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Eignet sich Fluswasser auch zum Gießen der Dionaea?


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Hallo, Ich wollte fragen ob sich Flusswasser auch zum Gießen der Dionaea eignet. Ich habe bis jetzt immer Regenwasser benutzt da die Pflanze ja kein Kalk verträgt. Freue mich über alle Antworten LG.

Edited by NoahFrey
  • NoahFrey changed the title to Eignet sich Fluswasser auch zum Gießen der Dionaea?
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Gleich gilt auch für Dionaea.


Alternativ: Suchfunktion hilft!

 

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Hallo Noah,

 

das kommt ganz auf deinen Fluss an?

 

Wenn der Fluss aus einer Region kommt, in der das vorherrschende Gestein Kalkstein ist/Zubringer von dort hat (z.B. große Teile der nördlichen Alpen), dann solltest du sein Wasser nicht benutzen. Wenn es aus einer Region mit Schiefer stammt (rheinisches Schiefergebirge z.B.), dann kann es unter Umständen gut genug sein. Am Besten wäre ein Bach, der in einem Moor entspringt und nach wenigen Metern bereits bei dir vorbeifließt. Denn auch wenn das Gewässer durch einen landwirtschaftlich intensiv genuzte Landschaft fließt, ist das Wasser meist ungeeignet. Dazu würde ich keinem Fluss, auf dem Regelmäßig Motorboote fahren Wasser zum gießen entnehmen. Als letztes sollte Flussaufwärts keine größere Ortschaft oder Stadt liegen.

 

Kurzum: Tu es lieber nicht. Du müsstest das Wasser schon im Labor analysieren, um sicher zu gehen.

  • Danke 1
Posted (edited)

Ich hatte mir schon gedacht das man nicht wissen kann durch was der Fluss belastet wird. Danke für die Antwort.

Edited by NoahFrey
Posted

Sie können auch Umkehrosmosewasser aus dem Stadthahn verwenden

Grüß, lucien

  • Danke 1
Posted (edited)

Hallo Noah ,

Du könntest natürlich auch einen Stick oder Tropfentest benutzen um die wichtigsten Parameter zu kontrollieren. Ersteres ist nicht teuer zweiteres natürlich teurer aber genauer und und die Vielfalt der Tropfentest ist erheblich größer. 
Mit den Tropfentest kann man schon eine Menge wichtige Parameter selbst testen. 
Aber die sind natürlich teuer.....
Aber mein Vorredner hat natürlich  Recht, ein Restrisiko bleibt - ein Test ist immer nur eine Momentaufnahme.

Letzendlich ist die Frage , ob sich das Verhältnis lohnt, bei einzelnen Pflanzen reicht eigentlich 5 Liter destilliertes Wasser zu kaufen.

Übrigens Regenwasser , gesammeltes, sollte man eigentlich auch testen..... Allerdings hab ich es auch noch nie gemacht , obwohl ich die Tester hier hätte.... Da ich aber schon lange damit gieße und außer ab und an leichten Algenbelag habe bei Torf / Sand Substraten vor allem eher keine Probleme. Da ich aber keine andere Quelle habe bleibt mir sowieso nichts anderes übrig als das kleine Übel zu tolerieren und je nach Bedarf dann das Substrat zu tauschen. 
Du könntest Dir bei größerer benötigter Wassermenge auch überlegen eine Osmoseanlage anzuschaffen. Bei einer Vielzahl von Pflanzen hat man das Geld wieder raus. 

Lg Christoph 

Edited by Chriss-82
  • Danke 1
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vor einer Stunde schrieb NoahFrey:

Hallo, Ich wollte fragen ob sich Flusswasser auch zum Gießen der Dionaea eignet. Ich habe bis jetzt immer Regenwasser benutzt da die Pflanze ja kein Kalk verträgt. Freue mich über alle Antworten LG.

 

Amazonas, Orinoko, plus deren Zuläufe...

 

... sind Weichwasserflüsse (zumindest in gewissen Flussabschnitten).

 

Übrigens gute Frage.

 

Hatte mich mal gefragt ob sich Sand zur Beimengung zum Substrat eignet.

Bin dann so vorgegangen:

Basierend auf der Annahme, dass das Substrat nicht verkalken / versalzen sollte, bin ich nach Studie der Sandarten zum Schluss gekommen, dass dies kein Kalksand sein sollte und auch kein Sand aus dem sich Salze oder Mineralien lösen.

Bin mit dieser Lösung gut gefahren.

 

Ich DENKE man kann diesen Denkansatz auch auf Wasser anwenden.

 

BT

 

 

 

 

  • Danke 1
Posted

Hallo!


Ich nehme Aquarienkies/Sand (gibts im Tierfutterhandel/ Haustierbedarf) als Substratbeimengung. Der ist mehrfach gewaschen und Ph-neutral. Sicherheitshalber auch noch Essigessenzprobe gemacht- negativ.

 

Gruß, MM

 

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  • Danke 1
partisanengärtner
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Alle Granite mancher Sandstein und die meisten Schiefer sind tauglich. Solltest Du im Fichtelgebirge wohnen werden alle Oberläufe der Flüsse geeignetes Wasser bieten. Je näher an der Quelle um so sicherer.

Eine Waldläuferbestimmung geht auch. Wenn da am Ufer Sphagnumpolster zu finden sind und andere Versauerungszeiger, würde ich es bedenkenlos nehmen.

Dafür solltes Du aber ausreichende botanische Kenntnisse haben.

  • Danke 1

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