegen so gut wie alles Verfügbare durchgelesen.

 

Ein Streitpunkt ist die Temperatur. Die einen meinen keinesfalls unter 15 Grad und mehr oder weniger durchkultivieren, die anderen wollen sie wie alle anderen behandeln. Wieder andere fahren einen Mittelweg ähnlich wie mein Vorredner es beschrieben hat, um alle Arten abzudecken. Aber eine Nutzerin in einem Orchideenforum hat wirklich großen Erfolg mit der Art und  vertritt vehement (😉) die Ansicht, dass die Art Temperaturen unter 15 Grad gar nicht mag.

https://www.orchideenkultur.net/index.php?topic=9173.45

 

Also hätte ich mich für die Überwinterung am SW-Fenster bei 15-22 Grad entschieden. Im Winter hätte ich die Art zwischen den Wassergaben antrocknen lassen, aber nicht allzu lange.

 

Vielleicht kannst du sie direkt an die Scheibe stellen, da ist es immer ein wenig kühler. Ob die Minimum 20 Grad genehm sind weiß ich nicht. Aber es ist näher an 15 Grad als 8 Grad an 15 Grad sind. Vielleicht fragst du in dem Forum mal nach. Oder bei Loni's Orchideenforum. Da solltest eine sehr kompetente Antwort bekommen.

 

Lg, Leo

Bearbeitet von Leo H.
Linkfix
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partisanengärtner

Den einzigen Grund den ich mir vorstellen könnte wäre eventuell salzgehalt (Pinien sind besonders an Küsten häufig) und kalkgehalt durch Verunreinigung bei Gewinnung und Lagerung. Gelegentlich aber nicht immer ist der Boden dort kalkhaltig.

Beides lässt sich wohl testen. Kalk einfach mit Essigessenz und Salz kann man mit Regenwasser ganz gut auslaugen.

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partisanengärtner

Das bisschen was ich brauche hole ich mir im Wald auf saurem Bodengrund, wo oft die Rinde in Haufen rumliegt, wenn der Harveste da war. Wenn es mal mehr sein sollte kann man das auch draußen lagern.  Dem Schnee und Regen   ausgesetzt werden sich die geringen Gehalte nach ein bis zwei Jahren wohl verabschiedet haben.

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